Ergebnis 1 bis 20 von 305

Thema: zdf's "Killerspiele"

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Zitat Zitat
    cool, cheeseburger sind unterhaltungsmedien?
    eat a cheeseburger, bitch.
    Zitat Zitat
    ne, aber mal ehrlich, die theorie von haebman-falls man sich dazu durchringen kann, sie ernstzunehmen-hat schon was.
    aehm...nein, das hat nichts mit einer theorie o.ae. zu tun, das ist fakt und laengst bekannt. heil metalblacksatanofevilrockmusic.

  2. #2
    Zitat Zitat
    falls man sich dazu durchringen kann, sie ernstzunehmen



    Ne, mal ganz logisch gesehen ( und weil ich mir gerade den Anime Lain ansehe und Otherland lese^^) könnte das die nächste Evolutinstufe des Internet sein. Wenn wir mal so um die 60 sind vernetzen sich die Leute bestimmt so wie in Otherland. Und das ist dann vielleicht für uns Teufelswerk.

    Cheeseburger sind toll. Wohl noch nie ein Burgerwettessen mitgemacht
    Da zuzusehen, DAS ist Unterhaltung

  3. #3
    Zitat Zitat von haebman
    Wenn wir mal so um die 60 sind vernetzen sich die Leute bestimmt so wie in Otherland. Und das ist dann vielleicht für uns Teufelswerk.
    hoffentlich frueher :D
    also erstens glaub ich nicht, dass es noch so lange dauert und zweitens kann ich mir nicht vorstellen, dass leute, die taeglich in nem forum rumhaengen, noch von irgendwas in sachen internet geschockt sein koennen - jedenfalls nicht wenns um weiterentwicklung geht, eher bei zensur oder so -.-
    aber sowas wird kommen ^___^ und ich besorg mir ne flat davon gleich am anfang :D
    otherland is toll ._.

  4. #4
    Hast recht, mir ist nur nix besserer eingefallen.

    Aber die Umstellung von passivem tippen auf der Tastatur auf aktives rumlaufen und Eindrücke empfinden etc. würde schon als Schock kommen.
    Auserdem brauchst du Kohle ohne Ende für das passende Equipment, und was versteh ich dann unter Flat? Vernetzung bis zum Lebensende^^

  5. #5
    Zitat Zitat von haebman
    Aber die Umstellung von passivem tippen auf der Tastatur auf aktives rumlaufen und Eindrücke empfinden etc. würde schon als Schock kommen.
    na, kommt ja nicht sofort alles auf einmal, von tippen zu rumlaufen und wind spueren ^^
    onlinezocker kommunizieren ja jetz schon nur noch mit headset, wenns dann sprachsteuerung gibt, is das schon mal n erster schritt, dann kommt sone interfacebrille oder so, wo man mitten in der welt steht, dann irgendwann gibts noch nen drahtlosen controller, mit dem man alle eingaben machen kann, dann irgendwann nen handschuh mit sensoren, dann ganzkoerperhandschuhe mit sensoren und dann der richtige matrixeinlauf (und DANN wlan-matrixeinlauf ^.^) :D insert zwischendrin noch die grafik/sound/tastverbesserungen.
    so schnell geht das ja alles nicht ^^

    /offtopic

    Geändert von Ravana (02.11.2006 um 21:16 Uhr)

  6. #6
    der typ kanns einfach nich lassen...

    jetzt gabs einen videochat mit Rainer Fromm und er labert schon wieder. am ende meint er sogar, seine berichterstattung wäre nicht einseitig gewesen...und GTA kann er auch nich aussprechen...

    >>video mittschnitt des Chats<<

    >>schriftliche form des chats<<

    und zu erheiterung:
    http://www.sinn-los.de/

    wenn ihr da unter toons bei sinnlos mal guckt, da gibt es ein paar witzige videos über "Rainer Schromm". ist mir bei dem Thema grad so eingefallen.
    der Rest ist aber auch ganz witzig

    /edit:

    Das hier hab ich grad auf gamestar.de gefunden:

    Gewaltspiel-Studie07.11.2006, 13:37 Neue Vorwürfe gegen die USK
    Die renommierte Wochenzeitung Die Zeit warnt in einem Online-Artikel: "Je öfter ein Kind am Computer ballert, desto schlechter die Schulnoten, zeigt eine neue Studie. Die Spiele lassen eine Generation von Jungs verwahrlosen."
    Gewaltspiel-Studie



    Autor Jörg Lau geht darin auf die neue Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen ein und spart dabei nicht mit plastischen Formulierungen:


    "Du schleichst dich von hinten an die Frau heran, greifst sie dir und ziehst das Messer durch die Kehle. Es macht ein schmatzendes Geräusch, sie fällt vornüber. Eine Blutlache zeigt, dass du erfolgreich warst. Auf die nächste gehst du mit einer Schaufel los. Sie flieht, du erwischst sie mit einem kräftigen Hieb."


    Etwas später geht Jörg Lau auch noch hart mit der USK ins Gericht: "Ein Jugendschutz, der solche Zustände achselzuckend hinnimmt, ist ein Witz. Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, die für die Freigaben zuständig ist, weiß entweder nicht, was sie da eigentlich bewertet – oder sie besorgt zynisch das Geschäft der Industrie."


    Insgesamt bleibt der Artikel aber ganz im Tenor der Befürworter einer restriktiveren Behandlung von Computerspielen mit Gewalt-Inhalten. Auf die Medienverantwortung der Eltern geht der Autor dagegen nur am Rande ein. Vielmehr hält er die Medienverwahrlosung einer ganzen Generation männlicher Jugendlicher für den größeren Skandal:

    "Es ergibt sich ein Teufelskreis: Vor allem Eltern mit niedrigem Einkommen erlauben ihren Kindern den unkontrollierten Konsum von Gewaltmedien. Dieser Konsum wiederum macht dumm, dick und aggressiv – und verhindert den Ausbruch aus der Bildungsmisere."


    Den ganzen Artikel gibt es bei zeit-online



    >>der ganze Artikel<<

    der konsum macht dumm, dick und aggressiv. ...verarschen?
    wieviel kalorien enthält ein einstündiger PC-Konsum denn? aus dem text entnehme ich, dass man das zwangsläufig wird, und ich gucke mal kurz nach...nein, fett bin ich zumindest nicht. und ich bin vergleichsweise oft am PC.
    und aggressiv...mmmh, das bin ich nur, wenn ich diesen Artikel lese.
    und dumm...bin ich eigentlich auch nicht, so stehts zumindest auf meinem zeugnis. aber da gehen die meinungen auseinander.

    ich habe das gefühl es wird ein kreuzzug gegen die Computerspiele bzw -spieler gestartet, da sich in letzter zeit immer mehr solcher Beiträge finden.

    Geändert von robx (07.11.2006 um 19:29 Uhr)

  7. #7
    Zitat Zitat
    Es ergibt sich ein Teufelskreis: Vor allem Eltern mit niedrigem Einkommen erlauben ihren Kindern den unkontrollierten Konsum von Gewaltmedien. Dieser Konsum wiederum macht dumm, dick und aggressiv – und verhindert den Ausbruch aus der Bildungsmisere.
    mampf.

  8. #8
    Zitat Zitat
    während sie mit seiner Deckung immer perversere Gewaltfantasien an immer jüngere Spieler vermarktet.
    Erste Regel des guten Propaganda-Journalismus: Steigerungen nie schlüssig beweisen, von einem angenommenen, katastrophalen ist-Zustand auf eine noch schlimmere bevorstehende Zukunft verweisen. Möglichst die Bilderberger und blutsaugende Juden erwähnen.

    Zitat Zitat
    Der durchschnittliche Zehnjährige in Dortmund verbringt pro Jahr der Studie zufolge sage und schreibe 1430 Stunden vor dem Fernseher und an der Playstation – das ist fast ein Drittel mehr Zeit als im Schulunterricht, der mit 1140 Stunden jährlich zu Buche schlägt.
    Lösung: Freizeit kürzen, zurück zum Internat?

    Zitat Zitat
    Die Medienverwahrlosung so vieler Jungen hierzulande ist ein Skandal. Bei der Suche nach Lösungen darf es nicht darum gehen, männliche Aggressivität unter Verdacht zu stellen und zu tabuisieren. Im Gegenteil: Jungs brauchen reale Möglichkeiten, ihre ganz normale männliche Aggressivität einzusetzen und sie lernend, spielend abzubauen. Der daddelnde Junge, der narzisstisch-depressiv in seinem Zimmer hockt und ganze Nachmittage damit verbringt, verbotene Gewalt- und Kontrollfantasien auszuleben, ist das Inbild misslingender, weil unerwünschter Männlichkeit. Er sollte daher nicht dämonisiert werden, sondern Verständnis und Zuwendung erfahren. Jungen brauchen Auswege in eine produktivere Männerrolle, als die Spiele sie anbieten. Wir können es uns nicht leisten, sie in den virtuellen Horrorwelten verkommen zu lassen, mit denen die Computerspielindustrie ihre Fantasie vergiftet.
    Männerpolitik..in Deutschland! Versuch das, und alle werden dich einen chauvinistischen Nazi nennen.

  9. #9
    Zitat Zitat von Gamestar.de
    Amoklauf 20.11.2006, 14:35 Attentäter spielte angeblich Doom 3

    In Emsdetten, zwischen Münster und Osnabrück, ereignete sich heute früh gegen 9:30 Uhr wieder eine Tragödie an einer Schule. Ein ehemaliger Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule des Ortes betrat heute früh in einem bodenlangen schwarzen Mantel und mehreren Rohrbomben und Handfeuerwaffen die Schule. Das Gesicht hatte er mit einer schwarzen Maske verhüllt und einen Munitionsgürtel um die Hüften gelegt. Am morgigen Dienstag sollte im benachbarten Rheine ein Prozess wegen unerlaubtem Waffenbesitz gegen ihn eröffnet werden.

    Die Lage vor Ort ist noch nicht ganz geklärt. Der Attentäter ist auf jeden Fall tot. Ob er von den Beamten des Sondereinsatzkommandos getötet wurde oder sich selbst gerichtet hat, ist noch nicht bekannt. Die Beamten können auch nicht zu dem Leichnam vordringen, weil der Attentäter angeblich noch mindestens drei Rohrbomben am Körper trägt, die eventuell explodieren könnten.

    Bislang ist von acht verletzten Personen die Rede. Bereits vor der Schule soll der Täter mit Schusswaffen und Bomben hantiert haben. Einer Lehrerin, die ihn nach dem Eindringen ins Schulhaus ansprach, schoss er mit einer Gaspistole ins Gesicht. Dem herbeieilenden Hausmeister schoss er mit einer anderen Schusswaffe in den Bauch. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und schwebt in Lebensgefahr.

    Mitschüler, die den Täter kannten, klassifizieren ihn als Einzelgänger, der den ganzen Tag mit Computerspielen verbracht habe. Laut Recherchen von Spiegel-Online hat er auch "seine ehemalige Schule bereits vor Jahren als Szenario für ein populäres Ballerspiel am Computer nachgebaut."
    autsch...das klingt ziemlich übel, was der angerichtet hat...

    dieses mal ist es wohl kein Vorurteil und als Computerspieler kann man dieses mal auch nicht sagen, dass das nur ein Zufall sein kann. Wenn dieser geisteskranke Mensch sogar seine Schule am PC als Map nachgebaut hat, dann ist der PC wohl auch Schuld an der Geisteskrankheit.

    Am Anfang des Artikels dachte ich noch, schon wieder wirds auf den Computer geschoben, aber meine Meinung hat sich geändert.

    Vielleicht denkt ihr genau das Gegenteil, also gibt's mal wieder was zu diskutieren.

  10. #10
    Zitat Zitat
    dieses mal ist es wohl kein Vorurteil und als Computerspieler kann man dieses mal auch nicht sagen, dass das nur ein Zufall sein kann. Wenn dieser geisteskranke Mensch sogar seine Schule am PC als Map nachgebaut hat, dann ist der PC wohl auch Schuld an der Geisteskrankheit.
    hm? wieso?

  11. #11
    Zitat Zitat von Saph Beitrag anzeigen
    hm? wieso?
    das ist auf jeden Fall meine Vermutung. ich meine, der wollte sich doch bestimmt wie so ein PC-Held fühlen. und wenn er dann auch noch die Schule nachgebaut hat...

    ok, vllt war der PC nicht der Ursprung der Dummheit, aber es hat sicherlich geholfen.
    und daas er immer alleine war, deutet darauf hin, daas er ein freak war.

  12. #12
    Gerade eben im Radio gehört.

    Zitat Zitat
    in einem bodenlangen schwarzen Mantel
    Verbietet Matrix, die Paralellen sind unübersehbar.

    Zitat Zitat
    ok, vllt war der PC nicht der Ursprung der Dummheit, aber es hat sicherlich geholfen.
    Waffenbesitzer=!Videospieler.

  13. #13
    Zitat Zitat von Whiz-zarD
    Wenn es nach den Medien geht, müsste ich sofort die Todesstrafe bekommen:
    - weil ich Animes schaue und solche Leute sind ja Pädophil und vergewaltigen kleine Kinder
    - weil ich 3 Katana im Zimmer hängen habe
    - weil ich mir gerne Martial Arts Filme anschaue und solche Leute rennen ja gleich los und spielen die Szenen nach
    - weil ich früher Pen'Paper Rollenspiele gespielt habe. Diese Leute planen ja im Keller Attentate, die sie schonmal im Vorfeld spielen
    - weil ich früher Ego-Shooter gespielt habe und jedesmal auf die Straße renne und Leute abknall
    Dir will ich aber echt nicht im dunkeln begegnen,du wandelnde Tötungsmaschine.

    Schon geil,wie sowas immer auf die Videogames geschoben wird.

  14. #14
    Zitat Zitat von robx Beitrag anzeigen
    dieses mal ist es wohl kein Vorurteil und als Computerspieler kann man dieses mal auch nicht sagen, dass das nur ein Zufall sein kann. Wenn dieser geisteskranke Mensch sogar seine Schule am PC als Map nachgebaut hat, dann ist der PC wohl auch Schuld an der Geisteskrankheit.

    Am Anfang des Artikels dachte ich noch, schon wieder wirds auf den Computer geschoben, aber meine Meinung hat sich geändert.
    meine Fresse ...
    Ein paar Kumpels haben auch ihre Schule mit dem Unreal Editor nachgebaut und laufen nicht Amok ...
    Die Computerspiele waren nur die Spitze des Eisberges.
    Wie schon dort im Bericht steht, er war als Einzelgänger bekannt.
    Folglich hatte er Probleme, mit Menschen umzugehen bzw sich zu integrieren. Daraus schliess ich, dass er Psychische Probleme hatte, die durch sein Umfeld (Schule, Familie) entstanden sind.
    Es wird immer nur die Computerspiele angeschaut, weil die ja so Brutal und täuschend echt sind ... Aber niemand schaut mal die Familien an ...

    Wenn es nach den Medien geht, müsste ich sofort die Todesstrafe bekommen:
    - weil ich Animes schaue und solche Leute sind ja Pädophil und vergewaltigen kleine Kinder
    - weil ich 3 Katana im Zimmer hängen habe
    - weil ich mir gerne Martial Arts Filme anschaue und solche Leute rennen ja gleich los und spielen die Szenen nach
    - weil ich früher Pen'Paper Rollenspiele gespielt habe. Diese Leute planen ja im Keller Attentate, die sie schonmal im Vorfeld spielen
    - weil ich früher Ego-Shooter gespielt habe und jedesmal auf die Straße renne und Leute abknall

    Geändert von Whiz-zarD (20.11.2006 um 17:17 Uhr)

  15. #15
    Zitat Zitat von Whiz-zarD Beitrag anzeigen
    meine Fresse ...
    Ein paar Kumpels haben auch ihre Schule mit dem Unreal Editor nachgebaut und laufen nicht Amok ...
    Die Computerspiele waren nur die Spitze des Eisberges.
    Wie schon dort im Bericht steht, er war als Einzelgänger bekannt.
    Folglich hatte er Probleme, mit Menschen umzugehen bzw sich zu integrieren. Daraus schliess ich, dass er Psychische Probleme hatte, die durch sein Umfeld (Schule, Familie) entstanden sind.
    Es wird immer nur die Computerspiele angeschaut, weil die ja so Brutal und täuschend echt sind ... Aber niemand schaut mal die Familien an ...

    Wenn es nach den Medien geht, müsste ich sofort die Todesstrafe bekommen:
    - weil ich Animes schaue und solche Leute sind ja Pädophil und vergewaltigen kleine Kinder
    - weil ich 3 Katana im Zimmer hängen habe
    - weil ich mir gerne Martial Arts Filme anschaue und solche Leute rennen ja gleich los und spielen die Szenen nach
    - weil ich früher Pen'Paper Rollenspiele gespielt habe. Diese Leute planen ja im Keller Attentate, die sie schonmal im Vorfeld spielen
    - weil ich früher Ego-Shooter gespielt habe und jedesmal auf die Straße renne und Leute abknall
    look @my second post.

    ich hab ja gesagt, dass er ein Freakund Gestörter von Anfang an gewesen sein muss und dass dieSpiele vllt noch etwas dazu beigetragen haben, aber hab ich behauptet, dass allein die PC Spiele der Auslöser waren?

    Amoklauf und Terrorismus hat seinen Ursprung meistens in sozialen Umfeldsproblemen oder Religion. Da der Typ anscheinend aus Deutschland kommt (andernfalls wäre es genannt worden) fällt Religion weg. Bleibt noch, dass er Probleme mit Familie oder anerem Umfeld hatte.

    Ich denke, dass PC-Spiele nie so stark eine Person beeinflussen können.
    Es sind Unterhaltungsmedien und auch darauf ausgelegt und keine Trainingsspiele.

    Ich fand nur diesmal auf den ersten Blick den Anteil von PC Spielen größer als bei anderen Fällen.

  16. #16
    Er konnte acht Personen verletzen, ein unglaublich schlechter Schütze, dafür dass er das Szenario schon vorgespielt hatte.

    Zitat Zitat von robx
    Bleibt noch, dass er Probleme mit Familie oder anerem Umfeld hatte.

    Ich denke, dass PC-Spiele nie so stark eine Person beeinflussen können.
    Es sind Unterhaltungsmedien und auch darauf ausgelegt und keine Trainingsspiele.
    Sind wir doch mal ehrlich, eine solche Person gehört einfach nicht vor den Computer. Und von wegen Trainingsspiele, es ist sehr wohl bewiesen, dass sozial geschädigte Personen durch Egoshooter Schiesshemmungen abbauen können. Oder anders gesagt: Wer psychisch so geschädigt ist, der kann durch das Spielen von Shootern das Erschiessen "antrainieren" und im realen Leben ähnlicheres Verhalten zeigen als sonst, d.h. die Bereitschaft jemanden zu erschiessen, ist automatisch höher, da man es sich zumindest virtuell angelernt hat oder sagen wir besser ein bestimmtes Gespür entwickelt hat.
    Jedem, der mal im Militär war und zuvor Shooter gespielt hat, sollte dies an sich selbst merken, da man bei den Zielscheiben viel eher darauf tendiert, auf den Kopf zu schiessen, weil es bei den Shootern halt effizienter ist. War bei mir ähnlich und sehr stark entwickelt bei Shooter-Spielern. Shooter haben ähnliche Eigenschaften wie Fahr-Simulationen beim Lernen vom Autofahren:
    Man entwickelt einfach eine bestimmte Vorgehensweise, die je nach Situation nützlich oder schädlich sein kann, im Falle eines psychisch gestörten Menschen ist das Risiko, jemanden bei einem Amoklauf zu verletzen oder zu töten viel höher, wenn er zuvor in irgendeiner Form das Gefühl entwickelt hat, auf etwas zu schiessen, egal ob im Schützenverein oder am Computer.

    Von dem her finde ich es einfach überaus naiv, zu sagen, Computerspiele hätten rein gar nichts mit der Situation zu tun.

  17. #17
    Zitat Zitat von robx Beitrag anzeigen
    dieses mal ist es wohl kein Vorurteil und als Computerspieler kann man dieses mal auch nicht sagen, dass das nur ein Zufall sein kann. Wenn dieser geisteskranke Mensch sogar seine Schule am PC als Map nachgebaut hat, dann ist der PC wohl auch Schuld an der Geisteskrankheit.

    Am Anfang des Artikels dachte ich noch, schon wieder wirds auf den Computer geschoben, aber meine Meinung hat sich geändert.
    Gab heute ein paar Berichterstattungen, CS und co. waren da eher nebensächlich, ging mehr um seine Videos und so. Wobei je nach Sendung / Sender natürlich leicht abweichend berichtet wurde. Trotzdem, mal ein Beispiel wie die Nachrichten in Österreich dazu aussehen:

    http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2...%2F236141.html

    Dazu noch ein Bericht der Krone, ist quasi die österreichische (also leicht bessere, bei uns ist alles besser ) Version der Bildzeitung: http://www.krone.at/index.php?http:/...cms/index.html

    Zitat Zitat von TheBiber
    Ein psychisch gestörter Amokläufer kommt, nachdem er den ersten Schuss abgegeben hat in einen affektiven Blutrausch. Während dieses Zustandes verhält er sich möglicherweise so, wie er es sich in einem Shooter angewöhnt hat (in der Psychologie nennt man das Konditionierung): Möglichst viele Leute oder bestimmte Personen umbringen, um einen möglichst guten Score zu erhalten. Hätte er dieses Verhalten nicht angelernt, hätte der Affekt auch anders verlaufen können, beispielsweise, dass er nach dem ersten Schuss plötzlich Hemmungen kriegt.
    Imo ein schwacher Post. Ein Blutrausch hat mit dem Verhalten im Spiel nichtmal im Ansatz was zu tun, immerhin gibts die schon etwas länger als Computerspiele. Und selbst jemand der nie irgendwas gewaltverherrlichendes gespielt / solche Medien konsumiert / ne Waffe in der Hand hatte, kann Amok laufen.

    Außerdem, wenn du dir etwas angewöhnen / trainieren willst, musst du es auch genauso trainieren wie du es in der Extremsituation dann auch durchführen willst. Dazu kommt, dass es im Blutrausch ganz normal ist, dass man jeden umbringen will. Zu behaupten dass ein Spieler aufgrund der Spiele weitermetzeln könnte, während der nicht-Spieler nach dem ersten Toten gehemmt wäre, halte ich für absoluten Käse.

    Zitat Zitat
    Das nennt man Faktoren. Allerdings muss man das ganze in einem Gesamtzusammenhang sehen.
    Ein Beispiel: Psychische Probleme können zu Sucht führen, zum Beispiel die Sucht nach bestimmten Computerspielen. Diese führen in Kombination mit den Problemen zu zusätzlichen sozialen Problemen, Teufelskreis nennt man das Phänomen.
    Allerdings geht es bei diesen Überlegungen um das Thema Suchtmittel an sich und nicht um Computerspiele im Spezifischen.
    Jemand der im Leben (warum auch immer) keinen Erfolg hat, sozial unfähig ist, etc.. wird ganz klar versuchen sich zu Hause zu beschäftigen. Da ist das PC Spiel genauso gut wie der Fernseher oder ne Runde Würfelpokern. Soll heißen dass ich denke, dass exzessives Spielen eher ein Resultat von Fehlschlägen im Leben sein kann als umgekehrt. Denn wenn man ein brauchbares Leben hat, ist man auch lieber draußen oder sonstwo als vorm Rechner zu hocken (es gibt tatsächlich Fälle von richtig Süchtigen wo das Spiel ein intaktes RL angeschlagen hat, ich denke aber dass die seltener sind als die wo es umgekehrt lief / läuft).

    Zitat Zitat
    Das sicher nicht, aber oben genannte Überlegungen zeigen zumindest, dass die Medien für einen psychisch gestörten Jugendlichen ein erhöhtes Gefahrenpotential für sich selbst und die Gesellschaft darstellen und somit nicht gänzlich unschuldig sind.
    Natürlich sind die Medien nicht unschuldig, in mehreren Punkten. Vielleicht u.a. weil z.B. im Film / Spiel immer der Gute und der Böse definiert wird - Man selbst identifiziert sich fast immer mit dem Guten, also mit dem der alles darf um seine Ziele zu erreichen. Ist es ok dass Bruce Willis in Die Hard 3 mit einem blauen Auge davonkommt nachdem er einen Unbewaffneten erschossen hat? Darf Jerry Tom durch den Fleischwolf drehen (oder sonstwas mit ihm machen), so dass es am Ende keine Konsequenzen hat, sondern lustig wirkt? Darf man Kindern Geschichten beibringen wo Menschen verbrannt werden (Märchen)?

    Die Spiele, um die es hier im Thread geht, sind da wohl nur ein relativ kleiner Punkt im Meer der gewaltverherrlichenden Medien. Dazu kommen Medien die Ideale vorgeben die keiner erfüllen kann, man soll gut aussehen, viel besitzen, viel konsumieren, darf natürlich nicht von der Norm abweichen ohne (metaphorisch) schief angesehen zu werden. Ein gewisser Leistungsdruck ohne Zwang ist da vorhanden.

    Zitat Zitat
    Das nicht, doch sollte man sie als Faktoren nicht so unglaublich lächerlich verharmlosen wie man es in diesem Thread hier macht, sowas zeugt nur davon, dass man mindestens so wenig Ahnung hat, wie die Leute, welche es auf die Videospiele alleine beschränken.
    Ich halte sie für harmlos genug, dass ich mir darüber eigentlich keine Gedanken machen sollte. Wahrscheinlich riskier ich wenn ich 5 Minuten mit dem Handy telefoniere nen höheren Schaden als wenn ich ne Stunde CS spiele

    Zitat Zitat
    *verhaft*
    Naja, leicht übertrieben. Wärst du aber ein Psychopath, wäre es nicht unwahrscheinlich, dass die Musik dich negativ beeinflussen könnte, einfach weil dir die nötige Distanz fehlen würde.
    Wie sollte das funktionieren? Ich meine, da könnte ich auch argumentieren dass ein Psychopath leicht von einer Taschenlampe oder irgendwas harmlosen negativ beeinflusst werden könnte. Sicher KANN er, aber in der Regel würd ich sagen, dass sich (die meisten) Psychopathen nicht vor Taschenlampen fürchten oder nen Hass darauf entwickeln oder halt sonst irgendwie negativ beeinflusst werden.

    Zitat Zitat
    Sag ich ja: Im Militär lernt man, auf die Glieder zu schiessen, doch jeder der vorher viel Shooter gespielt hat, tendiert dazu, auf den Kopf zu schiessen, quasi aus Gewohnheit. Und genau da liegt der Punkt, wo man sagen kann, dass man sich solches unbewusstes Verhalten bei Spielen angewöhnt hat.
    Wenn du von Amokläufern sprichst: So jemand hat nicht die Nerven, in der Situation nicht den Verstand und nicht die Zeit sowas zu machen. Es hätte auch gar keinen Sinn, warum sollte man sich nen Schüler (eins der Opfer) aus der Klasse holen und dem in die Gliedmaßen schießen und warten bis noch jemand kommt und den holt? Da kann man gleich in die Klasse und alle töten, klingt auch mehr nach Blutrausch als ein kühles, taktisches, langsames vorgehen. Und dass bei Tötungsabsicht der Kopf nun mal besser ist als die Gliedmaßen, weiß auch die britische Polizei... Militär und Amoklauf sind 2 völlig unterschiedliche Dinge, die (bis auf den Waffengebrauch) absolut nichts miteinander zu tun haben.

    Zitat Zitat
    Ein bisschen vielleicht, weil man sich das Zielen angewöhnt hat. Ein Zahlenrätsel-Spieler könnte auch ganz leicht besser in Mathe sein als ein Nicht-Zahlenrätsel-Spieler. Sind zwar nur Spekulationen, aber ein minimaler Zusammenhang besteht.
    Ich bin überzeugt dass ich dich in einem Shooter deiner Wahl einstampfen könnte, du aber ein gutes Stück besser schießt als ich Auch wenn ich die Maus (mit entsprechenden Einstellungen und Gewöhnung) recht präzise und schnell verschieben und im richtigen Moment den Finger zucken lassen kann, werd ich wohl keine brauchbaren Ergebnisse auf dem Schießstand erreichen. Schon alleine weil fast jede Waffe ein Gewicht hat, d.h. es ist ein kleiner Kraftaufwand das Ding ruhig zu halten. Im Gegensatz dazu kann ich Chips essen, Cola trinken und fernsehen während ich in CS:S pixelgenau auf den Ausschaltknopf des Fernsehers in de_inferno ziele. Und wenn ich auf die Mikrowelle zielen will, schubs ich die Maus halt ein wenig an.... Echtes Zielen hat damit 0 zu tun.

    Zitat Zitat
    Allerdings sagte ich nie etwas vom Zielen. Viel mehr geht es in unserem Fall darum, dass man sich durch das Spielen von Shootern viel eher auch in eine reale Situation hineinversetzen kann, wo man Leute erschiesst, gerade dann, wenn man nicht ganz dicht ist.
    Das kann man beim Räuber und Gendarm spielen auch wenn man nicht ganz dicht ist

    Zitat Zitat
    Ach, nur so nebenbei: In unserem Land sind Jugendvergewaltigungen gerade herrlich in, wie man sicher auch bei euch schon gehört hat. Man könnte meinen, es gäbe einen Zusammenhang zum Aufkommen des sehr leichten Zugangs zu Porno-Material im Internet. Ist zwar nur reine Spekulation, aber sicher eine Überlegung wert.
    Ich denke eher dass Pornos da ein Ventil sind. Bei den meisten Vergewaltigungen spielen afaik unerfüllte Liebe und sowas eine Rolle, eher weniger der Umstand dass man sich mit wenigen Klicks erleichtern kann Vielleicht kommen Vergewaltigungen einfach nur "häufiger" vor, weil darüber öfter berichtet wird oder weil sich mehr Opfer melden. Wobei ich gar nicht wissen will wie die Dunkelziffer bei Vergewaltigungen aussieht, speziell bei Jugendlichen und Kindern. Da sind die Hand voll Zeitungsberichte die du gelesen hast wahrscheinlich ein Witz dagegen.

    btw. hab ich schon mal erwähnt dass deine Posts irgendwie danach schreien gequotet zu werden? Ist mir schon öfter aufgefallen, weiß auch nicht warum

    *edit* Und auch hier (hab heute schon 2-3x ausführlicher auf das Thema geantwortet, anderes Forum) gilt: Wenn Posts länger werden geht mir oft die Übersicht verloren / schleichen sich Fehler ein, insofern dürfen diese behalten oder anderswo abgegeben werden =p

    Geändert von NeM (21.11.2006 um 05:13 Uhr)

  18. #18
    Zitat Zitat von NeM Beitrag anzeigen
    Imo ein schwacher Post. Ein Blutrausch hat mit dem Verhalten im Spiel nichtmal im Ansatz was zu tun, immerhin gibts die schon etwas länger als Computerspiele.
    Wer sich mit blutrauscherregendem beschäftigt, tendiert eher zum Blutrausch. Wenn ich Shooter spiele, mein Sturmgewehr in die Hand nehme oder Metzel-Filme sehe, habe ich auch meine helle Freude daran.
    Wäre ich nun jemand, der geistig soweit ist, jemanden umzubringen, hätte ich sicher auch eher die Tendenz dazu, Leute zu erschiessen, als wenn ich keine Ahnung hätte von Shootern, Gewehren und Metzelfilmen.

    Zitat Zitat
    Und selbst jemand der nie irgendwas gewaltverherrlichendes gespielt / solche Medien konsumiert / ne Waffe in der Hand hatte, kann Amok laufen.
    Nirgends hab ich das Gegenteil behauptet. Ich sagte, dass die Wahrscheinlichkeit eines Amoklaufs bei einem psychisch gestörten höher ist, wenn er sich mit Gewalt beschäftigt, als wenn er es nicht tut.

    Zitat Zitat
    Außerdem, wenn du dir etwas angewöhnen / trainieren willst, musst du es auch genauso trainieren wie du es in der Extremsituation dann auch durchführen willst.
    Ich sagte ja, dass es sich hier nicht um ein eigentliches Training handelt, sondern viel mehr um einen Angewöhnungseffekt. Deshalb brachte ich ja auch das Militär/Kopfschuss-Beispiel, dass du ganz schön aus dem Zusammenhang gerissen hast: Jemand, der virtuell viele Kopfschüsse verteilt hatte, tendiert bei echtem Schiesstraining automatisch erst mal eher auf Kopfschüsse als auf Rumpfschüsse. Letzteres wäre bei einem unangewöhnten Menschen eher normal.

    Zitat Zitat
    Dazu kommt, dass es im Blutrausch ganz normal ist, dass man jeden umbringen will. Zu behaupten dass ein Spieler aufgrund der Spiele weitermetzeln könnte, während der nicht-Spieler nach dem ersten Toten gehemmt wäre, halte ich für absoluten Käse.
    Ich gebe zu, Blutrausch war falsch gewählt, das besser Wort wäre Affekt.
    Entwicklungspsychologisch gesehen ist dieses Fallbeispiel durchaus möglich. Jemand, der einen Amoklauf begeht und sich vorher weder mit Gewaltspielen beschäftigt hat noch mit Waffen oder sonstigen Arten der Gewalt in Kontakt gekommen ist, wird im Affekt viel weniger dazu tendieren, möglichst viel Gewalt anzurichten als jemand bei dem gerade das umgekehrte der Fall ist und zwar deshalb, weil die Psyche anders konditioniert ist.

    Zitat Zitat
    Jemand der im Leben (warum auch immer) keinen Erfolg hat, sozial unfähig ist, etc.. wird ganz klar versuchen sich zu Hause zu beschäftigen. Da ist das PC Spiel genauso gut wie der Fernseher oder ne Runde Würfelpokern. Soll heißen dass ich denke, dass exzessives Spielen eher ein Resultat von Fehlschlägen im Leben sein kann als umgekehrt.
    Das ist richtig, die Frage ist aber nun, wie die Rückkopplung des Teufelskreises aussieht: Es macht einen Unterschied, ob ein Mensch mit misserfolgtem Leben sich den Drogen, der Fernsehsucht, der Spielsucht oder der virtuellen Gewalt widmet. Der eine Typ landet in der Gosse mit der Nadel im Arm, der andere richtet einen Amoklauf an.

    Zitat Zitat
    Denn wenn man ein brauchbares Leben hat, ist man auch lieber draußen oder sonstwo als vorm Rechner zu hocken (es gibt tatsächlich Fälle von richtig Süchtigen wo das Spiel ein intaktes RL angeschlagen hat, ich denke aber dass die seltener sind als die wo es umgekehrt lief / läuft).
    Zum Beispiel bei den Drogen.
    Und ich hocke relativ viel vor dem Rechner momentan... vielleicht gerade deshalb, weil ich ein brauchbares Leben habe und mein Studium so ziemlich viel Rechnerzeit erfordert.

    Zitat Zitat
    Natürlich sind die Medien nicht unschuldig, in mehreren Punkten. Vielleicht u.a. weil z.B. im Film / Spiel immer der Gute und der Böse definiert wird - Man selbst identifiziert sich fast immer mit dem Guten, also mit dem der alles darf um seine Ziele zu erreichen. Ist es ok dass Bruce Willis in Die Hard 3 mit einem blauen Auge davonkommt nachdem er einen Unbewaffneten erschossen hat? Darf Jerry Tom durch den Fleischwolf drehen (oder sonstwas mit ihm machen), so dass es am Ende keine Konsequenzen hat, sondern lustig wirkt? Darf man Kindern Geschichten beibringen wo Menschen verbrannt werden (Märchen)?
    Da siehst du's. Allerdings muss man sagen, dass der Schwarzweiss-Gedanke auch die positive Seite hat, dass man dadurch motiviert werden sollte, ebenfalls versuchen, "gut" zu sein bzw. sich Mühe zu geben im Leben. Naja, Off-Topic, Tatsache ist, dass es positive wie negative Seiten hat.

    Zitat Zitat
    Die Spiele, um die es hier im Thread geht, sind da wohl nur ein relativ kleiner Punkt im Meer der gewaltverherrlichenden Medien. Dazu kommen Medien die Ideale vorgeben die keiner erfüllen kann, man soll gut aussehen, viel besitzen, viel konsumieren, darf natürlich nicht von der Norm abweichen ohne (metaphorisch) schief angesehen zu werden. Ein gewisser Leistungsdruck ohne Zwang ist da vorhanden.
    Ich sagte ja nirgends, dass die restlichen Medien unschuldig sind. Es ist viel mehr das ganze Netz an Medien (Spiele, Fernsehen, Musik, Pornos, etc.) und anderen Sachen wie Fast Food, Drogen, etc. die einem psychisch labilen Jugendlichen heutzutage in Kombination ziemlich zusetzen können.

    Zitat Zitat
    Ich halte sie für harmlos genug, dass ich mir darüber eigentlich keine Gedanken machen sollte.
    Das ist vielleicht das Problem des Foren-Themas hier: Computerspiele werden verharmlost und beispielsweise Drogen als Totsünde angesehen. Vielen hier fehlt einfach die distanzierte Ansicht, dass beides spassig, nützlich oder auch schädlich sein kann, viele hier kennen einfach nur die eine Extremposition.

    Zitat Zitat
    Wahrscheinlich riskier ich wenn ich 5 Minuten mit dem Handy telefoniere nen höheren Schaden als wenn ich ne Stunde CS spiele
    Ist wahrscheinlich sogar schädlicher als eine Kippe zu rauchen. Aber ich warte mal die Langzeitstudien darüber ab.

    Zitat Zitat
    Wie sollte das funktionieren? Ich meine, da könnte ich auch argumentieren dass ein Psychopath leicht von einer Taschenlampe oder irgendwas harmlosen negativ beeinflusst werden könnte. Sicher KANN er, aber in der Regel würd ich sagen, dass sich (die meisten) Psychopathen nicht vor Taschenlampen fürchten oder nen Hass darauf entwickeln oder halt sonst irgendwie negativ beeinflusst werden.
    Das liegt vielleicht daran, dass Taschenlampen nicht den gleichen Inhalt rüberbringen wie Manson. Gut, ich kenne Manson zu wenig, kenne mich aber genug aus im Metal, dass jemand, der psychisch nicht dazu fähig wäre, genügend Distanz dazu zu entwickeln von den Texten beeinflusst werden könnte.

    Zitat Zitat
    Wenn du von Amokläufern sprichst: So jemand hat nicht die Nerven, in der Situation nicht den Verstand und nicht die Zeit sowas zu machen. Es hätte auch gar keinen Sinn, warum sollte man sich nen Schüler (eins der Opfer) aus der Klasse holen und dem in die Gliedmaßen schießen und warten bis noch jemand kommt und den holt? Da kann man gleich in die Klasse und alle töten, klingt auch mehr nach Blutrausch als ein kühles, taktisches, langsames vorgehen. Und dass bei Tötungsabsicht der Kopf nun mal besser ist als die Gliedmaßen, weiß auch die britische Polizei... Militär und Amoklauf sind 2 völlig unterschiedliche Dinge, die (bis auf den Waffengebrauch) absolut nichts miteinander zu tun haben.
    Wie ich oben bereits erwähnt hatte, hast du das Beispiel total aus dem Zusammenhang gerissen: Ich wollte mit dem Vergleich lediglich veranschaulichen, was ich mit psychischer Konditionierung meinte. Ich benutzte lediglich den Shooter als gleiche Grundlage, man hätte aber genausogut auch eine andere nehmen können.

    Zitat Zitat
    Ich bin überzeugt dass ich dich in einem Shooter deiner Wahl einstampfen könnte, du aber ein gutes Stück besser schießt als ich Auch wenn ich die Maus (mit entsprechenden Einstellungen und Gewöhnung) recht präzise und schnell verschieben und im richtigen Moment den Finger zucken lassen kann, werd ich wohl keine brauchbaren Ergebnisse auf dem Schießstand erreichen. Schon alleine weil fast jede Waffe ein Gewicht hat, d.h. es ist ein kleiner Kraftaufwand das Ding ruhig zu halten. Im Gegensatz dazu kann ich Chips essen, Cola trinken und fernsehen während ich in CS:S pixelgenau auf den Ausschaltknopf des Fernsehers in de_inferno ziele. Und wenn ich auf die Mikrowelle zielen will, schubs ich die Maus halt ein wenig an....
    Deshalb sagte ich auch "minimaler Zusammenhang". Zudem sprachen wir vom Zielen und nicht vom Bewegen der Maus oder dem Ruhighalten einer Waffe. Und Zielen an sich ist überall das gleiche, ob jetzt die Maus auf etwas bewegen, das Visier auf etwas schieben oder einen zu werfenden Schneeball richtig in Position bringen. Und um es zu quantifizieren:

    Zitat Zitat
    Echtes Zielen hat damit 0 zu tun.
    Würde ich sagen, es hat vielleicht 0.2% damit zu tun. Je nachdem, wieviele Zusatzfaktoren bei der jeweiligen Disziplin wieviel Einfluss nehmen. Oder zu gut deutsch: Ein sehr guter Basketballspieler tendiert dazu, auch besser Handball zu spielen als ich (wohlgemerkt!), unter der Voraussetzung, dass ich beide Sportarten überhaupt nicht kann.

    Zitat Zitat
    Das kann man beim Räuber und Gendarm spielen auch wenn man nicht ganz dicht ist
    Das ist richtig und für die gleichen Überlegungen auch nicht unbedingt abwegig.

    Zitat Zitat
    Ich denke eher dass Pornos da ein Ventil sind. Bei den meisten Vergewaltigungen spielen afaik unerfüllte Liebe und sowas eine Rolle, eher weniger der Umstand dass man sich mit wenigen Klicks erleichtern kann
    Sicher, aber es geht mir hier viel eher darum, dass heutzutage 11-Jährige einfach bereits viel zu viel wissen bzw. nicht wissen. Und an diesem Umstand ist das Internet sicher nicht unschuldig.

    Zitat Zitat
    Vielleicht kommen Vergewaltigungen einfach nur "häufiger" vor, weil darüber öfter berichtet wird oder weil sich mehr Opfer melden. Wobei ich gar nicht wissen will wie die Dunkelziffer bei Vergewaltigungen aussieht, speziell bei Jugendlichen und Kindern. Da sind die Hand voll Zeitungsberichte die du gelesen hast wahrscheinlich ein Witz dagegen.
    Mir egal, ich kann mir nur vorstellen, dass heutzutage viel mehr Jugendliche andere Jugendliche vergewaltigen als früher.

    Zitat Zitat
    btw. hab ich schon mal erwähnt dass deine Posts irgendwie danach schreien gequotet zu werden? Ist mir schon öfter aufgefallen, weiß auch nicht warum
    Weil die meisten nicht mit einer Provokation leben können.

    Zitat Zitat
    *edit* Und auch hier (hab heute schon 2-3x ausführlicher auf das Thema geantwortet, anderes Forum) gilt: Wenn Posts länger werden geht mir oft die Übersicht verloren / schleichen sich Fehler ein, insofern dürfen diese behalten oder anderswo abgegeben werden =p
    Sofern man sie findet.....

    Zitat Zitat von Ianus
    Wenn du dich mal mit Sexualmördern befasst: So gut wie jeder davon gibt an, dass ihn der Zugang zu Pornographie eine Zeit lang von der Tat abgehalten hat. Und andere Untersuchungen haben ergeben, dass Pornographie auch leicht mit einem Sinken der Vergewaltigungen in Verbindung gebracht werden kann.
    Ich spreche auch nicht von Sexualmördern, sondern von 13-Jährigen Kiddies, die andere 13-Jährige Kiddies vergewaltigen. Hätten sie von Sex keine oder wenig Ahnung, würden sie vielleicht gar nicht auf solche Gedanken kommen. Meine Frage ist lediglich, ob diese Ahnung mit dem leichteren Zugang zu sexuellen Medien korreliert.

    Zitat Zitat von Gorewolf
    es ist mal wieder so weit der innenminister droht mit verbot von Gewalt-PC-spielen
    Nur um es zu erwähnen, ich bin gegen Verbote. Was man bei euch so abzieht ist so ziemlicher unter aller Sau, zum Glück bin ich Schweizer.

    Zitat Zitat von Whiz-zarD
    Nur die Computerspiele waren niemals harmloser. Durch heutige Technik sehen sie nur besser aus.
    Das ist aber ein wesentlicher Punkt: Ob man irgendwelches Pixelmus sieht oder fast reale Menschen, denen die Eingeweide aus dem Körper fliegen, macht doch ziemlich einen Unterschied. Ok, Fleischhäufchen klingen schon lustig, aber wenn man als Laie eh nicht gleich erkennt, was es ist?
    Und zweitens gibt es heute massenweise mehr Spieler als zu Zeiten des C64 und die Spiele sind viel mehr in der Öffentlichkeit als früher wo das ganze nur den Freaks ihr eigen war.

    EDIT: Hab den Abschiedsbrief mal durchgelesen:

    "Als letztes möchte ich den Menschen die mir was bedeuten, oder die jemals gut zu mir waren, danken, und mich für all dies Entschuldigen!"

    Scheinbar gab es niemand, der ihm wirklich wichtig war. Einfach ne Entschuldigung für sowas ist recht armseelig, ebenso sein ganzes depressives Gequatsche. Leid tut mir der Typ definitiv nicht... und zielen konnte er wie gesagt nicht mal.

    Geändert von TheBiber (21.11.2006 um 16:25 Uhr)

  19. #19
    Zitat Zitat von Saph Beitrag anzeigen
    eat a cheeseburger, bitch.
    aehm...nein, das hat nichts mit einer theorie o.ae. zu tun, das ist fakt und laengst bekannt. heil metalblacksatanofevilrockmusic.
    bleib ganz ruhig....

    Zitat Zitat von haebman
    Cheeseburger sind toll. Wohl noch nie ein Burgerwettessen mitgemacht
    Da zuzusehen, DAS ist Unterhaltung
    ok, überredet

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •