Hast Recht, ich bin vom falschen Maßstab ausgegangen. Dennoch glaube ich, dass es so oder so vorteilhaft ist jede Vorliebe nachvollziehen zu können =/.Zitat von Kelven
In der Tat, das meine ichZitat von Kelven
. Ob dann irgendein Spieler Bezug zur Realität sucht spielt da aber doch gar keine Rolle, den gilt es sicher nicht zu finden und Videospiele sind an und für sich ja ein abstraktes Medium. GTA ist ja auch nicht umsonst so erfolgreich, ohne Konsequenzen den bösen Jungen spielen zu dürfen ist für viele Spieler eine befriedigende Sache, ich habe auch jede Menge Spaß damit wie ein bekloppter durch die Stadt zu heizen und mir wilde Verfolgungsjagden mit der Polizei zu liefern. Da ist das moralische Empfinden gar nicht eingeschaltet, das finde ich weder fragwürdig, noch gefährlich da ich im Grunde nichts anderes mache wie in den meisten Spielen auch, nur eben in einem anderen Rahmen.
Oder um noch ein Beispiel zu liefern bei dem die Situation etwas anders aussieht. Devils Deception ist bei der Moral ganz gut mit von der Partie. Es verirren sich etliche Glücksritter in das Schloss bzw. die Zufluchtsstätte des Protagonisten, alle aus verschiedenen Motiven und der Spieler hat als Schlossherr die Aufgabe mit Hilfe von fiesen Fallen alle Eindringlinge über den Jordan zu befördern. Da gibt es auch Grüppchen die das Kopfgeld kassieren wollen um eine teure Behandlung für die Tochter zu finanzieren und ähnliche Geschichten. Im Grunde ist man also keine nette Person obwohl die Hintergründe ein ganz anderes Bild zeichnen. Teilweise sehr fragwürdig, aber das hat für mich seinerzeit den großen Reiz ausgemacht und natürlich die diabolische Freude wenn eine hinterlistige Falle im richtigen Augenblick zugeschnappt hat.
Der Spieler betreibt also eigentlich ein absolut dreckiges Geschäft, ändert aber nichts am Spielspass und am Verständnis für den Protagonisten dessen eigenes Schicksal einfach immer über seine Taten zu schweben scheint. Für mich jedenfalls ein Beispiel wie es ein Titel richtig gemacht hat dem Spieler seine Handlungen begreiflich zu machen und Zweifel aufkommen zu lassen (die ich aber eigentlich dennoch nicht hatte, stand für mich noch immer die Mechanik zu weit im Vordergrund).






. Ob dann irgendein Spieler Bezug zur Realität sucht spielt da aber doch gar keine Rolle, den gilt es sicher nicht zu finden und Videospiele sind an und für sich ja ein abstraktes Medium. GTA ist ja auch nicht umsonst so erfolgreich, ohne Konsequenzen den bösen Jungen spielen zu dürfen ist für viele Spieler eine befriedigende Sache, ich habe auch jede Menge Spaß damit wie ein bekloppter durch die Stadt zu heizen und mir wilde Verfolgungsjagden mit der Polizei zu liefern. Da ist das moralische Empfinden gar nicht eingeschaltet, das finde ich weder fragwürdig, noch gefährlich da ich im Grunde nichts anderes mache wie in den meisten Spielen auch, nur eben in einem anderen Rahmen.
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