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Thema: Über Killerspiele und Schulpsychologen

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  1. #1
    Zitat Zitat von Hummelmann Beitrag anzeigen
    Videospiele können ganz einfach Verboten werden und dan ist das Prolem ganz einfach gelößt
    Nö, eben nicht. Sie werden dieses Problem nur aufschieben, aber in Wirklichkeit entstehen nur noch mehr.
    Es entsteht eine Marktlücke, Schwarzmarkt und die Wirtschaft wird noch mehr hinken als sie es jetzt schon tut.
    Dazu kommt noch, dass (da wirs jetzt schon wissen) es wahrscheinlich zu neuen Amokläufen kommen wird und was dann? Auf wen wollen sie dann die Schuld schieben?

  2. #2
    Zitat Zitat von Ellen Nox Beitrag anzeigen
    Dazu kommt noch, dass (da wirs jetzt schon wissen) es wahrscheinlich zu neuen Amokläufen kommen wird und was dann? Auf wen wollen sie dann die Schuld schieben?
    Es würde so manchem nicht schaden aus seiner Scheinwelt mit den ewig bösen PC-Spielern entrissen zu werden...

    PC-Spiele (in diesem Fall eben vor Allem Shooter) wirken sich sicherlich auf das Denken aus und jeder reagiert anders auf diese Konfrontation, aber irgendwann muss jeder damit konfrontiert werden wenn er nicht elend zugrunde gehen will. OK, das war etwas übertrieben, aber es ist doch so, das Immunsystem von Babys wird gestärkt wenn es in Kontakt mit Bakterien kommt (natürlich in normalen Maßen), wenn man ein Baby über Jahre in einen total Keim und Bakterienfreien Raum stecken würde, dann würde der Körper völlig falsch reagieren, weil er keine Übung darin hat Bakterien und Viren u.s.w. abzuwehren. Wenn jemand Rennspiele spielt und nachher gleich mit dem Auto fährt fährt er geringfügig (sehr gering) schneller als sonst, wenn man jetzt Ballerspiele spielt hat das sicherlich auch Auswirkungen auf das Denken und das Handeln, wobei es einen Unterschied gibt zwischen Handeln und Denken, bei einem gesunden Mensch bleibt es beim Gedanken daran, der dann aber schnell verworfen ist, wenn derjenige jetzt aber wegen welchen Einflüssen auch immer nicht in der Lage ist soweit zu denken und einfach das macht was ihm in den Sinn kommt ohne vorher zu überlegen, dann wirds gefährlich.

    Killerspiele machen nicht aus jedem Spieler einen Amokläufer, ein gesunder Mensch (und vor Allem Verstand) kann das verarbeiten, wenn das jetzt aber einen Menschen trifft der eh schon Probleme hat und der lebensmüde ist dann wirt das sich mehr aufs Denken aus. Es ist wie mit dem Alkohol, Alkohol an sich bereitet kein allzu großes Problem (wenn wir davon ausgehen dass es nicht täglich passiert), auch wenn man besoffen ist macht das kein Problem, man geht ins Bett, kotzt vielleicht etwas und hat morgens Kopfschmerzen, alles akzeptierbar. Wenn man aber unter Alkoholeinfluss Auto fährt, dann wirds zur Gefahr, dies Mischung verträgt sich nicht.


    Allerdings sind die Täter immer darauf "vorprogrammiert" und werden dann durch Einflüsse die einem "normalen" Menschen nichts tun würden zur Tat bewegt, weil das dann einfach einen Kurzschluss verursacht.


    Zitat Zitat
    Aber der Täter war für einige Zeit berühmt (tot zwar, aber egal). Ich würde das mit den Selbstmord-Attentätern vergleichen, man hat mit seinem Leben abgeschlossen...der Rest ist einfach mal egal.
    Genau der Rest ist egal, deshalb würde ein halbwegs normaler Mensch (halbwegs weil jemand der sich umbringt trotzdem anders ist als ein normaler Mensch falls es denn einen normalen Menschen gibt) sich selbst erschießen, nicht aber noch die Menschen der Umgebung mitreißen, es kann ihm ja egal sein ob sie leben oder nicht, er ist dann tot.


    Vielleicht liegts auch daran dass wir zu sehr abgestumpft sind, man ist nicht mal merh richtig geschockt wenn irgendwo sich wer in die Luft sprengt und dabei Zivilisten mit in den Tod reißt, das passiert täglich und dem wird kaum mehr Beachtung geschenkt verglichen mit dem Anfang (11. Semptember und den folgenden Attentaten wurde noch viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt).

    Ich selbst habe an mir zwar noch nie gesteigerte Aggressivität festgestellt, aber ich spiele ja auch keine Shooter und steigere mich auch sonst nie so sehr in ein Game rein als dass meine umwelt nach einem virtuellen Ableben zerstört würde.

    Zitat Zitat von bg
    So, vermutlich war das jetzt total wirres Geschreibsel
    Oh nein, ich hab her einen völlig wirren Post verfasst, aber wenn wir schon beim Schreiben sind: Schickst du mir bald das 6. Kapitel deines Buches?

  3. #3
    1) Kein Mensch auf diesem Planeten kann einfach eine Waffe zum ersten Mal in seinem Leben in die Hand nehmen und damit zielsicher auf eine andere Person schießen. <- Ich hab das zig Mal beim Paintball erlebt. Ich hab das professionel gespielt und es gab immer und immer wieder Leute die ein Probe-Training absolvierten und ich kann euch sagen KEINER der jemals vorher eine Waffe oder Ähnliches abgeschossen hat traf auf drei Meter Entfernung den Gegenspieler (ruft das bitte ins Gedächtnis du hast 100 Kugeln und du sollst nur auf drei Meter jemanden treffen bevor der dich trifft). Und das liegt einfach daran, dass du eine Hemmung im Kopf hast... Und kein Computerspiel dieser Welt nimmt dir diese Hemmung, da Spiele rein theoretisch funktionieren. Eine Schusswaffe kann auf dem Bildschirm, richtig klingen und auch richtig aussehen... sie kann auch eine ungefähren Wirkungsgrad simulieren... aber wenn du wirklich mal ein Schrotgewehr in der Hand hast und merkst wie schwer das Ding ist und das es sich nicht automatisch pi-mal-Daumen auf dein Ziel ausrichtet... dann erkennst du wie fern Computer-Spiele von der Realität entfernt sind.

    Und kein Amokläufer und auch kein Attentäter hatte vorher noch nie irgendwelche Schusserfahrungen. Und in unserem Fall hab ich ein Bild gesehen wo der Junge mit einem besagten Replika posiert... ob das jetzt ein Softair oder Paintball MArkierer war, hab ich leider nicht feststellen können... Ein Fakt bleibt: Da hat der Junge seine Hemmung verloren auf Menschen zu schießen. Nicht am PC.

    2) Ihr erinnert euch vielleicht an Erfurt. Wenn ihr euch die Mühe machen wollt die Themenbeiträge von Magazinen und Reportagen ca. 3 bis 4 Monate vorher anseht, werdet ihr feststellen, dass auf drei Sendern mehrere Dokumentationen über US-"Amok"-Läufer stattfanden. Wenn ihr euch diese Dokumentationen ansehen wollt oder sogar die US-Originale werdet ihr feststellen, dass die immer nach dem selben Schema aufbauen, was uns die Amerikaner so schön präsentiert haben. Leider gibt es in Deutschland nicht so viele schöne gewaltbereite Lobbys wie Trench-Coat-Mafias etc... also beißen sich die Medien an der letzten GEmeinsamkeit fest: Computerspiele. <- Derselbe Schmarn wie bei Pen&Paper Rollenspiele... Irgendein bescheuerter Amerikaner läuft in NewYork über die Straße mit nem Samurai-Schwert und schreit er ist der Highlander, dann könnt ihr die Uhr darauf stellen, dass ein Beitrag aus Deutschland kommt wo genau dasselbe passierte... und wenn nichts passierte... dann sind es die Live-Rollenspieler... oder irgendein Mittelalter-Fan... glaub mal keiner Redakteure seien Idealisten... <- Ha. Ha. Ha. Da wird mal schnell was konstruiert.

    Und der Clou an der ganzen Sache ist, dass unsere deutschen Amok-Läufer sich genau so benehmen wie die Amerikanischen. Warum machen denn das die Australier z.B. nicht? Ja, da gibt es tatsächlich Unterschiede. Bei uns sind es immer die verrückten Schüler.
    Wo sind denn die Jungs die wie in Japan mit Vollautomatischen ihr Büro stürmen? Oder diese Flüchtigen? Die den ganzen Tag quer durch das Land fahren und an wahllosen Orten Häuser stürmen und Menschen erschießen? Oder wo sind die Berichte über die Samurai-Schwerter? Die sind nämlich bei unseren deutschen Büro-Amokgängern seit Jahren im kommen? Hm. Wahrscheinlich hat das nichts mit dem vermehrten Asien-Anteil in den Medien zu tun... wahrscheinlich ist das alles Zufall und willkürlich haben mehrere Menschen gleichzeitig die Idee gehabt in den letzten Jahren das Samurai-Schwert zur Waffe der Wahl zu erküren....

    <- Und genau das sind die beiden Punkte die hier zusammen laufen... Computer-Spiele haben keine Idole, weil sie immer in einer irrealen Welt stattfinden... und in der Regel zu viel Information beinhalten als Filme oder Serien. <- Das sind echte Menschen. Wenn sie glaubhaft agieren, dann glaubt man ihnen auch die Welt.

    Hier findest du Vorbilder und Verherlichung von Gewalt (und es gibt so gut wie keinen Film der Selbstjustiz verurteilt. <- DAs ist zu 90% Hauptantrieb eines jeden Charakters im Action-Film.
    Schließt du das kurz mit der Hemmungslosigkeit des Schießens, dann machst du dir Gedanken darüber, ob deine ausweglose Situation nur noch mit Waffengewalt im Racheakt gelöst werden kann. <- Amokläufer erinnern sich nach begehen in der Regel an nichts mehr (oder geben das vor, ist aber ein weltweites Phänomen und kommt daher, dass der klassiche Amok-Lauf eine Kurzschlusshandlung ist auf eine gerade passierte Situation) Sich nen Sprenggürtel umlegen und von A nach B zu gehen.... und vor allem am Schluss noch das absolute Bewusstsein zu haben, dass Tod für mich eine Rettung sein kann gleichgültig aus jedwegieger Motivation, sind sehr bewusste Entscheidungen.

    Da kannst du Serious Sam und Doom spielen bis du doof wirst und im CS jeden Level-Bug kennen... der Punkt ist, dass Jungs die auf Waffen stehen nun mal nicht DirtyDancing im Schrank stehen haben und davon träumen die Hauptrolle in Grease zu sein, nicht weil das vielleicht "Mädchenzeug ist" sondern einfach weil weder in einem noch anderem Film Waffen vorkommen... und daher spielen die auch nicht Sims sondern CS... Jeder hat sein kleines Universum von "Mag ich" und "Mag ich nicht" <- und danach sortierst du aus... da sind Computerspiele weit unten in der Anlass-Liste...

    Natürlich ergänzen sie dein persönliches "Welt-Empfinden" aber noch kein Spiel ist Anlass zur Problemlösung... dafür sind Spiele mit solchem Kontent einfach zu unrealistisch.

    Gruß
    Ryan

  4. #4
    Ich finde man sollte sich auch mal fragen wie es vorkommen konnte, dass der Amokläufer die Waffen hatte. 2 von 3 die er hatte durfte er besitzten, weil er 18 war. Aber wenn man dann Schußwaffen verbieten will, dann müsste man auch Bogen und Armbrüste usw. erbieten. Denn ich schieße auch Bogen, und glaubt mir, in Treffer mit einen Pfeil ist tötlicher(gibts dass Wort hüberhaupt ) als mit einer normalen Schusswaffe. Ich denke Arthoc, du weißt wie viel Power ein Bogen hat.

  5. #5
    das wort gibt es nicht... allerdings gibt es das wort tödlicher

    Zum Bogen: Ich weiss was für ne durchschlagskraft ein Bogen haben kann. ich hab zwar nur nen sehr simplen Compound-Bogen mit 28 pfund, aber auch der geht schon ab. Natürlich hab ich damit noch nie auf etwas fleischliches gezielt. Allerdings aht ein bogen auch einige Nachteile: er ist zumeist etwas grösser als nen abgesägtes gewehr o.ä. er hat für gewöhnlich eine geringere Schussrate. Was jetzt tödlicher ist kann ich nicht sagen, aber ich würde mal sagen, dass es schon gründe hat, dass die meisten aktuellen Kämpfe mit schusswaffen und nicht mit bögen oder armbrüsten geführt werden

    Naja meine Meinung hab ich ja schon dargelegt.

    MfG Fetter Hobbit

    PS: Töten kann man immer solange man es wirklich will.

  6. #6
    Oh ja... es reichen ja schon 15 IBS um ernsthaft Schaden anzurichten.
    Aber das zu verbieten bringt alles nix, man müsste dan wirklich alles verbieten!
    1. Schusswaffen -> Bögen/Armbrüste -> Messer (kann man werfen... ) etc.
    2. Schwerter (wagt euch bloß nicht!!!) -> Messer -> simple Eisenstangen -> noch simplere Holzlatten -> Nägel, die kann man dort reinhauen

    Usw.

  7. #7
    Vielleicht ist auch nur noch keiner mit einem Bogen "Amok" gelaufen, weil das Ding recht unhandlich ist?
    Man bedenke auch die Nachladezeit. In ner Schusswaffe hat man eben sein Magazin stecken, bei nem Bogen oder ner Armbrust muss man ja nach jedem Schuss wieder neu laden.
    Somit wäre ein Schütze mit mittelalterlichen Waffen wie den oben genannten auch leichter zu überwältigen und könnte nicht mehrere Leute hintereinanderweg ins Nirvana ballern.

  8. #8
    Ihr weicht allerdings vom Thema ab, ihr sollt doch nicht diskutieren, wie man besser Amok laufen kann.

    Nunja, ich kann mich, was das eigentliche Thema angeht, nur bg~ und den meisten anderen hier anschließen. Aber so ist meine Meinung vielleicht nicht ganz so langweilig dargestellt. ^_~

  9. #9
    Waffen verbieten bringt nur insoweit was, das Amokläufer sich vor dem Amoklauf handwerklich betätigen müssen, und notfalls nehmen sie halt ein Messer (Man kann den Leuten doch nicht das Besteck bzw. das Kücheninventar verbieten)

    "Killerspiele"(den Begriff sollten die mal genauer definieren, je nach interpretation gehören CS und Konsorten nicht dazu bzw. Strategiespiele wie Age of Empiers auch dazu, in diesen Spielen tötet man auch Menschen) zu verbieten bringt auch nichts.
    Diese Leute spielen in der Regel Gewaltspiele, weil sie in den Spielen das tun können, was sie in der Realität vorhaben zu tun.
    Es ist aber nicht so, das sie das was sie in einem Spiel gemacht haben auch mal in der Realität ausprobieren wollen.

    Es stimmt zwar, das ein Großteil der Amokläufer Gewaltspiele spielt, es stimmt aber nicht, das ein Großteil der Leute, die Gewaltspiele spielen, Amok laufen wird.
    Das was die Politiker aussagen hat die gleiche Lokig wie die Aussage alle Auto sind Automarke eurer Wahl
    Geändert von eissceda (28.11.2006 um 10:06 Uhr)

  10. #10
    Zitat Zitat von eissceda
    "Killerspiele"(den Begriff sollten die mal genauer definieren, je nach interpretation gehören CS und Konsorten nicht dazu bzw. Strategiespiele wie Age of Empiers auch dazu, in diesen Spielen tötet man auch Menschen) zu verbieten bringt auch nichts, da diese Leute in der Regel Gewaltspiele spielen, weil sie das, was sie in den Spielen tun auch in der Wirklichkeit tun wollen und es nicht so ist, das sie das was sie in einem Spiel gemacht haben auch mal in der Realität ausprobieren wollen.
    Könntest Du dir deinen Post bitte nochmal durchlesen und irgendeinen Sinn reinbringen, bevor mein Hirnsausen noch stärker wird ?

    CU

    Pitter

  11. #11
    Jede Gesellschaft bekommt das was sie verdient. Ist zunächst natürlich ein recht plumper Satz, aber im Grunde genommen stimmt er.

    Unsere Gesellschaft ist in Sachen Pädagogik, Schul-, Sozialsystem ziemlich hinten dran, veraltet und maßlos überlastet. Das fängt mit zuwenig Lehrern an, und hört bei den (auch) überlasteten Eltern auf, die den ganzen Tag damit verbringen die Kohle fürs Überleben und den noch möglichen Konsum ranzuschaffen.
    Das es in so einem System früher oder später natürlich Leute gibt, die ausrasten, denen alles zuviel ist, ist für mich ziemlich nachvollziehbar. Für den einzelnen wird einfach immer weniger Platz. Soziale Betreuung - sei es jetzt durch einen Schulpsychologen, Schulsozialarbeiter oder qualifizierten Lehrer - sind heute einfach zu teuer, wenn wir es auf die Art umsetzen wollen, die wir aktuell am Laufen haben.

    Aber anstatt das mal einzusehen, anstatt Veränderungen vorzunehmen, wird weiter mit irgendwelchen im Grunde kosmetischen Veränderungen an Kleinigkeiten rumgedoktert, ohne wirklich etwas zu verändern.

    Wo bleiben denn vernünftige Dinge wie Ganztagsschulen? Wo sind die in vielen Ländern längst eingeführten, und sich bewehrenden Schuluniformen? Sogar in Deutschland gibt es Schulen an denen sich die Uniformen bewehrt haben. Warum wird das nicht übernommen, wenn man doch erkennt, dass es Sinn macht und neben dem Wohlbefinden der Schüler auch die Leistungen besser wurden?

    Es kotzt mich unglaublich an, dass in Deutschland immer nur geredet und geredet wird, anstatt sich vielleicht auch mal an den Nachbarländern zu orientieren, wo viele Dinge wesentlich besser laufen als bei uns... An was liegt das? Sind wir so eingebildet und arrogant, dass wir glauben das nicht nötig zu haben? Das bezieht sich natürlich nicht nur auf die "Killerspiele" oder den Amokläufer, sondern auf die gesammte Situation in Deutschland, auf unsere Schulsituation, die maßgeblich für die Zukunft verantwortlich ist.

    Denn letztlich ist ja alles miteinander verbunden, wenn Eltern keine Zeit für ihre Kinder haben, weil sie mit dem Existenzkampf alle Hände voll zu tun haben, bleibt natürlich keine Zeit mehr für die Kinder. Wenn die Kinder von allen Seiten allein gelassen werden, keine Perspektive haben, weil die Politik wie die Wirtschaftsunternehmen ihr Volk bzw. die Menschen in diesem Land verarschen (Politik) und ausbeuten (Wirtschaft) was will man dann erwarten?

    Zitat Zitat
    “Mein Schmerz ist gleichbleibend und heftig und ich hoffe für niemanden auf eine bessere Welt. Ich möchte sogar, dass mein Schmerz auch anderen zugefügt wird. Ich will, dass niemand davonkommt.” (American Psycho, Bret Easton Ellis)
    Mittlerweile entwickle ich langsam eine Haltung nach dem Motto "Geschieht euch Arschlöchern im Grunde genau recht", denn das sind die Gefühle die ich habe, wenn ich an diese unglaubliche Unfähigkeit und Dummheit denke. Und im Grunde hat es jeder verdient, der sich nicht aktiv gegen unsere Verhältnisse wehrt und engagiert.

  12. #12
    Wenn wir einen Blick auf die Charakteristika bzw. Profile solcher Amokläufer werfen, sollte einem auffallen, dass es sich !zumeist! nicht um extrovertierte, Kliquenführer handelt sondern um Stille, abgewandte Persöhnlichkeiten. Aus welchem Grund sei dahin gestellt. Ich selbst kann mit meiner Rolle als auserhalb stehender, Gesellschafts kritischer
    Mensch gut umgehen da mich gewisse andre Fatoren "begünstigen" und mich die Gemeinschaft als "unwichtigen Spinner" abtut, mich aber nicht vollends verurteilt.
    Wer allerdings nicht mit dieser Situation umgehen kann. Wer nicht akzeptiert wird oder gar in die Mangel genommen wird. Wird der sich für das Wohlbefinden der Menschen seines Umfeldes interessieren? Ich würde es nicht.
    In dieser Situation müssen wir uns einmal klarmachen was Spiele ganz im allgemeinen
    sind: Vermittler von illosionierter Macht! Zwar spielen die meisten diese Spiele nicht primär aus diesem Grund jedoch wird hier keiner bestreiten, dass ein Spiel in dem man ständig versagt und keinen Erfolgsmument (Moment der Macht über das Spiel oder den eigenen Schwächen) erlebt spielenswert währe.
    Ob ich nun untote Höllenwölfe mit meiner MG zerfleische oder gegen das "BÖSE" in andrern extraterrestrischen Szenarien kämpfe, oder auch nur (zwar in weitaus geringeren und eigentlich nicht erwähnenwerten Ausmaßen) Monopolie-Milionär werde.
    Immer das gleiche Prinzip. Macht über jemand andres! Das ist so offensichtlich, dass es so oft übersehen wird.
    Das Töten ist im Grunde nebensächlich. Es geht nur um die Macht. Und in welcher Situation sollte man mehr Macht beweisen als in dem Moment in dem man jemandes Existenz beendet?
    Und zur Diskussion über die Mittel der Tötung: Was schindet mehr Eindruck? Ein Bogen
    oder eine 9mm Halbautomatische vor dem Gesicht.
    Denn, obwohl ich mich von der Durchschlgskraft eines Bogens schon selbst überzeugte,
    würde ich jemanden der mit gezücktem Bogen auf der Straße geht (solange ich den Pfeil nicht auf Augenhöhe begutachtetn müsste) Als "ziehmlich seltsam" und skuriel" betrachten. (Nicht das sich hier jetzt jemadn beleidigt fühlt, ich habe durchaus Respekt vor den sportlichen Leistungen eines Schützen aber der Schock-Faktor ist mit dem einer
    Feuerwaffe nicht zu vergleichen und ich hoffe ihr wisst was ich meine)

    Und um nochmals zu wiederholen was schon so oft gesagt wurde: Spiele machen einen Menschen nicht zum Killer- der Mensch verteufelt die Spiele aber zu Killermachern. Und somit die Entwickler und Köpfe dahinter. Und ein Killermacher ist doch vergleichbar mit einem Auftraggeber zum Mord. Und dieser ist in selbem Maße strafbar wie der die Tat ausübende.
    Wer macht hier also wen zum "Killer"?
    Geändert von kenet_korva (28.11.2006 um 22:19 Uhr)

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