Rassismus ist der ein übertriebener Ausdruck der Abgrenzung einer Gruppe von Menschen gegen andere Menschen, meist kehren diese ihre scheinbaren Unterschiede heraus und zeigen sich gewissermaßen abwertend gegenüber anderen Menschen.
Ich bin gegen Rassismus, da dieser in meinen Augen die Herausarbeitung eines falschen Selbst unterstützt, man will sich nur mehr von den anderen abgrenzen und zeigt auch ein gewisses Aggressionspotential. Ich bin nicht gegen Individualismus einiger Gruppen, sogar viel eher dafür, aber wenn sowas die Form von Rassismus annimmt, ist es in meinen Augen verwerflich. Entweder fehlt dann doch Selbstbewusstsein oder das Gruppendenken wird über alles andere gesetzt und somit geht jeder Individualismus verloren und wird zu einer einfachen Aufgabe des Selbst, das wiederum vielfach Aggression hervorruft.
Wie Merandis schon erwähnt hat, spielt bei Rassimus ein Schwarz-Weiß-Denken eine wichtige Rolle. Natürlich muss es ein Feindbild geben, ansonsten ist es schwer den Gruppenzusammenhalt zu fördern. Wenn es etwas Böses gibt gegen das man sich richten kann und egal wer oder was das ist, Rachegelüste können solches Denken noch fördern, kann man seinen Aggressionen freien Lauf lassen ohne innerhalb der Gruppe dafür bestraft zu werden, man wird sogar von der Gruppe unterstützt. Wendet man sich jedoch auf einmal nicht mehr gegen die Feinde oder bestritt die Grundsätze der Gruppe wird man zumeist davon ausgeschlossen.
Ich glaube, dass Rassismus eine übertriebene Form von Gruppendenken ist, egal in welchen Größenordnung diese Gruppen nun sind. Ich glaube, Individualismus und Selbstvertrauen würde innerhalb einer Gruppe würde diese vor rassistischen Gedanken schützen, wobei vielleicht auch der Grundsatz jeden fremden Menschen gleich zu behandeln auch förderlich ist.