Also, als aller erstes will ich mich natürlich für die Rückmeldungen bedanken. Es macht wirklich viel Freude, wenn man postive Antworten bekommt für das was man gerne tut. Vor allem dann,wenn man selbst sich nur sehr schwer einschätzen kann. Ich bin selbst immer sehr unsicher bezüglich der Qualität meiner Arbeiten.
Um Stans Frage zu beantworten: Der Autor braucht sowohl Fleiß als auch Passion. Da ich aber von mir behaupten würde, schon ein leidenschaftlicher Schreiber zu sein, fehlt aus meiner Sicht im Moment nur der Fleiß.
Das war natürlich auch schon umgekehrt. Ich will das Wort Schreibblockade gar nicht laut aussprechen...![]()
Das Brecht/Weill- Ding, will sagen die Vertonung meiner Werke ist noch nicht weit fortgeschritten. "Ernst Ehrlich" ist eigentlich das einzige, welches wirklich aufnehmbar wäre. Wobei das auch stark von meinem Pianisten und mir abhängt. Bei jeder Probe spielen wir es doch etwas anders und versuchen es weiter zu perfektionieren, es ist also in einer immerwährenden Entwicklung.
An das Zirkusding haben wir uns auch schon herangewagt, mit Posaune,Trompete und Triangel.![]()
Ah,noch was Stan: Da ich selbst sehr wenige Gedichtbände lese, oder wirklich Lieblingsschriftsteller habe( es sind einfach zu viele), meine ich relativ unbeeinflusst zu sein. Was natürlich auch eine Täuschung ist. Irgendwoher muss ja alles kommen.
Aber so offensichtliche Merkmale wie den Gebrauch, ich meine zu wissen griechischer Oden?, nach der Hölderlinlektüre, habe ich bisher noch nicht feststellen können.
Kadaj, ansich hat das Cipo schon so erklärt wie ich es meinte.
Es steht auf der einen Seite nicht besonders viel hinter dem Namen, auf der anderen Seite eine ganze Menge. Je nach dem wie man es lesen will.
Als erstes ist Ernst Ehrlich eine wunderbare Alliteration, die sich in den Kopf frisst- sind ja beides Charakterzüge oder Eigenschaften. Beide grenzen ihn von den anderen Menschen, die ihn nicht besonders leiden können, wo er nicht angesehen ist, ab. Seine außenstehende Postion ist eindeutig. Aus der heraus er handelt, ganz unbeobachtet von der Gesellschaft. Die Löcher sind praktisch seine subtile Macht...vielleicht sogar so etwas wie eine Rache.
Ich weiß nicht, ob das jetzt besonders verständlich war... naja
Danke nochmal
nochmal zu Stan:
im letzten Gedicht kommt der Bruch zustande nachdem sie ihn abgewiesen hat. Das hatte ich jedenfalls so beabsichtigt. Hier ist er verletzt und wird direkt und angreifend... das wollte ich vermitteln, oder meinst du etwas anderes?





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Ich bin begeistert.
Besonders das gepräch der 90 jahre gefälltmir sehr gut !!!


