Ergebnis 1 bis 20 von 133

Thema: XP ersetzt 2k und 2k3??

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Zitat Zitat
    Aber wenn ich schon für den XP für vernünftige Ergebnisse eine Scriptsprache lernen muß
    Musst du nicht. Wenn du im übrigen so denkst darfst du auch nicht mit dem 2k oder 2k3 arbeiten, weil die können ja noch weniger. Im übrigen kannst du dann wenn Minerva draussen ist auf den nächsten Maker XYZ warten, der vermutlich noch besser wird als Minerva. Jeder Maker wird mehr Möglichkeiten haben als seine Vorgänger, das ist ein normaler Vorgang. Gegen ein bestehendes Produkt zu argumentieren, daß ein anderes, welches seit Jahren in der Entwicklung ist und nicht abzusehen ist wann es herauskommt, besser ist, argumentiert an der Realität vorbei. Es geht darum welchen Maker man Neulingen empfiehlt die JETZT anfangen zu makern und nicht erst in 5 Jahren.
    Es ist nicht auszuschließen, daß man später vielleicht eher zu Minerva raten kann, aber aktuell ist er einfach nicht im Rennen.

    Es ging mir auch mehr darum, daß du auf der einen Seite gegen den XP argumentierst eben weil er mehr Möglichkeiten durch Ruby hat und "weniger" auf Einsteigerfreundlichkeit getrimmt ist (wobei ich den XP immer noch als einen der idiotensichersten Game-Authering Tools bezeichnen würde, die ich kenne) und dann aber von einem Maker schwärmst der genau dasselbe in einer stärkeren Form bietet, was du beim XP kritisierst (weniger Einsteigerfreundlich, dafür mächtiger). Vielleicht willst du ja doch die eierlegende Wollmilchsau =).

  2. #2
    @108 Sterne
    Zitat Zitat
    Und ich verstehe nicht, warum Ihr Enterbrain für fehlende Features so sehr in Schutz nehmt.
    Natürlich kann man Scripte einfach kopieren und pasten, aber wenn dann irgendetwas im Spiel nicht funktioniert, kann man ohne Ruby-Kenntnisse den Fehler nicht finden.
    Der XP hat mehr Features als die alten Maker, deswegen nehme ich Enterbrain in "Schutz". Für mich ist der Maker eine akzeptable Weiterentwicklung und der Schritt in die richtige Richtung. Und wenn ein Script nicht funktioniert, dann kann man immer noch den Entwickler oder allgemein in Technikforen nachfragen.

    Zitat Zitat
    Entschuldigung, aber die Entwickler wollen ja auch ein Produkt verkaufen, da kann man einen gewissen Arbeitsaufwand als Kunde erwarten. Wir reden hier ja nicht von einer Hobbygruppe, die in ihrer Freizeit im Hobbykeller ein bißchen zum Spaß einen Editor bastelt. Ziel des Herstellers sollte nicht der kleinste gemeinsame Nenner sondern das Bestmögliche sein.
    Was das Bestmögliche ist, hängt aber immer vom Betrachter ab. Die einen wollen dies, die anderen wollen das, man kann es nie jedem recht machen.

    Zitat Zitat
    Von wegen Geschmackssache: Ja, es ist Geschmackssache, aber außerhalb des Dragon Quest-Verrückten Japan ist das modernere ATB mit Sicherheit beliebter als das altmodische Front View-System. Und ich empfinde es nicht als wesentlich aufwendiger, ATB- Kämpfe auszubalancieren als rundenbasierte.
    ATB soll beliebt sein? Ich weiß nicht so recht. In den kommerziellen, östlichen Rollenspielen, die ich in letzter Zeit gespielt hab, sind eher andere Kampfsysteme die Regel. Ob nun strategische Systeme wie in Arc:TotS, oder action-orientierte wie in Star Ocean:Till the End of Time oder Shadow Heartsovenant. Von westlichen Rollenspielen brauch ich gar nicht erst zu reden. Solche Systeme wird man auf dem Maker sicherlich kaum umsetzen können. Von daher sind die Sideview-ATB-Kampfsysteme der Maker sicherlich genauso altmodisch wie die Frontview-Kampfsysteme.

    Zitat Zitat
    Da liegt der springende Punkt: Er hat die Funktionen der alten Maker;
    aber ohne Ruby hat er dummerweise keine neuen (schon früher wünschenswerten) Funktionen erhalten. Mehr ein Schritt zur Seite als ein Schritt nach vorne.
    Nicht beim Eventcode, das stimmt, aber die Grafikengine wurde stark verbessert. Bei dem Wert, den die Community auf die Grafik legt, ist das doch was Gutes, oder nicht? =3 Es war in der Makercommunity schon immer so, dass man nur mit Fleiß etwas besonders aus seinem Spiel machen konnte. Das wird sich auch mit dem XP, dem Minerva und deren Nachfolgern nicht ändern. Kein Programm wird einem die ganze Arbeit abnehmen können. Ok, außer es gibt später mal PCs mit künstlicher Intelligenz, aber dann haben die ja das Spiel gemacht und nicht der Entwickler.

    Zitat Zitat
    Ich bevorzuge gerade die "lästige Scriptarbeit" mit ihren durch Logik halbwegs nachvollziehbaren Befehlen gegenüber einer abstrakten Programmiersprache.
    Die Logik, die man für die Eventscriptsprache braucht, ist im Prinzip die Gleiche, die man für eine Programmiersprache braucht. Selbst wenn man wie ich kaum Ruby kann, lässt sich damit schon sehr viel Arbeit sparen. Alleine weil man für die ganzen Menüeinträge in einem Custom-Menü keine Pictures mehr braucht, sondern den Text direkt auf den Bildschirm zeichnen kann. Grafik macht beim Makern mMn die meiste Arbeit, schon alleine deswegen lohnt es sich Ruby einzusetzen. Berechnungen lassen sich mit Ruby natürlich auch viel komfortabler scripten als mit dem Eventcode.

    Zitat Zitat
    Die Maker-Größen sagen, der alte Maker macht´s nicht mehr lange, der Nominierungsschluß für den ultimativen Award liegt nur ein paar Wochen entfernt, und viele ihrer kleinen "Jünger" folgen dem Ruf und halten weitere Bemühungen für sinnlos.
    Wenn sie den XP benutzen und vielleicht sogar kaufen ist das doch gut. Ich sehe da jetzt kein großes Problem. Wer sein zu 75% fertiges 2K-Spiel nur wegen so was aufgibt hat wie gesagt selber schuld.

  3. #3
    Nunja, es stimmt schon, dass der XP mit weitaus mehr Möglichkeiten als der 2k/2k3 glänzen kann und um einiges einsteigerfreundlicher ist.

    Nur manchmal frage ich mich: Warum will ich das überhaupt? Die Grundidee des Makers war es immerhin Spiele im alten SNES-Stil spielend auf den Bildschirm zu zaubern. Davon weicht der XP in meinen Augen immer mehr und mehr ab. Um es sich zu vereinfachen wird Ruby benötigt, die Auflösung wurde hochgeschraubt und die Grafiken ansich sind viel detailreicher (zumindest das RTP) aufgebaut als bsw. im 2k.
    Natürlich könnte z.B. auch ich mein Projekt neu auf dem XP beginnen und mir damit einen neuen Batzen Arbeit aufdrücken. Bis dahin kein Problem. Nur irgendwie will ich das überhaupt nicht. Ich möchte kein Spiel mit einer unvergesslichen und umwerfenden Technik/Grafik erschaffen. Es geht mir lediglich darum, das Spiel im alten Retro-Look darstehen zu lassen und eine packende Story sowie spannende Dialoge zu bieten.

    Und ich persöhnlich finde, dass der XP mit seinen Möglichkeiten aus der Reihe fällt. Wie seltsam sich das auch immer anhören mag...

  4. #4
    Zitat Zitat von Morlorx
    Nur manchmal frage ich mich: Warum will ich das überhaupt? Die Grundidee des Makers war es immerhin Spiele im alten SNES-Stil spielend auf den Bildschirm zu zaubern.
    Hä,ich dachte der Maker XP sei da,damit man sich jedes Spiel selbst machen kann,oder? Der Super Nintendostil ist doch nur ,weil die Ressourcen von Super Nintendo sind. Warum redest du dann sowas?

    Zitat Zitat
    Es geht mir lediglich darum, das Spiel im alten Retro-Look darstehen zu lassen und eine packende Story sowie spannende Dialoge zu bieten.
    Warum machst du dann nicht gleich so ein Normal Nintendo Spiel wie FF eins oder sowas? Die Leute machen doch nur Super Nintendo Grafik,weil sie es nicht besser können. Wer Talent hat macht doch was besseres.

  5. #5
    Zitat Zitat
    Die Grundidee des Makers war es immerhin Spiele im alten SNES-Stil spielend auf den Bildschirm zu zaubern.
    Das denke ich nicht. Die Grundidee hinter den RPG-Makern ist es ein Programm anzubieten, mit dem man auf denkbar einfache Weise Rollenspiele erstellen kann. Ob das nun Retrospiele sind (was ironischerweise bei den meisten Makerspielen nicht mal zutrifft), oder ob sie anders aufgebaut sind, spielt dabei keine Rolle.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •