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Thema: Sonnenblumen

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Hm, ich hab die Geschichte überhaupt ganz gelesen was wohl Ausdruck genug ist, nur das Ende...
    Zitat Zitat
    [...]Worte war und wie sie auf den Heimweg gingen[...]
    Also auch wenns aus dem Zusammenhang gerissen ist, es macht auf jede erdenkliche Art keinen Sinn, weshalb ich von einem Rechtschreibfehler ausgehe^^
    Was mir sonst nicht am Ende gefallen hat, dass ich die Geschichte vergesse noch bevor ich in 20 Minuten anfange zu Pokern. Ich mag den letzten Satz nicht, für einen letzten Satz haut er nicht rein oder um, nüchts. Der letzte Satz sollte bängig werden, weil der bei nem guten Ende meist noch hängenbleibt, also zumindest die letzte "Aussage". Hm, kommt vl. später ein Edit wenn ich wieder weiß was ich sagen wollte.

  2. #2
    Hi qed,
    an sich gefällt mir die Geschichte.

    Inhaltlich denke ich mal, dass der Mann verbotener weise etwas mit der Frau im roten Kleid angefangen hatte und nun dafür verbrannt wird. Hört sich etwas nach irgendeiner fundamentalistischen Gesellschaft an, die die Sache mit Männer und Frauen recht eng sehen. Die ganze Szene mit den Sonnenblumen hat er wohl kurz vor seinem Tod nur geträumt. Soll vielleicht die schöne Zeit mit ihr symbolisieren. Auf jeden Fall konnte sie sich vor dem Feuer - der Strafe - retten in dem sie in den Brunnen - in Sicherheit - sprang.
    => Alles in allem ne Gesellschaftskritik?
    => Und vielleicht verwendest du ja absichtlich so eine ältere Sprache, um auf die Zeit hinzudeuten?

    Hoffentlich ist auch die Frau nicht nur eine Metapher, sonst geht das da oben alles nicht auf

    Deine Sprache ist größtenteils in Ordnung, wirkt ab und zu aber ein wenig zu verkünstelt oder antiquiert. Sind aber nur ein paar Formulierungen, die mir da nicht passen. Mal schauen ob ich Stellen finden kann...

    "...bis ich schliesslich die Mitte gefunden hatte. In der Mitte stand ein alter Brunnen..."
    - Zwei Mal Mitte. Beim zweiten Satz vielleicht so anfangen: "Dort stand..."

    "...aus jener Munde das Wasser spritzte. Aber das wichtigste, was jene Idylle..."
    - Erstens wieder eine Wiederholung (jene), zweitens wirklich ein Tick zu gekünstelt, also das "jender Munde"

    Dann verwendest du recht häufig "welche/-s/-r" als Relativpronomen, anstatt normaler Sachen wie der/die/das. Geht zwar wahrscheinlich durch, liest sich für mich aber wieder arg künstlich und pseudopoetisch.

    Beim Schluss gebe ich aka Recht. Ein etwas unwürdiger und profaner Abschluss. Zumal:
    "...machte er sich so seine eigenen Gedanken dazu."
    - Ist für die restliche Sprache ein wenig zu umgangssprachlich, oder?

    Ansonsten hats mir wie gesagt gefallen, wenn auch etwas kurz - sowohl von der Textlänge als auch von der Handlung.

    Bye,
    Neo

  3. #3
    Hi Qed,

    Schöne neue Geschichte hast du da. Ich finde, sie ist sehr bildhaft und auch zum Teil poetisch geschrieben, am Anfang der Geschichte wusste ich nicht genau worauf du hinauswillst aber am Ende wird es dann klar. Die Idee finde ich nicht schlecht, nur die Geschichte und die Story ist für meinen Geschmack etwas zu kurz geraten. Der Stil ist gut und durchwachsen, besser als ich es je fertigbringen würde
    Na ja kurze aber gute Geschichte.

  4. #4
    Zitat Zitat
    Hm, ich hab die Geschichte überhaupt ganz gelesen was wohl Ausdruck genug ist, nur das Ende...
    Ist das jetzt ein Kompliment? ^^

    Zitat Zitat
    Inhaltlich denke ich mal, dass der Mann verbotener weise etwas mit der Frau im roten Kleid angefangen hatte und nun dafür verbrannt wird. Hört sich etwas nach irgendeiner fundamentalistischen Gesellschaft an, die die Sache mit Männer und Frauen recht eng sehen. Die ganze Szene mit den Sonnenblumen hat er wohl kurz vor seinem Tod nur geträumt. Soll vielleicht die schöne Zeit mit ihr symbolisieren. Auf jeden Fall konnte sie sich vor dem Feuer - der Strafe - retten in dem sie in den Brunnen - in Sicherheit - sprang.
    Eine Interpretation die recht nahe an meiner ist.

    Zitat Zitat
    => Alles in allem ne Gesellschaftskritik?
    Nein eher weniger, die Geschichte entstand emotional, die nicht unbedingt auf das hinaus will. Der Gedanke kam mir spontan, und ich konnte bis zum Ende auch einfach locker durchschreiben.

    Zitat Zitat
    => Und vielleicht verwendest du ja absichtlich so eine ältere Sprache, um auf die Zeit hinzudeuten?
    Verflucht sollen jene alten Bücher sein, die mir die Sinne vernebeln, wie dem Quijote seine Ritterbücher. ^^ Wie gesagt die Geschichte entstand einfach ganz spontan und ich hab auch nie gross überlegen müssen, was ich als nächstes Schreiben soll, es kam wie von selbst, deshalb evtl. auch all die altmodischen oder wie du sagst antiquierten Wörter. Aber jedenfalls soll die Geschichte so zur Zeit der Hexenverbrennungen und der Inquisition spielen.

    Zitat Zitat
    Hoffentlich ist auch die Frau nicht nur eine Metapher, sonst geht das da oben alles nicht auf
    Hehe nein ist sie in der Tat nicht, sie existiert in „Fleisch und Blut“

    Zitat Zitat
    Dann verwendest du recht häufig "welche/-s/-r" als Relativpronomen, anstatt normaler Sachen wie der/die/das. Geht zwar wahrscheinlich durch, liest sich für mich aber wieder arg künstlich und pseudopoetisch.
    Wie gesagt, das ist nicht mal Absichtlich, so schreib ich einfach. Aber ich befinde mich eh noch in einem Lernprozess, da ich das erst seit kurzem mach (kgs schreiben).
    Aber danke für deine Ausführliche Kritik!

    Hmm joa zum Schluss, ich wollte ihn erst ein wenig klarer machen, aber misslang mir irgendwie, da dort auch der Schreibfluss meinerseits plötzlich aufhörte.

    Deshalb auch kurz vor dem Schluss:

    Zitat Zitat
    Ich vermochte ihr Gesicht nicht zu deuten; Traurig, Wütend, Glücklich?
    Hat sie den Protagonisten nun verraten, Verraten durch Feigheit oder unwillkürlich und sie wollte es gar nicht? Oder ist sie doch Glücklich? Dazu kann sich ja jeder nun seine eigenen Gedanken machen, aber eigentlich wollte ich hier ne klarere Stütze geben. Deshalb ists mir wohl auch nicht richtig gelungen, ich wollte die Geschichte halt auch abschliessen...

    Zitat Zitat
    Der Stil ist gut und durchwachsen, besser als ich es je fertigbringen würde
    Danke, aber ich finde deinen Stil auch nicht schlecht. Und ob meiner besser ist kann ich nicht wirklich beurteilen. Jedenfalls kann ich nur sagen, dass man nicht unbedingt eine Begabung zum Schreiben braucht sondern auch Übung den Meister machen kann...

  5. #5
    Zitat Zitat von qed Beitrag anzeigen
    Ist das jetzt ein Kompliment? ^^
    Wenn sie tieflangweilig wäre, hätte ich sie sicherlich nicht zuende gelesen

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