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Thema: Quo Vadis Bioware?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Ich bin hin und her gerissen.
    Einerseits denke ich, dass Bethesda mit Morrowind und Oblivion bewiesen hat, dass man auch gute Games machen kann, die auf PC und Konsole erscheinen. Insofern habe ich nicht so viel Angst vor dieser Entwicklung.
    Andererseits aber gab es speziell bei Oblivion Entwicklungen, die in meinen Augen Schwächen im Vergleich zu MW darstellen, und ich habe manchmal das Gefühl, dass diese teils auf die veränderte bzw. erweiterte Zielgruppe betreffs der Konsole zurückzuführen sind. Sprich, das PC-Publikum musste zu Gunsten des Konsolenpublikums Abstriche betreffs seiner bevorzugten Spielweise machen. MW erschien zwar auch für eine Konsole, aber bei Oblivion gab es eine Umgewichtung auf die Bedürfnisse der Konsolenspieler, während MW noch ein PC-Spiel war, das eben auch für Konsoleros erhältlich war.

    Bitte versteht das nicht falsch, liebe Konsolenspieler, aber diese Umgewöhnung beim Spielstil war für mich als langjährigen PC-Zocker sehr schwierig, und einige Morrowind-Veteranen konnten sich mit vielen Veränderungen gar nicht anfreunden.

    Ich muss allerdings zugeben, dass mir Oblivion jetzt nach der erfolgten Umgewöhnung praktisch genauso viel Spaß wie MW macht. Und vielleicht ist es auch unfair, alle Veränderungen bei TES4 auf den Konsolenmarkt zurückzuführen. Schließlich hat sich seit MW auch viel anderes geändert, und es sind neue Generationen von Zockern nachgerückt, die andere Bedürfnisse haben.

    Dass nun auch Bioware auf den lohnenden Konsolenspielemarkt vorstoßen will, ist verständlich. Die Zeiten werden härter, der Markt ist umkämpft, die Nachfrage für Konsolenspiele wächst, und die Entwicklung guter Spiele verschlingt immer mehr Geld.

    Ich habe nur eine Bitte an Bioware: Vergesst eure Wurzeln nicht und versucht wie Bethesda einen Kompromiss zu finden, der PC-Spieler und Konsolenspieler zufrieden macht, auch wenn man es nicht allen recht machen kann.
    Versucht bitte nicht, euren langjährigen PC-Kunden künftig Handheld-Games auf dem PC als epische Rollenspiele anzubieten, sondern befriedigt die wirklichen Wünsche beider Kundengruppen.

  2. #2
    Zitat Zitat von GreyWolf Beitrag anzeigen
    ......
    Andererseits aber gab es speziell bei Oblivion Entwicklungen, die in meinen Augen Schwächen im Vergleich zu MW darstellen, und ich habe manchmal das Gefühl, dass diese teils auf die veränderte bzw. erweiterte Zielgruppe betreffs der Konsole zurückzuführen sind. Sprich, das PC-Publikum musste zu Gunsten des Konsolenpublikums Abstriche betreffs seiner bevorzugten Spielweise machen. MW erschien zwar auch für eine Konsole, aber bei Oblivion gab es eine Umgewichtung auf die Bedürfnisse der Konsolenspieler, während MW noch ein PC-Spiel war, das eben auch für Konsoleros erhältlich war.
    Morrowind war mir zu frei, d.h. da war ich ziemlich schnell verloren, aber das heißt nicht das ich bei allen Schritten ein Popup benötige. Ich kann durchaus Sachen selbstständig in einem Journal nachlesen und unter Umständen auch eintragen (siehe Wizardry 8).
    Da war Oblivion zu eingeschränkt, gut das man das am PC ändern konnte. Ich glaube auch, daß man irgendwie den Konsolenspielern zu wenig zutraut. Außerdem zieht man sich dadurch Spieler heran, die nur mit so Hilfen spielen können. Alles eine Frage des Lernens, was bei Konsolenspielen absichtlich(?) verhindert wird?

  3. #3
    Ich möchte mal in den Raum werfen, dass ein gutes großes Westrollenspiel auf dem Handheld so ziemlich das Geilste ist, was es gibt. Denn auf den Dingern zählt für mich allen voran die Langzeitmotivation (haben Westrpgs), die Technik ist mir aber unterwegs völlig egal. (gut für westrpgs, oblivion find ich immernoch doof )
    Ein gutes Beispiel sind die offiziellen Herr der Ringe Spiele, auf dem PC würd ich niemals (inzwischen ) SO viel Zeit für sich ewig wiederholendes Hack'n'Slay verbringen, aber für zwischendurch ist das geil. Mit Story wärs natürlich noch besser. Einziges wirkliches Problem ist für mich die Steuerung, aber das haben sie selbst mit der Heroes of Might & magic Version für den Game Boy gut hingekriegt, vor 10 Jahren. Ist also machbar.

    Sonst ist mir das Ganze egal. Eine Firma geht immer nur mit den Kunden und der Hardware, deshalb ist es irgendwo stumpf, sich über Bioware aufzuregen, wenn die Spiele nunmal gut auf Konsolen zu konvertieren/programmieren sind oder mehr Geld bringen, is doch klar. Jeder Idealismus wäre da auch unangebracht, auch wenn natürlich angenehm im Sumpf des Kapitalismus. xD'' Anfangen muss man aber bei den Gamern, ist genau wie bei Spartenspielen. Wieso entwickeln, wenns eh keiner kauft?

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