@Dio & Zen: Was habt ihr gegen diese Bretter als Abilitysysteme? Ich fand, das Spheregrid war innovativ und eines der wenigen Dinge, die FFX wirklich richtig gemacht hat! Und dann auch in FFXII ... einen großen Unterschied zu der Zeit davor sollte man nicht unterschätzen: Alle Systeme davor basierten auf vielen kleinen Textfenstern. Damals war das noch okay, weil es kaum anders ging, aber irgendwann war so etwas nicht mehr angemessen für ein modernes Spiel der neuen Generation. Ich war FFX dankbar dafür, die Entwicklung meiner Charaktere in irgendeiner Form deutlich zu visualisieren.
Und besonders unflexibel fand ich das System keineswegs, da gab es deutlich schlimmeres wie z.B. FFIX, zumal man im zehnten Teil ja mehr an die Hand bekommen hat als das Spheregrid alleine. Es gab auch noch die Waffen, die man mit Abilities ausstatten konnte, es gab das umfangreiche Gestalten der Limittechniken und die Entwicklung der Summons.
Und obwohl es immernoch ein insgesamt relativ komplexes System war, wurde es durch den einfachen Aufbau mit dem Spielbrett viel zugänglicher, als sich durch Menüs mit zwanzig geöffneten Unterfenstern zu kämpfen. In XII war es ähnlich und ich bin der Meinung, der Ansatz sollte weiter verfolgt werden. Wollt ihr wirklich die Rückkehr zu den Uralt-Methoden? Also gegen Kopplungen & Co habe ich nichts, aber es sollte schon angenehm zurechtgemacht sein und nicht ein einziges Menüchaos ergeben wie in Strategie-RPGs. Man könnte das Konzept natürlich noch erweitern und verändern - so eine Art dreidimensionales Spheregrid, natürlich mit anderen gameplaytechnischen Funktionen fände ich schon äußerst interessant und auch irgendwie passend zur neuen Generation und FFXIII.

Und wo ihr grade so schön beim Thema romanische Sprachen seid, möchte ich kurz einwerfen:

De gustibus non est disputandum.
Argumenta non sunt numeranda, sed ponderanda!

(Letzteres sollte sich Square Enix mal zu Herzen nehmen >_>)
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Joa, das es noch mehr werden, war ja klar, aber so langsam klingt das so, als wolle SE nie ein FFXIV rausbringen, sondern nur XIII endlos vergrößern.
Das Gefühl habe ich auch schon seit einiger Zeit und es nervt mich, da es meine Unzufriedenheit und Skepsis dem Projekt gegenüber noch steigert. Bisher gab es immer drei Spiele der Hauptreihe pro Konsolengeneration. Aber ich würde mich nicht wundern, wenn wir diesmal erst zum Ende der PS3 ein FFXIV sehen, welches dann gleich auch wieder mit einer ganzen Reihe an Ablegern daherkommt.
Und jenes Konzept ist mir wirklich nicht recht, ganz unabhängig von der Qualität der Spiele. Ohnehin finde ich es sehr unsinnig, einzelne Bestandteile einer schon (lange) existierenden und auch sehr erfolgreichen Marke zu eigenen Marken auszuformen. Bei einer "World of Mana" kann ich es ja noch verstehen, denn es ist nur ein offizieller Name für das, was es sowieso schon gab. Doch wenn ich mir da "Fabula Nova Crystallis", "Ivalice Alliance" oder die "Compilation of FFVII" (mit der der ganze Mist angefangen hat) anschaue, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Denn für das Budget und die Zeit der ganzen Ableger, die in der Regel vielleicht ganz nett, aber bestimmt keine absoluten Blockbuster-Titel sind, hätten sie schon längst ein Final Fantasy XIV und weitere große Spiele wie etwa einen neuen Teil der Chrono-Reihe entwickeln können. Und auf die würde ich mich weit mehr freuen, ganz abgesehen davon, dass diverse Spielelisten weitaus übersichtlicher werden würden. Aber wie immer geht es ums Geld, das war auch früher schon so, nur sind inzwischen eben neue Möglichkeiten hinzugekommen, die Kohle abzuschöpfen, man denke nur an den (in Japan besonders riesigen) Handymarkt. Imho passiert das alles langfristig gesehen eher zum Nachteil der Qualität der Spiele. Gekauft werden sie ja so oder so, und bei den demnächst zwanzig RPGs und sonstigen Games einer solchen Kunstmarke einer Marke wird bestimmt irgendetwas dabei sein, was den Kunden gefällt, schließlich haben die Macher nun genug Platz um ihre Ideen zu verpulvern.
Aber werden bei diesem Konzept auch wirklich die besten Ideen herausgefiltert? Square Enix sollte sich mal ein wenig an die alten Werte zurückerinnern. Manchmal wünsche ich ihnen sogar, dass sie wieder kurz vor dem finanziellen Aus sind und nur noch Geld für ein einziges großes Spiel haben. Denn nur dadurch überlebte Squaresoft damals und nur dadurch wurde Final Fantasy geboren. Eben weil man nur das Beste gegeben hat. Heute, so glaube ich manchmal, würden sie in so einer Situation mit dem letzten Geld irgendein Handyspiel produzieren und mit diesem zusammen untergehen. Aber in dem Fall hätten sie es wohl auch nicht anders verdient.