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Thema: [Obl] Rollenspiel-Thread (Signatur aus!)

Hybrid-Darstellung

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  1. #1

    Cyrodiil, bei Vindasel

    Mit der Gewalt eines Steinbrechers traf Aurels Faust Malukhats Nase und warf diesen buchstäblich aus den daedrischen Stiefeln. Schmerzerfüllt stöhnte der Erzmagier auf und griff sich an die Nase. Oh, was hatten die alle nur immer mit seiner Nase? Gut, sie war die Mitte des Gesichts und daher wahrscheinlich am Einfachsten zu treffen. Und wenn er es recht bedachte, war es gut so, denn der stechende Schmerz und das knackende Geräusch, das in Überlautstärke in seinem Hinterkopf explodiert war, wiesen eindeutig daraufhin, dass der Nasenrücken gebrochen war. Es tat zwar höllisch weh, aber Malukhat wollte sich nicht vorstellen, dass dieser taktlose Klotz genauso gut seinen Kiefer oder einen Wangenknochen hätte erwischen können.
    Breit grinsend streckte Aurel ihm die Hand entgegen. Malukhat starrte sie angewidert an, bevor sein Blick hasserfüllt die Augen des Bretonen fixierte. Wenn jener meinte, der Erzmagier würde das auf sich sitzen lassen, dann hatte er sich gewaltig getäuscht. Joplaya hin oder her – sie nahm er überhaupt nicht mehr wahr, genauso wenig wie alles andere um ihn herum. Alles, was zählte, war der Ausdruck in Aurels Gesicht und die Demütigung, die dieser dem Dunmer soeben beigebracht hatte. Es war ein altmodischer Gedanke, Malukhat wusste das, aber ein Schlag ins Gesicht kam für ihn einer Aufforderung zu einem Krieg gleich. Der junge Mann vorhin hatte dies einmal mit ihm machen können, aber von diesem… diesem… nein, das würde er nicht als gegeben hinnehmen. Mit einer Kraft, die nur rasende Wut erzeugt, schlug er Aurels Hand beiseite und kam wieder auf die Beine. Joplayas Stimme drang von der Ferne an sein Ohr, aber er verstand die Worte nicht.
    „Ihr wollt es also auf diesem Wege“, zischte Malukhat. Seine Augen waren zu Schlitzen verengt. „Das könnt Ihr haben. Aber eines sage ich Euch: Wenn Ihr die Chance habt, mich zu töten, dann sorgt dafür, dass Ihr es richtig macht.“ Mit diesen Worten zog der Erzmagier sein Schwert. Diese Handlung diente nicht dazu, auch mit der Waffe anzugreifen, nein, er wollte Aurels Aufmerksamkeit einfach nur auf die rechte Hand lenken, während er mit der linken einen Zauber vorbereitete, der die Rüstung des Soldaten schnell und sicher in einen Haufen Schrott verwandeln würde. Damit gab er ein noch simpleres Ziel ab als ohnehin schon, denn dem Dunmer war keinesfalls entgangen, wer die schlechteren Karten auf der Hand hatte: Aurel hatte sich soeben durch eine Ruine gekämpft, Malukhat war nur ein wenig spazieren gegangen. Der Bretone hätte das bedenken müssen, aber er hatte wohl nicht damit gerechnet, wie ernst ein Schlag ins Gesicht für den Erzmagier war. Ebenso hätte Aurel Malukhats Mutter beleidigen oder ihm auf die Schuhe spucken können, die Reaktion wäre nicht anders ausgefallen.
    Wieder rief jemand etwas, aber der Dunmer hörte nicht zu. Es fühlte sich gut an, mal wieder richtig wütend zu sein, und fast noch besser, unverhohlen hassen zu können. Dabei hatte Aurel ihm nicht mal einen Grund gegeben, ihn zu hassen. Es war einfach dieses ganze ritterliche Getue, das Malukhat nervte.
    „Was glaubt Ihr eigentlich, wer Ihr seid?“, brüllte er, den Zauber im Anschlag. „Dass Ihr etwas Besseres seid als ich? Nur, weil Eure Ideale ja ach so viel edler und moralischer sind als die meinen? Nur weil Eure von Naivität geprägten Motive den meinen widersprechen? Im Endeffekt seid Ihr doch nicht besser als ich. Im Gegensatz zu mir traut Ihr Euch nur nicht, es Euch einzugestehen. Oder überhaupt darüber nachzudenken.“ Dann, wieder gefasst und ruhig: „Aber Denken gehört ohnehin nicht zu Euren Stärken, nehme ich an?“
    Malukhat sprang nach vorn. Aurel reagierte schnell, aber nicht schnell genug um der Hand auszuweichen, die – kurz nur – seinen Brustharnisch berührte und den Zauber entfesselte.
    Geändert von Katan (16.04.2007 um 21:47 Uhr)

  2. #2

    Cyrodiil, orangene Straße

    Der Elf war unfreundlich wie eh und je. J'Shivrizza seufzte und trottete hinterher. Ihr machte die Nacht nichts aus, und daß manche Spitzohren nicht ganz richtig dachten, wußte sie schon lange. Immerhin hatten sie das Kleid gekauft - bloß nicht bezahlt, weil er ein Zechpreller war. Das Kleid war im Schrank des Zimmers gewesen, genau wie das Essen dort auf dem Tisch gestanden hatte. Wer würde schon eigene Gewänder in Zimmern verstauen, die jeden Tag von jemand anderem gemietet werden? Es gab Gründe, weswegen überall nur Holzlöffel herumlagen.

    Und J'Shivrizza war gespannt darauf zu sehen, wie weit die Goldstange kommen würde. Selbst für einen Ritt zu Pferd brauchte man Tage, und sie waren zu Fuß unterwegs. Birken flankierte die Straße, die immer höher hinaufführte. Die Wolken waren nicht vom Himmel gewichen, und bald hörte die Khajiit Tropfen auf den Blättern der Bäume. Das war das schöne an Cyrodiil - solche Geräusche hatte es in der Wüste nie gegeben.

    Genausowenig wie Teiche am Wegesrand, wo sich in den Blättern von Seerosen der Regen sammelte. Und Frösche hereinsprangen. Mit ihren Augen sah die Khajiit vorab des Weges, was dem Hochelf verborgen blieb: Ganze Fässer voller Frösche hüpften die Hügel hinauf und überquerten die Straße, gefolgt von tellergroßen Krabben, die mit ihren Scheren nach den Quaktaschen schnappten.

    Einen Moment überlegte sich J'Shivrizza, ob sie den Elf warnen sollte. Dann erinnerte sie sich, was nach dem Flattervieh gewesen war. Also ging sie nur ein paar Schritte langsamer und wartete ab, was wohl passieren würde.

  3. #3

    Cyrodiil, orangene Straße

    Sie waren schon ein gutes Stück durch die Nacht gewandert und die Khajiit war schlau genug gewesen, den Altmer nicht noch mehr zu reizen. War die Nacht zuerst lau und angenehm gewesen, fing es nun wieder an zu regnen. Der Hochelf mochte keinen Regen. Der war kalt, der war nass, lief einem in den Kragen der Robe und überhaupt. Normalerweise lief er ihm zumindest nicht in den Kragen, da er bei solchem Wetter sonst seinen blauen Umhang trug. Diesen aber hatte diese elende J'Shivrizza. Eine Khajiit in rotem Samtkleid mit blauem Umhang. "Leuchtkatze", dachte Elendil, als er merkte, dass J'shivrizza plötzlich langsamer ging. Aufmerksam suchte er die Gegend vor ihnen ab. Wirkte "Nachtsicht" und sobald die Welt in blau getönt schien, sah er es: Krabben, Unmengen von Krabben. Und vor den Krabben Frösche. Frösche auf der Flucht, da die Krabben versuchten, diese mittels ihrer Scherren zu erwischen. Hmm, traf sich eigentlich ganz gut. Die Krabben hatten Hunger, Elendil hatte Hunger. Krabben - richtig zubereitet - schmeckten gut. Also blieb er stehen und ließ ein paar Feuerbälle auf die hinteren Viecher los. Gegrillte Krabben schmeckten besonders gut. Schadenfroh dachte er insgeheim, dass J'Shivrizza wohl kaum Zucker mit sich führen würde und deshalb Krabben ungezuckert bekäme.

    Etliche der Scherenexemplare waren liegen geblieben. Niedergestreckt von den Feuerbällen. Elendil wollte sie gerade einsammeln gehen, als er bemerkte, dass zwar die ganzen vorderen Reihen der Krabben weiterhin den Fröschen nacheilten, jedoch der mittlere Teil der Schar mitbekommen hatte, dass die hinteren Artgenossen nicht mehr unter den Lebenden weilten. Worauf sie sich kurz entschlossen umdrehten und instinktiv der scheinbaren Bedrohung auf zwei Beinen entgegenkrabbelten. Verdammt. Was sollte er mit soviel Krabbensalat? Elendil warf ein paar weitere Feuerbälle den entgegenkommenden Krabben zu und erwischte sie. Woraufhin sie ebenfalls das Zeitliche segneten. Nun gut, würde er halt die schönsten Exemplare heraussuchen. Doch noch immer rückten etliche der Mistviecher nach. Und sie schienen zudem jetzt recht aufgebracht zu sein. Elendil zuckte mit den Schultern. Zu irgendwas musste diese Khajiit doch auch gut sein außer nur für Ärger zu sorgen. Also drehte er sich einfach um und ging den Weg ein Stück zurück. Die erlegten Krabben konnte er auch später noch aussortieren. Zeit, dass die Khajiit zeigte, ob sie außer billigen Taschenspielertricks etwas draufhatte. Mit diesem Gedanken im Kopf positionierte er sich ein ganzes Stück hinter J'Shivrizza und grinste sie im Vorbeigehen fies an. Jetzt würde sich zeigen, ob die Katze Magie beherrschte oder schreiend davonlaufen würde.

  4. #4

    Cyrodiil, orangene Straße

    Das war natürlich wieder typisch Elf, dachte die Khajiit. Einfach jemand anderen vorschicken. Sie blickte nach oben, suchte sich einen schönen Ast aus. Ihr Geist klebte daran fest, zerrte und rüttelte daran, bis sich ein Regen aus Laub auf die Krabben ergoß.

    Das funktionierte nicht so richtig. Die Krabben kamen immer noch näher, obschon sich manche Stöckchen und Blätter vom Panzer putzten. Einen Moment lang überlegte J'Shivrizza, den nächsten Baum hochzuklettern. Was aber zu schade um das neue Kleid gewesen wäre. Also konzentrierte sie sich darauf, die Wahrnehmung der Krabben zu verändern. Das gewürzt mit ein bißchen Änderungsmagie. Schon bald sahen die Krabben nur den Hügel vor sich, den sie hinaufkletterten. Aber es war kein echter Hügel, denn die Krabben schwebten auf der nur von ihnen gesehenen Straße über die Khajiit hinweg.

    Dummerweise wußte Elendil nichts von der Illusion, und seine Haare waren ein weiterer Pflasterstein auf der Straße der Krabben. Schon tapste die erste Krabbe in seine Haare.

  5. #5
    Arwen hatte fassungslos das Schauspiel verfolgt. Erst schlug Aurel Malukhat derart auf die Nase, dass sie brach und dann schien der Dunmer wiederum einen besonders fiesen Zauber zur Hand zu haben, welcher offenbar etwas mit Aurels Rüstung zu tun hatte. Die Dunkelelfe konnte sich gut vorstellen, welche Art Zauber dies war. "Die spinnen, die Männer", war das erste, was ihr durch den Kopf ging. Wenn es wirklich stimmte, was der Bretone gesagt hatte, konnte sie seinen Hass durchaus nachvollziehen. Und der Hohn Malukhats vorhin hatte sicherlich nichts zur Besänftigung desselben beigetragen. Warum allerdings der Erzmagister den Bretonen derart hasste, entzog sich ihrer Kenntnis. Gut, er war ein Paladin. Diese waren stets nur von den edelsten Motiven bewegt und verleugneten daher oft ihre menschliche oder elfische Natur, aber das war doch deren Problem. Letztlich rannten sie in Blechbüchsen herum und verleugneten ihre Triebe. Nun, letzteres schien Aurel zwischenzeitlich schwer zu fallen und wenn Malukhat diesen Zauber zuende wirkte, dann wäre es auch bald mit ersterem aus. Zudem war der Bretone da unten eine wertvolle Hilfe gewesen. Selbstlos hatte er ersucht, Kiara und sie selbst zu schützen. Nun ja, vermutlich in erster Linie Kiara, aber dennoch stüde auch sie ohne ihn nicht mehr hier. Und sie wollte sich lieber nicht vorstellen, wie die Situation hier gleich eskalieren würde, wenn Malukhat tatsächlich irgendeine Gemeinheit mit des Bretonen Rüstung anstellen würde. Hilflos sah sie zu Kiara und Joplaya hinüber. Da musste ein handfestes Gegenargument her, denn für Worte allein schienen beide Männer nicht mehr zugänglich zu sein.

  6. #6
    ARGHH! Was war das nun wieder. Angeekelt schüttelte Elendil die Krabbe aus dem Haar und sprang zur Seite. Krabben gehörten auf den Teller und keinesfalls in seine gepfelgte Frisur. Konnte die verdammte Katze denn nichts richtig machen? Was immer sie da getan hatte, es war irgendein Khajiit-Trick, den sie mit einem dubiosen Zauber vermischt hatte. Hah! Hatte er es sich doch gedacht! Obwohl die Magie um J'Shivrizza gerade greifbar zu spüren war und eine mächtige magische Begabung dazu, war sie außerstande, diese anzuwenden. Unfähig in derartigen Dingen wie die meisten Khajiit, konnte sie im Ernstfall auf lediglich auf eigenartige Tricks zurückgreifen, da sich normale Magie ihrer Kenntnis entzog. So ging es allen Leuten, die der Meinung waren, dass man Magie nicht lernen, nicht studieren müsse. Und bei Khajiits war es besonders schlimm, da jede Form geordneten logischen Denkens dieser Rase vollkommen fremd zu sein schien. Kurz entschlossen entfesselte der Hochelf einen Feuersturm, welcher die andrängenden und - zum Teil noch in der Luft schwebenden - Krabben gründlch röstete. Damit war auch die Wanderung durch die Lüfte beendet und die toten Tiere fielen zu Boden. Was für eine Verschwendung. Soviel konnte er gar nicht essen wie es nun geröstete Krabben gab. Er war J'shivrizza einen angewiderten Blick zu, sammelte drei mittelgroße Tiere vom Boden auf, von denen er zwei in seine Reisetasche stopfte. Bei der dritten jedoch brach er die Schale auf und begann zu essen, während er - scheinbar ungerührt - wieder weiter ging. Sollte die Khajiit essen oder nciht essen, ihm nachlaufen ode rnicht, ihm war es mittlerweile gleichgültig. Er wusste nur, dass er ihr keine Rast gönnte. Ihm selbst machte das Laufen wenig aus. Er hatte schon viele Reisen hinter sich und die meisten davon zu Fuß getätigt. Und wenn er vorhatte zu rasten, dann am Tag und genau dann, wenn J'Shivrizza am wenigsten damit rechnete.

    Er fragte sich immer öfter, warum er ihr überhaupt geholfen hatte. Die Khajiit war undankbar und bösartig. Zudem faul und klauen tat sie auch noch. Und sie brachte nichts als Ärger und Schwierigkeiten. Hätte er sie damals ihrem Schicksal überlassen, dann wäre sie sicherlich irgendwann einem erbosten Mob in die Hände gefallen und hätte ihr Dasein als Bettvorleger beschlossen. Welch ein verlockender Gedanke! War es die starke magische Aura gewesen, die ihn zu diesem Leichtsinn verführt hatte? Dunkel erinnerte er sich daran, dass er da ganz kurz gedacht hatte: "Kein Magier sollte so sein Dasein fristen müssen!" Wäre die magische Aura um J'Shivrizza nicht gewesen, er hätte sie vermutlich ihrem Schicksal überlassen. Aber sie war da, wenngleich die Khajiit damit nichts anzufangen wusste. Jedenfalls nichts Gescheites. Dabei hätte die verdammte Katze vermutlich eine großartige Laufbahn vor sich, wenn sie sich einer vernünftigen Ausbildung unterziehen würde.

    Den Altmer plagten düstere Gedanken und Zukunftsängste (letztere betrafen natürlich seine Zukufnt), während er weiterhin durchd ie Nacht stapfte und zwischendurch lediglich die leergegessen Schale der Krabbe ins Gebüsch warf.

  7. #7

    Oblivionebene, Choroll

    Ein Kampf war gut. Schließlich war er Krieger, also war es gewissermaßen sein Handwerk, und da die "Bösen" diesmal wohl wirklich "böse" waren. Asharr hatte in den Letzten Jahren bei der Legion zunehmend zweifel gehabt, ob die Feinde, gegen die man sie Ausschickte wirklich ach so böse waren wie es die hohen Herren darstellten, und ob sie nicht einfach nur Soldaten gewesen waren, genau so "gut" oder "böse" wie er selbst. Vielleicht war er deshalb so schnell entlassen worden, nachdem er einen höheren Rang erreicht hatte. Den hohen Herren waren seine Anfeuerungsreden zu seinen Männern wohl nicht aggressiv genug gewesen.... Tja, so war das Leben. Und sowieso war jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Jetzt ging es wieder los, Drakos und Kamahl waren schon wieder in die Halle gestürmt, und KAmpfgeräusche tönten durch das Tor. Oh, und es war ein Kampf mit Plan. Zugegeben, es war kein sehr toller Plan, aber angesichts der Umstände war es besser als nichts. Viel besser.
    Karrod drängte schon, und so zog Asharr seinen Hammer und betrat die Kammer. Drakos und Kamahl waren im Nahkampf gebunden un hatten sich der oberen "Etage" angenommen. Ein Glück, dass wir zu viert sind, ging es Asharr durch den Kopf, sonst wären wir ganz schön aufgeschmissen. Karrod war seinen Worten nach zu urteilen ziemlich locker drauf, und auch siegessicher, un ging auch sofort los. Noch einmal schaute sich Asharr im Raum um, um auch keine Einzelheit auszulassen. Clanfear. Dremora mit Schwert. Dremora mit Bogen... DAs klang nach übermacht, und Übermacht konnte Asharr nicht leiden. Ein Gefühl aus Legionärszeiten. Ohne 20 andere Soldaten an seiner Seite fühlte er sich irgendwie... nackt. "Ein alleinstehender Kämpfer hat mehr Bewegungsfreiheit! Ich kann das schaffen," machte er sich selbst mut. "...hoffe ich jedenfalls. Nun, er konnte kaum da stehenbleiben und warten, bis ihn ein Pfeil traf. Obwohl... können schon. Ein schöner heldentod, als Kämpfer für das KAiserreich! Das wäre doch etwas. Verdammt, er wurde auf seine alten Tage weich! Wenn man auch nur die Möglichkeit erwog, zu sterben, war man schon tot. Wie zur Bestätigung flog ein Pfeil heran und verfehlte ihn nur knapp.
    Das brachte Asharr in die reale Welt zurück. Er ging los, so schnell es ihm die Ebenerzrüstung erlaubte. Mit einem gezielten Hammerschlag an den Kopf beförderte er den Clannfear in die Feuersäule mitten im Raum. Glück gehabt. Das hätte auch schlecht ausgehen können. Asharr rannte weiter, holte mit dem Hammer aus und schlug daneben. Sein Schwung zog ihn weiter, mitten in die Klinge des Dremoras. Sein Harnisch rettete ihm das Leben, die Klinge wurde zur Seite gezwungen. Doch er war viel zu nahe an dem Dremora, um seinen Hammer wirkungsvoll einzusetzen. Auch hatte der Dremora viel mehr Kraft als er. In dessen Augen glühte keine Flamme, sie starrten Ausdruckslos. Kampfmaschinen. Mühevoll parierte Asharr die Schläge, die auf ihn zukamen. Er musste auf Abstand gehen, oder etwas besseres finden. Mit seinem Dolch hatte er gegen die schwere Rüstung keine Chance. Er hatte keine Ahnung, wie es den anderen erging, und nachschauen konnte er auch nicht. Er betrachtete sein Gegenüber so gut es ging, nebenbei immer die schläge parierend. Seine Arme fühlten sich langsam taub an. Irgendetwas musste ihm einfallen, aber schnell. So konnte er einfach nicht sterben! Der Dremora trug keinen Helm. Der einzige Schwachpunkt, den Asharr endecken konnte. "Wäre mein Helm so hässlich wie diese Daedrischen Helme, würde ich ihn auch nicht tragen!" unpassender Gedanke... warum er wohl immer solche Einfälle hatte? Plötzlich hatte er die Lösung! Der Helm! Natürlich! Hätte er sich früher denken können... Er blockte einen Schlag ab, trat noch näher an den Dremora heran und rammte diesem seinen Helm ins Gesicht. Knochen brachen, und man hörte ein Schwert auf den Boden fallen. Angesichts der Höllischen Kopfschmerzen die ihn überfielen war sich Asharr nicht sicher, welche Knochen gebrochen waren, da aber kein weiterer Schlag erfolgte musste sein Gegner wohl am Boden liegen.
    Asharr kümmerte das zur zeit wenig, er konnte genauso gut tot sein. Sein Schädel würde gleich platzen, oder so kam es ihm vor. Verdammte Polsterung... wozu war die denn da? Jedenfalls nicht, um seinen Kopf zu schützen. Gab es denn keinen Trank gegen Kopfschmerzen? Lngsam wurde es besser. Er konnte sogar die Augen öffnen! Mit denken und orientieren war es noch nicht so weit. Plötzlich durchzuckte eine neue Shmerzwelle sienen Körper, doch diesmal kam es vom rechten Arm. Adrenalin floss. er konnte wieder halbwegs koordiniert handeln. Ein Pfeil im Arm. Verdammt, er hatte den Schützen ganz vergessen. Mühsam hielt er sich auf den Beinen, nahm seinen Hammer und stürmte auf den Schützen. Dieser reagierte zu spät und der HAmmer brach ihm den Arm. Der Dremora krümmte sich vor Schmerzen, und Asharr ließ den HAmmer auf dessen Hals niedergehen.
    Er war lebendig! er hatte diese drei gegner besiegt! Das glück war nun doch auf seiner Seite. Er sah sich um und sah Karrod am Boden liegen. Schnell ging er zu ihm und fühlte nach seinem Puls. Er lebte, aber er war in schlechtem Zustand. Asharr nahm den Heiltrank, den Drakos ihm gegeben hatte, und flößte ihn Karrod ein. Als dieser die Augen aufschlug, ließ sich Asharr uf den Boden fallen und lehnte sich gegen die Wand. "Ich hoffe, die anderen kommen einstweilen alleine zurecht. ICh kann jetzt gar nichts mehr tun," sagte er dem Bretonen. "Nur ein bisschen Ausruhen."

  8. #8

    Oblivion-Ebene

    Kamahl tobte innerlich. Diese miese Kreatur... Nicht nur das die Wunde höllisch schmerzte, es konnte jetzt auch seinen Waffenarm nicht mehr verwenden. Er wollte diesen Dremora auf quallvollste Art und Weise sterben sehen. Gerade als er einen Frostzauber sprechen wollte bemerkte er im Augenwinkel wie ein Schema an ihm vorrbeirannte und etwas in seine Richtung warf. Reflexartig wich er zurück und Sekunden später zerschelte der Trank an der Wand und hinter ihm ertönte Kampfeslärm. Drakos griff anscheinend ein paar Deadra an, die sich Kamahl von hinten genähert hatten. Gott sei dank war Drakos da, sonst hätte Kamahl jetzt ein großes Problem,... oder gar keine mehr. Egal, solche Gedanken halfen ihm jetzt auch nicht, er musste sich wieder auf den Kampf mit dem Dremora konzentrieren, der von den Flaschenangriff anscheinend genauso überrascht war wie er selbst. Plötzlich fing er wieder an Kamahl mit den Dolch anzugreifen und dieser sah sich deshalb gezwungen, die Angriffe abzublocken. Währenddesen fokusierte er einen Eiszauber, den er dem Dremora Sekunden später ins Gesicht schleuderte. Erschrocken ließ der gebrendete Dremora die Waffe fallen und griff sich mit den Händen ins Gesicht, was Kamahl sofort nutzte um ihn mit einem gezielten Dolchstoß durch den Hals die Wirbelsäule zu zertrümmern. Der Dremora brach tot zusammen. Kamahl blichte sich um und bemerkte, das die Kämpfe anscheinend beendet waren. Deshalb steckte er seinen Dolch weg und zog seine rechte Armschiene aus um die Wunde zu untersuchen. Sie blutete kaum, schmerzte aber sehr stark. Anscheinend waren die Muskeln sauber durchtrennt worden. Er krammte in seinem Gürtel nach einem schwächeren Heiltrank und kippte etwas davon in die Wunde. Das würde genügen um die Wunde zu und die langsame Heilung würde die Muskeln besser zusammenwachsen lassen. Danach ging er in die Richtung von Asharr und Karrod um sich um deren Wunden zu kümmern.

  9. #9

    Kaiserstadt, Tiber Septim Hotel

    Der Bosmer wirkte müde. Sehr müde. Und warscheinlich hatte er deshalb auch seine Manieren vergessen. Er hatte schlechtere Manieren als Xerxes und das war beinahe unmöglich. "Egal, ich will auch noch schlafen", dachte Xerxes als er zu seinem Schwert hinunterschaute, "und das Schwert muss ich auch noch reparieren. Also passt es doch einigermaßen.". Xerxes ging die Treppe hinunter und ging zur Dame vom Empfang. Xerxes besaß noch ein wenig Geld von der Ruine. "Wenigstens hat sich dieser Ausflug für etwas gelohnt", ging ihm nochmal durch den Kopf bevor er zu der Empfangsdame sagte, "Ein Zimmer bitte.". Ein lautes Magenknurren warwährenddessen zu hören. "Und dazu noch ein Stück Fleisch und ein Laib Brot", fügte Xerxes noch hinzu. "Das würde 62 Septim kosten", antwortete die Dame am Empfang. Xerxes kramte seinen Rucksack heraus und fand tatsächlich 62 Septim. "Mein Geld wird langsam knapp", murmelte Xerxes, bevor die Dame ihm den Schlüssel gab und er die Treppe hinauf ging, während ihm jemand das Essen ins Zimmer brachte. Xerxes setzte sich an den Tisch und aß. Mit so einem edlen Besteck hatte er noch nie gegessen. Als er fertig war, legte er sich ins Bett und schlief sofort ein.

  10. #10

    Oblvionebene

    Ganz offenbar war das Gemetzel vorbei. Drakos' Gefährten schienen alle irgendwie verwundet oder zumindest völlig erschöpft. Karrod hatte es wohl am schwersten erwischt denn er war ohnmächtig geworden. Drakos sah sich um und bemerkte noch einen völlig unauffälligen Clannfear, der an einen Stück Fleisch fraß. Er war offenbar so ins fressen konzertriert dass er gar nicht bemerkte wie Drakos von hinten an ihn herankam und ihm sein Schwert in den Hals rammte. Dann braute der Argonier rasch einen Heiltrank zusammen welchen er Asharr gab. Dieser flößte ihn Karrod ein und bald war der Bretone wieder bei Bewusstsein. Während Kamahl sich um die Wunde der anderen beiden kümmerte sammelte Drakos die Beute ein und schnitt die Zutaten aus den Deadra.


    Als alle wieder einigermaßen bei Kräften waren ging Drakos zu der Tür hinter der sich vermutlich die Goldene Heilige befand wegen der Kamahl diesen Scvhlachtzg offenbar erst gemacht hatte. Er betrachtete die Tür und ihm fiel eine große Einkerbung auf. Sie hatte das selbe Symbol darauf wie diese seltsamen Runen die sie auf dem Weg gefunden hatten. "Gut dass ich die wieder eingepackt habe nachdem wir damit die Tore geöffnet haben,ich wusste doch dass wir die noch brauchen werden" dachte Drakos.Aber selbst wenn man die Runen nebeneinanderlegte war die Lücke nicht ausgefüllt und es passierte auch nichts. Er schleuderte versuchsweise einen Blitz dagegen und dieser prallte ab und schoss zurück. Drakos konnte ihm ausweichen. Er hatte aufgrund mangelnder Kenntnisse in Schlossöffnungszaubern im Laufe seiner Reisen bemerkt dass ein Blitzzauber oft die selbe Wirkung hatte. Als er versuchte die Tür gewaltsam zu öffnen schoss ein Feuerball heraus , dem Drakos jedoch auch entkam. Nun kam dem Argonier eine neue Idee : Vielleicht war ja hier irgenwo im Raum ein gut verstecktes oder unsichtbares Versteck in dem eine Rune war die in dieses Tor passte.

    Drakos bemerkte dass Kamahl plötzlich neben ihm stand und das Tor genau betrachtete.Dieser Blick in seinen Augen...der Dunmer stand offenabr kurz vor der Lösung des Problems. Drakos erzählte ihm von seiner Theorie und reichte ihm dann die Runen. "Hier das werdet ihr brauchen." Drakos vermutete wenn jemand von der Gruppe dieses Rätsel lösen konnte war es Kamahl. Vielleicht konnte der Dunmer ja einen Infravisionszauber oder er hatte einfach gute Augen,jedenfallls fand er das Geheime Versteck recht bald...

  11. #11

    Cyrodiil, bei Vindasel

    Aurel riss sein Schwert aus der Scheide.
    „Mann, wisst Ihr denn nie, wann es genug ist? Ihr versucht mich zu töten, stoßt mich in die Tiefen einer von Untoten verseuchten Ayleidenruine, versucht meine Ehre zu besudeln, indem ihr behauptet, ich hätte mich abgesetzt, erhaltet zur Strafe, Eurer Tochter zuliebe wohlgemerkt, nur ein verdientes Schlägchen auf die Nase und wollt dann kämpfen?“
    So überrascht Aurel von dem Angriff des Magiers auch war, tief in ihm, noch nicht ganz in sein Bewusstsein vorgedrungen, regte sich ein gewisser Respekt für den Dunmer. Der Kerl hatte tatsächlich Stolz. Sieh an...
    Und er war gut. Die Täuschung mit dem Schwert, damit er ungehindert zaubern konnte, war vortrefflich gewesen, das musste Aurel zugeben. Der Zauber hatte ihn vollkommen überraschend getroffen.
    Der Zauber...
    Aurel spürte kein Brennen, keine Eiseskälte... was war denn das für ein Zauber gewesen?
    Er schaute an sich herunter und erstarrte. Sein Brustpanzer war vollkommen ruiniert. Er sah aus, als hätte er jahrhundertlang in einer Salzlake gelegen. Vollkommen korrodiert.
    „Was?! Ihr... was habt Ihr getan?“
    Aurel war fassungslos. Das war nicht einfach irgendein Brustpanzer, es war sein alter Legionsharnisch. Unzählige Gefechte und Geplänkel, die Landung der Nord auf Solstheim, die Schlacht bei Rabenfels, die Belagerung der Eisfalter-Festung, all dies hatte der Harnisch überstanden. Er hatte ihn geschützt und ihm oft das Leben gerettet, er war mit Blut geweiht, dem von Feinden, dem seines Trägers und dem von vielen Kameraden, die Seite an Seite mit Aurel gekämpft hatten... und mit dem Blut von...

    Schwärze...
    Aurel blinzelte. Rauchschwaden umgaben ihn, und die Luft war erfüllt von Waffenlärm und Schreien. Er befand sich auf den Zinnen der Eisfalter-Festung auf Solstheim, dem letzten Bollwerk der Legion auf der Insel, und schaute hinunter auf ein wogendes Meer aus Menschenleibern und Orks, die gegen die Festung anrannten.
    Die Mauern waren stark beschädigt, und überall kamen die Nord und ihre orkischen Verbündeten bereits über Sturmleitern in die Festung. Das Fort war verloren.
    Aurel drehte sich zu seinen Männern um.
    „Zum Schiff, Männer! Runter an den Hafen. Schaut, dass ihr zum Schiff kommt!“
    Eine sanfte Stimme ertönte hinter ihm, ein seltsamer Kontrast zu den furchtbaren Geräuschen der Schlacht.
    „Und Du gehst mit ihnen, Aurel... das ist ein Befehl!“
    Er drehte sich um und sah Ravanna, die Hauptmännin seiner Kompanie.
    „Ravanna!“
    „Ich will, dass Du gehst, Aurel... das ist ein Befehl, Dekurio! Kein Widerspruch!“
    Aurel war fassungslos. Er konnte Ravanna nicht hier auf den Zinnen zurücklassen und fliehen. Sie war die einzige Frau, die ihm je wirklich etwas bedeutet hatte.
    Ravanna bemerkte seinen Blick und wiederholte noch einmal ihre Weisung.
    „Geh, Dekurio, kümmere Dich um Deine Männer!“
    Und mit diesen Worten stürzte sie sich einem Trupp Nord entgegen, der gerade ganz in ihrer Nähe die Wälle überwunden hatte.
    Widerstrebend wich Aurel langsam zurück, konnte aber den Blick nicht von der Kriegerin lassen. Wie ein Fels stand sie inmitten der auf sie einstürmenden Nordhorden und hieb mit ihrem Breitschwert auf diese ein. Der Angriff geriet ins Stocken, aufgehalten alleine von dieser Frau, dieser Walküre Akatoshs, die scheinbar unbezwingbar auf den Zinnen stand.
    Sie kämpfte mit einer unglaublichen Wildheit und Kühnheit, und sie lachte. Sie lachte der feindlichen Übermacht ins Gesicht, die es nicht schaffte, sie zu überwinden.
    Es war der beeindruckendste Anblick, den Aurel je gesehen hatte. Seine Ravanna!
    Sie drehte sich zu ihm um, strahlte ihn an und rief ihm immer noch lachend zu:
    „Geh, Aurel! Ich liebe Dich!“
    Und dieser kleine Moment der Unaufmerksamkeit besiegelte ihr Schicksal. Ihr Schild senkte sich nur für einen Augenblick eine Handbreit, während sie Aurel anstrahlte, aber ein Pfeil fand sein Ziel. Der Schaft ragte aus Ravannas Hals, und eine Blutfontäne schoss aus der Wunde. Ein Tropfen traf Aurels Brustpanzer, und Aurel wollte vor Verzweiflung schreiend zu der in den Gegnermassen niedersinkenden Ravanna eilen, wurde jedoch von seinen letzten verbliebenen Kameraden zurückgehalten.
    Sie sagten irgendetwas zu ihm... „keinen Sinn“... „ist tot“..., aber er konnte sie nicht verstehen. Er wehrte sich wie ein Tobsüchtiger gegen die ihn packenden Arme, aber es war zwecklos. Seine Männer führten den schreienden Aurel zu dem Schiff, während Bogenschützen ihren Rückzug deckten.
    Die brennende Eisfalter-Festung war das letzte, was er von Solstheim sah, dann fiel sein Blick auf den Blutstropfen auf seinem Harnisch, und ihm wurde schwarz vor Augen.
    Schwärze...


    Aurel starrte Malukhat an.
    „Das reicht! Ihr wisst gar nicht, was Ihr gerade getan habt!“
    Wie Malukhat war nun auch Aurel in Rage geraten.
    „Ihr wollt kämpfen? Dann werden wir kämpfen!“
    Aurels Augen glitzerten und blitzten nun fast wie sein Schwert.
    „Was ist, wollt Ihr wieder einen Eurer faulen Zauber anwenden, oder seid Ihr Manns genug, mit dem Schwert zu kämpfen?“
    Aurel wusste, dass er ohne Harnisch und nach den Tagen in der Ruine kaum eine Chance hatte, den Kampf gegen einen zaubernden Malukhat zu überleben, aber vielleicht gab ihm ja seine natürliche bretonische Magieresistenz wenigstens die Zeit, den Kampfmagier mit in den Tod zu nehmen.
    „Also, was ist, Ehre oder Magie?“
    Abwartend erhob Aurel sein Schwert.
    ...

  12. #12

    Cyrodiil, orangene Straße

    Das war wiedermal typisch rücksichtsloser Elf, dachte J'Shivrizza. Steckt wegen ein paar Krabben den halben Wald an. Würde es nicht regnen, nun ja, sie wollte gar nicht drüber nachdenken. Außerdem gab es keine bessere Möglichkeit, eine Spur nach Bruma zu legen. Überall geröstete Krabben! Und dann er auch noch eine genüßlich. Mal ganz davon abgesehen, daß er damit noch mehr Spuren hinterließ - welche anders als in der Wüste nicht fortgeweht werden würden - warum aß er freiwillig Krabben? Und dann noch ohne Zucker? Und das schien ihm auch noch zu schmecken!

    J'Shivrizza kam ein schrecklicher verdacht, denn die Hautfarbe des Spitzohrs war nicht gänzlich eindeutig. Sie stopfte sich zwei geröstete Krabben in die Tasche und rannte ihm hinterher.
    "Ist es ein Bomer, äh, Bosser, äh, Waldelf?" fragte sie. Ob des Blickes ihres Gegenübers fuhr sie fort. "Die haben J'Shivs Großonkel S'trries aufgegessen. Und ihre eigenen Soldaten. Waldelfen sind J'Shiv suspekt."
    Geändert von bg2408 (17.04.2007 um 19:49 Uhr)

  13. #13

    Cyrodiil, vor Vindasel

    Tja, da war er hin, der Brustpanzer. So schnell kanns gehen. Das waren jedenfalls die ersten Gedanken, welche Arwen durch den Kopf schossen. Dann allerdings sah sie Aurel genauer an und erschrak. Zuerst wirkte er abwesend, wie in einer anderen Welt gefangen, wo ihn ein Traum und Albtraum zu erwarten schienen und als er wieder in die Gegenwart zurück kehrte, stand mörderische Wut in seinem Gesicht. Allerdings packte auch Arwen die Wut, als er seine engstirnige, herablassende Bemerkung von Magie oder Ehre machte. Was bildete die Blechbüchse sich eigentlich ein? Stumpfes Rumgekloppe mit dem Schwert war Ehre und geistige Arbeit, Wissenschaft, Magie war Unehre? Dem hatte wohl ein Skamp ins Gehirn gesch ...
    Zudem ging ihr das Imponiergehabe beider Mänenr langsam gewaltig auf die Nerven. Sie war müde, verletzt, stand noch unter Schock durch den Tod Artons und diese beiden führten hier einfach ihre Privatfehde durch. Und sie selbst als Magierin fühlte sich ebenfalls durch Aurels Worte beleidigt. Ihre Feuerbälle da unten bei dem Kampf gegen den Lich waren dem Herrn Bretonen wohl willkommen gewesen, aber kaum sah er das Tageslicht wieder, wagte er erneut, auf die Magier herabzusehen.
    Nun, er würde gleich sehen, was er davon hatte. Arwen grinste schief, konzentrierte sich und ließ den Zauber "Mühsal" auf Aurel los. Jetzt soltle er mal sehen, wie er sein Schwert schwang, wenn er sich kaum oder gar nciht bewegen konnte. Sie hoffte nur, dass Kiara sich um Malukhat kümmern würde oder es vielleicht sogar schon getan hatte.

  14. #14
    Elendil schreckte aus seinen Gedanken, seinen zugegebenermaßen düsteren Gedanken auf, als J'shivrizza ihn so plötzlich ansprach. Fast musste er lachen, als er die Frage hörte. Zwar bemühte er sich um ein ernstes Gesicht, konnte jedoch ein Grinsen nicht ganz unterdrücken.
    "Nein, ich bin kein Bomer ... äh Bosmer", antworte er. "Reinblütiger Altmer aus Summerset". Dann realisierte er, was die Khajiit noch gesagt hatte und blieb abrupt stheen. "WAAAS? Bosmer haben Euren Großonkel gefressen? Khajiit schmecken doch gar nicht und überhaupt: das ganze Fell!" Angeekelt schüttelte der Altmer sich. Humanoide zu essen war eine widerwärtige Angelegenheit. Allerdings erinnerte er sich dunkel, dass er schon mal etwas über die kannibalischen Angewohnheiten der Bosmer gehört hatte. Damals hatte er sie als Ammenmärchen abgetan. Geschichte, die man unartigen kleinen Kindern erzählte. So nach dem Motto: "Sei brav, sonst kommt der böse Bosmer und frisst Dich auf!" Allerdings schien doch etwas daran zu sein, denn wenn er J'Shivrizza auch alles Mögliche zutraute (und nichts davon war gut), aber dass sie sich solche Geschichte aus den Pfoten saugte, eher nicht.

    Er sah die Khajiit an, griff in seine Reisetasche und zog eine geröstete Krabbe heraus, die er ihr in die Hand drückte. "Hier, esst etwas", knurrte er. "Besser als wenn Ihr mir mit Geshcichten über gefressene Khajiits und bosmerische Soldaten den Appetit verderbt. Dann wühlte er noch einmal in seiner Tasche und fand einen Rest Zucker, den er meistens für Tee bei sich trug. Aus einem ihm selbst unerfindlichen Grund drückte er diesen ebenfalls J'Shivrizza in die Hand. "Hier. Ihr esst ja doch alles mit Zucker. Aber denkt dran: Zucker macht dick", fügte er noch feixend hinzu. Khajiit oder nicht, J'Shivrizza war eine weibliche Khajiit, Frauen hatten Angst vorm Dickwerden. Und so konnte er sie wenigstens ein bißchen ärgern.

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