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  1. #1
    Zitat Zitat von Feldmaus Shana Beitrag anzeigen
    Ich habe nirgends geschrieben, das mir das spass gemacht hat, aber wir beide haben daran gearbeitet und ich bin dann nach Dortmund gezogen um bei ihm zu sein. Und nu sind wir Verheiratet
    Es gibt... happy Ends auf diesem Planeten? Noch dazu welche die mit Liebe zu tun haben?
    Soll ich jetzt froh sein, oder enttäuscht, weil mich das Leben kräftig verarscht?

    Nein ich freu mich für euch. Wirklich sowas ist schön zu lesen und zu "hören".
    Das sind eigentlich die Dinge die mich in letzter Zeit erfreuen.

  2. #2
    Ich habe mittlerweile 2 Fernbeziehungen gehabt (man beachte bitte die Vergangenheitsform) und ich muss ganz ehrlich sagen: wenn ich die Chance hätte, meine Freundin in der Fernbeziehung täglich 2 Stunden zu sehen... das wäre es mir auf jeden Fall wert.
    In meiner letzten Beziehung haben wir uns alle 2 Wochen gesehen, da sind täglich 2 schon eine Steigerung, die einer "normalen Beziehung" sehr nahe kommt (denn wenn man nicht zusammen wohnt und beide entweder arbeiten oder mit dem Studium beschäftigt sind, sieht man sich unter Umständen (ziemlich beschissenen Umständen, wie man sagen muss) auch nur so "wenig").

    Gut, auch wenn beide Fernbeziehungen grade durch die große Entfernung (bzw. durch eine größere Zeit ohne oder nur mit wenig Kontakt ) in die Brüche gegangen sind, habe ich immer für die Beziehung alles getan, habe "gekämpft", nicht nur, weil eine Fernbeziehung nicht einfach ist, sondern auch in gewisser Weise eine größere Intensität entwickeln kann (eben auch durch die Entfernung).

  3. #3
    Da muss ich zustimmen! Erst wenn man etwas vermisst weiß man erst so richtig was man daran gehabt hat und was einen daran gebindet hat.

    Was ich als sehr törricht empfinden würde, wäre folgende Situation:
    Hurra! Man kan zu seinem/seiner Liebsten nach einer Fernbeziehung ziehen. Natürlich wird sofort geheiratet :/
    Ich würde glaube ich nie jemanden Heiraten wenn ich nicht vorher mit dieser Person min. 1 Jahr zusammengelebt habe in einer Behausung. Da merkt man dann erst ob es klappen würde/könnte (diese Ansicht lass ich jeden frei) oder nicht.

  4. #4
    Zitat Zitat von Bauzi Beitrag anzeigen
    Was ich als sehr törricht empfinden würde, wäre folgende Situation:
    Hurra! Man kan zu seinem/seiner Liebsten nach einer Fernbeziehung ziehen. Natürlich wird sofort geheiratet :/
    Ich würde glaube ich nie jemanden Heiraten wenn ich nicht vorher mit dieser Person min. 1 Jahr zusammengelebt habe in einer Behausung. Da merkt man dann erst ob es klappen würde/könnte (diese Ansicht lass ich jeden frei) oder nicht.
    Wenn man es so sieht, dann wäre meiner Meinung nach eine Heirat immer töricht. Eine Garantie, daß man sich auf ewig ertragen kann, kann man auch nach einem Jahr nicht bekommen. Für mich ist eine "Heirat aus Liebe" ohnehin nichts, aber das kann ja zum Glück jeder für sich entscheiden.

    Als RPG-S und ich zusammen gekommen sind, hatten wir ebenfalls eine Fernbeziehung (617km). Soweit ich mich richtig erinnere haben wir uns alle 2 Wochen am Wochenende gesehen (oder auch mal nur einen Tag). Dieser Zustand hielt fast ein Jahr an, jetzt wohnen wir seit gut einem Jahr zusammen. Klar war die Fernbeziehung nicht toll, aber ich denke man kann es ganz gut ertragen, wenn man eine Perspektive hat und sich auf ein gemeinsames Wohnen irgendwann freuen kann.

    @Pursys Freundin: Sie scheint eine sehr anhängliche Person zu sein, wenn 2 Stunden pro Tag nicht reichen. Aber ich finde es von ihr in Ordnung zu sagen, daß die fehlende Zeit ein Grund wäre die Beziehung erst gar nicht zu versuchen. Wenn sie schon weiß, daß sie eine solche Konstellation nicht ertragen kann, warum sich dann unnötig dem Druck aussetzen? Anders wäre es natürlich, wenn sie es noch nie vorher probiert hätte (so wenig Zeit mit dem Partner zu haben).

  5. #5
    Zitat Zitat
    Wenn man es so sieht, dann wäre meiner Meinung nach eine Heirat immer töricht. Eine Garantie, daß man sich auf ewig ertragen kann, kann man auch nach einem Jahr nicht bekommen. Für mich ist eine "Heirat aus Liebe" ohnehin nichts, aber das kann ja zum Glück jeder für sich entscheiden.

    Als RPG-S und ich zusammen gekommen sind, hatten wir ebenfalls eine Fernbeziehung (617km). Soweit ich mich richtig erinnere haben wir uns alle 2 Wochen am Wochenende gesehen (oder auch mal nur einen Tag). Dieser Zustand hielt fast ein Jahr an, jetzt wohnen wir seit gut einem Jahr zusammen. Klar war die Fernbeziehung nicht toll, aber ich denke man kann es ganz gut ertragen, wenn man eine Perspektive hat und sich auf ein gemeinsames Wohnen irgendwann freuen kann.
    Natürlich will ich auch eine Heirat aus Liebe! Ganz klar. Aber man muss auch sagen, dass es genug Leute gibt die sagen: So jetzt ist es ein Jahr gut gegangen ich mag dich noch immer, lass uns heiraten :/
    Also das seh ich als eine falsche Einstellung.

    Ok spinnen wir uns eine neue Theorie zusammen:
    Fernbeziehungen. Mhmm... Wir gehen jetzt einfach davon aus, dass man sich wirklich liebt usw. Durch die Fernbeziehung lernt man erst den anderen so richtig zu schätzen usw. Wenn man dann also zusammenzieht und sich täglich hat, weiß man was man da besonderes eigentlich hat. Im Endeffekt teile ich dann diese Paare in die zwei Hauptgruppen: Alles passt wirklich und einer glücklichen Ehe steht nichts im Wege.
    Oder man geht sich irgendwann auf den Kecks und dann passt es nicht.

    Wann würdet ihr die Wahrscheinlichkeit (weh! "Hässliches Wort geh weg!" Sowas darf man nicht für Liebe nehmen) höher für das zweite schlechte Ende? Bei einer "normalen" oder Fernbeziehung?
    Ich denk einmal: Ganz klar bei der "normalen" Beziehung ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es nicht funktioniert.

    Zitat Zitat
    @Pursys Freundin: Sie scheint eine sehr anhängliche Person zu sein, wenn 2 Stunden pro Tag nicht reichen. Aber ich finde es von ihr in Ordnung zu sagen, daß die fehlende Zeit ein Grund wäre die Beziehung erst gar nicht zu versuchen. Wenn sie schon weiß, daß sie eine solche Konstellation nicht ertragen kann, warum sich dann unnötig dem Druck aussetzen? Anders wäre es natürlich, wenn sie es noch nie vorher probiert hätte (so wenig Zeit mit dem Partner zu haben).
    Jetzt wo du es sagst... Im Endeffekt gibt es immer einen Menschen der zu einem passt, auch wenn man lange Suchen muss. Dann sollte das kein Problem sein oder bekrittelt werden.

  6. #6
    Zitat Zitat von Goddess Beitrag anzeigen
    @Pursys Freundin: Sie scheint eine sehr anhängliche Person zu sein, wenn 2 Stunden pro Tag nicht reichen. Aber ich finde es von ihr in Ordnung zu sagen, daß die fehlende Zeit ein Grund wäre die Beziehung erst gar nicht zu versuchen. Wenn sie schon weiß, daß sie eine solche Konstellation nicht ertragen kann, warum sich dann unnötig dem Druck aussetzen? Anders wäre es natürlich, wenn sie es noch nie vorher probiert hätte (so wenig Zeit mit dem Partner zu haben).
    Oh ja, sie kann wirklich anhänglich sein!
    Aber sie weiß halt auch, was sie will und ich denke so eine schlechte Bedingung für eine Beziehung sind diese zwei Charaktereigenschaften nicht unbedingt. Über das Anhänglich lässt sich streiten, aber wenn man weiß, was einen in der Beziehung stört ist jedenfalls nie schlecht!

    Zitat Zitat von Bauzi Beitrag anzeigen
    Ok spinnen wir uns eine neue Theorie zusammen:
    Fernbeziehungen. Mhmm... Wir gehen jetzt einfach davon aus, dass man sich wirklich liebt usw. Durch die Fernbeziehung lernt man erst den anderen so richtig zu schätzen usw. Wenn man dann also zusammenzieht und sich täglich hat, weiß man was man da besonderes eigentlich hat. Im Endeffekt teile ich dann diese Paare in die zwei Hauptgruppen: Alles passt wirklich und einer glücklichen Ehe steht nichts im Wege.
    Oder man geht sich irgendwann auf den Kecks und dann passt es nicht.

    Wann würdet ihr die Wahrscheinlichkeit (weh! "Hässliches Wort geh weg!" Sowas darf man nicht für Liebe nehmen) höher für das zweite schlechte Ende? Bei einer "normalen" oder Fernbeziehung?
    Ich denk einmal: Ganz klar bei der "normalen" Beziehung ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass es nicht funktioniert.
    Ich würde sagen, du kannst selbst nach einer Langjährigen Fernbeziehung und im Anschluss direkt eine Langjährige Nahbeziehung nicht genau sagen, dass man wirklich auch für die nächsten Jahre zusammenleben kann, ohne sich gegenseitig auf den Keks zu gehen.
    Weder das eine noch das andere macht eine Beziehung besser oder schlechter, es macht es einfach zu einer Beziehung.

  7. #7
    Zitat Zitat von Bauzi Beitrag anzeigen
    Es gibt... happy Ends auf diesem Planeten? Noch dazu welche die mit Liebe zu tun haben?
    Soll ich jetzt froh sein, oder enttäuscht, weil mich das Leben kräftig verarscht?

    Nein ich freu mich für euch. Wirklich sowas ist schön zu lesen und zu "hören".
    Das sind eigentlich die Dinge die mich in letzter Zeit erfreuen.
    Danke, ich freu mich auch so einen Mann zu haben, auch wenn es bei uns am Anfang halt sehr viele Schwierigkeiten gab
    Und wir Lieben uns wirklich ....

    Ich wünsche allen die eine solche Fernbeziehung anfangen einfach nur ganz viel Geduld, Liebe und Vertrauen

    Genießt die Momente die ihr mit euern Partner zusammen seit um so Intensiver.
    Verlorene Jahre, in denen ich versuchte, so zu sein, wie sie mich nicht haben wollten.

  8. #8
    Joah. Wenns funkt, ist mir Entfernung und Zeit eh egal. Dann ist mir eigentlich sowieso alles egal. @_@ Was natürlich nicht heißt, dass es der anderen Seite ebenso geht. ^^'' Sehr schöln ist da immer die Logik, wenn es ernst ist, ist die Ferne eh nur eine Frage der Zeit. Wenn etwas wegen der Entfernng nicht funktioniert, dann hätte es auch allgemein nicht funktioniert, möchte ich behaupten, jedenfalls nicht auf lange Sicht.

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