Uhhuh,da hatte ich aber meine Meister gefunden...
Sie waren groß und ziemlich steinig und schienen mir am Anfang einfach unbesiegbar.
Man oh man machten die einen Wirbel !!
Da brachte auch all mein antrainiertes Schleichen nicht mehr viel und auch meine Schwerter schienen allesamt nutzlos.Ich weiß nicht mehr wie oft sie mich von der Brücke schmissen ...



Doch mein Erbe der dunklen Bruderschaft half mir dieses mal aus.In größter Verzweiflung zog ich meine Klinge des Leids und begann mich an den nächsten Sturmatronarchen heranzuschleichen und siehe da - das kleine,alte Geschenk von Lucien Lachance vermochte doch tatsächlich diesen Scheusalen etwas anzuhaben !!!
Danke,Sithis,danke !!


Ich arbeite mich von Stockwerk zu Stockwerk,erledigte meine Gegner und ich muss wirklich erwähnen,das all die Legenden über die starken Waffen der Dremora nicht wahr sind.
Natürlich ließ der Dieb in mir dennoch nicht zu das ich keine Trophäen mit nahm....


Was kann ich euch berichten von der Hölle selbst?


An Leichen war ich ja mittlerweile gewöhnt und Menschen ihrem Schicksal zu überlassen,bzw. niemand Lebenden mehr anzutreffen erschreckte mich nicht wirklich.



Blutfest und ähnliche Namen hätten genauso gut mein vergangenes Leben beschreiben können.
Aber das für die Deadra alle anderen Rassen nichts weiter als Schlachtvieh und Spielzeug zur grausigen Unterhaltung waren störte mich dann doch etwas.
Schließlich hatte ich kein Interesse daran so,oder ähnlich,zu enden.
Verblüffend fand ich die Tatsache,daß ich mich am Blutbrunnen stärken konnte.
Ich hatte ja keine Ahnung das mir das nach meiner Heilung vom Vapirismus noch möglich wäre.
Wessen Blut das war fragt ihr? - Ich habe keine Ahnung.



Ich kam dann endlich im Siegelraum an und nahm den Stein aus seinem magischen Feuer.

Für kurze Zeit schwanden mir die Sinne ....



.... und als ich wieder zu mir kam stand ich wieder vor den Toren von Kvatch.

Rauchschwaden zogen über die Berge und alles wirkte sehr trostlos und tot.Und still.
Das Tor war fort und nur der bitte Nachgeschmack im Mund erinnerte noch an die Feuer von Oblivion.


Und so war dann auch Martin endlich bereit mir zu folgen.
Doch vorher erklärte ich mich den Rittern von Kvatch bereit ihr Schoß zurück zu erobern.

Leider haben von ihnen nicht viele überlebt und es wird wohl lange dauern bis Kvatch neu bevölkert werden wird,bis wieder Stimmen in der Straßen zu hören sind und die Geister der Toten Frieden finden.
Aber ich habe so eine Ahnung .... vielleicht werde ich eines Tages nach Kvatch zurückkehren und eine frisch erbühte Stadt vorfinden.....



to be continued ....