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Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Wenn ich vor der Wahl stehe "Töten oder getötet werden", mache ich mir in der Regel keine großen Sorgen, ob ich damit irgendwelche Arten an den Rand des Aussterbens bringe.
    Außerdem: Die haben angefangen! Ich spazier fröhlich durch die Welt, um ebendiese zu retten, und dann überfallen mich diese gemeinen Gegner aus dem Hinterhalt und verwickeln mich in einen Zufallskampf, ohne dass ich es verhindern kann. Das sind die Bösen!

  2. #2
    Am Ende eines jeden Games wartet der garstige Obermotz und selbst zwischendrin wollen mir starke Monstren ans Leder.
    Also muss ich doch irgendwie zu Stärke und Erfahrung kommen.
    Das Autofahren lern ich auch nicht im Simulator, weil der Realitätsbezug fehlt.
    Dann wär da noch die Sache mit den Zufallskämpfen: jaja, manchmal will ich gar nicht angefallen werden und es passiert einfach.
    Dann sind die Monster selber schuld, wenn ich ihnen die Rübe abtrenne.
    [FONT="Palatino Linotype"]I am the way
    I am the light
    I am the dark inside the night
    [/FONT]


  3. #3
    Was hast du denn?
    Man kloppt ein paar Monster, glaubt den Leuten sei geholfen, dabei gibts ja unendlich viele von denen. Ob sie Menschenfresser oder bedroht sind ist doch egal. Monster sind Monster und sie müssen gekillt werden, haben ja eh keine Seele.
    Wobei man sich dann fragen müsste, was sind eigentlich Monster? Ist Vivi etwas keins, wenn sie schon kein Mensch ist und kämpft? Oder was ist mit Kimahri? Der ist ja auch kein Mensch und greift Gegner an. Aus der Sicht des Spielers muss man einfach alle, die anders sind angreifen, ausser die, die von Beginn an gut sind, etc. Jedoch ist mir schon aufgefallen, dass man nie von einer anderen Perspektive aus sieht, vielleicht ändert sich ja dann die Meinung. Alle haben sich liebe, tanzen, halten Kaffeekränzchen und der Obermotz kann alle killen. Schöner gehts doch kaum

  4. #4
    Zitat Zitat von Liferipper
    Wenn ich vor der Wahl stehe "Töten oder getötet werden", mache ich mir in der Regel keine großen Sorgen, ob ich damit irgendwelche Arten an den Rand des Aussterbens bringe.
    Es gibt noch die Alternative Abhauen.

    Zitat Zitat von Lady Lucifer
    Dann sind die Monster selber schuld, wenn ich ihnen die Rübe abtrenne.
    Aber wieso musst du denn gleich so aggressiv reagieren? Schließlich dringst du in den Lebensraum der Monster ein. Die haben dich ja nich gebeten, dass du sie angreifst.

    Abgesehen davon ist das Diskriminierung: *hust*

    Zitat Zitat von Angie
    Monster sind Monster und sie müssen gekillt werden, haben ja eh keine Seele.
    Da hat wer in FFX wohl nich aufgepasst. ^^

    Zitat Zitat
    Wobei man sich dann fragen müsste, was sind eigentlich Monster? Ist Vivi etwas keins, wenn sie schon kein Mensch ist und kämpft? Oder was ist mit Kimahri? Der ist ja auch kein Mensch und greift Gegner an.
    Alles was kein Mensch ist, ist ein Monster und muss daher automatisch gekillt werden?


    Zitat Zitat
    Aus der Sicht des Spielers muss man einfach alle, die anders sind angreifen
    Seit wann verkloppt man Mogrys und Chocobos? Wie intollerant und brutal manche sind...


    Zitat Zitat
    Alle haben sich liebe, tanzen, halten Kaffeekränzchen und der Obermotz kann alle killen. Schöner gehts doch kaum
    Eben das geht nicht. Selphie zum Beispiel tanzt, hat alle lieg, würde bestimmt auch Kaffeekränzchen halten, muss aber trotzdem irgendwen verhaun. Wieder so ne gespaltene Persönlichkeit. ^^

  5. #5
    Zitat Zitat von Diomedes Beitrag anzeigen
    Aber wieso musst du denn gleich so aggressiv reagieren? Schließlich dringst du in den Lebensraum der Monster ein. Die haben dich ja nich gebeten, dass du sie angreifst.
    Naja, im Spiel wird's ja für gewöhnlich so dargestellt, dass die Helden sagen wir mal einen Tempel erforschen wollen und dabei von im Tempel hausenden Monstern angegriffen werden. Sprich, der Helden Ziel ist es nicht, Orte zu besuchen, in denen man möglichst viel Leben vernichten kann, sondern ihre Aufgabe zu erfüllen, wobei ihnen unglücklicherweise ständig aggressive Biester in den Weg kommen... so kommt mir das Ganze zumindest vor.

    Klar, die Sache mit dem Lebensraum könnte man anmerken (wenn man durch die Savanne streift darf man sich schließlich auch nicht wundern, wenn man eine Minute später Leopardennahrung ist), allerdings geht hier wohl Ziel der Helden über Leben der Monster. Utilitarismus in Reinstform, sozusagen, um Wohl über die restliche Welt zu bringen, müssen einige Einzelne leiden. Und im Grunde ist es ja doch nur Selbstverteidigung, nicht aktives Angreifen.

  6. #6
    Zitat Zitat von Didi
    Da hat wer in FFX wohl nich aufgepasst. ^^
    Nie gespielt
    Zitat Zitat
    Alles was kein Mensch ist, ist ein Monster und muss daher automatisch gekillt werden?
    Definier mir mal bitte Monster. Warum sind die, die der Spieler immer angreift, denn bösartig? Weil sie ihr Revier verteidigen? Weil sie dazu beordert wurden?
    Aber hast schon recht, das einzige Monster ist der Mensch
    Zitat Zitat
    Seit wann verkloppt man Mogrys und Chocobos? Wie intollerant und brutal manche sind...
    Kuscheltiere verkloppt man doch nicht .__." Ausserdem greifen die ja nicht an .__.""
    Zitat Zitat
    Eben das geht nicht. Selphie zum Beispiel tanzt, hat alle lieg, würde bestimmt auch Kaffeekränzchen halten, muss aber trotzdem irgendwen verhaun. Wieder so ne gespaltene Persönlichkeit. ^^
    Das ist 1 Person. Ich rede von allen Und dass Selphie so ist ist mir klar, aber wenns ihr nicht passen würde wär sie ja nicht SEED geworden, oder?
    Zitat Zitat von Lucie
    Klar, die Sache mit dem Lebensraum könnte man anmerken (wenn man durch die Savanne streift darf man sich schließlich auch nicht wundern, wenn man eine Minute später Leopardennahrung ist),
    Nunjaaa, aber in der Savanne rennt man auch nicht absichtlich um die Herde, das Rudel, whatever rum, dass sie einen angreift, um somit Experience-Punkte zu erhalten, oder? oô

  7. #7
    Ich finde man kann es ganz einfach definieren (jedenfalls bei RPGs):

    Wer nicht für mich ist, ist gegen mich (und muss ausgerottet werden ).
    Wieviele Spiele gibt es eigentlich, wo man ohne Kampf aus der Nummer rauskommt und dafür noch Erfahrungspunkte bekommt?

  8. #8
    Die Monster in den RPG's "wachsen" doch wieder nach!!!
    Deswegen geh ich nicht den Wald und schnetzel Rehe nieder...denn die werden nicht durch neue Polygon-und Datenansammlungen ersetzt.
    Wie schon gesagt, man kauft sich so ein Game, da man an der Story interessiert ist und den bösen Obermotz vertreiben will.
    Da pflastert eben die ein oder andere Leiche den Heldenweg...
    Und wer ganz lieb sein will (zumindest in FF8), kann ja den Kartenwandler einsetzen und muss (überwiegend) keine Monster TÖTEN!!!!!! MURHAHAHAHA
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    [/FONT]


  9. #9
    Deswegen habe ich gern SH und FFX gespielt (unter anderem). Weil da die Monster verlorene Seelen sind, die man durch Vernichten sozusagen befreit - man also etwas Gutes tut, wenn man gegen Monster kämpft.
    Die Menschen, die man bekämpft, werden in diesen Spielen ja mehr oder weniger nur kampfunfähig geschlagen, so wie es bei jedem Boxkampf passiert.

    Egoshooter oder Kriegsspiele würde ich aus diesem Grund nie spielen, das ist mir zu blutrünstig.

    Probleme habe ich , wenn die Monster zu herzig sind, z.B. süße Kaninchen in ToS oder die Monster in DQVIII, was ich momentan spiele.
    Bei FFVII habe ich mich da nicht so damit auseinandergesetzt, weil 1. die Grafik zu schlecht war um genau zu erkennen, was man da gerade vermöbelt und 2. mir das Spiel insgesamt nicht so sehr gefallen hat und ich eigentlich nur fertiggespielt habe um zu sehen wies ausgeht.

    Alles in allem sehe ich schon den Konflikt und bin daher dankbar für Spiele, die das Kämpfen (was ja zu einem guten Rollenspiel dazugehört) nicht zu einem sinnlos blutrünstigen Gemetzel ausarten lassen.

  10. #10
    Zitat Zitat
    Wieviele Spiele gibt es eigentlich, wo man ohne Kampf aus der Nummer rauskommt und dafür noch Erfahrungspunkte bekommt?
    Einige. Sie nennen sich "West-RPG"s...

  11. #11
    Zitat Zitat
    Klar, die Sache mit dem Lebensraum könnte man anmerken (wenn man durch die Savanne streift darf man sich schließlich auch nicht wundern, wenn man eine Minute später Leopardennahrung ist), allerdings geht hier wohl Ziel der Helden über Leben der Monster. Utilitarismus in Reinstform, sozusagen, um Wohl über die restliche Welt zu bringen, müssen einige Einzelne leiden. Und im Grunde ist es ja doch nur Selbstverteidigung, nicht aktives Angreifen.
    Das deckt sich jedoch nicht mit Tidus. Der verkloppt auch gerne mal Menschen und Monster, ist jedoch nicht dazu bereit Yuna für das allgemeine Wohl zu opfern.

    Im allgemeinen kann man aber das Metzeln der Monster damit erklären, dass die Monster in den FF-Welten nicht mehr als Tiere sind. Nur mit dem Unterschied, dass es weitaus mehr gibt als in unserer Welt. Die Helden verteidigen sich nur selber. Ist zwar ne fiese Rechtfertigung, aber Tatsache. Vom aussterben bedrohte Tierarten scheint es nicht zu geben, sodass im natürlichen Verlauf neue gezeugt werden. Ich glaube auch, dass Zidane in FFIX im Lindblumer Restaurant, ein Gericht mit dem namen eines Monsters bestellt hatte, was nochmal ein Beleg dafür ist, dass zumindest in FFIX Monster als Tiere behandelt werden.

    IN FFVIII sind es auch im Prinzip "Invasoren" vom Mond, die immer wieder auftauchen. Und Hollywood hat uns ja schon genug gelehrt, dass die Menschen automatisch gegen Aliens kämpfen müssen^^

  12. #12
    Interessantes Thema! Mein Problem hierbei ist nur, dass es sich um ein (japanisches) Rollenspiel handelt. Da gibt es genügend Logiklöcher, da kann man fehlende Moral oder verkehrte Ethik auch mal vergessen, so traurig das klingen mag. Was ist zum Beispiel mit den Antagonisten, welche was Bewegungsmotive angeht, besser ausgearbeitet wurden als die Protagonisten? Der Spieler muss sie töten, um das Spiel zu beenden, obwohl der Spieler an sich vielleicht denkt, dass er den Antagonisten besser verstehen kann, als alle anderen Figuren. Das Problem ist, dass japanische RPGs einem „bevormunden“ was das angeht. Wie Liferipper angedeutet hat, bieten westliche Rollenspiele dem Spieler eine größere Möglichkeit an Interaktion und Entscheidungsfreiraum. Monster sind außerdem eher selten in die Geschichte eingebaut. Final Fantasy X mal ganz ignorierend, dienen Monster in japanischen Rollenspielen Dem Spieler eigentlich nur dem aufpowern seiner virtuellen Recken. Sie sind quasi gottgegeben als Trainingsapparate wider Willen. Da gibt’s gar nichts zu hinterfragen für die Helden. Denn es wäre ja ein Ding der Unmöglichkeit, die Monster in einen Kampf „nur“ mit Betäubungsgewehren zu betäuben, oder? Quasi als Alternative zur Flucht. Wäre zwar humaner, aber dennoch unmöglich zu realisieren… Oder wie bei Pokémon. Sie einzufangen in diesen Bällen, wäre humaner, aber dann kommt Greenpeace daher und behauptet RPG-Spieler wären indirekte Tierquäler, weil sie es virtuellen Viechern zumuten, in artungerechten Bällen zu hausen. Die Japaner können doch gar nicht aus! Die Stecken sonst in der Bredouille!!! Das wäre „Weiterentwicklung“ und diese tötet das Geschäft, gibt es doch so viele Leute, die bei FF beispielsweise über Traditionsbrüche jammern, welche gar keine sind, weil Square ein FF X-2 entwickelt! Aber was anderes: Warum brauchen Helden keinen Schlaf? Es scheint den ganzen Tag die Sonne, also gibt es scheinbar keine Nacht. Oh doch! Wenn man ein Hotel, Inn, etc besucht, schlafen sie sich aus!!! Warum sieht man nicht, dass die Helden neue Ausrüstung und Waffen tragen? Nun, äh weil das die Entwickler überfordern würde… Warum scheinen die Figuren über keinen Stoffwechsel zu verfügen? Sie müssen nie aufs Klo (wie denn, wenn es auf der ganzen Welt nur eines oder nur ein paar gibt, wie bei FF VII), müssen nichts essen, etc. Und die Mutterfrage. Die Frage aller Fragen: Warum konnte man Aerith nicht mit einer Phönixfeder auferwecken (auch wenn das plottechnisch null Sinn ergeben würde)? Im Kampf ging es ja auch!!!
    Alles Fragen, die ich mir gar nicht mehr stelle bei dem Genre. Die Japaner sollten öfters mal bei den westlichen Kollegen abschauen. Man mag gar nicht glauben, wie gut ein bisschen Realismus sich mit Phantasie oder Sci-Fi verträgt. Und überhaupt, ist Kämpfen ein grundelementarer Bestandteil von Rollenspielen. Wo bitte wären wir denn da heute, wenn man sich gar entscheiden kann, ob man sinnlos tötet, oder nicht? So ein Feature wäre ja eine Innovation sondergleichen und das wäre das Ende für traditionelle japanische Rollenspiele } Ein Wunder, dass die Japsen langsam das meist suboptimale rundenbasierte KS durch bessere Echtzeit-Kampfsysteme ersetzen. Und da sagt einer, es gibt keine Wunder…

    Arkon, der insgeheim auf die Fusion beider Genres wartet.
    Geändert von Saga (15.11.2006 um 18:39 Uhr)
    "LONG LIVE THE NEW FLESH"

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