Insofern wäre ja mal ein Parzival-RPG echt toll.
Übrigens vertrete ich in Bezug auf die Storytiefe aber die hier auch häufig geäusserte Meinung, dass genau diese auf den ersten Blick einfache Story Ost-RPGs interessant macht. Das Lineare an diesen RPGs macht es dann auch so fesselnd, sie zu spielen.
Meine Anfänge haben mich von FF7 über Baldur's Gate I & II bis zu Grandia geführt und letztlich waren Spiele wie Fallout, Icewind Dale, Neverwinter Nights und was Black Isle noch so geboren hat doch einen Tick zu trocken.
Komplexität wirkt dann gewisserweise wieder wie eine Wand für den Spieler und ich beziehe mich ja immer gerne auf die Dramaturgie, gemäss welcher ich Ost-RPGs in die Romantik und West-RPGs in die Aufklärung oder whatever einordnen würde.
Genau wie Dramen der Romantik nehmen sich viele Ost-RPGs selber nicht allzu ernst, wenn ich beispielsweise in FF6 all die überzogenen Manierismen sehe und beobachten darf, wie selbst Kefka - der gottgleiche Supervillain - solchen verfällt, fühle ich mich dem Spiel schon näher.
Vielleicht nehme ich das RPG ja schon zu ernst... ^^

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