Zitat Zitat von Gutemine
jetzt werden sicher einige von euch die augen verdrehen.

dass es bei oblivion eine dunkle bruderschaft gibt, finde ich ja ok. man kann sich dafür, oder dagegen entscheiden. das bleibt jedem selber überlassen.

aber irgendwie finde ich es nicht in ordnung, dass man die ganzen daedra-quests nicht komplett abschließen kann, ohne bei dem einen quest diese zwei familien gegeneinander aufzuhetzen. ich hab´s zwar aus neugier getan, hab mich aber echt mies danach gefühlt. noch dazu waren die alle so freundlich zu meinem helden.

ich finde das ist ein quest, den sich die questmacher echt hätten sparen können. ein vollkommen sinnloses gemetzel, nur weil diese daedra ihren spass daran hat ?
also von mir bekommen die questmacher dafür ein

aber vielleicht mache ich mir auch zuviele gedanken. ist ja nur ein spiel, nicht wahr ?
was meint ihr dazu ?

Ich finde es o.k., wenn solche Sequenzen auch enthalten sind. Warum auch immer nur den Guten spielen müssen? Auch ein friedlicher Mensch hat sicherlich mal Spaß daran virtuell böse zu sein. Ist ja nichts schlimmes.

Verstehen kann ich Dich aber gut, denn ich hätte auch ein Problem damit. In solchen Games spiele ich eigentlich auch nie den Bösen Buben, sondern versuche auch immer charakterlich ´gut´ zu handeln.

Aber irgendwie sind diese Gut-Böse-Optionen doch sehr interessant. Denn eigentlich ist es völlig absurd in solch einem Game irgendwelchen Hemmungen oder Gewissenskonflickten nachzugeben - Pixel haben keine Seele oder Gefühle.
Aber gerade das Real-Live-Verhalten in solch ein Game einfließen zu lassen, macht doch einen gewissen Reiz aus. Gerade solche Gefühlsschwankungen hauchen solch einem Game doch ein gewisses Leben ein.

Solch ein Spiel wäre doch langweilig, wenn ma nicht gewisse Gefühle (Sympathie, Ärger, Abneigung....) für bestimmte Ereignisse und NPCs entwickeln würde.
Und ´positive´ Gefühle kann es nur geben, wenn es auch ´negative´ Gefühle gibt - genau wie im richtigen Leben.

Und wenn man sich den ´Bösen´ (im Game) anschließt und dort ein Endziel erreichen will, so muss man auch den Weg zuende gehen - oder man verweigert sich diesem eben, mit dem Preis nicht weiter zu kommen.