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General
Cyrodiil, Vindasel
Der Fluch, den Kiara aussties als sich die Tür hinter Ihr endültig schloss, lies Arton erstaunt die Augen aufreissen. Doch Kiara bedachte Ihn nur mit einem verzerrten Grinsen. Vor Ihnen lag eine ausgefeilte Ayleidenfalle und der einzige Weg aus diesem Raum, schien über diesen dünnen Steg zu führen. Arwen feuerte probehalber einen Feuerball auf die Falle, diese allerdings blieb unbeeindruckt. Der Auslöser wurde bestimmt vom Gewicht bestimmt. Doch wo konnte man sie deaktivieren? Kiara spähte in die Dunkelheit rechts und links von dem Balkon, doch dort herrschte tiefste Finsterniss. Arwen hatte sich bereits auf dem Boden niedergelassen, und erwartete wohl von jemand anderem die Lösung für dieses Problem. Mit der Schuhspitze stiess sie Arwen in die Rippen, diese Quitschte erstmal überrascht auf und funkelte Sie dann von unten herauf an. "Wenn ich einen Weg hier heraus finden soll, müsst Ihr mir schon helfen." Nach einer Pause, die Kiara wie eine kleine Ewigkeit vorkam, fragte Arwen: "Also gut, was soll ich tun?"
Nachdem die Dunmerin einen Feuerball vom Balkon aus, der Wand folgend, gezaubert hatte, wurde Kiara klar, dass sie es wohl schaffen konnte die Falle zu umgehen. Und was dann? Das verschwinden von Aurel gab Ihr wohl zu denken. Irgendwas lief hier schief. Und sollte Sie den anderen helfen oder sie auf dem Balkon sitzen lassen? "Erstmal sehen wie die andere Seite aussieht." murrmelte sie leise in sich rein. Ohne einen weiteren Kommentar zog sie den Rucksack aus, Bogen und Köcher legte sie obendrauf. Nur Ihr Schwert , bereits mit einem starken Gift bestrichen, behielt sie. Kiara würde zurückkehren müssen, ohne Ausrüstung war diese Ruine nicht zu schaffen.
Auch Malukhat hatte sich nun umgewandt und beobachtete Ihr tun, aber keiner widersprach Ihr, als Sie sich auf die Brüstung vom Balkon schwang und sich an der Wand neben der Tür abstützte. Vieleicht hoffen sie, dass ich abstürze. Bei dem Gedanken verzog sie grimmig das Gesicht. Auch dieser Raum war in der typischen Ayleidenstruktur gebaut worden. Die Seitenwände waren zwar sehr gross, allerdings gab es auf höhe des Balkons kleine Erker, an deren Seiten gebogene Steinsäulen liefen. Mit etwas geschick würde sie, über den Sims, von Erker zu Erker laufen können. Der erste Erker war allerdings sehr weit entfernt. Sie würde springen müssen, um auf dem Sims zu landen.
Sie schloss die Augen und sprach ein kurzes Gebet zu Hircine, dem Gott der Jagd. Dann holte sie aus der Hocke schwung und sprang Richtung Sims. Schon im Sprung wusste Kiara, dass es nicht reichen würde. Sie traf hart mit dem Brustkorp an den Simsrand und rutschte dann abwärts. In einem Reflex warf sie die Arme hoch und suchte verzweifelt nach einem Halt und fand Ihn auch. Für einen Moment hing sie, nur mit den Fingern an den Simsrand festgeklammert, über der unendlichen Schwärze. Doch dann fanden Ihre Füsse halt. Ein vor langer Zeit herausgefallener Stein, hatte eine Lücke hinterlassen. Das reichte Kiara um sich hochzustemmen und auf den Sims zu ziehen. Der Balkon hinter Ihr lag in einer undurchdringlichen Dunkelheit. Laut rief sie:" Ich bin OK." Dann lief sie vorsichtig über den Sims, dessen Steine komischerweise glitschig waren wie die Felsen am Meer von Anvil. Den Erker hinter der Säule konnte sie über einen kleinen Sprung erreichen. Und genauso ging es nun weiter. Im 3. Erker lag eine kleine, brozene Schatulle. Sie war schon grünlich angelaufen vom Alter, lies sich allerdings leicht öffnen. Ein unscheinbares Amulett lag drinnen, allerdings war ein Zauber auf das Amulett gelegt worden. Die Inschrift sprach von Augen in der Dunkelheit. Das mochte doch praktisch sein, tatsächlich lag ein Invravisionszauber auf dem Amulett. Während sie weiterging merkte kiara, dass die Wirkung des Amuletts nach ca. 1 min. wieder nachliess. Sie hatte die Ecke des Raumes bereits hinter sich gelassen und war nun schon in Sichtweite von dem Ende des Raumes. Noch eine Ecke und sie sah kurz darauf einen 2. Balkon vor sich. Ein beherzter Sprung, der diesmal besser Glückte, und sie rollte sich auf dem andern Balkon ab. Die Tür aus dem Raum heraus war mit einem Gitter verschlossen. Allerdings befand sich vor dem Gitter eine Steinplatte, die sich etwas von den anderen abhob. Kiara blickte schnell nach oben und unten, da keine verdächtigen Löcher oder Stäbe zu sehen waren, trat sie auf die Platte drauf. Unter gewaltigen Knirschen hob sich das Fallgitter und Kiara drehte sich nun langsam um und blickte gespannt auf die Falle..
Geändert von Katan (04.02.2007 um 08:19 Uhr)
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