@don rosa
natürlich habe ich dich nicht unter "subjektiv" eingeordnet. ich kann aus deiner argumentation herauslesen, dass du das nicht bist (naja, bis zu einem gewissen grad sind das natürlich alle menschen
...).
ich glaube eher, jetzt verstehen wir uns.
ABER (das muss gesagt werden) ich persönlich finde, dass schlechte christen schlimmer sind als schlechte atheisten. denn: atheismus bedeutet -zumindest bei den meisten menschen -, dass sie sich einfach unsicher sind, woran sie glauben sollen, dass sich etwas in ihnen dagegen sträubt, diese vorgekauten philosophien nachzuplappern, dass sie sich vielleicht noch zu wenig mit ihrer existenz beschäftigt haben, etc. es gibt viele ganz logische gründe, warum man atheist ist.
aber wenn ich sage, ich bin christ, d.h. ich interessiere mich für die lehren christi, für den papst, für die kirche, für was-auch-immer, aber in wirklichkeit mache ich das alles nur mit, weil es so am bequemsten ist, dann finde ich das schon ziemlich...erschreckend. atheismus ist für mich immer ein zeichen der desorientierung (nur die wenigsten sind's aus überzeugung), aber heuchlerischer glauben ist bloß trägheit -und das ist nicht gerade eine tugend.

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PS: ihr dürft bis freitag jeden tag ein stoßgebet für mich zum himmel schicken. ich hab da nämlich eine mathearbeit, die ich auf keinen fall versauen will. bis dahin, gute nacht!