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Häh? Was redete die Dunmerin da? Malukhat? Ein Bataillon Banditen? Wo? Wann? Was hatte sie - Arwen - da verpasst? Mutter erst 67 Jahre tot? Was war hier los. Moment mal, war diese freundliche dunmerische Heilerin etwa die .... die ... die Tochter Malukhats? Der hatte eine Tochter? Und damit zwangsläufig auch mal eine Frau gehabt? Nun, diese Tochter hier schien aber wohl eher auf ihre Mutter rauszukommen, denn freundlche Hilfsbereitschaft, Herzlichkeit und Redseligkeit waren gewiss keine Eigenschaften, die man dem Erzmagier zuschreiben konnte.
Verwirrt und noch leicht benommen, richtete Arwen sich auf. "Ich danke Euch", sagte sie und verfluchte sich selbst, weil ihre Stimme noch immer schwach klang. Dann sah sie ihr Gegenüber an und fragte: "Was habt Ihr da von Malukhat erzählt? Und was von derart vielen Banditen? Wo will er denen denn begegnet sein? Scheint, die Gruppe, mit der er unterwegs war, sind wir. Aber da waren nur wenig Banditen. Den größten "Spaß", wegen dem usner Gefährte auch tot ist, den hat er verpasst, weil er sich vom Acker gemacht hat. Arton wäre wohl nicht tot, wenn Euer Vater geblieben wäre und uns gegen den Lich geholfen hätte." Sie konnte nicht verhindern, dass ihre Stimme bitter und hart geworden war. Und doch... ihr Herz hatte unwillkürlich einen Sprung getan, als die Heilerin ihr von der Dunkelelfe und dem besonderen Blick Malukhats, wenn er von dieser gesprochen hatte, erzählte. Doch sofort versuchte sie dieses Gefühl von Wärme und Schmetterlingen im Bauch wieder zu verdrängen. Er hatte sie im Stich gelassen und war keinen Gedanken mehr wert. Punkt!
Und seine Tochter war sicher nicht grundlos vor ihm davon gelaufen.
So so, ein Alleswisser und Alleskönner und Alles-Besserwisser war der Herr Erzmagister also in den Augen seiner Tochter. Nun, damit unterschied er sich keinesfalls von den meisten Männern. Wusste sie das denn nicht? Männer wollten bewundert werden, im Mittelpunkt stehen, die Starken sein. Allerdings schien Malukhat es zu weit getrieben zu haben damit, denn sonst wäre seine Tochter sicher nicht geflohen. Die Tatsache, dass sie sich über die dauernden Verletzungen ihres Vaters aufregte, deutete daraufhin, dass er ihr keineswegs gleichgültig war. Arwen richtete sich nun endgültig auf und sah sich suchend nach Kiara und Aurel um. Ja, beide waren da und hatten überlebt. So war wenigstens nicht noch ein weiteres Opfer zu beklagen.
Dann wandte sie sich wieder der Heilerin zu und fragte: "Sagt, was ist Euer Name? Ihr stellt Euch sicher im Allgemeinen nicht als "Malukhats Tochter" vor. " Abwartend sah sie die andere Dunkelelfe an.
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Ritter
Skingrad, Cyrodiil
Der nächste Tag war angebrochen und in Skingrad erwachten gerade die Leute aus ihrem unruhigen Schlaf. Es hatte heftig gestürmt letzte Nacht und viele konnten nicht richtig schlafen weil die Fensterdielen wegen des rauen Windes immer und immer wieder gegeneinander schlugen. Auch Darshjiin kroch etwa zur gleichen Zeit völlig übermüdet aus seinen Federn. Die Augen noch völlig verkniffen aufgrund des fehlenden Schlafes, ging er in die Küche und machte sich etwas Wasser für Tee warm. Da er erst den Ofen frisch anschüren muste, würde es sicher etwas länger dauern bis das Wasser warm genug war und in der Zwischenzeit ging er zum Bäcker um sich ein paar Semmeln zu kaufen. Der Himmel war immer noch grau und Wolkenverhangen. Auf den Straßen konnte er einige Leute beobachten die umgefallene Tonnen wieder aufrichteten und kaputte Blumentöpfe wegräumten. Wieder Zuhause angekommen nahm er sein Frühstück zu sich und auch eine ordentliche Portion Mondzucker um ein wenig fitter zu werden. Er fühlte wie der Mondzucker wieder Leben in seine müden Glieder brachte und genehmigte sich noch ein wenig mehr. „Nana benimm dich. Die Diebesgilde will schließlich auch noch ein Stück vom Kuchen.“ sagte er zu sich selbst und schmunzelte dabei. Munter und frisch gestärkt machte er sich ans Werk. Als erstes einmal machte er ein wenig sauber im Geschäft, da er gestern in seinem Suff doch einige Spuren hinterlassen hatte. Als er damit fertig war, kümmerte er sich um den Großauftrag, den er der Magiergilde zu verdanken hatte. Er ging noch einmal die Liste der benötigten Geräte und Zutaten durch und verkroch sich dann nach unten ins Lager. Nach einer guten Dreiviertelstunde hatte er alles in Kisten verstaut und nach oben geschleppt. Keine Minute zu früh wie sich herausstellen sollte, denn gerade als er die letzte Kiste abgestellt hatte, klopfte es an der Tür. Als Darshjiin öffnete konnte er den alten Mann aus der Magiergilde erkennen der mit drei Scholaren auf Einlass wartete.
„Ahh seid gegrüßt Herr. Khajiit hat bereits alles vorbereitet.“ begrüßte ihn Darshjiin, als er ihn in seinen Laden rein winkte. „Es ist alles bereit?“ fragte der Magier: „Sehr schön sehr schön, dann werd ich mal eben alles überprüfen.“ Der alte Mann ging zu den gestapelten Kisten und machte eine nach der anderen auf um den Inhalt zu überprüfen, dabei hakte er alles auf einer kleinen Liste ab die er mit sich führte. „Aber was den, vertraut ihr M'Darshjiin etwa nicht?“ fragte ihn Darshjiin mit einem verschmitzten Grinsen im Gesicht. „Khajiit ist der Vertrauenswürdigste Händler in ganz Skingrad und ihr überprüft ihn ob er euch nicht übers Ohr haut. Ihr habt meine Würde schwer verletzt.“ sagte er mit trauriger Miene zum Magier. Der drehte sich um und antwortete ihm gelassen: „Ihr Khajiit seid verdammt schlechte Schauspieler und verdammt linke Hunde seid ihr auch. Versucht es erst gar nicht mich zu manipulieren ich kenn zu viele von euch um so ein Geschwätz zu glauben“ Darshjiin muste einfach lachen als er dass gehört hatte. Wie recht der Mann doch hatte. Nachdem er mit dem kontrollieren der Kisten fertig war, wandte er sich wieder Darshjiin zu: „Also es fehlt eine Retorte, zwei Kalzinieröfen und 5 Portionen Lotussamen. Soviel zur Vertrauenswürdigkeit von Khajiit.“ „Haha ihr habt Darshjiin entlarvt. Ihr habt mein Haupt mit Scham bedeckt. Wisst ihr was. weil ihr es seit, geh ich sogar mit dem Preis ein bisschen runter.“ Amüsiert ging Darshjiin hinter den Tresen und zog die Kiste mit den fehlenden Sachen hervor und überreichte sie dem gewieften Magier. Der bedankte sich und sagte: „Zu eurer Verteidigung muss ich sagen, es hat weniger an Materialien gefehlt, als ich von einem Khajiit erwartet hätte. Hier ich gebe euch 3500 Septime damit sollten wir beide einverstanden sein.“ „Ach ihr schmeichelt mir zu sehr, natürlich sind wir mit 3500 einverstanden. Es hat mich gefreut mit euch Geschäfte zu machen.“ gab Darshjiin zurück, dann verabschiedeten sich die zwei und die Scholare begannen damit die Kisten zu nehmen und zur Magiergilde zu schleppen. Man merkte gleich das es verweichlichte Magier waren, denn alle drei konnten die Kisten gerade noch tragen ohne das sie wegen der Last zusammen brachen. Der alte hingegen nahm mit einem Telekinese-Zauber gleich drei Kisten aufeinmal und ging so aus dem Geschäft hinaus. „Beehrt uns bald wieder“ rief ihm Darshjiin hinterher, doch der Magier antwortete nur gelangweilt: „Hoffentlich nicht allzu bald, ich will mein Geld nämlich noch ein wenig länger behalten.“ Nach dieser Spitzfindigen Bemerkung verschwand er hinter der nächsten Straßenbiegung. Darshjiin ging wieder in sein Haus. Drinnen nahm er sich von oben ein Tasse Tee und verbrachte den Rest vom Tag damit einige Tränke zu brauen die er dann verkaufen konnte. So zog der ganze Tag an ihm vorbei und erst Abends hörte er auf. Er hatte ein gutes Pensum geschafft, und die nächsten zwei Tage konnte er sich damit beschäftigen seine restlichen Mondzucker-Reserven zu verbrauchen. Demnächst würde er ja Nachschub bekommen. Gegen 7 Uhr schloss er die Ladentür hinter sich und ging auf eine kleine Runde Met in die Taverne. Heute Abend wollte er es bei einer Runde belassen. Die gestrige Nacht lag noch zu gut in seiner Erinnerung. Eigentlich nicht, aber das war ja gerade das Schlimme.
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General
Cyrodiil, bei Vindasel
Joplaya
Als Joplaya hörte, dass Arwen ihren Vater kannte und dass es diese Gruppe gewesen war, der er sich zeitweilig angeschlossen hatte, riss sie überrascht die Augen auf. Schnell fasste sie sich wieder und entschloss sich, erst einmal auf die Frage nach ihrem Namen zu antworten. Natürlich: Jetzt hatte sie Arwen so viel erzählt, aber ihren Namen, den hatte Joplaya für sich behalten.
„Mein Name ist Joplaya“, sagte sie noch immer etwas unsicher. Und nun auch argwöhnisch. Dann war es also diese Dunmer hier, die ihrer Mutter den Rang ablaufen wollte. Nun ja, so übel schien sie gar nicht zu sein, und sie war hübsch, das musste Joplaya ihr zugestehen. Und dennoch: Der Gedanke, ihr Vater könnte eine andere Frau lieben – ja, überhaupt eine Person auf dieser Welt außer ihr - war gewöhnungsbedürftig.
„Und nein, ich stelle mich tatsächlich nicht als seine Tochter vor“, gab Joplaya schnell zu, als sie den Rest der kurzen Unterhaltung Revue passieren ließ. „Was die Banditen angeht: Ich war ja nicht dabei, er hat es mir bloß erzählt. Er sagte, dass seine Begleiter nacheinander irgendwie verschwunden seien und dass er am Ende vollkommen allein in einem Raum eingesperrt war und nicht wusste, wie er wieder herauskommen sollte. Die vielen Banditen haben ihm diese Entscheidung aber allem Anschein nach abgenommen.“ Joplaya seufzte. Nachdem er die Banditen besiegt hatte, hätte er genauso gut einen Weg suchen können, den anderen beizustehen, aber so war Malukhat nun einmal nicht. Er vertraute darauf, dass andere sich schon selbst aus einer miesen Lage herausholen konnte, wenn sie sich selbst hinein gebracht hatten. Oder dass sie bei dem Versuch starben. Wie es jedoch ausgesehen hatte, war es ihm absolut nicht gleichgültig gewesen, was mit Arwen geschah. Joplaya konnte die Angelegenheit nicht recht verstehen, die Gedankengänge, die ihr Vater wohl gehabt haben musste, als er sich zum Gehen entschied, nicht nachvollziehen. Und trotzdem war sie sich sicher, dass er es nicht ohne Grund getan haben konnte. Wenn sie bedachte, wie zerschlagen er von der Vampirjagd gekommen war, bei der seine beiden Gefährten Khurad und Draven ihr Leben gelassen hatten, konnte sie sich nicht vorstellen, dass er einfach geflohen war. Man konnte über ihren Vater denken und sagen, was man wollte, aber ein Feigling war er nicht.
„Tut mir Leid, dass so sagen zu müssen, aber ich glaube nicht, dass er weggegangen ist, obwohl er eine Möglichkeit gehabt hätte, euch noch zu erreichen. Und wenn doch, dann hat er sicher seine Gründe dafür gehabt. Sehr gewichtige Gründe“, begann sie vorsichtig. „Wisst Ihr, ich erinnere mich an eine Familie, der er sehr geholfen hat, obwohl diese ihm wohl sehr wehgetan hat. Statt einfach wegzusehen hat er sein Leben für sie aufs Spiel gesetzt. Gut, er ist oft schlecht gelaunt und manchmal sogar richtig gemein, aber ich bin mir sicher: Wenn er gekonnt hätte, hätte er Euch geholfen. Und auch dieses Unglück verhindert.“
Widerwillen hatte Joplaya soeben eine Lanze für ihren Vater gebrochen. Natürlich war sie immer noch wütend auf ihn und ihre Meinung hatte sich auch nicht geändert, aber in Grund und Boden verdammen konnte sie ihn trotzdem nicht. Immerhin war er ihr Vater und hatte viel Gutes für sie getan. Sie hatte sich an seine Launen gewöhnt, sie hingenommen und Malukhat so akzeptiert, wie er nun mal war. Von seiner Seite sah das wohl ähnlich aus, das heißt, wenn man Freundlichkeit als Macke ansah. Wieder seufzte Joplaya.
„Also, das soll wirklich nicht heißen, dass ich auf seiner Seite stehe, denn das tue ich wirklich nicht. Stellt Euch mal vor: Da kam eine junge Bosmer daher und er bezichtigte sie einfach so des Diebstahls, dabei hatte er ihr gar nichts weggenommen. Er meinte später noch, sie habe an sein Geld gehen wollen, und dann ist er mir gegenüber so richtig gemein geworden. So gemein war er noch nie zu mir.“ Traurig sah sie zu Boden, während ihre schlanken Finger an dem Stoff des Beutels zupften.
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Schwertmeister
Oblvionebene
Drakos' Hauptaufgabe war erledigt. Er hatte das Gefühl,dass Asharr und Karrod ganz gut mit den Nahkämpfern zurechtkamen aber als er sah wie Kamahl eine üble Wunde von einem Dremora-Magier kassierte bekam er das Gefühl dass der Dunmer vielleicht nicht alleine mit den ganzen Deadra auf der oberen Ebene zurechtkommen würde. Er bemerkte dass der Dremora-Magier nicht der Einzige war der es auf Kamahl abgesehen hatte : Der Dunmer genoss nun offenbar auch die Aufmerksamkeit des Skamps und des Deadroths.Und schlimmer noch , er schien total auf den Magier fixiert und hatte die beiden Deadra offenbar gar nicht bemerkt , die gerade ihren Angriff auf ihn vorbereiteten. Also eilte Drakos auf die obere Ebene um Kamahl zu unterstützen.
Kaum hatte er die Hälfte des Weges zurückgelegt raste ein Pfeil knapp an ihm vorbei. Es war ganz klar der Bogenschütze auf der unteren Ebene der ihn beschossen hatte. Drakos schleuderte einen Feuerball in die Richtung des Dremora und ging weiter hoch , vorher rief er noch Asharr und Karrod etwas zu : "Behaltet den Bogenschützen im Auge , der ist recht treffsicher!" Denn der Pfeil hatte Drakos' Kopf nur um etwa einen Milimeter verfehlt.
Schliesslich erreichte der Argonier die obere Ebene. Der Skamp war gerade dabei einen Feuerball in Richtung Kamahls zu schleudern , der Deadroth wollte Kamahl offenbar in den Rücken fallen , denn er hatte bereits Anlauf genommen und der Dunmer war immer noch in einen harten Kampf mit dem Magier verwickelt.
Drakos war klar dass er nun schnell handeln musste . Er schleuderte einen Eisball auf den Skamp , gefolgt von seinem geworfenen Dolch. Da der Skampf offenbar tot war galt es nun den Deadroth aufzuhalten.
Gerade noch rechtzeitig konnte er den Krallenhieb der Riesenechse mit Solzenos abhalten ehe der Deadra Kamahl treffen konnte. Ohne darauf zu warten wie die Echse (der Deadroth,nicht Drakos) weiter reagieren würde schlug Drakos wieder zu. Doch der Deadra tat einen Schnellen Schritt zurück. "Wow , ich wusste gar nicht dass diese Deadroths so schnell sind. Vermutlich haben ihn die Magier vor dem Kampf mit leistungssteigernden Zaubern und Tränken vollgepumpt." Dachte Drakos.
Er nutzte den Platz den er nun gewonnen hatte um seinen Dolch aus der Leiche des Skamps zu ziehen und schnell einen Heiltrank zu ziehen , welchen er Kamahl zuwarf. Der Trank war nicht so stark wie die anderen die Drakos dabei gehabt hatte aber diese hatte er schon verbraucht. Er würde nicht einfach die Wunde schliessen wie es ein normaler Heiltrank tat aber wenigstens Kamahls Blutungen stoppen und ihm wieder etwas Kraft geben.
Der Deadroth nutzte die Situation dass Drakos nicht auf ihn konzentriert war und stürmte vor. Er traf die Rüstung des Argoniers mt einem Krallenhieb. "Verdammt jetzt muss ich meinen Harnisch reparieren lassen wenn ich wieder in Skingrad bin!" fluchte der Argonier.
Er setzte einen Schwerthieb auf den schuppigen Oberkörper des Deadroth und setzte noch mit ein paar Zaubern nach. Doch die Angriffe prallten einfach ab. Das verstärkte Drakos Vermutungen dass der Deadroth unter magischen Stärkungsmitteln stand. Aber vielleicht konnte er ihn ja an einer ungepanzerten Stelle erwischen. Drakos überlegte "Hmm wo kann so ein Schuppenvieh ungepanzert sein...? Na klar doch! Die Augen!" Also wollte der Argonier versuchen die Augen zu treffen. Doch wie traf er die am besten bei einer so agressiven und auch noch für die Größe ziemlich schnellen Kreatur? Am besten war er wohl sie abzulenken. Ein weiterer Krallenhieb verunstaltete Drakos' Rüstung, der Deadroth hatte zugeschlagen als der Argonier mit nachdenken beschäftigt war. Drakos sprang einen großen Schritt zurück und beschwor einen Skamp. Der Deadroth lenkte seine Aufmerksamkeit sofort auf den "Verräterischen Artgenossen", stürmte auf ihn los und zeriss ihn mit seinen massiven Reisszähnen. Ein Glück dass beschworene Kreaturen sich beim Tod einfach auflösen , dachte Drakos.Sonst hätte er seine Rüstung nicht nur reparieren sondern auch gründlich säubern lassen müssen...
Doch Drakos plan hatte geklapt. Ein Zauber des Argoniers prallte auf den schuppigen Rücken des Deadroths und zog dessen aufmrksamkeit wieder auf Drakos. Kurze Zeit später hallte der Schrei des Deadra durch den Raum als sich der geworfene Elfendolch tief durch das Auge des Deadroths bohrte. Drakos nutze die Chance, lief auf die Echse zu und bohrte Solzenos komplett durch dessen Hals. Dann zog er wieder seine Waffen aus dem Körper des Deadroths und wendete sich dem restlichen Kampf zu...
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Oha! Diese Joplaya legte sich ja richtig ins Zeug für ihren Vater. Arwen unterdrückte ein Grinsen und war felsenfest überzeugt, dass die junge Heilerin - all ihren Worten zum Trotz - doch zu Malukhat zurückkehren würde. Und diese sollte einer Familie geholfen haben, die ihn verletzt hatte? Malukhat war verletzlich? Und er half anderen wirklich? Arwen hatte sich in den letzten Tagen so sehr angewöhnt, den Erzmagister als Erzhalunken zu betrachten, dass sie wirklich erstaunt war, so etwas zu hören. Etwas fassungslos starrte sie Joplaya an. War diese Beschreibung Malukhats die einer Tochter, die den Vater mit verklärten Augen sah oder war an dem Dunmer doch mehr dran als Macht, Egoismus und natürlich einer besonderen Ausstrahlung.
Bei der Bemerkung über die Bosmer, die Malukhat des Diebstahls bezichtigt hatte, unterdrückte Arwen erneut ein aufkommendes Gelächter. Vermutlich hatte die Waldelfe wirklich stehlen wollen. Viele Bosmer taten das, ebenso wie die Khajiit. Aber Joplaya schien immer nur das Beste von anderen zu denken. Auch das musste sie von ihrer Mutter haben.
"Ähm, könnte es nicht sein, dass die Bosmer wirklich klauen wollte? Ich meine, warum sollte Malukhat sich damit abgeben, einfach irgendwen des Diebstahls zu bezichtigen? Sowas bringt meist nur Ärger mit sich und Euer Vater macht mir eher den Eindruck als wäre er der Typ, der anderen Ärger macht und dann verschwindet. Und nicht wie jemand, der sich selbst solchen Ärger bereitet. Ich meine, viele Bosmer stehlen.." Hier sah Arwen entschuldigend zu Kiara hinüber und fügte hinzu "Es gibt immer Ausnahmen".
Dann wandte sie sich wieder an Joplaya: "Nicht, dass Ihr jetzt denkt, ich wolle Euren Vater in Schutz nehmen. Beileibe nicht. Aber es kommt mir doch irgendwie zu weit hergeholt und zu einfach vor für jemanden wie Malukhat, einfach jemanden 'Dieb' zu nennen. Ich kann mir vorstellen, dass seine Boshaftigkeiten viel ausgeklügelter sind".
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General
Cyrodiil: Bruma; Wildnis; Kaiserstadt(Tiber Septim Hotel)
Eldor trank seinen Becher aus und dachte noch einmal kurz über seinen entschluss nach."In der Kaiserstadt sollte sich ein Auftrag finden lassen. Auch soll es dort ein berühmtes Hotel und einen Turm geben, welchen man von weitem her sieht. Nun gut dann will ich mein Glück dort versuchen." Er bezahlte sein Mahl(mit Trinkegeld 50 Septime) und ging zu den Orten wo er das Pferd und den toten Wolf hingebracht hatte.
Der toten Wolf schenkte er einem Jäger, zuvor aber schnitt Eldor ihm ein paar Zähne aus, das Pferd holte er bei den Stallungen ab und verließ Bruma.
Nachdem Eldor einige Zeit auf dem Weg geritten war kam ihm ein Gedanke."Räuber lauern meistens Reisenden auf der Straße auf. Wenn ich querfeld ein reite kann ich vielleicht einigen entgehen." So lenkte er sein Pferd in den Wald und setzte den Weg fort. Da der Weg durch den Wald recht verwurzelt war, musste das Pferd langsamer reiten, was Eldor kaum gestört hätte wenn es nicht schon kurz nach Mittag gewese wäre." In diesem Schneckentempo bin ich ja erst in drei Tagen hier.....Eine wirklich schöne Landschaft hier. Zwar liegt hier und da noch Schnee, aber ansonsten ganz schön. Moment mal was ist das denn?" Eldor entdeckte eine Tollkirsche. Da kam ihm der Gedanke, dass wenn er schon so langsam ritt, dann auch wenigstens nach Alchemiezutaten ausschau halten könnte."Hmm dann werde ich aber bald Alchemie-Geräte brauchen, wenn ich mir selbst Tränke herstellen will. Aber mit 700 Septimen dürfte eine gute Alchemieausrüstung nicht zu bekommen sein zumal ich ja auch noch ein Haus, Nahrungsmittel............oh je ich willl gar nicht daran denken was ich noch alles brauche." Er ritt noch einige Zeit durch den Wald und sammelte die ein oder andere nützliche Alchemiezutat ein.
Plötzlich hörte er das rauscehn von Wasser und dachte er sei schon da. Eldor hob den Kopf doch es war nur ein Fluss."Ich muss schon einige Zeit geritten sein. Am besten ich mache eine Pause." Eldor stieg von seinem Pferd ab, und ließ dieses am Fluss trinken. Er selbst genehmigte sich einen Schluck aus seiner Wasserflasche, dann besah er sich den Lderbeutel welcher an seinem Gürtel hing."Hmm, der ist voll. Da passt nichts mehr rein....Ich sollte mich beeilen, wenn ich noch vor einbruch der Dunkelheit in der Kaiserstadt ankommen will. Es müssen ein paar Stunden vergangen sein seit ich von Bruma aufgebrochen bin."
Erst jetzte bemerkte Eldor das es wärmer geworden war. Also zog er seine Winterkleidung aus und schlüpfte in leichtere und vorallendingen nicht so dicke Kleidung.
"Die Wochen wo ich als lebendes Fellbündel durch Skyrim gewandelt bin waren nicht die schönsten. Gott sei dank, es ist Frühling."
Nachdem er sich ungezogen hatte, nahm Eldor einen dünnen, sanguin farbenen Umhang aus seinem Tornister, zog ihn an und zog sich die kapuze tief ins Gesicht."Ahhhh, endlich wieder unerkannt reisen." Er machte sich reise fertig und holte sein Pferd. Dann ritt er los.
Nach kurzer Zeit sah er einen Wegweiser und Eldor beschloss, da er vollkommen die Orientierung verloren hatte, nachzusehen wo er war. Was er dann erblickte ließ ihn fluchen."Was? Ich bin erst kurz vor Aleswell? Ohh, wie lange habe ich eigentlich getrödelt?
Verdammt ich muss mich beeilen! Er gab dem Pferd einen Befehl und klopfte mit der flaschen Hand leicht gegen den Hals des Tiers. Sofort ritt es los und Eldor gab ihm den Befehl noch schneller zu reiten. Das Pferd ritt knapp unter seiner maximalen Geschwindigkeit. So passierte Eldor Aleswell und er versuchte nahe der Straße zu bleiben.
Er ritt gegen die Zeit. Seine Vorräte waren aufgebraucht, da er es versäumt hatte seinen Vorrat in Bruma wieder aufzufüllen. Eine Nacht würde er nur entkräftet überstehen was seiner Gesundheit nicht zu gute kommen würde.
Einige Zeit später, er ritt gerade an einem alten Fort vorbei, begann die Sonne zu sinken."Ohh verdammt, das wird eng. Wo ist den bloß die Kaiserstadt? Wo, wo, wo!?"
Eldor wollte schon aufgeben als er in der Ferne einen Turm sah."Ein Turm! hoffentlich ist das dieser Turm von der Kaiserstadt." Er ließ jetzt sein Pferd an der Leistungsgrenze laufen."Komm schon, du schaffst das", murmelte er zu dem Pferd."Wenn ich die finanziellen Mittel habe kaufe ich mir ein schnelleres Pferd. Dieses Pferd ist auch nicht langsam aber es macht auch nicht sehr viel mit."
Als die Sonne auf halbem Weg untergegangen war, passiete Eldor Weye. kurz darauf sah er eine Brücke und diese führte direkt in die Hauptstadt."Hurrah! Ich habe es geschafft!" Das Pferd war völlig außer Puste und schnaufte schwer. Kein Wunder, bei dem Tempo, welches das Pferd durchreiten mußte. Langsam ritt es über die Brücke und Eldor bestaunte den Turm."Welch ein Anblick." Kurz darauf erreichte er das Tor. Eldor ritt zum nächsten Stall und gab das Pferd ab."Wie viel würdet ihr mir für dieses Pferd geben?", fragte Eldor den Stallungsmeister."Hmmm. Ein geschecktes Pferd. Ziemlich ausgepowert. Normalerweise kostet die Anschaffung eines solchen Pferdes 500 Septime.
Abzüglich der Kosten um das Pferd wieder aufzupäppel und es dann wieder zu verkaufen.........Ich gebe ihnen 250..nein 350 Septime."
350 Septime. Eldor musstee grinsen als er das Angebot hörte."Zwar bin ich nicht so begabt im Feilschen, aber man kann es ja mal versuchen."
"400 Septime für das Pferd. Das ist mein Angebot."
Der Stallungsmeister riss die Augen auf."400 Septime? Seid ihr noch ganz bei Sinnen werter Herr?"
"Ja ich bin noch ganz bei Sinnen.!", gab Eldor mit einem etwas härter angeschlagenem Ton zurück.
Der Meister überlegte kurz und sagte dann:"400 Septime, einverstanden."
Er überreichte Eldor die 400 Münzen.
"Eine Frage hätte ich noch", sagte Eldor."Welche Pferde kann ich in Cyrodiil kaufen?"
Der Meister nickte und führte Eldor die verschiedenen Pferde Arten vor. Danach verabschiedete sich Eldor und ging in die Stadt.
Kurz darauf sah er ein Hotel."Das muss das berühmte Hotel sein, von dem Mann so schwärmt. Es nennt sich....ahh da steht es ja: Tiber Septim Hotel. Wenn es so gut ist wie alle sagen dann geh ich doch mal rein und überzeuge mich selbst davon." Eldor wollte gerade reingehen als er eine Stimme hörte:"Rappenkurier, Rappenkurier. Eilnachricht im Rappenkurier, Elinachricht im Rappenkurier. Höchst brisant, nehmen sie sich einen."
Eldor drehte sich um und entdeckte einen kleinen Jungen."Eilnachricht? das hört sich interessant an." Eldor ging ein paar Schritt auf den Jungen zu und rief:"He Junge! Komm mal her!" Der Junge, es war ein Kaiserlicher von geschäzten 9 Jahren, lief zu Eldor und sagte:´"Guten Abend, werter Herr. Möchten sie eine Ausgabe des Rappenkuriers?"
"Ja ich möchte eine. Hier für dich", sagte Eldor, bezahlte die Zeitung und drückte dem Jungen noch drei Münzen extra in die Hand.
"Danke", gab der Junge zurück und lief weiter.
Danach schritt Edlor in das Hotel und ging zielstrebig auf die Dame von vom Empfangsschalter zu. "Sieht ziehmlich entnervft aus", dachte Eldor als er ihren Gesichtsausdruck sah. Er mietete ein Zimmer und bestellte sich etwas zu essen auf sein Zimmer. Dann nahm er den Schlüssel entgegen und betrat kurze Zeit später sein Zimmer."Hmm, gut eingerichtet. Überhaupt das Hotel ist gut möbeliert." Er hatte gerade seine Waffen abgelegt da klopfte es an der Tür."Ja?"
"Entschuldigung, ich bringe ihnen das Essen."
Eldor bedankte sich und nahm die Mahlzeit entgegen.
Später als Eldor gespeist hatte und das Tablettt abgeholt worden war, las Eldor sich den Rappenkurier durch. Was er darin las ließ ihn schaudern. Dabei zog er scharf die Luft ein.
"Das ist nicht gut, das ist gar nicht gut." Er war aber zu müde um noch groß darüber nachzudenken. Eldor zog sich um und ließ sich in das weiche Bett fallen und verfiel kurz darauf in einen ruhigen Schlaf.
Geändert von Skyter 21 (15.04.2007 um 21:27 Uhr)
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