Ich denke es mir ganz einfach: Als "behindert" bezeichne ich Menschen, die einer Behinderung ausgesetzt sind, also Menschen mit eingeschränkten körperlichen oder geistigen Fähigkeiten. Ebenso wie ich Homosexuelle als "schwul" bezeichne - und zwar nicht mit einem negativen Mitklang. Und darum geht es im Grunde ja; wenn eine Person jemanden als "schwul" bezeichnet, weil er ihn nicht leiden kann, weil er ihn diffarmieren will, finde ich persönlich das nicht in Ordnung. Tut er das jedoch nur, um seine sexuelle Orientierung zu bezeichnen (wobei man hier aufpassen muss, einen Menschen nicht auf diese zu reduzieren - wird ja bei Schwulen besonders gerne gemacht, à la "Schwule ziehen sich alle gerne rosa an und sind blonde Muttersöhnchen"), habe ich damit kein Problem.