Ergebnis 1 bis 5 von 5

Thema: Eine Kurzgeschichte

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Puh, war ein ganz schöner Kraftakt, sich durch diese Geschichte zu kämpfen...

    Zuerstmal solltest du ab und zu Absätze machen, logisch unterteilte Texte rocken irgendwie mehr als Textwüsten. Und sind natürlich lesbarer.

    Was mich am meisten an der Geschichte nervt ist der absolut abstruse Inhalt. Zum einen beschreibt der Erzähler in vielen vielen Zeilen die Natur, das Unwetter, die Gewalt. Aber zum anderen wird immer wieder gesagt, dass es dem Protagonisten egal sei. Immer und immer wieder.

    Nun hat der kluge Leser das schon nach einigen Zeilen bemerkt: Ajo, ein einsamer trauriger Typ auf ner Klippe, sieht ziehmlich scheisse um ihn herum und in ihm aus, aber es scheint im wegen irgendeiner emotionalen Krise nichts auszumachen, fein. In dem Moment wo der Leser das begreift und offen ist für einen Fortschritt in der Story, haust du ihm weitere Gewittermetaphern und "es war im egal"s um die Ohren, und davon sehr sehr viele.

    DAS ist es was deiner Story wirklich schadet. Einige Bilder und Metaphern sind nämlich wirklich gut, die von blutenden Felsen und so. Diese wird der Leser aber oft nie zu Gesicht bekommen, weil er vorher vor der ganzen Gleichgültigkeit, die schon fast eine Parabel zwischen Geschichte und Leser sein könnte, kapituliert.

    Ja am Ende, nach viel viel Kampf und Anstrengung (ja ich hab fast geglaubt ich hab die ganzen egals besiegt, aber es kamen noch mehr..) geht dann auch die Geschichte weiter. Wie immer gehts um Mädels, um ihre Beziehung zum Prot. Doch hier wo es interessant wird erklärst du zu wenig. Warum ist die Sache zwischen den beiden so kaputt, was ist passiert? Anstatt das zu erklären oder endlich von den verdammten Klippen wegzugehen lässt du ihn runterhüpfen.

    Nun verbleibe ich, der Leser, mit dem Eindruck, dass ich der Geschichte so egal war, dass sie mich umsonst neugierig gemacht, mich umsonst mit überflüssigen Passagen genervt hat, sodass ich mir auch überlegen muss, so ne Klippe zu suchen..
    Will sagen: Warum am Ende nicht mal ein wenig Klarheit, ein paar Antworten, ein richtiges , würdiges Ende, um mich fürs Lesen zu belohnen?

    Hört sich alles sehr negativ an, ist es auch, und macht auch irgendwie traurig weil einige wenige Passagen stilistisch sehr weit über dem Niveau der Geschichte schweben, also richtig gut sind. Die solltest du in einer weiteren Geschichte kapseln, einer Geschichte die zum Punkt kommt und wenigstens ne viertel Antwort offenbart, gegen Ende hin

  2. #2
    Ahhh... ich hatte auf soetwas gewartet. Danke sehr! =D


    Ja, wahrscheinlich hast du recht. Jetzt, wenn ich nochmals darüber anchdneke stimmt es tatsächlich dass ich es mit dem ,,egal" sehr übertrieben habe.
    Vorneweg: bei Gelegenheit werde ich die Geschichte mal umschreiben und eventuell das remake editieren oder neu Posten. Und nochmals ein dickes Danke für die Bewertung!

    So.. dann zu deinen kritkpuniten.. arbeiten wir sie nochmals alle einzeln durch. =)


    Zitat Zitat von NeoInferno
    Puh, war ein ganz schöner Kraftakt, sich durch diese Geschichte zu kämpfen...
    Entschuldige bitte..>_<

    Zitat Zitat
    Zuerstmal solltest du ab und zu Absätze machen, logisch unterteilte Texte rocken irgendwie mehr als Textwüsten. Und sind natürlich lesbarer.
    Ja.. im Word sieht alles immer anders aus. Ich werd das nächste mal auch die Augen des Lesers berücksichtigen..pardon.>_<

    Zitat Zitat
    Was mich am meisten an der Geschichte nervt ist der absolut abstruse Inhalt. Zum einen beschreibt der Erzähler in vielen vielen Zeilen die Natur, das Unwetter, die Gewalt. Aber zum anderen wird immer wieder gesagt, dass es dem Protagonisten egal sei. Immer und immer wieder.
    Nunja, dass ist teilweise sogar gewollt. Es sollte nur nicht nerig rüberkommen. Ich werde die Egalität (<- sagt man das so?) beschränken und auf ein geringeres Niveau der Wichtigkeit setzen. =)

    Zitat Zitat
    Nun hat der kluge Leser das schon nach einigen Zeilen bemerkt: Ajo, ein einsamer trauriger Typ auf ner Klippe, sieht ziehmlich scheisse um ihn herum und in ihm aus, aber es scheint im wegen irgendeiner emotionalen Krise nichts auszumachen, fein. In dem Moment wo der Leser das begreift und offen ist für einen Fortschritt in der Story, haust du ihm weitere Gewittermetaphern und "es war im egal"s um die Ohren, und davon sehr sehr viele.
    Nochmals.. im Remake werd ich es kürzen^^"

    Zitat Zitat
    DAS ist es was deiner Story wirklich schadet. Einige Bilder und Metaphern sind nämlich wirklich gut, die von blutenden Felsen und so. Diese wird der Leser aber oft nie zu Gesicht bekommen, weil er vorher vor der ganzen Gleichgültigkeit, die schon fast eine Parabel zwischen Geschichte und Leser sein könnte, kapituliert.
    Und nochmals: Die versprochene Kürzung versuche ich möglichst gut durchzusetzen.^^


    Zitat Zitat
    Ja am Ende, nach viel viel Kampf und Anstrengung (ja ich hab fast geglaubt ich hab die ganzen egals besiegt, aber es kamen noch mehr..) geht dann auch die Geschichte weiter. Wie immer gehts um Mädels, um ihre Beziehung zum Prot. Doch hier wo es interessant wird erklärst du zu wenig. Warum ist die Sache zwischen den beiden so kaputt, was ist passiert? Anstatt das zu erklären oder endlich von den verdammten Klippen wegzugehen lässt du ihn runterhüpfen.
    (Frage vorweg: Was ist ein prot?^^")
    Nun, danke für den Tipp. Wenn du als Leser dir mehr Klarheit in die geschichte wünschst werde ich als Auto natürlich anchkommen. Ich hatte eigentlich nicht sehr auf diese Detail geachtet und war überrascht als das angesprochen wurde. aber es scheint als wichtig rüberzukommen und wenn ein außenstehender Leser das sagt, wird es stimmen. Wird geändert. ist sogesehen kein Problem..



    Zitat Zitat
    Nun verbleibe ich, der Leser, mit dem Eindruck, dass ich der Geschichte so egal war, dass sie mich umsonst neugierig gemacht, mich umsonst mit überflüssigen Passagen genervt hat, sodass ich mir auch überlegen muss, so ne Klippe zu suchen..
    Will sagen: Warum am Ende nicht mal ein wenig Klarheit, ein paar Antworten, ein richtiges , würdiges Ende, um mich fürs Lesen zu belohnen?
    Nein, das wollen wir doch net. Wir brauchen doch noch kritker die sich Sachen wie meine Geschichten antun. =O
    Da Ende ist kein Problem...wie schon erwähnt. 'Nen Reamake ist wohl wirklich nötig..^^


    Zitat Zitat
    Hört sich alles sehr negativ an, ist es auch, und macht auch irgendwie traurig weil einige wenige Passagen stilistisch sehr weit über dem Niveau der Geschichte schweben, also richtig gut sind. Die solltest du in einer weiteren Geschichte kapseln, einer Geschichte die zum Punkt kommt und wenigstens ne viertel Antwort offenbart, gegen Ende hin
    *tröst* Wie gesagt. Für das Remake werde ich mir viel Mühe geben. Und dann könnet ih hier nochmals eine zusammenfassung all meiner Kommentare schreiben, aber das brauche ich hoffentlich nicht. ^^


    Danke nochmals...^^ Ich hof das Remake tust du dir auch nochmal an sobald es da ist.^^"

  3. #3
    Hab noch nie erlebt, dass sich jemand für so eine negative Kritik so bedankt hat

    Ja, und ein Protagonist ist die Hauptperson deiner Geschichte, um die sich alles dreht. (Klick!)

    Übrigens würd ich mit nem Remake noch etwas warten, weil hoffentlich noch andere Leser was zur Geschichte schreiben werden und sie vielleicht mögen oder so. Niemals eine Kritik oder eine Meinung als absolute Wahrheit ansehen - vielleicht bin ich auch nur ein inkompetenter Depp, der notorisch alles schlecht reden muss

    Byebye

  4. #4
    Ich bedanke mich nicht für die negative Kritik, sondern für die Kritik an sich.

    Das Remake wird gemacht, wenn ich Zeit dazu habe. Ich habe nie gesagt, dass ich es gleich jetzt mache.

    Was der Protagonist der Geschichte ist weiß ich selber..^^"


    Und ich sehe deine Bewertung nicht als absolute Wahrheit, sondern als Grundstein eben dieser an.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •