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Thema: Ohne Zuflucht

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Hallo NeoInferno!

    Ich danke dir für das Lesen meiner Geschichte und umsomehr freut es mich, dass sie dir gefallen hat.
    Ich selbst hab ja schon befürchtet, dass zu wenig passiert, um den Leser bei der Stange zu halten, allerdings ist es ehe eine Geschichte, die in einer traurigen halben Stunde entstanden ist, weshalb ich der Handlung nur relativ wenig Spielraum gelassen habe, sondern versuche, mehr zu erzählen. Das gelingt nicht immer. DIe semi-philosophischen Sachen sind mir auch aufgefallen, aber da es irgendwie zu dem Zustand dazugehört, habeich es drin gelassen. Die Verschiedenheit kommt wohl von den vielen Gedanken, die mir beim Schreiben dieser Geschichte druch den Kopf gegangen sind.
    Der Titel ist scheiße, da hast du recht. Aber mir ist einfach keiner eingefallen. Vorschläge sind herzlich willkommen.
    Falls du die Stellen noch finden solltest, die die Atmosphäre stören, sag es mir. Ich nehme gern Verbesserungen entgegen.
    Danke für deinen Beitrag.

    Gruß,
    Scare

  2. #2
    Ich hatte mir vor ein oder zwei Wochen schon vorgenommen diesen text zu lesen. Leider kam ich erst jetzt dazu. Aber es hat sich gelohnt. Endlich mal eine geschichte hier, die sich mit dem Thema auseinander setzt ohne zu sher in Klisches zu verfallen. Auch mir haben viele Sätze sehr gut gefallen. Man kann kaum glauben, dass dieser text in einer halben Stunde entstanden sein soll. Das würde ja heißen, dass du wirklich schon ein routinierter Schreiber bist. Welches Zitat ich noch hinzufügen möchte, weil auch ich den gedanken öfter sponn in meinen Gedichten, aber nie so schön darzulegen schaffte.

    "Es gibt Narben, die nicht körperlicher Natur sind, die sich einätzen, in deinen Verstand, in die Seele. Narben, die nie wieder verschwinden werden. Die dich begleiten.
    Ein Leben lang."

    Du hast es meisterhaft versatnden die zeilenumbrüche zu setzen. Sie stören wirklich nicht und ich konnte eine Geschichte schon lange nicht emhr so flüssig lesen. Das einzige was mich noch stört, ist der Rosenkranz, den der geistliche um den Hals trägt. Ich weiß ja nicht, um welche Konfession es sich handelt, aber ich persönlich sah noch nie einen geistlichen mit Rosenkranz um den Hals. Es handelt sich ja auch um eine Gebetskette, also warum sollte man diese um den hals hängen. Meist sind diese auch viel zu schmal, um sie um den hals zu tragen. Was man nicht alles in seiner Kindheit lernt... Ich habe mich zwar schon seit Jahren nicht mehr mit der Kirche auseinander gesetzt, aber in dem Punkt bin ich mir ziemlich sicher. Aber es passt auch zu gut in den Zusammenhang, als das ich es ändern würde. Naja er könnte stattdessen nur ein schlichtes Kreuz um den Hals tragen, aber egal...

    Zur Schreibweise gibt es nichts mehr zu sagen. Einfach nur toll gemacht. Ich wusste schon lange, warum ich mich nicht emhr an Geschichten wagte. ich persönlich finde die Länge in Ordnung. Aber ich lese ja auch zur zeit noch "Tod in venedig" und bin froh über jede Abwechslung, die wenigstens etwas Handlung aufweist. Mach weiter so, ich werde wohl in Zukunft noch mehr von dir lesen...
    kate

  3. #3
    Zitat Zitat
    Um einen Krieg zu gewinnen, muss man selbst zum Krieg werden.
    Nana, sehr hübscher Satz. *MSNsig nehm*

    Langweiligerweise schließe ich mich den Vorrednern an, aber ohne die Kritik am Geschehen, passt schon so wies ist. Atmosphäre ist genial, Länge genau richtig und das Ende auch stilistisch perfekt, also einfach Daumen hoch.

    Beim Namen könntest du wieder Bezug auf dein Rudel nehmen, das fand ich eh gut, also irgendwas Kitschiges mit Wölfen und Hunden oder so. Kannst es ja Hundehütte nennen.

    Geändert von La Cipolla (15.03.2007 um 17:14 Uhr)

  4. #4
    Auch hier danke ich fürs Lesen. Und das Lob nehem ich mit Freuden entgegen.

    Oh und @Kate
    Es gibt auch diese größeren Rosenkränze, die man sich um den Hals hängen kann

  5. #5
    Ich muss zugeben das mich zuerst die Länge der Geschichte abgeschreckt hat, auch wenn das eher an der späten Uhrzeit liegt...
    Aber als ich die Kommentare kurz überflogen hab musste ich es einfach lesen und ich bin auch vollkommen überzeugt von deinem literarisch meisterhaften Werk!

    Die Atmospäre ist super, man kann sich ziemlich gut in den Soldaten hineinversetzen. Man versteht seine Beweggründe, seine Gedanken und seine Taten.

    Manchmal dachte ich zwar auch, dass ziemlich mit militärischen Floskeln durch die Gegend geworfen wurde, zb. "Im Krieg muss man zum Krieg werden" oder "die seelischen Narben", aber das machte das ganze einfach überzeugender, und das merkt man erst am Ende. Ein Soldat ist ja auch nur ein Mensch, und so werden die Floskeln sich ja nicht grundlos gehalten haben.

    Dickes PLUS! Ich würde mich freuen wieder eine Geschichte mit der Klasse zu lesen!

    Geändert von Pursy (04.04.2007 um 15:41 Uhr)

  6. #6
    Hallo Pursy!

    Schön, dass es dir gefallen hat, danke fürs Lesen. Gut find ich auch, dass es bei dir wohl rübergekommen ist, dass Soldaten auch nur Menschen sind. Wegen dem habe ich es geschrieben.

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