So wie ich dich verstanden hab, soll das hauptsächlich eine Schutzmaßnahme gegen Bots sein, die sich auf irgendwelchen Rechnern einnisten, deren Cookies auslesen und dann Unsinn anstellen, richtig?
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Daran hab ich, erhlichgesagt, garnich gedacht, sondern an den klassischen Cookieklau per XSS.
Zitat
Ich frag mich, warum man ein so kleines Browsergame explizit gegen sowas absichern sollte.
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Ich schrieb ja auch eventuell. Ich wusste halt, dass das gemacht wird und brachte es in den Post ein.
Zitat
Allgemein sollte man eher Sicherheitslücken vermeiden als es den Hackern zu erschweren, sie zu nutzen.
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Richtig, aber das täte es ja.
Wenn ich annehme, dass ein Besucher immer mit dem selben Browser kommt, dann nehme ich auch an, dass nur dieser das Cookie besitzen kann. Hat ein anderer das Cookie sage ich nein.
Nehme ich allerdings an, dass ein Cookie von überall kommen kann, dann wird ein Hacker nicht ausgeschlossen, wenn er die selben Cookies wie der echte Spieler hat, aber einen anderen Browser.
Woher soll ein Programm wissen, dass es sich um einen falschen Cookie handelt. Oder wie soll ein Browsergame verhindern, dass ein Bot die Cookies durchstöbert?
XSS sollte der Autor vermeiden, ja. Aber mehr kann er in der Hinsicht wohl nicht tun.
Ja, aber man sollte doch für SQL-Abfragen, immer die entsprechende Escapefunktion verwenden (mysql_real_escape_string()), welche alle Zeichen escaped, die dem String gefährlich werden könnten.
Außerdem würde ich hier die unnötige maskierung vermeiden. Mich bringt sowas immer durcheinander.
Geändert von mitaki (18.12.2006 um 01:50 Uhr)
Grund: Querykorrektur (genau das meinte ich >.<) Aha, dein Fehler :p
BTW, falls man Zugriff auf PHP 5.1 oder höher hat kann man auch PDO verwenden. Mit PDO hat man nicht nur auto-escapte Variablen (Achtung, % und _ werden AFAIK immer noch nicht gefiltert) sondern auch Zugriff auf erweiterte Funktionalität wie Transaktionen, die, sobald man sich etwas mit ihnen beschäftigt hat, sehr nützlich sein können.
Zumal Templates keine Alternative zu Frames und Includes sind - Templates bauen auf Includes auf und können mit Frames kombiniert werden.
Templates funktionieren ganz grob so:
1.) Du lädst das Template in eine Variable. $template = file_get_contents('templates/omgsupertemplate.htm');
2.) Das Template enthält Platzhalter, die du durch konkrete Werte ersetzt. $template = str_replace('%sinndeslebens%', 'Brot essen', $template);
$template = str_replace('%fontsize%', $variable, $template);
3.) Nachdem du alle Ersetzungen durchgeführt hast machst du, was auch immer du mit dem Output tun willst. echo $template;
Zur Veranschaulichung hier noch mal ein Vorher-Nachher-Vergleich. ($variable == 42)
VORHER
NACHHER
Templates sind ziemlich mächtig und erlauben es dir, PHP- und HTML-Code sauber zu trennen, was die Wartbarkeit der Seite beträchtlich erhöhen kann. Du kannst auch problemlos Templates ineinander verschachteln (wie das geht sollte offensichtlich sein) und so auch komplexe Layouts hinkriegen.
Edit:
Ich wurde darauf hingewiesen, daß es nicht offensichtlich ist. Hier also noch mal genau:
Wenn du dein Template abgearbeitet hast, also mit Schritt 2 durch bist, hast du den ganzen Kram in einer Variable. Die kannst du nun wiederum ganz normal in ein anderes Template einfügen. Und schon hast du den Kram verschachtelt. Du muß nur eben darauf achten, daß du alles, was in einem Untertemplate abgearbeitet wird, in einer eigenen Templatedatei ablegst.
Manni hat da eine sehr gute Klasse geschrieben, die die Arbeit mit Templates ziemlich einfach macht. Vielleicht ist er ja so nett und veröffentlicht die mal.
Also, im Grunde habe ich das System verstanden, doch bleiben noch ein paar Fragen offen:
Das Includesystem (mit Content) ist ja recht einleuchtend.
Ich schreibe "?content=start"
Und an der jeweiligen Stelle "if($content=="start") { include...."
Bzw ich benutze einen Switch.
Allerdings werden die verschiedenen Seiten bei Templates meineswissens nicht per Variable angesteuert.
Also anstatt "www.blah.de/index.php?content=start" steht dann dort "www.blah.de/start.php"
Und jetzt verstehe ich nicht, wie ich ein solches System mit Templates aufbauen muss.
Zuerst mal natürlich if ($_REQUEST['content'] === 'start'). $content ist nur dann direkt verfügbar, wenn du dir Autoglobals erzeugen läßt - und das ist erstens nicht auf allen Servern eingerichtet und zweitens kann es zu Sicherheitslücken führen, wenn man nicht aufpaßt.
Falls du dir $content aus dem Userinput selbst erzeugt hast ist die Stelle natürlich in Ordnung.
Von deinem System auf meins umzusatteln ist gar nicht so schwer - immerhin funktionieren beide dadurch, daß an der entsprechenden Stelle die Templates geladen werden. Anstatt einfach die Datei zu inkludieren lädst du sie in eine Variable und fügst die in das Haupttemplate ein, das du am Ende ausgibst.
Mein System basiert ja darauf, daß du keinen Output hast, den du nicht explizit anforderst (dadurch, daß du ein echo $bla; machst). Du lädst also erst die Grundseite als Template und fügst dann dort alle weiteren Teile ein. Um also eine andere Seite zu "inkludieren" setzt du einfach an der entsprechenden Stelle in der Grundseite einen Platzhalter und packst da per str_replace() die geladene Seite rein.
BTW, was meinst du mit "werden bei Templates nicht per Variable angesteuert"? Templates sind völlig unabhängig davon, wie man den Inputverarbeitet - und sowohl das, was ich mache als auch das, was du da beschreibst sind Templates; meine sind nur abstrakter gehalten.
Klickt ein User auf den Link "?content=start", so sagt er ja dem Server, dass die Variable Content den Wert "start" annimmt.
Jetzt handelt der Server, beispielsweise nach dem if-Schema, also "wenn die Variable Contetnt den Wert "start" annimmt, dann inkludiert er die start.php an die entsprechende Stelle.
Also steuert man die verschiedenen Inhalte an, indem man per Klick auf einen Link die Variable Content ändert, und der Server demntsprechend reagiert.
Achja und Autoglobals?
Damit arbeite ich gar nicht.
Ich hole mir den Wert von Content einfach mit GET.
Also $content=$_GET["content"];
So und wenn ich ohne dieses System arbeiten würde, so würde ich ganz einfach den Link auf "start.php" setzen.
Allerdings müsste ich auf diese Weise sämtliche Strukturen implementieren.
Also jede einzelne Datei per HTML ein Menü, einen Header, einen Footer, etc. einbringen - und diese Methode ist definitiv zu arbeitsaufwändig, vorallem, wenn sich das Menü mal ändern sollte.
In diesem Fall müsste man Änderungen in sämtlichen Dateien vornehmen.
Und ich dachte mir eben, dass diese letzte Variante eben mit Templates funktionieren würde.
Leider fehlt mir da momentan noch der Durchblick.
Um die Sache verständlicher zu machen ein kleines Beispiel:
Da wäre die Datei "/inhalt/omgrofl.html"
Eine weitere Datei wäre die normale "inhalt/lamor.html"
Index.php
Wie man sieht sollen Standardmäßig die Inhalte der "lamor.html" zu sehen sein.
So, meine Frage hierzu:
Wie muss der PHP Code der index.php aussehen, und wie der Inhalt der "lamor.html" und der "omgrofl.html" ?
Ob du jetzt in der index.php ne Abfrage machst, ob $content === "start" oder ob du in der start.php einfach nur den Kram hast, der nach der Abfrage ausgeführt würde, kommt ja dann aufs gleiche raus.
Mit Jeez' Variante könnte man etwa so verfahren:
contact.php
about.php
Das hat zwar den Nachteil, dass ein paar Zeilen doppelt sind, aber dafür hat man ordentliche Links.
Übrigens noch ein kleines Beispiel, wie das mit Mannis Klasse aussehen könnte:
start.tpl (Endung kann natürlich auch anders sein)
navigation.tpl
start.php
setup_template.php
navigation.php
Dazu drei Anmerkungen:
Es sieht mit den vielen Dateien ziemlich umständlich aus, aber davon muss man pro Seite nur zwei (z.B. start.tpl und start.php) schreiben
Die setup_template.php kann man sich sparen, indem man nur die Templates lädt, die man braucht, aber ich lass aus Bequemlichkeit immer alle laden, die sich im entsprechenden Verzeichnis befinden.
Mannis Klasse erlaubt foreach-Schleifen (<BLOCK!>), Bedingungen (<IF!>, <ELSE!>) und Includes (<INCLUDE!>) und ist damit sehr flexibel.