Zitat Zitat von Zerwas Beitrag anzeigen
Im normalen Sprachgebrauch, wenn man Freunden oder so redet, interessiert es eh niemanden, ob man einen homosexuellen Kumpel "schwul" nennt oder nicht. Im Gegenteil. Im Freundeskreis kommt es meist etwas komisch, so formelle Sprache zu verwenden.
Da hast du was falsch verstanden: es geht nicht darum, Homosexuelle als "schwul" zu bezeichnen, sondern darum, dass es grundsätzlich so ist, dass man das Wort "schwul" offensichtlich als Synonym für alles andere (meist Negative) genommen wird, außer halt für das, für das es "eigentlich" steht.

Zitat Zitat von Zerwas Beitrag anzeigen
Kommt halt net so gut, wenn man in einer Diskussion, wo es um den Zusammenhang zwischen Nicht-Deutschen und fehlenden Arbeitsplätzen geht, imm von den "Ausländern" spricht. Es klingt einfach viel netter, wenn man statt "Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg." "Unsere ausländischen Mitbürger brauchen auch Arbeit." sagt. Oder etwa nicht?
Hä? Was hat das mit dem Thema zu tun? Vielleicht im Ansatz damit, dass man anstatt "Ausländer" eben "ausländischer Mitbürger" sagt; Juhu, welch ein Unterschied