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Thema: -Story-

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ach Gottchen...
    Was mir in diesem Abschnitt am meisten aufgefallen ist: Du beschreibst viel zu wenig bis gar nicht. Du reihst einfach nur Ereignisse aneinander, ohne Übergänge zu schaffen.
    Diesen Käfer z.B. kann man doch wunderbar erst einmal lang und breit beschreiben. Sein Auftauchen, sein Aussehen, sein Verhalten, seinen Todeskampf usw. Und dann bitte ein paar Ausschmückungen, Landschaftsbeschreibungen. Was für Bäume stehen da z. B. im Wald, gibt es Tiere und was für Geräusche hören die drei, welche Tagezeit ist gerade, wie fühlt sich die Gruppe, über was unterhalten sich die drei, falls sie denn überhaupt reden!?Wie sehen die Protagonisten aus, irgendwelche Auffälligkeiten, ihre Kleidung und Charakter, ihr Gewohnheiten und Ticks.
    Natürlich kann und sollte man gewisse Beschreibungen erst nach und nach über die Geschichte verteilt liefern, aber ein gewisse Vorstellung von diesem und jenem muss am Anfang einfach in den Köpfen der Leser, die nicht wissen, wie du dir jetzt z.B. den Käfer vorstellst, existieren, denn sonst lesen sie, grob gesagt, nur ein paar aneinander gereihte Substantive und Verben, ohne dass dabei was rüberkommt.
    Wenn du dich verbessern willst, kannst du ja auch mal mit deinem Deutschlehrer reden bzw. üben. Oder suche eine AG für kreatives Schreiben auf, falls es soetwas bei dir in der Nähe gibt.

    Ich kann mir vorstellen, dass das jetzt alles ziemlich viel auf einmal ist. Du sollst das natürlich auch nicht prompt von heut auf morgen beherrschen, aber wenn du schöne und spannende Geschichten schreiben willst, die gerne gelesen werden, ist sowas unvermeidlich.

    Ich habe einmal versucht, den Kampf mit dem Käfer zu überarbeiten:

    Stets wachsam und die Umgebung beobachtend durchquerten die drei den hiesigen Minawald. Mit Mühe überwand das Licht der Nachmittagssonne das dichte Kronendach des Mischwaldes und nur einzelne Strahlen erreichten gar den weich federnden Moosboden, auf welchem sich die kleine Gruppe bewegte. Ein leichtes Säuseln fuhr durch die leise raschelnden Blätter.
    Wie aus der Ferne erklang plötzlich ein beunruhigendes Sirren, das immer näher zu kommen schien. Angespannt lauschten die drei in den Forst hinein. Stille. Eine leise Ahnung beschlich Merin und seine Hand fuhr langsam zum Heft seiner Klinge. Er blickte zu Daine, der sich ebenfalls in eine gute Ausgangsposition brachte, den Speer fest mit beiden Händen vor sich haltend. "Am besten, Ihr geht hinter uns in Deckung!", flüsterte Merin Faia zu.
    Schon schien sich das Blätterdach vor ihnen aufzutun und ein gewaltiger Käfer brach aus dem Grün hervor. Wie im Sturzflug steuerte das Insekt auf die Gruppe zu. Bevor es jedoch eines der Ziele genau anvisieren und attackieren konnte, verpasste ihm Daine mit seinem Speerschaft einen schwungvollen Hieb. Schwer aus der Bahn geschleudert und mäßig betäubt, prallte der Käfer auf den weichen Moosboden. Bevor die beiden Soldaten jedoch nachsetzen konnten, hatte sich das Ungeziefer bereits aufgerappelt und ein Stück zurückgezogen. Jeder Schritt der beiden wurde genau beobachtet. Der Panzer des Feindes schimmerte bläulichgrün, wenn er sich auf seinen sechs dünnen Beinchen seitlich bewegte und dabei die vereinzelten Sonnenstrahlen passierte. Dann sprang er vor, die dornenbesetzten Zangen weit gespreizt und ein widerwärtiges Maul offenbarend.
    Merin stürmte ebenfalls los, den Einhänder in der Rechten leicht erhoben. Mit einem schnellen Schlag wollte er dem Käfer zusetzen, hätte dieser nicht im letzten Moment die unter dem Rückenpanzer versteckten Flügel ausgebreitet und wäre an der herabsausenden Klinge vorbeimanövriert. Geschwind ließ das fliegende Getier Merin verdutzt hinter sich zurück und visierte Faia an. Nur noch drei Meter war es von ihr entfernt. Vor Angst gelähmt, konnte sie nur noch die Arme mit den zarten Händen einer Frau als unwirksamen, optischen Schutz vor das Gesicht halten, die Beine und Füße gehorchten ihr nicht mehr. Noch zwei Meter. Der Käfer sah schon sein Ziel erreicht, als sich von links ein Schatten rasant näherte.
    Kurz darauf entwich das Leben mit einem lauten Knacken aus dem Insekt. Den Aufprall spürte es schon gar nicht mehr. Die Speerspitze hatte sich tief in das grünliche Gewebe der wenig gepanzerten Bauchseite gebohrt und den Käfer beinahe komplett durchstoßen.
    Regungslos standen die drei um das leblosen Wesen...


    Du siehst, ich habe gar nicht mal alle oben aufgeführten Aspekte unterbringen müssen, um die Geschehnisse interessanter und plastischer darzustellen. Natürlich kann man diesen Ausschnitt immer noch viel besser beschreiben, aber ich denke, das reicht so erstmal vollkommen aus.
    Viel Glück!

    Geändert von Gjaron (06.03.2007 um 22:25 Uhr)

  2. #2

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    Gjaron du Angeber....^^

    Aber du hast recht. Die Stelle mit dem Käfer hast du sehr schön umschrieben, aber ich weiß nicht genau, ob überhaupt diese Stelle so fast zu detailliert umschrieben werden soll.... Ich finde es müsste mehr der Plot ausgemalt werden.
    Trotzdem Engel, halt dich ein wenig an Gjaron und an das was vorher schon gepostet wurde.

    -cya-

    -Crash-

  3. #3
    Nicht schlecht Gjaron
    Allerdings wäre deins jetzt eine ziemlich genaue Beschreibung und wenn man das bei jedem Kampf machen würde, hätte man ja schon ein Buch. Ich denke bei einem ersten Kampf ist das in Ordnung und bei wichtigen Kämpfen, wie z.B. gegen Endbosse oder den Mann im schwarzen Mantel. Du könntest ja, um dort Spannung aufzubauen noch ein bisschen weiterschreiben, wie sich Daine, Merin und der schwarz gekleidete Mann einen erbitterten Kampf liefern, der Unbekannte jedoch beide zu Boden stößt, sie ohnmächtig werden und als sie aufwachen Faia (oder wie hieß sie?) nicht mehr da ist.
    Das ganze ist nun eine sehr genaue Beschreibung und du musst sehen, ob du so eine wählst (was sehr viel Schreibarbeit bedeuten würde, aber auch sehr präziese die Vorkommnisse im Spiel beschreibt) oder ob du eine allgemeinere und doch spannende Story in Form einer Nacherzählung ohne Wörtlicher Rede schreibst. Das ganze wäre dann allgemeiner (wie z.B. auf dem Weg durch den Wald wurden sie von vielen Kämpfen gegen grauenhafte Wesen aufgehalten, doch schließlich kamen sie am Waldrand an. Dort wartete jedoch schon jemand auf sie...).
    Letzteres würde Schreibarbeit ersparen und trotzdem die Geschichte einigermaßen spannend beschreiben.

    Ich persönlich habe für mein erstes Makerspiel letztere Variante als Story verwendet. Jedoch für mein zweites Spiel die erste Variante . Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass beides irgendwie praktisch ist. Ich wüsste nicht, was ich favorisiere.

    Also, Engel, mach was Gutes draus! Ich würde dir jedoch raten, bevor du weiterschreibst das bestehende zu überarbeiten und auf meine Tipps zum ersten Teil einzugehen. Wenn du sie alle beherzigst, kann die Story schonmal um einiges besser werden.
    Ich würde dir übrigens auch raten, meine Tipps für den zweiten Teil der Story auch anzuwenden... du hast viele deiner stärksten Fehler erneut gemacht!

    Gruß 3mmis
    PS: Mir war so, als gäbe es ein Tutorial zum Schreiben von Storys. Irre ich da oder gibt es tatsächlich eins? Vielleicht kann das jemand posten

  4. #4
    Du irrst dich nicht, es gibt wirklich eines, das ist allerdings auch schon ein bisschen älter, ich sollte es mal dringensts überarbeiten (das nehme ich mir seit 2 Jahren vor). Njo, aber ich denke, man kann es dennoch ganz gut noch brauchen, würde sicher nicht schaden wenn Engel der Furcht sich das mal ansehen würde.

    Man findet es hier

  5. #5
    Danke, danke!
    Aber ich muss zugeben, ich habe wirklich ganz vergessen, dass das ja eine Storybeschreibung für ein Spiel werden soll. Hatte beim Schreiben eben immer an Roman und rein schriftliche Unterhaltung gedacht. Für eine Gamestory ist das, was ich da oben fabriziert habe, natürlich schon ein zu umfangreicher Stil, da das meiste ja doch über den grafischen Aspekt gemacht werden sollte. Zumal ich für das bisschen Text schon einige Zeit in Anspruch nehmen musste.

    Bezüglich Story-Tutorials habe ich das gefunden:

    http://www.multimediaxis.de/showthre...ighlight=Story
    Das hier ist auch ziemlich interessant.

  6. #6
    Die Story ist totaler Schrott und vorne und hinten geklaut. Zum Teil aus komerziellen Spielen zum Teil aus makerspielen.
    Ganz ehrlich ich glaube da helfen selbst Storytutoríals nicht mehr. Mangelnde Fantasy und Kreativität kann man nicht ersetzen.
    Das beste ist du fängst noch mal ganz von vorne an und denkst dir etwas originelles aus.

    Außerdem solltest du deinen Schreibstil überarbeiten( befolge die Tipps,die dir emine Vorschreiber gegeben haben: ließ mehr Bücher nd übe dich in kreativen Schreiben)

    Die Schilderung über den kampf mit dem riesekäfer finde ich auch total sinnlos. Das gehört mMn nicht in ne Storyvorstellung,da es nicht Storyrelevant ist.

    Der Mann im Schwarzen Mantel ist genauso unoriginell. Wieviele Spiele gibt es in dem ein mann in schwarz vorkommt? 50?100?

    Wie gesagt,dass beste ist, du fängst nochmal ganz von vorne an. am besten mit eigenen Ideen und nicht mit welchen, die schon in ziemlich bekannten Spielen vorkommen.

    ~der Shadow

  7. #7

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    Zitat Zitat von shadowsayan2000 Beitrag anzeigen
    Die Story ist totaler Schrott und vorne und hinten geklaut.
    ich hab mir alles ausgedacht aba auch egal!
    man sollte erstmal nachdenken!

  8. #8

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    Also,
    ich hab nochmal neu angefangen zu schreiben,
    hier ist gerade mal 1/5 der ganzen Story,ist das denn jetzt etwas besser?

    An einem frühen Sommermorgen
    wacht Daine auf,er ist ärgerlich darüber,dass mal wieder die Nachbarn die ganze Nacht über gefeiert haben.
    Er steht sehr langsam und trödelig auf.
    >>Oh Mann!könnten die wenigstens nicht so laut sein?<<stöhnte er.
    Das einzige was er im Kopf hatte,war der Triumph bei einem Wettrennen mit Karlo.
    Karlo ist sein einziger Rivale,ständig muss er auf ihm rumhacken.
    >>Endlich,endlich ist der Tag gekommen,wo ich,Daine Karlo im Rennen schlagen werde!<<dachte er.
    Er wollte Rennen,doch asu irgendeinem Grund konnte er es nicht.
    >>W-wieso kann ich mich nicht bewgen?<<wunderte er sich.
    Doch auf einmal konnte er sich wieder bewegen und rannte zu seiner Kleidung die auf dem Boden ein Gang weiter lag.
    Er zog sich die Kleidung an.Schnell wurde ihm etwas klar....
    >>Mist!Heute ist doch die Prüfung zum Soldaten!<<
    Noch schnell zog er sich die Schuhe an und rannte auf die Tür los und öffnete sie.
    Er blickte sich um und holte tief Luft,er zitterte vor Aufregung.
    >>Wie soll cih das bloß Karlo erklären?<<dachte er.
    >>Hat er Pech gehabt,dann muss er wohl warten<<sagte er und hatte dabei ein fraches Grisen im Gesicht.
    Er stand noch immer da und das Rauschen der Blätter fesselte ihn,als wenn er nicht gehen sollte.
    Daine machte danach aber einen ernsten Gesichtsausdruck und ballte eine Faust.
    Er machte den ersten Schritt und ging auf den Weg,der hinaus aus Algara führte.
    Der Weg führte zum Silvanwald.Hinter dem Silvanwald ist der Hafen,wo er das Schiff zum Schloss nehmen muss wo die Prüfung stattfindet.

  9. #9
    Zu deiner Frage: leider nein =/. Und wenn die Zeitform vorher zumeist (aber leider auch nicht immer) Präterium oder Perfekt waren, schweifst du jetzt immer zwischen den beiden und dem Präsens umher. Darauf solltest du noch achten =). Dein Ausdruck wird auch langsam schwammiger, die Verben und Attribute wiederholen sich oftmals.

    Aber zu des Ausdrucks Unwichtig hab ich mich ja weiter oben schon geäußert =).

    Du solltest dennoch darauf achten, dass auch der Inhalt etwas stimmig und vorallem nicht arg so klischeetiert sein darf. Und wenn das da ein Fünftel ist, dann ist das ehrlich gesagt etwas wenig, denn im Spiel sind das...zwei bis im Höchstfall fünf Minuten. Auf den Rest mag ich auch garnicht weiter eingehn, da wird sich der Kreis der Gerächten wie die Wölfe draufstürzen, aber ich kann dir nur nocheinmal raten dir was grundlegend neues einfallen zu lassen, das hier wirst du in spätestens einem Monat sowieso wieder verwerfen müssen.

  10. #10
    Weder die erste Story, noch die zweite Story hättest/wirst du verwerfen müssen. Deine Story ist deine Story! Und wenn jemand anderes sage, dass es geklaut ist musst du nicht gleich das Handtuch werfen.
    OK... im Grunde hatte er Recht, dass dein Beginn schon sehr sehr häufig in anderen Spielen Verwendung findet, doch das heißt nicht, dass du es nicht besser als deine Vorgänger machen kannst!
    Irgendwie sehe ich von der neuen Story zur alten kaum ein Unterschied. Im Prinzip bleibt doch alles so, oder? Nur halt, dass zu Beginn eine ausführliche Beschreibung der Handlung stattfindet.
    Ich will nicht auf jeden deiner Fehler eingehen, wie ich es neulich tat. Dazu fehlen mir die Nerven, weil du einfach nicht auf das eingehst, was wir dir als Ratschläge gegeben haben. Tut mir Leid.
    Ein positiven Punkt möchte ich jedoch festhalten: Du hast z.T. gut versucht die Emotionen des Prrotagonisten darzustellen!
    Gruß 3mmis

    Geändert von 3mmis (09.03.2007 um 10:36 Uhr) Grund: Tippfehler ^^

  11. #11

    Users Awaiting Email Confirmation

    also erstmal danke für die KRITIk,
    aba wenn ich jetzt ne neue Idee schrieben müsste,dann müsste ich auch das ganze spiel umbauen,da ich jetzt schon bei der Prüfung bin beim Bauen!
    Und nunja...
    Zu den Zeitformen,wie wäre es wenn ich das ins Präsens schreibee oder ins Präteritum?
    Dann noch zur Länge,ich kann doch nicht ein ganzes Buch screiben!


    Zitat Zitat
    Weder die erste Story, noch die erste Story hättest/wirst du verwerfen müssen
    ist klar,die erste story ist die selbe wie die erste.^^XD

  12. #12
    Zitat Zitat von Engel der Furcht Beitrag anzeigen
    ist klar,die erste story ist die selbe wie die erste.^^XD
    Ups.... ein Tippfehler. Mach ihn gleich weg.

    Zu den Zeitformen: Entscheide dich für eine und bleib dabei.
    Wie du lieber schreibst. Du könntest z.B. es als Nacherzählung vom Hauptcharakter oder von seinem Freund schreiben. Oder du schreibst es aus der Sicht eines Dritten. Den Dritten gab es natürlich nie im Spiel, aber das ist die übliche Erzählweise. Die eines Beobachters. Und da kannst du auch Präsens nehmen.
    Ich persönlich bevorzuge Imperfekt. Ich habe mal versucht in Präsens zu schreiben, wurde dann aber irgendwie anstrengend.
    Gruß 3mmis

  13. #13
    Zitat Zitat von Engel der Furcht Beitrag anzeigen
    man sollte erstmal nachdenken!
    Ach ne, na ist klar. Wenn man nicht kontruktives zu sagen hat, fängt man am besten erstmal an, die Leute zu beleidigen.

    Das selbe könnte ich zu dir sagen, in Bezug auf deine Story. Die scheint mir nämlich noch sehr unausgereift.
    Vor allem aber, würde sie mich nicht zum spielen anspornen, weil man nicht mal ungefär erfährt um was es eigentlich geht. Ist die Hauptaufgabe des Spieles, die Frau zu beschützen und an ihren Zielort zu bringen oder passiert in dem Spiel nochmehr?

    Zitat Zitat von Engel der Furcht Beitrag anzeigen
    ich hab mir alles ausgedacht aba auch egal!!
    Ich unterstelle dir ja nicht, dass du dich hingesetzt hast und dir sagst: Man nehme eine Priese von Velsarbor, mische sie mit 3 Esslöffeln von Lufia:TRoL und voila habe ich den Intro.

    Soll heißen, ich glaube dir,dass du nicht absichtlich geklaut hast, aber es ist nun einmal Fakt, dass es für das menschliche Gehirn einfacher ist, sich zu erinnern, als sich völlig neue Dinge auszudenken. Zumal es bei der masse an Spielen, die es heutzutage gibt, sei es nun im Makerbereich oder im profibereich, fast unmöglich ist, sich komlett neue geschichten auszudenken. Auch der Fantasie der gesamten Menschheit sind Grenzen gesetzt.
    Und ich kenn es selbst, dass man an einer Story arbeitet, sie das vermeintliche Produkt der eigenen Fantasie ist und dann als Bewertung bekommt: Ey, das erinnert mich aber stark an....
    Das ist nicht schlimm und mMn auch nicht zu vermeiden. Trotzdem sollte man bei der Umsetzung, dann halt darauf achten, dass es einen persönlichen Touch bekommt.


    Zum Schluss noch ein Ratschlag. Wenn du hier eine Story vorstellst, erwartest du sicher die Meinung anderer User. Und da muss man auch damit rechnen, dass man negatives Feedback bekommt. Wenn du damit nicht umgehen kannst, dann stell deine Sachen hier in Zukunft nicht mehr vor und leg dir soviel Rückrat zu, dass du völlig hinter deiner sache stehst und sie auch mit handfesten Argumenten verteidigen kannst. Das ist übrigens nicht nur im Forum so, sondern auch im wirklichen Leben

    Auf jeden Fall solltest du dich von negativen Meinungen nicht vom Kurs abbringen lassen, denn es wird nie so sein, dass deine Sache wirklich ALLEN gefällt und daran musst du dich halt gewöhnen.


    ~Der Shadow

  14. #14
    Ob geklaut oder nicht, deine Geschichte ist deine Geschichte und jeder erzählt sowieso anders.

    Insofern: Wenn dir die Elemente deiner Geschichte wie der Eskortauftrag, die beiden Freunde, der Mann im schwarzen Umhang und der Käferangriff gefallen, dann lasse sie unbedingt drin.


    Im Gegensatz zu vielen Anderen würde ich Gjaron zwar durchaus ein großartiges Talent zum Autorentum zuschreiben, aber ich persönlich finde das solche detaillierten Szenen nicht wirklich zu einer Spiel- oder Storyvorstellung passen.

    In einer Storyvorstellung für ein Rollenspiel müssen die Charaktere vorgestellt werden, die restlichen Protagonisten und Antagonisten, die Welt und natürlich um Spannung zu erzeugen ein kurzer bis großer Ausblick auf die Geschehnnisse in die der Spieler bald verwickelt werden wird.
    Solche detaillierten Beschreibungen wie von Gjaron sind eher in Büchern besser aufgehoben - wenngleich du dich an seiner Rechtschreibsicherheit und seiner Wortwahl durchaus orientieren solltest.

    Ich fasse deine Geschichte noch einmal ganz kurz zusammen wie sie für eine Storyvorstellung eines Rollenspiels passen könnte:



    Seit Deron das erste Mal im zarten Alter von fünf Jahren die marschierenden Soldaten von Asteria gesehen hatte, war er vom Wunsch beseelt, sich dieser Armee anzuschließen und als er an diesem besonderen Morgen aufwachte, war der blonde junge Mann nicht nur gerädert vom schlechten Schlaf, sondern auch wild entschlossen sein Ziel heute zu erreichen - nicht umsonst hatte er mit der tradionellen Waffe seiner Familie - dem Speer - die letzten Jahre intensiv geübt und sich zumindest in seinem Dorf einen Namen gemacht.
    Müde und schlaftrunken schiffte er sich am Hafen des Dorfes ein um zum Schloss des Königs zu gelangen und ob seines urplötzlich bleichen Gesichtsasudruckes und seinem verhalten gemurmelten Fluches sprach ihn ein junger Mann neben ihm an.
    Schnell hatte Deron ihm gebeichtet das er vor Aufregung seinen Helm, seine Handschuhe und seinen hölzernen Übungsspeer in seinem Beutel zu Hause hatte liegen lassen und lachend stellte sich der andere Bursche als Merrin vor und überließ ihm augenzwinkernd seine alte Ausrüstung.
    Beide wussten das der König darauf bestand, mit Übungswaffen zu streiten, da vor Jahren offenkundig wurde das der gute König des Landes so zartbesaitet war das er kein Blut sehen konnte - ein Umstand im Übrigen der dem Land langen Frieden brachte und dafür sorgte, das es den Menschen von gelegentlichen Banditenüberfällen sehr gut ging.

    Bald schon waren die Beiden am Schloss angekommen und Deron genoß die offene und freundliche Art Merrins der allerlei selbsterfundene Geschichten zum Besten geben konne und in Deron - der von je her immer sehr still und nachdenklich gewesen war - einen geduldigen Zuhörer gefunden hatte.

    Gelangweilt dreinblickend ließ der König alsbald die neuen Rekruten im Schlosshof aufmarschieren und ein bärbeißiger Offizier scheuchte sie in eine Reihe, während der König verhalten gähnend paarweise Übungskämpfe anordnete.
    Schon bald wurde Deron als Speerkämpfer dem eher unerfahrenen Schwertkämpfer Merrin zugewiesen und Beide sollten ihre erste Prüfung gemeinsam bestreiten. Deron wurde Angst und Bange als Merrin ihm eröffnete das er lediglich ein leidlich guter Schwertkämpfer war und seine freue Zeit mehr mit den schönen Künsten der Malerei und Poesie zugebracht hatte als dem Kriegshandwerk und so wisperte ihm Deron immer wieder Anweisungen zu.
    Hart kämpften beide gegen ein anderes Paar das aus einem ihm unbekanntne Jungen und dem ihm verhassten Karlos bestand - ein schwarzhaariger Junge aus dem Nachbarsdorf mit dem er sich schon als Kleinkind gebalgt hatte.
    Dieser hatte nicht zu Unrecht einen großartigen Ruf als Schwertkämpfer wie Deron und Merrin feststellen mussten, als sie nach anstrengenden Augenblicken mit schmerzenden Gliedern im Staub lagen.

    Wenngleich auch sie der Meinung des Monarchen nach die schlechteste Gruppe waren, so befahl er sie trotzdem in seine Dienste und eröffnete ihnen das am morgigen Tag die einzelnen Soldatenpaare Anweisungen zu einfachen Botengängne und Eskorten erhalten sollten um sich zu bewähren.

    Den folgenden Abend lang feierten Deron und Marrin noch gemeinsam ihrem Soldatentraum einen Schritt weitergekommen zu sein, bereuten ihr Zechen aber schon am nächsten Morgen als sie zu spät beim König erschienen und Dieser ihnen alleine mit Blicken eine harte Zukunft in der Armee offenbarte.

    Er schien trotzdem Vertrauen genug in Beide zu haben um ihnen einen der begehrten Eskortenaufträge anzuvertrauen was inbesondere Karlos - der nur mit Patrouillendienst beauftragt wurde - zu einem empörten Aufruf veranlasste, der jeodch schnell von einem Offizier im Keim erstickt wurde.

    Die Person welche Beide sicher durch den Minawald geleiten sollte, stellte sich alsbald als eine wunderschön anzusehende junge Frau heraus die ein sehr zartes Gesicht mit wundervollen grünen Augen hatte und mit ihren kupferroten, ungebändigten Haaren den Geist eines Mannes durchaus zu verwirren wusste.
    Vor Allem in den Augen Merrins blitzte der Schalk auf als er sie mit zahlreichen kleinen Gedichten bei Laune hielt und ihr glockenhelles fröhliches Lachen hallte durch den Wald und belohnte den jungen Poeten für seine amüsante Gesellschaft. Deron war durchaus ein wenig neidisch keine so flinke Zunge wie Merrin führen zu können, besonn sich aber langsam auf seine Fähigkeiten als Späher und Krieger. Ihm war nicht entgangen das ihr Schützliung - die Frau die sich als Fiana vorgestellt hatte und dabei einen höfischen Knicks nachahmte der nicht aus diesem Reich stammte - fröhlicher und unbeschwerter wurde je weiter sie sich vom Schloss entfernten.

    Er wollte sie gerade darauf ansprechen als er aus den Augenwinkeln einen Schatten wahrnahm der sich zwischen zwei großen Büscheln Farn bewegte und sich als großgewachsener Mann in einem dunkel gefärbten Mantel entpuppte der nervös mit den Fingern auf seine ebenfalls nachträglich mit Ruß beschwärzte KLinge trommelte und mit heiserer Stimme verlangte die Frau ihm zu überlassen...


    Das ist nun weitaus weniger peotisch und spannend wie die Version von Gjaron, dafür kannst du aber weitaus mehr Informationen unterbringen und vor Allem verschiedene Charaktere und ihre Verhaltensweisen anschneiden.
    Vielleicht inspiriert dich das ebenfalls ein wenig

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