Zitat von Marcel 69
Full Metal Jacket gucken ist nicht lehrreich
(Sig anlassen auch nicht...)
Die deutsche Grundausbildung ist mit der Ausbildung amerikanischer Spezialeinheiten oder auch deren Grundausbildung nicht zu vergleichen.
Dazu kommt das die Streitkräfte der USA sich aus Freiwilligen zusammensetzen und nicht aus Wehrpflichtigen wie in Deutschland, d.h. wer sich bei dem Verein meldet, der weiß was ihn erwartet und kann folglich ganz anders gedrillt werden.
Dirty Magic: Als ich noch spielte natürlich Zwerge und natürlich RP-PVE![]()








Was den Sold angeht, hatte ich natürlich die Arschkarte gezogen, da die Kaserne nur 12 km von meiner Stadt entfernt lag, bekam ich dementsprechend wenig auch als Entfernungsvergütung ausgezahlt, wohingegen andere bis zu 500 Euro abstaubten. Dafür war ich Freitags dann auch nach 30 Minuten Fahrt zu Hause. Im Großen und Ganzen bekam ich ca. 250 Euro monatlich + Wachdienstentschädigungen und am Ende des Grundwehrdienstes nochmal saftige 700 Euro. Dazu gesagt sei, dass die Bundeswehr euch rundum versorgt und finanziert, es gibt haufenweise Vergütungen und Finanzierungen, selbst für die Fahrt nach Hause und zurück bekommt man Freifahrtsscheine für die Bahn, die während der gesamten Grundwehrdienstzeit gelten. Es gab bei uns sogar einige, denen die Bundeswehr, für die Zeit beim Bund, ihre Wohnung bezahlte und bei verheirateten Grundwehrdiensleistenden gabs auch noch andere happige Vergütungen. Manche bekamen mehr als ein Berufssoldat und das fängt schon bei 800 Euro an. Also, wer Geld in möglichst kürzester Zeit abstauben will, eine möglichst weit entfernte Kaserne anvisieren und ab zum Bund, und ja, man kann durchaus vereinbaren, wo man stationiert wird, je nachdem, ob da Plätze frei sind, oder nicht. Und Sorgen machen, dass ihr in einen Einsatz müsst, braucht ihr auch nicht, da Grundwehrdienstleistende eh nur dann eingesetzt werden, wenn keine Berufssoldaten mehr da sind.
