&Zitat von Gogeta-X
Wenn ich mich mal einmischen dürfte. Ich spiele Kingdom Hearts II gerade noch mal, zwecks Zeitvertreibs. Tatsächlich ist die Handlung des zweiten Teiles „komplexer“ und „komplizierter“ als jene des Erstlings, sofern diese Wörter nicht maßlos übertrieben sind. (Chains of Memories vergessen wir einfach, da das Spiel plottechnisch gesehen wertloser Softwaremüll, aus spielerischer Sicht gesehen, aber gerade noch ein spaßiges Rollenspiel mit Wahnsinnszwischensequenzen ist.) Genau betrachtet hat Square bei Teil 2 einfach nur einen komplexeren Erzählstil benutzt, als dies bei Teil 1 der Fall war, wie Zeuge Jenovas angedeutet hat. Aber muss jedes RPG aus der Verlegenheit heraus nicht von Anfang an verstanden werden zu können, gleich mit einer guten und komplexen Geschichte gesegnet sein? Wohl eher kaum. Selbst bei einem Holy Magic Century, welches wohl den plottechnischen Tiefpunkt der RPG-Geschichte markiert, wusste man am Beginn noch nicht was hinter dem Verschwinden des Vaters und des Buches steckt. Nur weil das sehr knapp vor dem Showdown noch mal halbherzig aufgelöst wird, kann wohl noch keine Rede von einer epischen Handlung und dergleichen sein. Betrachtet aber mal was während dem Spiel passiert. Neue Welten werden entdeckt und dort werden Abenteuer mit den jeweiligen Einwohnern bestritten, die nur am Rande was mit dem Hauptplot zu tun haben (Siehe Kater Karlo). Es ist immer dasselbe Schema. Pro Welt braucht man gerade mal 1 bis 2 h. Dafür zahlen sich die Bonuscharaktere wie Aladin, etc. einfach nicht aus. Die sind einfach nur als spielbare Figuren da, weil es Fanservice ist. Am Rande bekommt man etwas von der Rückkehr von Antagonisten des ersten Teiles (siehe Malefiz) und der Organisation XIII mit, aber die Zwischensequenzen dienen wohl nur dem Mittel zum Zweck. Ein kurzes Auftauchen eines Kapuzenmannes reicht, um die Reise in eine neue Welt zu rechtfertigen. So könnte man jetzt weitermachen. Im Endeffekt spielt man KH II was Story angeht nur, um herauszufinden was die Geschehnisse im dreieinhalb Stunden langem Intro wirklich bedeuten. (diese Anspielungen auf Matrix passen imo schon gar nicht in DiEsEs Spiel) Die Auflösung ist dann doch wohl nicht so immens genial. Und mal ehrlich. Wer hat das nicht noch sofort in der ersten Szene bemerkt, dass Diz Immerhin erkannte man seine markante Augenfarbe als auch den Teint der Haut. Das die Stimme eine andere war, diente wohl nur dazu, dass kleine Kinder welche wohl die Hauptzielgruppe des Spieles war, das nicht sofort bemerken. Ansem ist plötzlich nicht mehr Ansem, Diz nicht Diz, Anagramme mit einem X machen die Story aus, etc. Dieses Verwirrspiel mag so ganz und gar nicht zu KH passen. Die Idee mit der Organisation war ja wohl auch nicht so furchtbar toll. Die Niemande sind einfach nur eine logische Weiterentwicklung der Herzlosen aus Teil I. Außerdem macht die Handlung um Diz, Ansem, Roxas und die Herzlosen/Niemande gerade mal so um die 25% der Story aus. Nicht gerade berauschend. Der Rest sie wie folgt aus. Man spielt in den jeweiligen Welten einfach die Handlungen der Filme nach, mit dem einzigen Unterschied dass Sora, Donald und Goofy mit dabei sind. Einzig die Weiterentwicklung des Kampfsystems ist interessant, vor allem auch durch die Auflagen die man bekam, sei es nun das Besiegen der Gegner in einem Zeitlimit, das Beschützen von Charakteren, etc. Das machte etwas mehr Spaß, als das simple Haudrauf vieler anderer A-RPGs. Die Auflösung der Story ist meiner Meinung nach auch nicht so wahnsinnig überraschend und mit der Aussicht auf ein KH II-Final Mix+ und KH III, wird man die Geschichte ohnehin nicht als definitiv ansehen können. Witzig ist nur, dass die Flaschen von Square immer einen Final Mix brauchen um den Nachfolger zu rechtfertigen. Man erinnere sich an den Kampf gegen den Kapuzenmann aus dem Final Mix zu Teil 1, welcher erst in Teil 2 einen „tieferen“ Sinn ergibt und genauso wird es mit KH-FM+ und KH III weitergehen. Liegt wahrscheinlich daran dass Square mit der halbfertigen Version erstmal checkt, ob die Fans interessiert sind und wenn die Verkaufszahlen stimmen, werkeln sie an dem Spiel solange herum, dass ein Nachfolger plottechnisch Sinn ergibt. Ist zwar besser als das posthume Vernichten eines FF VII, aber wirklich eine wirklich tolle Planung bzw. Erzählstruktur ist das auch nicht.Zitat von Zeuge Jenovas
&Zitat von Dreammaster
Was genau gibt es bei ersterem auszusetzen? Wir reden hier von einem Semi-Disney-Spiel. Das Spiel spricht vor allem jüngere Semester und Kinder an, welche die Zeichentrickabenteuer der Disney-Studios toll finden. Bei allem Respekt. Man merkt schon das Square was Story angeht das Sagen hat, wie man unschwer an den Zwischensequenzen erkennen kann, aber es handelt sich dennoch um ein Spiel für Jüngere. Die legen in der Regel weniger Wert auf epische Handlungen, dafür aber umso mehr Wert auf Spaß. Es sei denn die Hosenscheißer sind Wunderkinder, die mit 13 ihre Doktorarbeit schreiben. Dann verstehe ich diese Kritik. Und finde bitte 10 Leute, die Xenogears wegen dem „spaßigen“ und „erfrischenden“ Spielsystem gespielt haben und nicht etwa NUR wegen der Handlung. Selbiges gilt auch für Xenosaga. In beiden Fällen ist nur Handlung (+ Charaktere) und Musik interessant. Der Rest ist entweder Standart oder suboptimal realisiert, wie das KS von Episode II. Es gibt halt Spiele, bei denen nur die Handlung oder andere Elemente faszinierend sind, der Rest aber altbekanntes bietet. Anders wäre es wohl nicht zu erklären, dass Zelda so viele Teile hervorgebracht hat, obwohl mit Ausnahme des einzig wirklich innovativen Teiles (Teil II), alle Episoden gleich bzw. leicht weiterentwickelte Nachfolgermodelle sind. Auch der Schwierigkeitsgrad zeigt dass es sich um ein Kinderspiel handelt. Ich habe das Spiel nur durch das ständige und planlose Drücken der Aktionstaste durchgespielt. Ohne großen Heilitem- oder Heilzaubereinsatz. Wo sind die guten alten Persona-Zeiten hin?Zitat von Zeuge Jenovas
Was das mehr oder minder Sinnfreie Remake von CoM und die Fans alias potentielle Käufer angeht, so gebe ich Waku in allen Punkten Recht. Genau derselbe Scheiß wie bei der Compilation of FF VII. Vorher schreien die hysterischen Fans nach einem Sequel, jetzt gibt es gleich ein Duzend und alle jammern rum. Trotzdem werden sie wider Willen jedes Spiel aus der CoFFVII kaufen, und letztendlich ihre Meinung revidieren. Und ich warte schon sehnsüchtig auf den ersten Thread, in dem irgendein User allen ernstes fragt, ob die Geschichte von FF VII nicht von Anfang an SO angelegt war, weil die CoFFVII auch Fragen beantwortet, die sich ein FF-Otaku nicht einmal in seinen feuchtesten Träumen stellen würde.
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