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Thema: Makerfähigkeiten

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    @ Daen vom Clan
    Zitat Zitat
    Insofern fehlt mir persönlich der reine Diskussionsbedarf
    Nach 10.000 Beiträgen mag einem so ein Thema durchaus wie die Wiederholung des immergleichen vorkommen. Und womöglich spricht da aus Dir nur allzu berechtigte Erfahrung, wenn Du andeutest, dass ja doch alles fruchtlos sei. (Beginnender Alterskonservatismus? )
    Aber ich bin halt noch naiv genug, zu glauben, durch solch ein Thema könnten zumindest ein paar Leute von allzu einseitiger Grafikfixierung abgebracht werden. Denn zu einem guten Spiel gehört einfach mehr. (Dein Mapping-Thread-Argument hat ja durchaus Gewicht - deprimierendes Gewicht...)

    Und einiges ist hier ja schon zusammengetragen worden. Zum Beispiel so ein wichtiger Punkt (nein, kein Sarkasmus) wie ein vetrautes Verhältnis zur Muttersprache. Wer stammelt und nur SMS-Deutsch zustandebringt, sollte lieber die Finger von Spielen mit längeren Sätzen lassen. Und Rollenspiele gehören in diese Kategorie.

    @ Dhan
    Zitat Zitat
    Lebendigkeit
    Wirkt die Welt echt? Was bekomme ich vom Setting mit? Sagt der Bursche vor dem Stadttor echt "Willkommen in Astoria!"?
    Man kann Realismus auch übertreiben. Derartige Satzfetzen sind praktisch, um dem Spieler die Orientierung in der Spielwelt zu erleichtern. Mit der selben Berechtigung kann eine Leuchtreklame mit dem Stadtnamen über dem Tor hängen. Außer, man strebt statt eines Rollenspiels eine Rollensimulation an. Aber das hieße dann, auch auf Schatzkisten inmitten einsamer Waldlichtungen zu verzichten. Und irgendwo in diesem Bereich besteht die Gefahr, den Spielspaß auf Kosten der angestrebten Echtheit abzuwürgen.

  2. #2
    Zitat Zitat
    Man kann Realismus auch übertreiben. Derartige Satzfetzen sind praktisch, um dem Spieler die Orientierung in der Spielwelt zu erleichtern. Mit der selben Berechtigung kann eine Leuchtreklame mit dem Stadtnamen über dem Tor hängen. Außer, man strebt statt eines Rollenspiels eine Rollensimulation an. Aber das hieße dann, auch auf Schatzkisten inmitten einsamer Waldlichtungen zu verzichten. Und irgendwo in diesem Bereich besteht die Gefahr, den Spielspaß auf Kosten der angestrebten Echtheit abzuwürgen.
    Hm, warum sollt mans nicht mal mit Realismus versuchen? PErsonen die man anspricht sagen immer wieder was anderes und wenn man alle Sätze durch hat sprechen sie halt nicht mehr mit dir (oder noch besser du kriegst die Wahl weg zu klicken, oder dir die einzelnen Beiträge nochmal anzuhören -> was nützlich wäre, wenn man was interessantes überliest ...)

    Ach ja, es ist auch Stuss das man jeden Seppel ansprechen kann. Das sollte man auf Leute wie Wirte, Händler, oder aber Laberbacken eingrenzen, die gerne mit Fremden reden. Vielleicht könnte man über deren Kopf ja ab und an ein Ausrufezeichen einblenden, so dass der Spieler die Laberbacken und die Verzierungs-Chars ohne weiteres auseinander halten kann ...

    Schatzkisten in Wäldern?
    Warum denn nicht? Sie müssten nur gut versteckt sein und besser erklärt. Fügen wir das Volk der Waldläufer ein, das imher zieht und diese Kisten und Verstecke einrichtet, um anderen Waldläufern eine Hilfestellung zu bieten -> die Kisten könnten sogar regelmäßign aufgefüllt werden und nur durch einen speziellen Waldläuferschlüssel geöffnet werden können ...

    Ein bisel kreativität und man bekommt schon ein gewisses Maß an Logik in das ganze rein ...

  3. #3
    @ K.L.R.G.
    Gut argumentiert. Trotzdem stimme ich nicht in das Hohelied auf die Echtheit ein. Denn was hieße denn Realismus, wenn ein Königreich bedroht wird? (Lassen wir mal die Naturwissenschaft außer Acht, die das ganze magische Drumherum ausschließt).
    Ein Drache/Dämon/Erzschurke kommt, und bedroht das Reich. Realistisch wäre es, dass der König seine besten Krieger schickt, womöglich gleich mit dem kompletten Heer heranwalzt. Also schon die klassische Ausgangssituation, dass eine Heldengruppe aus 4 Frischlingen die Welt rettet, wäre unter dem Aspekt des Realismus nur lachhaft. Aber gerade das macht ja Spaß.
    Noch übertriebener argumentiert: Wenn ich Realismus will, kann ich mir ein Spiel zusammenmakern, wie ich morgens aufstehe, Zeitung lese (in Echtzeit, alle 5 min einmal umblättern, damit auch der Actionfront etwas geboten wird) und dann losfahre (per Bahn, also nichts da mit Auto lenken u. ä.).
    Gerade weil immer wieder zugunsten des Spielflusses Konzessionen gemacht werden, wirken Spiele als Spiele und nicht als biestig-graue Alltagssimulationen. Das gilt auch für Spiele in der Gegenwart, die meist eine Extraportion Fantasie in Form von herumspukenden Horrorgestalten erhalten. Übertriebener Realismus, der alles und jedes erklären will, ist oft umständlich und langwierig, kann erheblich hemmen und schlimmstenfalls zu Tode langweilen.

  4. #4
    @real Troll
    Das Pixeln für den Maker unterscheidet sich aber nicht so sehr vom Pixeln für andere Engines, oder wenn man das Spiel gleich selber programmiert. Genauso sieht es mit dem Umsetzen einer Geschichte aus. Das hängt ja nicht so sehr vom Entwicklungstool bzw. der Programmiersprache ab. Die vier Fähigkeiten aus dem ersten Posting, haben sich andererseits auf dem Maker zu einer Art eigener "Kunstform" entwickelt (na gut, das Editieren nichts so wirklich).

    @Lachsen
    Trivial ist es nicht, das stimmt, aber wenn man sich z.B. einigermassen mit Programmiersprachen auskennt, struktuiert man schon ganz von alleine den Makercode anders als jemand, der sich nicht damit auskennt. Letztendlich hängt die Schwierigkeit aber auch davon ab was man scriptet. Ich kann da nur von dem ausgehen, was ich bis jetzt gemacht hab und das einzige, was bei meinen Kampfsystemen etwas knifflig war ist die Methode zum Bestimmen der Figur, die als nächstes dran ist. Alles andere sind Anzeigen und Berechnungen.

    @K.L.R.G.
    Aber Realismus ist nicht unbedingt notwendig. Es hängt davon ab, was für eine Art Spiel man entwickeln will. Eine mittelalterliche Simulation ist sicherlich realistischer als ein High-Fantasy-RPG. Ansonsten gebe ich real Troll recht. Zumindest mir würde ein "realistisches" Spiel keinen Spass machen.

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