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Deus
"komplexe storys" wie man sie in FF7 und XG findet resultieren aus einer psychisch problematischen selbstfindungsphase, die ganz japan in den 90er jahren durchlief. einer der punkte, bei denen das wirklich deutlich wird, ist 1995 mit dem anime Neon Genesis Evangelion (hideaki anno) und die daraus entstandene diskussion um viele philosophische und grundsätzliche fragen.
wahrscheinlich ist es so, dass sich geschichten wie die von FF7 oder XG zumindest in den denkansätzen an NGE orientiert haben.
leider oder auch glücklicherweise, je nach dem, wie man es sieht, ist diese zeit aber schon seit einer ganzen weile vorbei. ich persönlich gehe davon aus, dass die japaner jederzeit wieder so etwas erschaffen könnten, aber diese stimmung, zumindest im moment, einfach nicht mehr da ist.
bei einer so langen serie wie Final Fantasy hat das natürlich spuren hinterlassen. meiner meinung nach hat der scheinbare qualitätsverlust also weniger mit der grafik zu tun.
allerdings stimmt es schon, dass die produktion dieser spiele immer aufwendiger wird (an FF6 haben ca. 20 leute gearbeitet, an FF10 über 120), das ganze oft einfach nicht mehr so lang werden kann und darunter natürlich auch dinge wie die story ggf. zu leiden haben. aber in dem fall müssten sie den dreh irgendwann noch herausbekommen. letztenendes erscheinen heute noch sehr viele spiele, die mir auch in diesen punkten sehr gut gefallen und alles andere als langweilig oder einfallslos sind.
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