Also ich bin zum Teil sehr einverstanden, zum Teil aber richtig schockiert.


Sehr schön finde ich, dass Babel in best drama gewonnen hat, finde er hätte aber noch mindestens einen Preis verdient bei den Schauspieler-Kategorien.


Forest Whitaker als best actor freut mich auch, obwohl ich den Film noch nicht gesehen habe. Whitaker hat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit aber sicher nötiger als ein Di Caprio, der in The Departed natürlich erstklassig war.


Helen Mirren war in the Queen so grossartig, dass sie den Globe auf jeden Fall verdient hat. (Und best screenplay kann man hier auch gut gelten lassen, der Film ist einfach Klasse)


Borat geht auch in Ordnung, da wären mir auch Depp und Eckhart rechtgewesen. Hauptsache nicht Ferrell, obwohl Stranger than Fiction ein cooler Film ist und Ferell auch sehr gut in seine Rolle passt.


Best Director ist auch okay, da waren eh nur coole Dinge nominiert.


Aber: Der grosse Gewinner des Events war ja Dreamgirls, ein Film, der absolut schlecht ist. Langweiliger, klischeeüberladener und vor Kitsch und Gutmenschentum triefender Plot indem platte Figuren von Black Music-Stars der kosmetischen Sorte ganz akzeptabel verkörpert werden. Das ganze ist in den 60ern angesiedelt, die Bühnenshows sind aber ganz klar auf die MTV-Generation zugeschnitten und der Film wird je länger desto unerträglicher. Dass sich sowas gegen einen zauberhaften Film wie Little Miss Sunshine durchsetzt, ist einfach traurig. (Bild erspare ich euch)

Auch der Globe für Cars ist irgendwie arm...