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  1. #1
    Puh, jetzt habe ich mir alles durchgelesen, ich will mich dazu nun auch äußern.

    Vorererst mal zu dem Themengebiet Noten und Schule. Wie Nathrael schon sehr gut gesagt hat; Noten sind nicht ausschlaggebend für Intelligenz. Albert Einstein ist wegen Mathematik durchgefallen und hat die Relativitätsformel entdeckt. Wenn du schlechte Noten hast und Intelligenz bist, bist du entweder bei den Lehrern unbeliebt, oder deine Intelligenz wird einfach nicht verstanden. (Bsp. dafür sind Leonardo Da Vinci, welcher seiner Zeit um Meilensteine voraus war und Galieo Galiliei, welchen man für die Aussage, die Erde sei rund, töten wollte). Zweiteres ist aber eher unwahrscheinlich. Es gibt ein recht gutes Beispiel zu Intelligenz und dem direktem Vergleich gegenüber Noten: Kunst. Du bist ein unglaublich guter Zeichner, bekommst auf jedes Bild die bestmögliche Zensur. Dann kommt Kunstgeschichte. Du hast keine Lust darauf, oder dich interesiert's nicht und hoppla!, bekommst du gleich eine schlechte Note. Im Zeugnis steht dann eine mittelmäßige Note. Du bist aber eventuell einer der besten Zeichner, die es gibt. (Jetzt natürlich nur ein kleiner Vergleich, es klingt für die Leser wohl recht fantastisch und weit hergeholt. Aber es ist eben Tatsache).
    Soweit ich dem Thementitel aber herauslesen kann, geht's hier um die Geschichte mit Omas und Räubern. Gut, dann werde ich mich dazu auch gleich mit äußern, wenn wir schon dabei sind.

    Schlimme Sachen sowas, alten, wehrlosen, Omas die Handtasche zu klauen und dann einfach munter, fröhlich schauen, wohin der Dieb als nächstes läuft. Nimmt er wohl die U-Bahn, den Bus oder das Taxi? Ich setze 50 Euro auf den Bus! Genau so etwas kann ich nicht ab. Aber es ist sehr verständlich, dass man sich bei einer Situation nicht einzugreifen traut, was ja auch völlig nachvollziehbar ist, denn man schätzt ja sein Leben! Aber stellt euch vor: Ihr wäret eine alte Oma, zerbrechlich, krank. Dann kommt so ein Bengel vorbei, und klaut dir deine Handtasche, samt Medikamenten, samt (letztem) Geld, samt aller wichtigen Wertsachen die eine Frau sonst noch in ihrer Tasche liegen hat. Ihr würdet nicht unbedingt froh darüber sein, das ist nicht zu Vertuschen. Ich persönlich würde aber eingreifen, soweit hergeholt es auch klingen mag'. Ich respektiere alte, behinderte und schwangere Menschen, auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Und mir ist das gleiche passiert, als ich klein war. Eine sehr alte Dame, konnte kaum aus eigener Kraft stehen, betrat den Bus und meine Mutter meinte, ich solle aufstehen. Darauf fragte ich sie, warum ich das tun sollte, unsere Haltestalle ist erst die nächste! Darauf machte meine Mutter hektische Handzeichen, die mir völlig fremd waren und ich stand auf und meine Mutter wank die alte Dame auf den Platz, auf dem ich gesessen war. Ich verstand das Szenario nicht und fragte meiner Mutter total verständnislos an der Bushaltestelle, warum ich denn so dringend Aufstehen sollte. Meine Mutter erklärte mir alles, auch mit dem Einwand, dass ich später auch einmal alt und zerbrechlich werde. Ab jetzt mache ich das immer, so fern ich in einer Großstadt bin. Ich selber wohne nur in einem kleinem Dorf, was etwa 11.000 Einwohner umfasst. Und vom grüßen; bei uns wird eigentlich schon gegrüßt, sind eigentlich auch alle recht nett hier. Diebstähle gibt's auch recht selten, sowie Ladeneinbrüche. Wird aber wohl einzig und allein an der Größe dieses Dorfes liegen.

    Was ich mir aber sehr unerfreuliches rauslesen konnte: Falls ich mal überfallen werde, muss ich wohl damit rechnen, dass mein Geld weg ist und ich mich auf keine Hilfe verlassen könnte. (Im Fall der Fälle).
    «You're owned, Guy! »

  2. #2
    Natürlich nicht, denkst du jemand will, nur weil er ner wildfremden Person unter die Arme greifen möchte, riskieren abgestochen zu werden? Ich meine, was erwartest du von den Leuten? Dass sie sich aufopferungsvoll, wie im Actionfilm, zwischen dich und den Angreifer werfen?
    Geändert von NeM (18.02.2007 um 05:19 Uhr)

  3. #3
    Zitat Zitat von NeM Beitrag anzeigen
    Natürlich nicht, denkst du jemand will, nur weil er ner wildfremden Person unter die Arme greifen möchte, riskieren abgestochen zu werden? Ich meine, was erwartest du von den Leuten? Dass sie sich aufopferungsvoll, wie im Actionfilm, zwischen dich und den Angreifer werfen?
    Meiner Meinung nach, ist abgestochen zu hart. Aber ja, ich verstehe es. Warum kann man dann nicht andere, junge, kräftige, schnelle, Passanten um Hilfe bitten, die dann zusammen mit einem den Dieb fassen!
    «You're owned, Guy! »

  4. #4
    Zitat Zitat von NeM
    Natürlich nicht, denkst du jemand will, nur weil er ner wildfremden Person unter die Arme greifen möchte, riskieren abgestochen zu werden? Ich meine, was erwartest du von den Leuten? Dass sie sich aufopferungsvoll, wie im Actionfilm, zwischen dich und den Angreifer werfen?
    Vorstoß, zuschlagen, Rückzug in die Menge.
    Es reicht schon, wenn jeder Passant dem Angreifer mit einem einzelnen Schlag oder Tritt zusetzt und sich dann in Sicherheit bringt.

    Lautes Kampfgebrüll soll auch helfen, die Aufmerksamkeit der Masse auf ein bestimmtes Ziel zu fokussieren. Wenn die Leute nicht mehr sagen können, sie hätten nichts gemerkt, dann wird auch ihre Hilfsbereitschaft zunehmen.

  5. #5
    Zitat Zitat von derBenny Beitrag anzeigen
    Vorstoß, zuschlagen, Rückzug in die Menge.
    Es reicht schon, wenn jeder Passant dem Angreifer mit einem einzelnen Schlag oder Tritt zusetzt und sich dann in Sicherheit bringt.

    Lautes Kampfgebrüll soll auch helfen, die Aufmerksamkeit der Masse auf ein bestimmtes Ziel zu fokussieren. Wenn die Leute nicht mehr sagen können, sie hätten nichts gemerkt, dann wird auch ihre Hilfsbereitschaft zunehmen.
    Warum nicht gleich mit dem Roundhousekick aufräumen?

    Die meisten Überfälle passieren imo auch nicht vor einem breiten Publikum wo du mal eben vorspringen, zuschlagen und wie Houdini (?) verschwinden kannst, wie auch immer du dir das konkret vorstellst. Zumal du eher nicht den Mumm hast groß den Mund aufzumachen oder gar anzugreifen wenn z.B. ein Messer im Spiel ist und du die Situation dadurch eskalieren lassen könntest. Und auch ohne Messer ists nicht gesagt dass ein Passant dir helfen wird wenn er sich dem Angreifer unterlegen fühlt (z.B. weil dieser größer/aggressiv ist oder ne stärkere Statur hat).

    Dein toller Plan erfordert außerdem dass bei einem "öffentlichen" Überfall lauter völlig verschiedene Menschen die sich nichtmal kennen zur gleichen Zeit gewaltbereit agieren müssten, das geht nicht. Im Gegenteil, in Gruppen neigen Menschen dazu einen sehr starken Selbsterhaltungstrieb an den Tag zu legen, drum werden bei Bränden auch so gern Leute überrannt. Klar - du würdest aus der Masse herausstechen wenn du angreifst und somit den Täter evtl. auf dich lenken, drum verhältst du dich lieber wie alle anderen
    Geändert von NeM (19.02.2007 um 05:31 Uhr)

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