One Red Paperclip
@qed: ich mag Krakauers Schreibstil auch. hab vor "one red paperclip", "Into thin Air" und ebenfalls "Into the Wild" gelesen.
One Red Paperclip
@qed: ich mag Krakauers Schreibstil auch. hab vor "one red paperclip", "Into thin Air" und ebenfalls "Into the Wild" gelesen.
@ mr_byte
Habe von ihm auch schon "Mord im Auftrag Gottes gelesen", recht interessant auch von der Thematik. Geht um die Mormonen und deren Einstellungen. "In eisigen Höhen" sollte ich auch mal lesen
Zu meiner Schande auf Deutsch, da sie das Englische hätten nachbestellen müssen und mir das zu lange gegangen wäre.
Ich lese im Moment ein Buch über griechische Götter und ihre Mythen, irgendwie find ich das interessant, vor allem, wie bekloppt das ist.![]()
Haben wir in der Schule in Religion Referate drüber gehalten und ich hab das Buch aus Interesse von meiner Schwester geklaut.
Nebenbei les' ich auch noch ein Buch über Biologie (auch von meiner Schwester xD), weil ich so ein Streber bin.
Bilder gibts keine, weil ich a) zu faul zum suchen bin und b) sind die Bücher so alt, da find ich bei Google bestimmt eh nix. x)
20000 Meilen unter den Meeren
joah, ganz gut. werd aber wohl keine jules verne bücher mehr lesen.
http://www.amazon.de/gp/product/imag...6933163&sr=1-1
Raymond Feist: Dark War 2 : Into a Dark Realam ( Die Erben von Midkemia 05: ins Reich der Finsterniss)
Ich muss sagen das der Midkemia Zyklus ( inlusive dem Kelewan Zyklus von Margeth Weiss) zu meine lieblingsserien zählt. Was mir am meisten daran gefällt ist, dass imme wieder neue Hauptcharaktere vorgestellt werden, und das buch nicht immer bei den gleichen charas hängen bleibt. ( aber mann muss ja schlieslich neue charas erschaffen wenn ddie serie über mehrere jahrhunderte geht) inzwischen sind es glaub ich um die 30 bücher und alle sind sie lesenswert.
Ich habe die Serie als Kind geliebt und nachdem ich nun das Buch gelesen habe weiß ich auch wieder warum.
Nach Pasolinis Adaption von de Sades 120 Tage von Sodom, wollte ich mich mal ein bisschen genauer diesem Mensch (extremer Aufklärer oder doch nur geisteskranker Sadist) befassen. Ich habe dafür als Einstiegswerk mal Justine gewählt.
Cake or Death ist eine Sammlung von satierischen Kurzgeschichten, die vor allem die Ammis kritisieren![]()
Hättest besser mit der Philosphie im Boudair anfangen sollen. Er ist ein "LOL Aufklärung!"-Philosophe, seine zwei Themen werden in...der Philosophie und den paar Theatherstücken abgehandelt, welche allerdings blos die Umkehrung der katholische Anti-Libertinen-Literatur darstellen. Ich halte es generell für hilfreich, wenn du dir zum Werkverständnis noch ein wenig Informantion über die Bewegung der Libertinage verschaffen würdest. Dadurch offenbart sich ein großes masochistisches Thema, welches den Autor erscheinen lässt, als würde er diesen Mist gerade schreiben, um als Libertin von staatlichen Stellen bestraft zu werden. Denn er kombinoert, als wäre er ein Narr, den Ruf der Libertine nach persönlicher Freiheit mit dem der Aufklärer nach politischer Emanzipation um dann als Alptraum beider Bewegungen im Raum stehen zu können.
Ingomar Weiler, Soziale Randgruppen und Außenseitertum im Altertum
Grünewald, Räuber, Rebellen, Rivalen, Rächer
Nachdem mir einige oberflächliche Paralellen in Banditenbeschreibungen aus Rom, Han-China und Japan aufgefallen sind, habe ich mich mal ein bischen in das Thema eingelesen. Aus strukturellen Gründen (d.h. mir steht keine anständige Ostasienbibliothek zur Verfügung) griff ich dafür auf die Antikenforschung zurück.
Danke für den Tipp. Ein Hintergrundwissen ist bei solchen Werken natürlich fast unerlässlich, bis jetzt habe ich nur das Grundwissen über die wichtigsten Ereignisse der Aufklärung und der Begriff 'libertin', sagte mir vor dem Buch noch nichts. Aber bevor ich jetzt mit dem nächsten Buch von ihm anfange, hole ich mir mal die Informationen, damit man da auch mehr interpretieren kann ist ja schliesslich nicht nur Unterhaltungsliteratur. Bin mit dem Buch nämlich durch (ist die erste Version, die ja von den perversen Ausschweifungen nicht so krass betroffen ist, bzw. es wird nichts so detailiert geschildert.) und wurde durchaus überrascht; ich habe zwar eine völlig andere Meinung als de Sade aber dennoch hat er paar interessante Ansätze und der Stil und die eigentliche Geschichte waren auch "gut", so dass ich es an einem Stück gelesen habe. Werde nun das Werk mal genauer analysieren, bzw. de Sade und eben den Zeitgeist. Aber du fasst es wohl schlussendlich mit deinem letzten Satz ziemlich präzise zusammen.Zitat
Die 120 Tage von Sodom habe ich mir heute noch gekauft, aber vielleicht lese ich jetzt auch zuerst die Philosophie im Boudair. In Sodom geht es ja dann wahrscheinlich nur noch um die Verherrlichung der Perversion.
Geändert von qed (08.12.2007 um 21:48 Uhr)
Die Philosophie ist ihm nur Stückwerk, nicht Anliegen. Das merkt man in der "Philosophie". Zum Sex hat er eine bizarre Einstellung, denn irgendwie mündet alles immer in diese abstrakten, aus Menschen gebauten Bumsmaschinen in denen jeder jeden vögelt. Er liest sich flüssig und er ist nicht Humorlos, aber er schreibt immer wieder dasselbe.
Die 120 Tage liest man zum Angeben. Das Buch ist nicht mal eine Verherrlichung, es ist eine Aufzählung, eine Sammlung von möglichen Perversionen. Das Werk ermüdet spätestens nachdem die Vorzüge des Hühnchenfleisches besprochen und erprobt worden sind.Zitat
Habe mir jetzt mal Die Philosophie im Boudoir und zusätzlich noch Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade bestellt. Zudem werde ich mich mal über de Sade's Schaffen und die Französische Revolution etc (wie ja schon in vorherigen Posts erwähnt) schlau machen. Dann habe ich auch noch etwas zeitgenössisches dazubestellt: La la la - Mian MianZitat
Bis das ganze eintrifft, lese ich in der Zwischenzeit mal noch das hier:
A. Christie Bücher sind immer mal wieder gut![]()
In diesem Zusammenhang sind mir in einem Buch über Selbstmord, welches ich gerade lese (Geschichte des Selbstmords, Georges Minios) zwei interessante Fragmente untergekommen:
Zum einen die Kasuistik als verbreitete Form der Moralphilosophie in Frankreich zwischen 1600-1700 und ein Herr namens Jean-Pierre Camus, ein Geistlicher mit Hang zu morbiden moralisierenden Geschichten. Als Beispiel ist sein Les Spectacles d'horreur genannt. Die Kasuistik könnte interessant sein, da ihre ermüdende Methode, alle möglichen Fälle aufzuzählen und zu kommentieren auch von De Sade auf seine Obsession angewandt wird, Camus stellt unter Umständen nur eine Tangente dar. Erfolgreiche morbide Genres gab es in Frankreich immer wieder, z.B. das Grand-Guignol im..19. Jahrhundert.