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Thema: zdf's "Killerspiele"

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Shooter haben ähnliche Eigenschaften wie Fahr-Simulationen beim Lernen vom Autofahren:
    Man entwickelt einfach eine bestimmte Vorgehensweise, die je nach Situation nützlich oder schädlich sein kann
    Es ist dir sicherlich aufgefallen, dass alle Vorgehensweisen, die man zur Bewältigung von Autofahr"simulationen" einübt IRL tödlich enden würden? Vielleicht spiele ich zu wenig Shooter aber ich hatte bisher immer den Eindruck, dass man einem Spiel als Zusatzfaktor bei solch einer Tat etwa genau denselben Wert zumessen kann wie entsprechender Musikberieselung oder eventueller Drogenkonsum vor der Tat. Der Entschluss wurde schon zuvor gefasst, die Medien danach ausgewählt um den Beschluss zu bestärken.

    Psychologen nennen das "Selbsthypnose" und ein Magier ein "Ritual". Es läuft allerdings darauf hinaus, dass jemand ein Werkzeug wählt um etwas zu vollbringen und nicht darauf, dass er von einem Werkzeug instrumentalisiert wird. Videospiele sind keine Atombomben oder Autos, welche das Potential haben, sogar die Macher selbst mit ihren Möglichkeiten zu überwältigen und einen Handlungskurs zu diktieren.

  2. #2
    Muss mich da auch melden:
    Computerspielen kann man nicht die Schuld geben.

    Marilyn Manson die Schuld am Colombine Masker zu geben war ja auch kompletter Schwachsinn. Da waren ein paar Politiker und sehen das Album mit dem Titel: "Anti Christ Superstar". Dann haben sie sich das erste Lied angehört, weil es ja so schön "Irresponsible Hate Athem" heißt und laut und aggressiv ist.
    Aber bis zum zweiten Lied "The Beautiful People" oder zum Ende sind sie erst gar nicht gekommen. Wäre auch egal gewesen, weil sie die Botschaft des Albums sowieso ignoriert hätten

    Um es Whiz gleich zu tun:
    Verhaftet mich bevor ich jemandem was antue, weil ich Manson Fan bin!!!111!!11!!

    Zitat Zitat
    Er konnte acht Personen verletzen, ein unglaublich schlechter Schütze, dafür dass er das Szenario schon vorgespielt hatte.
    Na genau!

    Zitat Zitat
    Jedem, der mal im Militär war und zuvor Shooter gespielt hat, sollte dies an sich selbst merken, da man bei den Zielscheiben viel eher darauf tendiert, auf den Kopf zu schiessen, weil es bei den Shootern halt effizienter ist.
    Ich will ja nix sagen, aber uns hat man gesagt, dass man auf die Beine usw. schießen soll, weil man dann verletzt ist und dann müssen ein paar für den Verwundeten zurückbleiben...
    Gut alle wissen das natürlich nicht, aber man weiß sehr wohl, dass dir ein Helm einen Feuchten bringt.

    Zitat Zitat
    Von dem her finde ich es einfach überaus naiv, zu sagen, Computerspiele hätten rein gar nichts mit der Situation zu tun.
    In der Realität zielst du deswegen auch nicht gleich besser, weil du zuvor etwas gespielt hast.

  3. #3
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Es ist dir sicherlich aufgefallen, dass alle Vorgehensweisen, die man zur Bewältigung von Autofahr"simulationen" einübt IRL tödlich enden würden?
    Nichts anderes passiert bei Amokläufen. Aber es geht nicht darum, dass man irgendein System 1 zu 1 einübt, sondern es geht darum, ein Gespür für eine bestimmte Verhaltensweise zu entwickeln. Panzersoldaten üben das Schiessen auch erst in Simulatoren, ebenso werden auch Polizisten teilweise per Simulatoren geschult. Bei unserem Fall geht es aber wie gesagt weniger um das Trainieren an sich, sondern viel mehr um das Gespür dafür.
    Ich geb mal ein Fallbeispiel: Ein psychisch gestörter Amokläufer kommt, nachdem er den ersten Schuss abgegeben hat in einen affektiven Blutrausch. Während dieses Zustandes verhält er sich möglicherweise so, wie er es sich in einem Shooter angewöhnt hat (in der Psychologie nennt man das Konditionierung): Möglichst viele Leute oder bestimmte Personen umbringen, um einen möglichst guten Score zu erhalten. Hätte er dieses Verhalten nicht angelernt, hätte der Affekt auch anders verlaufen können, beispielsweise, dass er nach dem ersten Schuss plötzlich Hemmungen kriegt.

    Zitat Zitat
    Vielleicht spiele ich zu wenig Shooter aber ich hatte bisher immer den Eindruck, dass man einem Spiel als Zusatzfaktor bei solch einer Tat etwa genau denselben Wert zumessen kann wie entsprechender Musikberieselung oder eventueller Drogenkonsum vor der Tat.
    Das nennt man Faktoren. Allerdings muss man das ganze in einem Gesamtzusammenhang sehen.
    Ein Beispiel: Psychische Probleme können zu Sucht führen, zum Beispiel die Sucht nach bestimmten Computerspielen. Diese führen in Kombination mit den Problemen zu zusätzlichen sozialen Problemen, Teufelskreis nennt man das Phänomen.
    Allerdings geht es bei diesen Überlegungen um das Thema Suchtmittel an sich und nicht um Computerspiele im Spezifischen.

    Zitat Zitat
    Der Entschluss wurde schon zuvor gefasst, die Medien danach ausgewählt um den Beschluss zu bestärken.
    Die Frage ist jetzt die, ob die Wahrscheinlichkeit, solch einen Entschluss zu fassen mit Medien zusammenhängen können und inwiefern. Es ist bewiesen, dass es einen statistischen Zusammenhang gibt mit dem Aufkommen von Gewalt in Fernsehen und realer Jugendgewalt. Die Verhaltensentwicklung eines Menschen ist dennoch nach wie vor ein vernetztes System, weshalb es nicht darauf ankommt, ob es einen kausalen Zusammenhang gibt oder einen Zusammenhang über diverse Umwege (Eltern, Umfeld, etc.), Tatsache ist, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Medien und Jugendgewalt. Sowas zu leugnen ist einfach nur fatal.

    Zitat Zitat
    Psychologen nennen das "Selbsthypnose" und ein Magier ein "Ritual". Es läuft allerdings darauf hinaus, dass jemand ein Werkzeug wählt um etwas zu vollbringen und nicht darauf, dass er von einem Werkzeug instrumentalisiert wird. Videospiele sind keine Atombomben oder Autos, welche das Potential haben, sogar die Macher selbst mit ihren Möglichkeiten zu überwältigen und einen Handlungskurs zu diktieren.
    Das sicher nicht, aber oben genannte Überlegungen zeigen zumindest, dass die Medien für einen psychisch gestörten Jugendlichen ein erhöhtes Gefahrenpotential für sich selbst und die Gesellschaft darstellen und somit nicht gänzlich unschuldig sind.

    EDIT:

    Zitat Zitat von Bauzi
    Muss mich da auch melden:
    Computerspielen kann man nicht die Schuld geben.
    Das nicht, doch sollte man sie als Faktoren nicht so unglaublich lächerlich verharmlosen wie man es in diesem Thread hier macht, sowas zeugt nur davon, dass man mindestens so wenig Ahnung hat, wie die Leute, welche es auf die Videospiele alleine beschränken.

    Zitat Zitat
    Um es Whiz gleich zu tun:
    Verhaftet mich bevor ich jemandem was antue, weil ich Manson Fan bin!!!111!!11!!
    *verhaft*
    Naja, leicht übertrieben. Wärst du aber ein Psychopath, wäre es nicht unwahrscheinlich, dass die Musik dich negativ beeinflussen könnte, einfach weil dir die nötige Distanz fehlen würde.

    Zitat Zitat
    Ich will ja nix sagen, aber uns hat man gesagt, dass man auf die Beine usw. schießen soll, weil man dann verletzt ist und dann müssen ein paar für den Verwundeten zurückbleiben...
    Gut alle wissen das natürlich nicht, aber man weiß sehr wohl, dass dir ein Helm einen Feuchten bringt.
    Sag ich ja: Im Militär lernt man, auf die Glieder zu schiessen, doch jeder der vorher viel Shooter gespielt hat, tendiert dazu, auf den Kopf zu schiessen, quasi aus Gewohnheit. Und genau da liegt der Punkt, wo man sagen kann, dass man sich solches unbewusstes Verhalten bei Spielen angewöhnt hat.

    Zitat Zitat
    In der Realität zielst du deswegen auch nicht gleich besser, weil du zuvor etwas gespielt hast.
    Ein bisschen vielleicht, weil man sich das Zielen angewöhnt hat. Ein Zahlenrätsel-Spieler könnte auch ganz leicht besser in Mathe sein als ein Nicht-Zahlenrätsel-Spieler. Sind zwar nur Spekulationen, aber ein minimaler Zusammenhang besteht.
    Allerdings sagte ich nie etwas vom Zielen. Viel mehr geht es in unserem Fall darum, dass man sich durch das Spielen von Shootern viel eher auch in eine reale Situation hineinversetzen kann, wo man Leute erschiesst, gerade dann, wenn man nicht ganz dicht ist.

    Ach, nur so nebenbei: In unserem Land sind Jugendvergewaltigungen gerade herrlich in, wie man sicher auch bei euch schon gehört hat. Man könnte meinen, es gäbe einen Zusammenhang zum Aufkommen des sehr leichten Zugangs zu Porno-Material im Internet. Ist zwar nur reine Spekulation, aber sicher eine Überlegung wert.

    Geändert von TheBiber (20.11.2006 um 21:50 Uhr)

  4. #4
    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Ach, nur so nebenbei: In unserem Land sind Jugendvergewaltigungen gerade herrlich in, wie man sicher auch bei euch schon gehört hat. Man könnte meinen, es gäbe einen Zusammenhang zum Aufkommen des sehr leichten Zugangs zu Porno-Material im Internet. Ist zwar nur reine Spekulation, aber sicher eine Überlegung wert.
    Wenn du dich mal mit Sexualmördern befasst: So gut wie jeder davon gibt an, dass ihn der Zugang zu Pornographie eine Zeit lang von der Tat abgehalten hat. Und andere Untersuchungen haben ergeben, dass Pornographie auch leicht mit einem Sinken der Vergewaltigungen in Verbindung gebracht werden kann.

    Btw, klingt sehr modern, der Abschiedsbrief.

    http://www.krone.at/index.php?http:/...cms/index.html

    Internetberatungsversuche:

    http://www.das-beratungsnetz.de/foru...4a22c8030009a1

    Zitat Zitat
    ich hab nach resistantx gesucht und entdeckt, dass der typ keineswegs so isoliert und auf sich gestellt war, wie in berichten getan wird. er war in x-foren, kannte viele persönlich, hatte mehrere domains, bildete mit anderen eine sog. airsoft-gruppe zu paramilitärischen kampfspielen, drehte horrorvideos und videos über selbstmord, verscherbelte die vielen ausprobierten waffen wieder und postete ähnlich wie die leute in selbstmordforen, nur dass hier auch irrsinnige aggression gegen andere dazukam. dass niemand was gegen den paramilitärischen unfug unternommen hat, wundert mich: beobachtet der dt. verf.schutz lieber alle moscheen?
    siehe auch http://alexdailynotes.blogspot.com
    OHO, der Herr hat die Verhaltensweisen doch nicht am Videospiel, sondern durchaus auch in der Realität "eingeübt", interessant...Nach eigenaussage war Airsoft übrigens sein einziges Hobby neben dem PC...Mann ich brauche dringend ein Leben, scheint mir.

    Und mein Lieblingsquote für diesen Tag:
    Zitat Zitat
    In den 50er Jahren...
    ...hat ein deutscher Schüler einmal einen Amoklauf mit einen selbstgebastelten Flammenwerfer (!!!) durchgeführt.

  5. #5
    es ist mal wieder so weit der innenminister droht mit verbot von Gewalt-PC-spielen (Quelle)

    ich kriege zuviel immer wenn was in deutschland unter jugendlichen schiefgeht ist das erste was die politiker schreien verbietet spiele sie machen unsere kinder agressiv (das wir den härtesten jugendschutzt in dieser hinsicht haben wird natürlich ausen vorgelassen ebenso das vileicht die gesamtsituation schuld war ) ich will nich alle schuld von video/computerspielen abweisen aber dennoch ist der anteil verschwindend gering wenn man sich die gesamtsituation anschuat in der klar wird das der junge alleingelassen wurde mit seinen sorgen das er eine erziehung seitens der eltern schienbar nicht genossen hatte usw. ich will ihn nicht in schutz nehmen aber dennoch ist vieles daran schuld und nicht nur die achso bösen "Killerspiele" !

    Edit: is nich unser innenminister sondern nur der von Niedersachsen

    Geändert von Gorewolf (21.11.2006 um 12:42 Uhr)

  6. #6
    Zitat Zitat
    Wenn dieser geisteskranke Mensch sogar seine Schule am PC als Map nachgebaut hat,
    Wenn man das tut, ist man geistig Krank, und der Computer hat einen zum Mordwerkzeug gemacht? Oh Cool. AAAAA


    Ich finds immer lustig wie alle meinen "DAS KANN NIECHT SCHULD SEIN COMPUTAH SIEND HEILIK". Evtl. schonmal drüber nachgedacht das nicht alle Personen psychisch stabil sind, und eine eigentlich schlafende "Psychose" durch das dauernde Gewaltspielen recht gute Potenz zum erwachen hat? Und es könnte sein das es ohne Gewaltkonsum von Spielerischen Medien nicht soweit gekommen wäre.

    Beide seiten sehen, ist praktisch.

  7. #7
    ich weiß nicht ob ich lchen oder weinen soll...
    die medienberichterstattung war wieder äußerst objektiv.

    jetzt kaufe ich mir erst recht n shrit, wo draufsteht, ich spiele killerspiele - lauf so schnell du kannst.

  8. #8
    Zitat Zitat von Chaik Beitrag anzeigen
    Ich finds immer lustig wie alle meinen "DAS KANN NIECHT SCHULD SEIN COMPUTAH SIEND HEILIK".
    Er hat btw, etwas entscheidenderes mit dem Erfurt-Freak gemein: Beide besaße Waffen und waren in Vereinen tätig, die sich mit deren Anwendung befasst (der eine im Schützenverein, der andere bei den Airsoftern.). Alles, was unsere Seite damit sagen will, ist das solche Sachen bei der Beurteilung solcher Verbrechen mehr Gewicht verliehen werden sollte als dem Besitz und die Verbreitung von Computerspielen/Fernsehen/Comic/whatever allein.
    Zitat Zitat von Chaik Beitrag anzeigen
    Evtl. schonmal drüber nachgedacht das nicht alle Personen psychisch stabil sind, und eine eigentlich schlafende "Psychose" durch das dauernde Gewaltspielen recht gute Potenz zum erwachen hat? Und es könnte sein das es ohne Gewaltkonsum von Spielerischen Medien nicht soweit gekommen wäre.
    Er könnte auch De Sade, das Alte Testament oder sonstwas gelesen haben. Auch Stefan Raab ist keine schlechte Wahl, wenn man in die Stimmung für einen Mord kommen will. Allerdings hilft uns das alles nicht, die Tätergruppe einzuschränken da eine ganze Menge Leute diese Werke schon genossen haben und trotzdem ihre Nachbarn leben lassen.

    Zitat Zitat
    Nirgends hab ich das Gegenteil behauptet. Ich sagte, dass die Wahrscheinlichkeit eines Amoklaufs bei einem psychisch gestörten höher ist, wenn er sich mit Gewalt beschäftigt, als wenn er es nicht tut.
    Das schlimmste ist, dass jeder Amok mit einer Krankheit verbindet. Schlagt den Begriff mal im Wiki oder einer Enzyklopädie nach und wundert euch.
    Amok und die Gewalt psychisch gestörter sind an ganz anderen Enden des Spektrums angesiedelt. Bei psychisch gestörten geht es um die Befriedigung eines normalen Bedürftnisses, dass durch eine Verkettung von Umständen mit Gewalt in Verbindung geraten ist. Es geht ihnen um die Erfüllung eines Eros. Ein Amokläufer hingegen wünscht sehr zu sterben, wenn ihm selbst Gewaltanwendung nicht mehr aus seinem Dilemma helfen kann.

    Zitat Zitat
    klar hat er recht. aber was dagegen tun?
    Eine so allgemein gehaltene Kritik, wie man sie tagtäglich von jedem Sandler in der...wartet, nein! Sandler wissen meist, warum sie dort gelandet sind, wo sie liegen und müssen sich nicht auf Truismen hinausreden.

  9. #9
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Er hat btw, etwas entscheidenderes mit dem Erfurt-Freak gemein: Beide besaße Waffen und waren in Vereinen tätig, die sich mit deren Anwendung befasst (der eine im Schützenverein, der andere bei den Airsoftern.). Alles, was unsere Seite damit sagen will, ist das solche Sachen bei der Beurteilung solcher Verbrechen mehr Gewicht verliehen werden sollte als dem Besitz und die Verbreitung von Computerspielen/Fernsehen/Comic/whatever allein.
    Das eine folgt aus dem anderen, d.h. Medien führen zu Waffenbesitz. So ist jedenfalls die Argumentation der Gegenseite. Will man diese entkräften, muss man wissen, inwiefern Spiele mit Waffen zusammenhängen. Allerdings, wer hat schon Bock darauf, mit Politikern, Pädagogen, etc. zu diskutieren?

    Zitat Zitat
    Das schlimmste ist, dass jeder Amok mit einer Krankheit verbindet. Schlagt den Begriff mal im Wiki oder einer Enzyklopädie nach und wundert euch.
    Amok und die Gewalt psychisch gestörter sind an ganz anderen Enden des Spektrums angesiedelt. Bei psychisch gestörten geht es um die Befriedigung eines normalen Bedürftnisses, dass durch eine Verkettung von Umständen mit Gewalt in Verbindung geraten ist. Es geht ihnen um die Erfüllung eines Eros. Ein Amokläufer hingegen wünscht sehr zu sterben, wenn ihm selbst Gewaltanwendung nicht mehr aus seinem Dilemma helfen kann.
    Lass es mich mal so sagen: Es gibt immer einen Ausweg, jemand der keinen mehr sieht und deshalb Amok läuft, gilt für mich als krank.

  10. #10
    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Das eine folgt aus dem anderen, d.h. Medien führen zu Waffenbesitz. So ist jedenfalls die Argumentation der Gegenseite. Will man diese entkräften, muss man wissen, inwiefern Spiele mit Waffen zusammenhängen. Allerdings, wer hat schon Bock darauf, mit Politikern, Pädagogen, etc. zu diskutieren?
    Wir sollten hier schnell zwei Umfragen starten: Eine nimmt alle auf, die von sich behaupten können, volljährig zu sein und mit einer gewissen Regelmäßigkeit Actionspiele und Actionfilme zu konsumieren. Die andere fragt nach Waffenbesitz. Ich bin mir sicher, es wir sich zeigen, dass sich die beiden Gruppen so selten Überschneiden, dass man die Verbindungen statistisch ignorieren kann.

    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Lass es mich mal so sagen: Es gibt immer einen Ausweg, jemand der keinen mehr sieht und deshalb Amok läuft, gilt für mich als krank.
    Well shit, als nächstes lass uns ein paar Malariakranke verprügeln, da sie sich anstecken ließen! Und vielleicht auch noch ein paar AIDS-Infizierte? Wenn du von "Krankheit" sprichst, wird ein Unterton von Selbstverschuldung zum Hohn.

  11. #11
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Wir sollten hier schnell zwei Umfragen starten: Eine nimmt alle auf, die von sich behaupten können, volljährig zu sein und mit einer gewissen Regelmäßigkeit Actionspiele und Actionfilme zu konsumieren. Die andere fragt nach Waffenbesitz. Ich bin mir sicher, es wir sich zeigen, dass sich die beiden Gruppen so selten Überschneiden, dass man die Verbindungen statistisch ignorieren kann.
    NeM hats schon gesagt, hinzufügen würde ich gerne noch, dass in der Schweiz so ziemlicher jeder Mann Waffenbesitzer ist aus dienstlichen Gründen. Da würden die Umfragen erst recht nicht funktionieren.

    Zitat Zitat
    Well shit, als nächstes lass uns ein paar Malariakranke verprügeln, da sie sich anstecken ließen! Und vielleicht auch noch ein paar AIDS-Infizierte? Wenn du von "Krankheit" sprichst, wird ein Unterton von Selbstverschuldung zum Hohn.
    Krankheit kann Selbstverschuldet sein, muss aber nicht.

    Zitat Zitat von wiki
    So kann die verbreitete Erklärung des Amoklaufs als direkte Wirkung einer lediglich individuellen psychischen Störung als widerlegt betrachtet werden
    Ja, Entwicklungspsychologie. Das ändert nichts an meiner Meinung, dass ich den Typen als krank beurteile. Sowas idiotisches wie diesen Abschiedsbrief kenn ich nur aus dem Sumpf.

  12. #12
    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Ja, Entwicklungspsychologie. Das ändert nichts an meiner Meinung, dass ich den Typen als krank beurteile. Sowas idiotisches wie diesen Abschiedsbrief kenn ich nur aus dem Sumpf.
    Achwas, dafür dass es einem dreckig geht kann man (oft!) nichts. Warum er den Brief geschrieben hat... Tja, kannst du nachvollziehen wie es ihm ging? Nein Trotzdem war er doch nen Tick zu gestört imo.

    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Das Geschlechtsargument ist auch beknackt. Eine Waffe und ein Penis allein macht noch keinen Mörder. Ein Penis macht noch überhaupt nichts, außer das urinieren im stehen zu vereinfachen.
    Fragen wir Google, weil ich ganz ganz sicher bin, aber keine Quellen habe:

    Zitat Zitat
    Die meisten Waffen gehören Männern und werden auch von ihnen benutzt: In den USA besitzen nur neun Prozent der Frauen eine Waffe, aber 42 Prozent der Männer. In Kanada sind 85 Prozent der Waffenbesitzer Männer. Die meisten Armeen und bewaffneten Gruppen - mit wenigen Ausnahmen, wie die Tamil Tiger, die Eritrean People’s Liberation Front und die „people’s war“, die von der Kommunistischen Partei von Nepal gegründet wurde und eine große Anzahl von Frauen anzog - nehmen keine Frauen in ihre Kampftruppen auf.
    Insofern ist das beknackte Argument wohl Fakt... Ich "sammle" immerhin selbst Waffen (wenn auch keine Schusswaffen, weil mir die finanziellen Mittel fehlen). Ich bin zwar kein Maßstab, aber es ist kein Geheimnis dass Actionfilme und Waffen bei Männern besser ankommen. Hab ich dir grade ein Weltbild damit zerstört oder warum die Empörung?

    Geändert von NeM (21.11.2006 um 18:28 Uhr)

  13. #13
    Zitat Zitat von NeM Beitrag anzeigen
    Insofern ist das beknackte Argument wohl Fakt... Ich "sammle" immerhin selbst Waffen (wenn auch keine Schusswaffen, weil mir die finanziellen Mittel fehlen). Ich bin zwar kein Maßstab, aber es ist kein Geheimnis dass Actionfilme und Waffen bei Männern besser ankommen. Hab ich dir grade ein Weltbild damit zerstört oder warum die Empörung?
    Wir sprachen darüber, dass Videospiele Gewalt auslösen. Ich war der Meinung, dass dies bestenfalls EIN Faktor unter vielen ist und seine Gewichtigkeit im Allgemeinen stark überschätzt wird. Als entscheidenderen Faktor für einen erfolgreichen Amoklauf brachte ich Schusswaffenbesitz und stellte die Theorie auf, dass von der kleineren Gruppe jener unserer Mitbürger, die, sagen wir mal das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (da es hauptsächlich darum ging, was nun zu diesen beiden Amokläufen an Schulen beitrug), Schusswaffen besitzen UND mit einer gewissen Häufigkeit Medien mit Gewaltdarstellung konsumieren potentiell eine größere Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht als von jener, die NUR Medien mit Gewaltdarstellungen konsumieren.

    Es ging mir nie darum, welches Geschlecht mehr Waffen besitzt, sondern wie man schon im voraus den Kreis der potentiellen Täter einschränken könnte und den Leuten helfen, bevor sie Amok laufen. Die Psyche ist keine gottverdammter Hurrican, der von irgend einem Schmetterling in Venezuela kontrolliert wird und Amok tritt nicht zufällig auf. Man kann etwas dagegen tun, sofern man das Problem nicht nur Volkswirtschaftlich betrachtet und damit einfach für Beachtensunwürdig hält.

    Zitat Zitat
    Wer von sonem Quatsch wie "Freiheit", etc. schreibt, kann nicht begriffen haben, wie das Leben funktioniert. So einer wäre auch im Mittelalter ein Amokläufer geworden unter ähnlichen Umständen.
    Im Mittelalter hatte der Begriff "Freiheit" wohl eher die Bedeutung von: "Wee! Ich darf hinlaufen, wo ich will!". Ähnliche Umstände wie heute hatte damals niemand auf der Welt.

  14. #14
    Der Der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen - G.A.M.E. e.V. hat vor wenigen Minuten Stellung zu dem Amoklauf in Emsdettengenommen. Hier die ungekürzte Fassung:

    Zitat Zitat von G.A.M.E. e.V
    "Das Schicksal der Opfer der Tat berührt uns zutiefst. Viele von uns sind Väter, Mütter; haben Familie. Wir sind erschrocken und betrübt über diese Tat. Wir möchten allen Betroffenen unser tiefes Mitgefühl aussprechen und wünschen den Verletzten eine rasche und vollständige Genesung.


    Energisch wenden wir uns allerdings gegen die politische Instrumentalisierung der Vorkommnisse. Wir wenden uns gegen die Kriminalisierung unseres Berufstandes und den Versuch einiger Verantwortlicher in unserem Land, ein international öffentlich, wissenschaftlich und kulturell anerkanntes Medium und dessen Künstler und Kreative mit nicht haltbaren Argumenten als Verantwortliche für den Amoklauf zu diffamieren.


    Computer- und Videospiele sind nicht die Ursache für diese Tat. Das bestätigen viele aktuelle Aussagen von Experten, Psychologen und Pädagogen in der Presse. Vielmehr geht es um die Sorgen und Nöte einer Generation jugendlicher Menschen, die in Familie, Schule, Beruf und Gesellschaft offensichtlich zu wenige Möglichkeiten für Selbstbestätigung, Anerkennung und Hilfe im Krisenfall findet.


    Wir finden es schlicht unseriös, Computer- und Videospiele immer wieder für ein gesamtgesellschaftliches Problem anzuprangern. Wie schon so oft in der Vergangenheit werden wir nach unserer Verantwortung als Produzenten gefragt. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst und vertrauen auch ganz bewusst auf die
    Vielzahl gesetzlicher Regelungen in Deutschland, mit deren Hilfe Gerichte, Bundes-Behörden und die Bundesländer Kinder und Jugendliche vor Inhalten schützen, die für sie ungeeignet sind. Dieses Aufgebot an professionellem Jugendschutz ist weltweit einmalig und wird von uns aktiv unterstützt.


    Computerspieler sind keine Randgruppe. Gespielt wird in jeder Bevölkerungsgruppe. Computerspiele begeistern das sechsjährige Mädchen ebenso, wie den 40-jährigen Politiker, die Sekretärin oder einen 70 Jahre alten Rentner.


    Diese Menschen haben innerhalb des gesetzlichen Rahmens das Recht, selbst zu entscheiden, was sie spielen möchten. Dieses Recht gilt es ebenso zu wahren wie den Jugendschutz zu gewährleisten. Jugendschutz darf nicht an der Kinderzimmertür aufhören. Eltern müssen kontrollieren, was ihre Kinder dort tun – ob und was sie spielen, welche Musik sie hören und welche anderen Interessen sie haben. Eltern und Pädagogen haben die Pflicht, sich aktiv um Kinder und Jugendliche zu kümmern und müssen reagieren, wenn sich diese auffällig verhalten und immer aggressiver und verschlossener werden.


    Während also medial die Symptome in den Vordergrund gestellt werden, fällt die Frage nach der Ursache für das Attentat unter den Tisch: Wie kommt ein 18-jähriger an Waffen, Munition und Sprengstoff? Wie kann es sein, dass er von seinem sozialen Umfeld so im Stich gelassen wurde? Wie kann es sein, dass er seit über drei Jahren in verschiedenster Form im Internet, im Freundeskreis, in der Schule und sogar bei professionellen, psychologischen Diensten auffällig geworden ist und um Hilfe bat, ohne dass darauf entsprechend reagiert wurde?


    Wir fordern die Politik daher auf, nicht erneut das Versagen unserer sozialen Systeme zu ignorieren und den schwarzen Peter wieder einmal unreflektiert an die Computerspieleindustrie weiterzureichen. Wir brauchen in Deutschland keine strengeren „Verbote“ – bestehende Verbote müssen besser überwacht werden. Wie sonst sind Robert Steinhäuser und Bastian B. an ihre Waffen bzw. Bomben gekommen? Wir brauchen mehr Initiativen, die Schülern und Jugendlichen Hilfe bei sozialen Problemen bieten.


    Wir brauchen mehr professionelle psychologische und pädagogische Ansprechpartner für Lehrer, Eltern und Pädagogen, die bei der Erziehung von Jugendlichen und Schülern überfordert sind. Öffentliche Gelder müssen wieder verstärkt in die Unterstützung unserer sozialen Systeme fließen und nicht in den Aufbau von strengeren Zensurbehörden oder von kriminalistischen Instituten, die sich nur mit den Symptomen und nicht mit den Ursachen beschäftigen."


    Der Bundesverbandes der Entwickler von Computerspielen vertritt über 40 Produzenten und Dienstleister im deutschsprachigen Raum. Seine Mitglieder sind jedes Jahr an der Produktion der verschiedensten Computer- und Videospiele in Deutschland und Österreich beteiligt.


    Im Grunde sagen die genau das, was wir in dem Thread hier herausgefunden haben. Sie sagen, dass Spiele nicht der Auslöser waren und das man es nicht immer auf die Spieler/Spiele schieben soll, sondern auf die wichtigen Dinge in so einem Fall achten ("Wie kommt der Täter an Waffen, Sprengstoff")

    Mir sprechen sie auf jeden Fall aus der Seele

  15. #15
    http://de.wikipedia.org/wiki/Warum_l...err_R._Amok%3F

    Zitat Zitat
    Der Angestellte R. lebt ein anständiges, unauffälliges Leben zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn. Er arbeitet als technischer Zeichner, seine Arbeit wird jedoch immer wieder vom Chef kritisiert, eine anstehende Beförderung verweigert. Abends sitzt er gewöhnlich mit Frau und Kind vor dem Fernseher. Der Alltag ist erfüllt von Monotonie und Trostlosigkeit. Der Sohn hat Probleme in der Schule. Die Erwartungen seiner Frau glaubt R. nicht erfüllen zu können. Auch das Schwelgen in Erinnerungen mit seinem Jugendfreund bringt keine Hoffnung.

    Nachdem so das Leben von Herrn R. lange geschildert wird, kommt es plötzlich zum entscheidenden Moment. Als gerade eine Nachbarin zu Besuch ist und diese sich mit Frau R. über Belanglosigkeiten unterhält, ergreift R. einen Kerzenleuchter und erschlägt Besucherin, Frau und Kind, fährt daraufhin pünktlich zu seinem Arbeitsplatz und erhängt sich dort auf dem WC. Alle sind fassungslos.
    Hab ich zwar schon gelesen, aber find die Beschreibung des Films irgendwie nett. Man achte auf das Jahr: 1970

    Zitat Zitat
    Wir sollten hier schnell zwei Umfragen starten: Eine nimmt alle auf, die von sich behaupten können, volljährig zu sein und mit einer gewissen Regelmäßigkeit Actionspiele und Actionfilme zu konsumieren. Die andere fragt nach Waffenbesitz. Ich bin mir sicher, es wir sich zeigen, dass sich die beiden Gruppen so selten Überschneiden, dass man die Verbindungen statistisch ignorieren kann.
    Ich glaub bei der Umfrage würdest du dir ins eigene Fleisch schneiden. Die meisten Waffenbesitzer sind Männer und die meisten Männer mögen Actionfilme und Spiele (und viele auch Waffen), so einfach ist das.

    btw. @ Biber, ein Zitat aus Wiki:

    Zitat Zitat
    So kann die verbreitete Erklärung des Amoklaufs als direkte Wirkung einer lediglich individuellen psychischen Störung als widerlegt betrachtet werden

  16. #16
    Zitat Zitat
    nun ist es eh zu spät.
    Nur hätte er sein Wissen zur Aufklärung nutzen sollen und nicht um Leben auszulöschen.
    Diese Aufklärung würde warscheinlich extrem viel bringen
    Ich kann mir die Reaktion von jemandem, dem man die Schlechtigkeit und den Materialismus der Welt zu Zeigen versucht, lebhaft vorstellen....

    Zitat Zitat
    Eine so allgemein gehaltene Kritik, wie man sie tagtäglich von jedem Sandler in der...wartet, nein! Sandler wissen meist, warum sie dort gelandet sind, wo sie liegen und müssen sich nicht auf Truismen hinausreden.
    Musst du tolle Östereichische Fremdworte wie Sandler benutzen, die ich erst in Wiki nachschlagen muss?

    Ansonsten war das eher eine Rhetorische Frage.
    Ich rede auch nicht auf Truismen hinaus. Sollte ich aber statdessen jede einzelne Passage des Briefes zitiren, und einzeln drunterschreiben, warum ich finde, das er recht hat?

    Sich einen Bombengurt umzulegen, und mit Waffen eine Schule stürmen nicht viel Bringt, hätte eigentlich auch dem Täter klar sein sollen.
    Das man so jemanden als Irren Amokläufer abstempelt, war vorherzusehen, und so war sein Tod noch Unsinniger als Ohnehin schon, da sich niemand mit den Hintergründen beschäftigen wird, wie man ja an der Berichterstattung sieht.

  17. #17
    Zitat Zitat von Freierfall Beitrag anzeigen
    Diese Aufklärung würde warscheinlich extrem viel bringen
    Es wäre aber ein Anfang

  18. #18
    Zitat Zitat von NeM Beitrag anzeigen
    Ich glaub bei der Umfrage würdest du dir ins eigene Fleisch schneiden. Die meisten Waffenbesitzer sind Männer und die meisten Männer mögen Actionfilme und Spiele (und viele auch Waffen), so einfach ist das.
    du hast meinen Punkt nicht ganz verstanden: Ich behaupte, dass keine Nennenswerte Überschneidung zwischen den Gruppen "Waffenbesitzer" und "Konsumenten von Gewalttätigen Medien" existiert während Biber der Meinung ist, dass jemand dieses Argument bringen könnte. Selbst wenn alle Waffenbesitzer Medien mit Gewaltdarstellungen konsumieren würden, wäre sie immer noch eine Minderheit unter allen, welche sich solche Sachen ansehen. Dementsprechend ist es dumm, die gesamte Gruppe der Konsumenten von Medien mit Gewaltdarstellungen für die Taten einer kleinen Gruppe verantwortlich machen zu wollen.

    Das Geschlechtsargument ist auch beknackt. Eine Waffe und ein Penis allein macht noch keinen Mörder. Ein Penis macht noch überhaupt nichts, außer das urinieren im stehen zu vereinfachen.

    Zitat Zitat
    Ich rede auch nicht auf Truismen hinaus. Sollte ich aber statdessen jede einzelne Passage des Briefes zitiren, und einzeln drunterschreiben, warum ich finde, das er recht hat?
    Nein, da der Brief nichts von Aussagekraft enthält. Jeder von uns hätte den aus seiner persönlichen Meinung, was die Probleme unserer Zeit sind schreiben können und keiner von uns hat deswegen bisher versucht, seine Mitschüler zu erschießen. Deswegen bin ich der Meinung, dass dieses Geschreibsel uns nichts Neues erzählen kann oder zu einer Lösung der darin geschilderten Probleme beitragen wird.

    Zitat Zitat
    NeM hats schon gesagt, hinzufügen würde ich gerne noch, dass in der Schweiz so ziemlicher jeder Mann Waffenbesitzer ist aus dienstlichen Gründen. Da würden die Umfragen erst recht nicht funktionieren.
    Ach shit, das habe ich ganz vergessen. Ich bezog mich aber auch auf Deutschland, in der Schweiz neigt man doch eher zum Suizid mit der Dienstwaffe?

  19. #19
    Zitat Zitat von Ianus Beitrag anzeigen
    Ach shit, das habe ich ganz vergessen. Ich bezog mich aber auch auf Deutschland, in der Schweiz neigt man doch eher zum Suizid mit der Dienstwaffe?
    Ja, weshalb gewisse Individuen diese auch gerne abschaffen wollen. Nicht dass jemand, der Suizid begehen möchte, dies auch ohne Dienstwaffe tun könnte.
    Aber ist ja logisch, wenn man Suizid machen möchte, ist es nunmal praktisch, mal schnell das Gewehr rauszupacken.

    Zitat Zitat von robx
    erst werd ich fertig gemacht, weil ich die Computerspiele als zu wichtig in dem ganzen betrachte (meine Meinung habeich aber mitleweile größtenteils geändert) und jetzt werde ich angemacht, weilichs wieder zu locker sehe
    Ja? Hab ich nicht mitbekommen, bin gleich auf Seite 3 eingestiegen.

    Zitat Zitat
    ich habe darüber hinaus auch garnich behauptet, dass PC Spiele garnichts damit zu tun hätten...ich sagte, dass die Spiele vllt nur dazu beigetragen haben, aber das Meiste liegt an dem Typen und seinem Charakter selbst. (<< meine Meinung
    Das sicher. Es ging aber eher darum, inwiefern Spiele einen Einflus auf Typ und Charakter hat.

    Geändert von TheBiber (21.11.2006 um 18:10 Uhr)

  20. #20
    Zitat Zitat von TheBiber Beitrag anzeigen
    Ja? Hab ich nicht mitbekommen, bin gleich auf Seite 3 eingestiegen.
    HAHA!! ein typisches Symptom von PowerPostern!! Du bist doch nur auf die Posts aus!

    naja wie auch immer, meine Meinung ist irgendwo zwischen Seite 3 und 5 Verloren gegangen..

    ich bin irgendwo zwischen "Pc-Spiele waren der auslöser für den Amoklauf"
    und
    "Das ist doch nur wieder auf die Spieler geschoben worden!!"

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