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Schwertmeister
Jop, eines in Rot/weiß. Ist aber nur schwer auszubalancieren und ganz ohne Kreaturen kommt man halt nicht weiter. Ich hatte halt einige Mauern (0/7 Wall of Junk, Moving Fortress 0/6 Artefakte, was auch as Mauer angreifen kann, Wall of Stone 0/8 rot). Das Problem ist dabei deine Manabasis. Du brauchst einfach zuviel, wenn du mehr als eine Hexerei oder einen Spontanzauber rauskriegen willst. Gerade wenn am gegen die schnellen Kreaturendecks (Rebellen, Goblins & Co.) spielt, kann es schnell passieren, dass du kein Land mehr siehst. Klar kann man dagegensteuern (Artefakt Crawlspace, wo dich nicht mehr als 2 Kreaturen angreifen können) oder weiße Verzauberungen (sobald fünf oder mehr Kreaturen im Spiel sind, zerstöre alle Kreaturen), zur Not dann halt ein Wrath of God oder eben ein Catastrophe... . Bösium-Strip ist auch ein nettes Artefakt, mit dem man die oberste karte au dem Friedhof nochmal spielen kann wenn es eine Sorcery oder ein Instant ist.
Bei Blau dagegen wirst du um "billige" Counter bzw. Kartenzieher nicht umhinkommen. Solltest Dir auch Kreaturen anschauen, die nette "Comes-into-play-Effekte haben. Spontan fält mir da eine 6/6er rote Kreatur ein, die allen Kreaturen 4 Schadenspunkte zufügt, wenn sie ins Spiel kommt. Oder die Galeerenqualle(blau). Gibt auch nette rote Verzauberungen, die allen Kreaturen, die ins Spiel kommen, 2 Schadenspunkte zufügen. Ach ja, ein Dingho-Staff (hoffe, ist so richtig geschrieben) ist ganz praktisch. Für alle Kreaturen, die auf den Friedhof gehen, fügt der Stab den Besitzer der Kreaturen 2 Schadenspunkte zu. Wie gesagt: in der Theorie ganz nett. In der Praxis aber sehr schwierig umzusetzen, da du auch um Mana-Artefakte nicht herumkommen wirst bzw. Länder, die mehr als ein Mana produzieren (hatte halt Manabatterien und das alte Urzas Länderset, bestehend aus Urzas Turm, Urzas Kraftwerk und Urzas Mine mit drin). Du kommst meist eher langsam ins Spiel, hast meist Manaprobleme und bist meist eher dazu verdammt zu reagieren statt zu agieren...
Sicher hat man mit Blau und seinen Übernahme/Kontrollkarten ein wenig mehr "Gemeinheiten" an der Hand als mit weiß. Mir ist auch bewußt, das bei Magic in den neueren Editionen konsequent das Prinzip schneller, besser, höher, weiter fortgesetzt wurde (was Fähigkeiten und Spruchkosten betrifft). Das gilt aber auch für deinen Gegner. Wenn der in der ersten oder zweiten Runde es schafft, ein bis zwei Kreaturen auszuspielen, kommt man schon ein wenig in Zugzwang.
Mit so einem Deck kann man im ersten Spiel sicher noch überraschen. Im zweiten kann es aber ganz böse nach hinten losgehen...
Das Deck habe ich immer noch. Habe es auch ein wenig modifiziert, setze es aber nur im Teamspiel (2vs2) ein... wenn überhaupt. Warscheinlich ist da eine rot/weiße Kreaturenschwemme effektiver...
Fazit:
Diese Art der Kreaturenlosen Decks ist wegen der Vielzahl der benötigten Karten in der Bibliothek, des Manabedarfes und der benötigten Handkarten schwer auszubalancieren. Meist haben solche Decks auch zwei oder drei "Backbone-Karten", ohne die sie nicht oder nur schwer in Fahrt kommen. Wenn ein Gegner das erkennt, nun ja. Und man ist deutlich auch deutlich anfälliger, gerade wenn der Gegner mit Discard-Decks spielt...
P.S.:
Bin gerade außerhalb unterwegs und habe keine Zeit, die namen bestimmter Karten, die sicher falsch geschrieben sind, zu verbessern
.
Cheers
Silence
Geändert von Silence (23.04.2007 um 18:17 Uhr)
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