Ich finde es immer wieder ganz interessant, dass manche der Ausrottung der Menschheit entgegenstreben. Ist die Ausrottung unserer Spezies wirklich unser Ziel? Oder ist es vielmehr nur eine negative Sicht der Welt? Das Streben nach Ausrottung ist doch vielmehr eine Resignation, ein Eingeständnis, dass dieser Welt nicht mehr geholfen werden kann, aber man diese Sicht auch als eine realistische auffassen und sagen, dass man den Tatsachen ins Auge sieht, jedoch sehe ich das mehr als Flucht vor der Verantwortung, die man mit seinem Leben auf sich genommen hat. Man prophezeit den Untergang und hat große Angst davor, man will ihn aber nicht, richtet sich dennoch in seinem Handeln nicht dagegen. Der Mensch hat ein Handlungsspektrum, jedenfalls gestehe ich ihm eines zu und in seinem Handlungsspektrum kann er sein Handeln in eine bestimmte Richtung lenken und warum streben wir dann die Zerstörung an? Hat sich unser Gehirn nicht aufgrund von erhöhte Anforderung beim Problemlösen vergrößert? Dieses Problemlösen sollte doch dazu dienen unser Überleben zu verlängern und nicht zu unserer Ausrottung beitragen; ich weiß nicht, aber wozu trägt eigentlich unsere negative Weltsicht bei?
Ich sehe das ähnlich, ich glaube nämlich, dass wir Menschen nach immer größerer Bewusstwerdung unserer Selbst streben und im Erforschen können wir immer mehr Dingen Begriffe zuweisen, neue Wechselwirkungsstrukturen erkennen, Hypothesen aufstellen. Wir machen uns und unsere Welt uns immer mehr bewusst und mit bewusst meine ich immer mehr erfahrbar, d.h. dass wir sie uns in kognitiven Prozessen erkenntlich machen und damit sogar unser Handlungsspektrum, also unsere Möglichkeiten zu handeln erweitern, da wir immer bessere Werkzeuge, Maschinen, etc. herstellen und somit Energie uns auf weitere Weise nutzbar machten, man denke an das elektrische Licht und selbst unsere eigene Anatomie bis in den molekularen Bereich erforscht haben und somit medizinisch immer größere Fortschritte machen, etc. Selbst Unbewusstes versuchen wir zu erforschen und dringen immer tiefer in unsere Seele hinein um dem alten Zitat "Erkenne dich selbst" einmal gerecht zu werden. Wenn man bedenkt, was wir seit den Vorsokratikern und anderen Philosophen, die indische als auch die chinesische, usw. sei hier auch zu nennen, erreicht haben, so können wir Menschen doch einigermaßen stolz sein. Nur darf man nicht vergessen, dass wir während all dieser Zeit fast immer noch diesselben Menschen geblieben sind, vielleicht mit ein paar mehr Krankheiten, "Zivilisationskrankheiten", ausgestattet und ansonsten haben wir unsere natürliche Umgebung immer weiter verändert, aber unser Wesen ist immer noch Mensch und um unsere wissenschaftlichen Errungenschaften uns selbst klar zu machen, müssen viele Menschen einen Großteil ihres Lebens sich Wissen unserer Vorfahren anhäufen, das geschieht natürlich immer in einer subjektiven Art und Weise und so entstehen auch immer wieder neue Theorien, und auch die Verlängerung unserer allgemeinen Lebensdauer könnte man in diesem Kontext sehen; und so könnte es auch sein, dass uns einmal höhere Wesen unseres Daseins einmal ablösen werden, aber die Bewusstwerdung aller Dinge wird sich nicht so einfach aufhalten lassen und auch nicht durch die Ausrottung der gesamten Menschheit.Zitat

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