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Thema: WG #19 - Lenin, was ist Lenin?

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  1. #1
    Macht ihr euch oft Gedanken über die Zeit? Was in der Vergangenheit war? Wie es in der Zukunft sein wird; sei es nun in 20 Tagen oder in 20 Jahren.

    Ja, ich mache mir sehr oft Gedanken über die Zeit, wenn auch nicht über die Vergangenheit, die man im Übrigen eh nicht mehr ändern kann, sondern über die Zukunft. Ich stelle mir dann vor, wie die Welt oder auch mein eigenes Leben in vielen Jahren aussieht. Dann mache ich mir immer Gedanken darüber, welchen Beruf ich später habe und die Frage nach dem Sinn des Lebens in ein paar Jahren endlich beantwortet sein wird.

    Und glaubt ihr eure Zeit sinnvoll zu nutzen?

    Ich denke, dass ich einen Großteil meiner Zeit sinnlos verwende, indem ich z.B. einfach nur am PC spiele oder eben hier schreibe. Das kann man sehen, wie man will, aber ich mache es ja eher, weil es mir Spaß macht und nicht, weil es ein sinnvoller Verwendungszweck meiner eher kurzen Zeit auf diesem Planeten ist. Ich gehe an dieser Stelle einfach mal davon aus, dass wir nicht wiedergeboren werden ...
    Na ja, was dann wohl ein sinnvoller Verwendungszweck wäre? Ehrlich gesagt, habe ich da selbst eigentlich keine gute Idee, denn auch, wenn man beispielsweise was für die Schule macht, ist das zwar für das Zeugnis besser und könnte die Jobchancen später verbessern, doch hat es eigentlich keinen Zweck. Warum? Ganz einfach. Wenn man tot ist, vergisst man diese Sachen eh wieder und müsste, wenn man dann wirklich wiedergeboren werden sollte, alle Sachen neu lernen. Daher kann man die Zeit nicht wirklich sinnvoll nutzen. Trotzdem verbringe ich meine Zeit gerne mit Dingen, die mir Spaß machen und lese gern Bücher, die mich interessieren (am liebsten Bücher über Außerirdische, UFOs, übersinnliche Sachen; diese Themen faszinieren mich auf eine seltsame Art und Weise ...)

    Ist es gut zu nicht zu wissen, wieviel Zeit man noch hat - egal für was oder habt ihr lieber eine Deadline auf die ihr zuarbeiten könnt.

    Keine leichte Frage, doch finde ich es besser, wie es auch momentan ist. Wir leben und irgendwann sterben wir. Wenn wir wüssten, wann wir sterben würden, würden wir uns auf den Tag vorbereiten und viele würden meiner Meinung nach in Panik verfallen, wenn sie wüssten, dass sie in 2 Jahren, 4 Monaten, 23 Tagen, 11 Stunden, 46 Minuten und 6 Sekunden sterben würden. Zwar könnte man dann noch seine Verwandten anrufen und sagen, dass man gleich stirbt, aber irgendwie ... nein, so, wie es ist, ist es besser für die Menschheit.

    Und wie könnte ein perfekter Tag aussehen, was würdet ihr tun, wen würdet ihr treffen wollen? (Das ist mal ne Überleitung )

    Ein perfekter Tag? Ja, ein perfekter Tag, wäre ein Tag, an dem alles perfekt wäre. Ich würde alles schaffen, was ich schaffen will und nur Lob von allen Seiten bekommen. Außerdem würden alle, alles machen, was ich will und ich hätte 3 Wünsche frei. Toller Tag! Wird aber nie geschehen ...

    Und letztlich die Frage ist die Zeit wirklich unendlich? Hat sie nicht durch den Urknall einen Anfang? Warum sollte sie dann nicht auch irgendwann zu Ende sein?

    Welcher Urknall? Die Erde wurde von Gott geschaffen!

    Nein, jetzt werden wir mal wieder ein wenig ernster. Ich gehe davon aus, dass die Zeit unendlich ist, auf jeden Fall werden wir wahrscheinlich das Ende nicht miterleben, vorher sind wir verstorben. Ich denke aber, dass die Menschen ihr Ende vor der Zeit finden und das Ende der Zeit nicht mehr miterleben können.

  2. #2
    Früher war ich ein Mensch, der niemals über die Zukunft oder über die Vergangenheit nachgedacht hat. Ich hab einfach immer den Moment ausgelebt. Fertig. Geplant hab ich eigenltich niemals großartig viel im Voraus, die meisten Sachen hab ich recht kurzzeitig beschlossen, und die Sachen die ich eigenltich geplant habe sind meistens ohnehin nicht eingetroffen.
    Zum Beispiel hab ich mir vor 4 Jahren noch vorgestellt, dass ich heute mit einer umgebundenen Krawatte in irgendeinem Büro vorm PC hocke und Rechnungen bearbeite. Dass ich aber Berufssoldat werde, der Rekruten ausbildet und hunderte von Waffen verwaltet hätt ich mir niemals vorstellen können.
    Aber wie auch immer. Ich bin inzwischen 20 geworden und mir ist dann doch irgendwie klar geworden dass ich auch nicht ewig zu leben habe. Ich weiß zwar, dass ich (wohl) noch viel Zeit habe... Aber trotzdem: dadurch hat sich der Drang entwickelt etwas großes in diesem Leben zu schaffen. Zumindestens irgendwas sinnvolles zu machen. Ich kanns nicht wirklich ausdrücken, aber auf jeden Fall kommt es mir einfach so vor als ob ich meine Zeit verschwenden würde.

    Ob es gut ist, dass man nicht weiß wie viel Zeit man noch hat? Jap, finde ich schon. Ich glaub es würde mich wahnsinnig machen, wenn ich wüsste ich hätte noch so und so viele Jahre oder Monate zu leben.

    Der perfekte Tag... öh... Wie der "perfekte" Tag für mich aussieht kann ich echt nicht sagen. Wobei... ich hätt da schon eine Vorstellung, aber das is mir zu privat um es hier rumzuposaunen

    Und ob die Zeit unendlich ist? Die Unendlichkeit ist für den Menschen unbegreiflich, aber ich würde schlicht und einfach sagen: ja, sie ist unendlich, genau so wie das Universum unendlich ist.

  3. #3
    *BASH!*

    Naja wenn ich dadran denke dass die Welt 2012 oder so untergehen soll X_X
    Joah also ich denke in letzter zeit viel über die Zukunft nach. Ich meine: Die Zukunft ist doch wichtig... also ich denk hauptsächlich über die karrierische und berufliche zukunft nach ...
    vllcht bin ich der Göfla vor 4 Jahren >.>
    Ich hoffe nämlich auf irgendwelche kreative Arbeit und habe keinen Bock als Sanitär zu enden ;_;
    Zitat Zitat von Göflä
    Ob es gut ist, dass man nicht weiß wie viel Zeit man noch hat? Jap, finde ich schon. Ich glaub es würde mich wahnsinnig machen, wenn ich wüsste ich hätte noch so und so viele Jahre oder Monate zu leben.
    #2
    Das würde meine Angst vor dem "Nichts" nur noch größer machen ._. Ich leb am besten einfach vor mich hin und versuche etwas zu erreichen damit dieses Leben einen Sinn hatte und ihn erfüllt!

    Der perfekte Tag ist ist ein Tag ohne Stress aber einer an dem du alles erreeicht und gut gemacht hast was du dir vorgenommen hast und was dir sehr wichtig ist.
    Ich muss grade dadran denken dass 1996 schon ganze !!!!10!!!! Jahre her sind!!!!!
    Wenn ich irgendwas im TV seh das mit 1996 zu tun hat dann denk ich... oha ... nicht so lang her... "JUNGE! Zu der Zeit da warste ein kleines Kiddie mit 6 Jahren!!"
    Wie schnell doch die zeit vergeht o0
    Obwohl... naja egal ^^

  4. #4
    Ich mache zur Zeit auch Zivildienst, einfach, weil mir der Bund einige Nachteile beschert hätte, die ich garnicht so weit ausführen will. Das wichtigste ist erstmal, dass ich dort in der Kaserne wär und nicht zuhause, was durch den Umzug nach Baden Württemberg, den wir jetzt hinter uns haben, einfach sehr ungünstig wär. Dann hätte ich meine Haare verloren und noch so ein paar Kleinigkeiten, aber auch, weil ich dann nicht mehr Schlagzeug hätte spielen können.

    Jedenfalls mache ich jetzt Zivildienst im Pflegebereich einer Diakonie für behinderte Menschen mit Epilepsie. Dort bin ich im Bereich Kinder und Jugend gelandet, also ich kümmere mich um Kinder. Das übliche, wecken, waschen, anziehen, essen machen, füttern, aufräumen, spielen, spazieren gehen, sowas eben. Das ist mit Sicherheit nicht weniger anstrengend als bei der Bundeswehr, auch wenn es hier weniger die körperliche Anstrengung (aber auch) sondern mehr das ständige Aufmerksamsein und die flexible unregelmäßige Arbeitszeit im geteilten Dienst ist.

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