"Einer ist draußen fehlen nur noch die anderen". Xerxes saß auf dem kalten Stein und beobachtete jemanden der aus der Ayleiden Ruine herausging. Durch die Dunkelheit konnte er weder Geschlecht noch Rasse erkennen. Allerdings hielt er sich lange an der Ruine auf, schien sich manchmal zu bücken und etwas zu schreiben. Aber es war ihm auch egal was dieser jemand dort machte. Viel eher quälte ihn der Gedanke, was wohl mit den anderen war und vor allem. Was mit dem Schatz war. "Vielleicht sind sie tot. Vielleicht wurden sie getrennt. Wenn sie getrennt wurden dann sind sie warscheinlich bald tot, zumindest wenn sie sich nicht alle auf einem Haufen befinden. Was eher unwarscheinlich ist, bei diesem bunt zusammengewürfelten Haufen", Xerxes betrachtete den leichten Nebel der sich auf den Steinen der Ruine befand, "diese Ruine ist unheimlich. So etwas habe ich noch nie in meinem Leben gesehen, warscheinlich sind sie alle tot."

Xerxes war überhaupt nicht müde, die Spannung war viel zu groß. Er vermutete zwar das bereits alle tot seien, allerdings hinderte ihn der Gedanke an den Schatz daran wegzugehen. Er war schließlich wegen einem Schatz erst nach Cyrodiil gekommen und wenn dieser Schatz nun der besagte Schatz war, dann konnte er ihn einfach nicht ruhen lassen.
Xerxes beschloss eine Zeitbegrenzung einzurichten: "Wenn ich bis in 10 Tagen nicht mindestens 2 Leute aus der Ruine gehen sehe, dann werde ich von hier verschwinden. Ich frage mich wie der Rappenkurier auf mich reagiert, ich war seit Ewigkeiten nicht mehr bei meiner Arbeit. Sicherlich haben sie mich bereits rausgeschmissen, aber das was ich hier bekommen habe und vielleicht noch bekommen werde, das ist viel mehr Wert als die Arbeit beim Rappenkurier."
Er dachte noch viel nach, zum einen über seine Arbeit, dazu noch über den Schatz und die Schatzsucher, dann auch noch über sein Schwert, das leicht beschädigt ist und noch über das bisschen Gold das er noch gefunden hatte. Eine neue Rüstung konnte er sich dadurch nicht leisen, allerdings konnte er sich dadurch noch einige Kleinigkeiten leisten. Einen Hammer und noch ein wenig Met. Den Rest würde er sparen, vielleicht hätte er ja irgendwann genug Geld zusammen um sich eine Bruchbude im Hafenviertel der Kaiserstadt zu kaufen und wenn er dann ein Haus hätte eine bessere Arbeit zu suchen, eine bessere Ausrüstung zu kaufen, Lehrmeister aufzusuchen und seine Schwertkampftechniken verbessern, danach auf Schatzsuche zu gehen und das große Geld zu machen. "Das ist allerdings nur ein Traum", seufzte Xerxes und öffnete seine Flasche.
Nachdem Xerxes noch einen Schluck aus seiner Flasche genommen hatte, stand er auf und nahm seine Bettrolle, die er in eine Kuhle in der Ruine legte. Er versuchte zu schlafen, konnte aber nicht, deswegen stellte er sich hinter die Ruine und trainierte seinen Schwertkampf, versuchte seine Beweglichkeit in schwerer Rüstung zu verbessern und übte selbst aus den ungünstigsten Lagen einen guten Schwerthieb austeilen zu können.
So konnte er Zeit totschlagen und auch noch einen guten Vorteil daraus ziehen. Eventuell wäre er ja auch später ein wenig müde, sodass er sich schlafen legen könnte.