Also stilistisch ist die Geschichte ohne Frage sehr wortgewaltig und bildhaft. Eine fabelhaft gelungene Personifizierung der Einsamkeit, die durch die vielen Metaphern wirklich zu einer Art vorstellbaren Gestalt wird.

Nur inhaltlich ist es mir persönlich zu eingeschränkt. Du beschreibst eben - obwohl auf eine beeindruckende Art - nur die Qualen, die die Einsamkeit dem Prot zufügt, und verlierst dich irgendwo in deinen eigenen Bildern und poetischen Formulierungen. Ich hätte mich mehr auf eine richtige Geschichte mit diesem Sprachniveau gefreut.

Nichtsdestotrotz ein schönes, wortgewandtes Stimmungsbild