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Thema: moralische gewissensbisse

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Zitat Zitat von matschmoon
    Moin,
    @Kash: Ich? In der Traumwelt? Wer lernt den hier seine Ethik aus PC Spielen?? ...... Im Zweifelsfall könntest du eventuelles Fehlverhalten deinerseits auf die Macher des Spiels abwälzen. Sie wären dein Lehrer und du hättest ja "nur" ihre Lehre übernommen. Nein, Nein, mein Freund. Denkanstöße aus Spielen kannst du gerne mitnehmen. Allgemein gültige Moralvorstellungen daraus ableiten ist eine absolute "NO-GO-AREA".
    Was ist wenn ich die Ethik aus einem Buch hätte? Oder einem Film? Von meinen Eltern? Oder aus der Schule? Was hat die QUELLE mit der Moral zu tun? Solange die Moral auf Respekt anderen gegenüber basiert, ist die Quelle doch vollkommen egal.

    Man kann aber sein Fehlverhalten auch auf seine Eltern abschieben, auf die Schule, usw...
    Wieder ist die Quelle der Ethik egal.


    Zitat Zitat von Schlammkrabbe
    1. KZ-Manager ist aus sinnvollen Gründen falsch, da der Holocaust nun mal bittere Realität ist/war, "the elder scrolls" hingegen ganz und gar nicht.
    Aber Mord ist auch bittere Realität, und um den geht es hier. (Bsp: Hitman)

    Zitat Zitat von Schlammkrabbe
    2. Sind PC-Spiele keine richtigen RPGs, das sind nur P&Ps, da man dazu Fantasie braucht, sich also richtig reinversetzt. Allein die starken Beschränkungen eines PC-Spiels disqualifizieren es schon für ein "RPG". Sowas wie MW und OB sind eher "Interaktions-shooter" in vag tolkienesquer Umgebung.
    Richtig, für richtiges RPG braucht man einen flexiblen Geist, der auf die Taten der Spieler reagieren kann.

    Aber man kann in CRPG´s dies Beschränkungen gut umgehen, in dem man sehr viele Wahlmöglichkeiten einbaut. Wenn man eine wichtige Person tötet. Dann muß halt die Geschichte in eine andere Richtung weiter gehen, so was kann man Programmieren. Es macht die Herstellung aber entsprechend langwierig und teuer. Und man kommt dennoch nicht an einen menschlichen Geist ran. Man sollte es aber versuchen.
    Man braucht für ein RPG Phantasie, man muß sich vorstellen können, daß das echte Menschen sind und nicht Pixel auf einem Bildschirm.

  2. #2
    @Matschmoon: Sorry, mein Fehler, hatte es versehentlich als sarkastisch gelesen...tja, jetzt hab ich die Smileys ignoriert.

    @Kashrlyyk:
    1. KZ-Manager ist aus sinnvollen Gründen falsch, da der Holocaust nun mal bittere Realität ist/war, "the elder scrolls" hingegen ganz und gar nicht.
    2. Sind PC-Spiele keine richtigen RPGs, das sind nur P&Ps, da man dazu Fantasie braucht, sich also richtig reinversetzt. Allein die starken Beschränkungen eines PC-Spiels disqualifizieren es schon für ein "RPG". Sowas wie MW und OB sind eher "Interaktions-shooter" in vag tolkienesquer Umgebung.

  3. #3
    Zitat Zitat von Runners High
    So ist es ist auch nicht bedenklich, sondern auch völlig normal, dass es Menschen gibt, welche bei traurigen Filmen weinen.
    Das Argument wollte ich auch gerade bringen, denn ich denke, Unterhaltungsmedien sind gerade dazu gemacht, Emotionen in den Konsumenten zu wecken. Ich frage mich gerade, warum die Verfechter der "No-emotions"-Theorie überhaupt Spiele spielen. Bei mir gibt es beim Spielen nach gelösten Herausforderungen Erfolgserlebnisse.

    In diesem Thread geht es eben darum, dass bei einigen Quests anstelle dieser Erfolgserlebnisse eher die Frage kommt, ob die Aktion nicht übertrieben und sinnlos böse war. Zum Beispiel bei der oben von mir erwähnten Quest (Töte ein glückliche (Pixel-)Familie, ohne Begründung).
    Ob es nun bedenklicher ist, das einfach so zu tun, weil es ja nur ein Spiel ist, oder es mit einem erhobenen Zeigefinger des Gewissens zu machen, weil es eine Handlung ist, die in der Realität allen eigenen Vorstellungen widerspräche, kann ich nicht beurteilen. Bedenklich wäre für mich erst, wenn jemand mehr Quests von dieser Sorte verlangt, weil er die "am geilsten" findet. (Hier sind wohl gemerkt diejenigen ausgeschlossen, die solche Quests als Aufhänger für eigene Gedanken über Moral ansehen und sich mehr dieser Denkanstöße wünschen.)

    Zitat Zitat von matschmoon
    @Kash: Ich? In der Traumwelt? Wer lernt den hier seine Ethik aus PC Spielen?? [[mal ganz davon abgesehen, dass das ein Armutszeugnis für dich, deine Freunde und Familie ausstellt. Echt Schade, dass du sowas aus einem Spiel lernen musst!]] DEINE Moralvorstellungen darfst du gerne jederzeit ins Spiel projezieren. Leider wirst du so einige Facetten des Spiels nicht erfahren. --> Moral aus einem Spiel lernen?? Ich halte diese Vorstellung für sehr gefährlich. Im Zweifelsfall könntest du eventuelles Fehlverhalten deinerseits auf die Macher des Spiels abwälzen. Sie wären dein Lehrer und du hättest ja "nur" ihre Lehre übernommen. Nein, Nein, mein Freund. Denkanstöße aus Spielen kannst du gerne mitnehmen. Allgemein gültige Moralvorstellungen daraus ableiten ist eine absolute "NO-GO-AREA".
    Ich denke mit "Ethik aus PC-Spielen lernen" sind genau die von dir erwähnten Denkanstöße gemeint. Niemand in diesem Thread spricht davon, seine Moral 1:1 von dem abzukupfern, was in Spielen möglich oder erlaubt ist. Und das Armutszeugnis an die Familie gebe ich gerne zurück, denn ohne deren Prägung hätten mich die unbegründeten Mordaufträge der DB sicherlich nicht nachdenklicher gemacht, als andere Quests. Um Moral aus einem Spiel zu ziehen, muss man eben auch erst ein gewisses Grundkapital einbringen.
    Und wenn ich mit der Einstellung "Töten ist böse" in das Spiel gehe, komme ich nach einem (Pixel-)Mord eben mit dem Ergebnis "Hätte ich das machen sollen?" heraus. Zumindest wenn das Spiel so gut ist, dass es eine Welt authentisch simuliert (Oblivion ist da nicht schlecht). Würde ich dagegen mit der Einstellung "Metzeln!!!"*glänzende Augen* an das Spiel gehen, wäre das Ergebnis nach der entsprechenden Quest ein irres "Mehr!!!!"*sabber". Oder man lässt in einer Pixelwelt keine Moralvorstellungen zu und bekommt auch keine zurück (Wie ich es mit meinem Dunkelelfen-Vampir-Assassinen erfolglos vorhatte oder wie es auf LANs bei Shootern für mich selbstverständlich ist).

    Zitat Zitat von Borathan
    Ich glaube das hat nichts mit Aus den Augen aus dem Sinn zu tun, denn das geht den meisten Menschen so. Wenn im Radio kommt "Auf der Autobahn xxx kam es zu einem tragischen Unfall bei dem eine Frau und ihre zwei Kinder getötet wurden." findet man das in dem Moment zwar auch schrecklich, aber man trauert nicht stundenlang darüber. Oder das aktuelle Erdbeben mit 5000 Toten ist zwar furchtbar, jedoch ist das "irgendwo ganz weit weg" passiert und man denkt nicht weiter darüber nach. Wenn man jetzt direkt vor Ort wäre und die verletzten und weinenden Menschen auf der Straße liegen sehen würde, wäre das was ganz anderes. Der Mensch reagiert auf Dinge, die nicht in seiner Umgebung passieren bzw. ihn nicht unmittelbar betreffen ganz anders. Vielleicht ist das eine Schutzfunktion da man sonst als nervliches Wrack zusammenbrechen würde, wenn man sich einen Kopf über alles macht was "da draussen" passiert. Klingt etwas hart, ist aber so.
    Das erinnert mich grad an "An Tagen wie diesem" von Fettes Brot. Der x-tausendste Bombenanschlag in Palästina stört bloß, weil er die Zeit bis zum Verkehrsfunk verlängert. Das Erdbeben in der Türkei wird bedauernd zur Kenntnis genommen. Das alle paar Sekunden ein Kind in der sog. Dritten Welt verhungert hindert mich auch nicht daran, beim Mittag noch 'ne vierte Portion zu essen und so weiter. Wenn dagegen der Hund meiner Nachbarn stirbt werde ich traurig...

    Zitat Zitat von matschmoon
    Was ist denn das für eine Entschuldigung??? Aus den Augen aus dem Sinn??? (by the way: Kinder schrauben keine TVs zusammen). Kauf einfach keine Nike-Klamotten und schon ist vielen Kids geholfen.
    Zitat Zitat von Runners High
    Als Entschuldigung habe ich dies nicht interpretiert, sondern als allgemeine Begründung für durchaus menschliches Verhalten bezüglich Doppelmoral.
    ...was der geneigte Leser durchaus auch schon meinem Originalpost entnehmen könnte :
    Zitat Zitat von mir
    Das ist natürlich keine Rechtfertigung für die Doppelmoral, aber eine Begründung ist es schon.
    PS: Sollte ich mich irgendwo missverständlich ausgedrückt haben, liegt das an der späten Stunde. Man sollte nicht kurz vor Mitternacht über Ethik philosophieren.

  4. #4
    Ach, die Gedanken die Bruderschaft hochzunehmen oder das sie es vll einbauen haetten koennen, sollten einem schon rein aus menschlichen Prinzipien durch den Kopf gehen oder nicht?

    Hm, ich dachte ebenfalls das es einen anderen Weg geben muesse um die Vampirjaeger zu vertreiben. Leider konnte mein Character auch mit seinen ueberragenden Ueberredungskuensten nichts bewirken.
    Vorallem die Entaeuschung bildetet sich daraus, da der Graf selbst ja nur meinte er wolle sie weghaben, wohl aber nicht getoetet sehen.
    Zumindest sprach er diese Worte nicht wirklich aus. (man merke, ich stelle diesen NPC somit fast einem echten Menschen gleich.....)

    Man kann unendlich darueber philosophieren warum wer was tut.
    Und welche Gefuehle jemand hier und dort hat oder haben sollte weil er dies oder jenes getan oder noch tun wird.

    Irgendwie wird das hier sehr.... ausholend oder?

    Fragen sollte man sich aber in wieweit ein Spiel mit dem Leben ansich verglichen werden kann.
    Darf man das ueberhaupt? Es ist ein Spiel und das Leben ist keines, denn hier hat man nur eine Chance und kann nicht neu laden.
    Ist es also ueberhaupt menschlich, nichtmenschlichen imaginaeren "Personen" menschliche Gefuehle anheim werden zu lassen?
    Oder sie gar mit realen Persoenen zu vergleichen oder die Reaktionen die man selbst auf diese "Puppen" ausuebt somit zu hinterfragen?
    (Wie darf man Handlungen in einem Spiel auf das reale Leben werten?)

    Dies und das, hier und da, Fragen ueber Fragen.
    Klingt das nicht etwas.... laecherlich und verrueckt?


    PS: Die Auffassung ob das Leben ein Spiel sei, bezieht sich hier nicht auf den eigenlichen metaphorischen Sinn und der damit verbundenen Auffassung. (mein eigener Bezug)
    PPS: Achja, Moralhandlungen sind hier inbegriffen und zaehlen fuer mich auch zur Frage ob ein Spiel mit dem Leben verglichen werden darf.

    (Rechtschreib)Fehler sind menschlich.....

  5. #5
    Zitat Zitat von Shub-Niggurath
    Fragen sollte man sich aber in wieweit ein Spiel mit dem Leben ansich verglichen werden kann.
    Darf man das ueberhaupt? Es ist ein Spiel und das Leben ist keines, denn hier hat man nur eine Chance und kann nicht neu laden.
    Ist es also ueberhaupt menschlich, nichtmenschlichen imaginaeren "Personen" menschliche Gefuehle anheim werden zu lassen?
    Oder sie gar mit realen Persoenen zu vergleichen oder die Reaktionen die man selbst auf diese "Puppen" ausuebt somit zu hinterfragen?
    (Wie darf man Handlungen in einem Spiel auf das reale Leben werten?)
    ich denke schon, dass man das darf. weil spiele immer einen "erzieherischen" charakter haben, sollte man auch ihren einfluss auf das reale leben nicht unterschätzen.
    der mensch lernt nunmal von kleinauf "spielend". oder hat jemand schonmal ein baby mit vokabelheft oder lego-bauplan gesehen ?

  6. #6
    Das Spiele einen gewissen Einfluess ausueben ist offentsichtlich, manchmal sogar einen vergleichsweise starken (man siehe diesen Thread).

    Aber dennoch find ich es zu einfach zu sagen ein Spiel darf so arg zum Vergleich gezogen werden, weil es Einfluss haben kann. (Meine Ansicht, wie unten beschrieben. Die muss man also nicht teilen und ist nicht verbindlich als umgreifende Regel.)

    Die Frage hinter der Frage.
    Wenn man sie normal stellt: "In wieweit beeinflussen solche Handlungen das normale Leben?"
    Kommt man zu vielen Schluessen die jeder anders auffassen kann und will.
    Ganz einfach aus dem Grund weil es viel zu verschiedene Persoenlichkeiten gibt die dies anders sehen als du, ich oder irgendwer anderes. Zumal nicht nur diese Art Wahrnehmung eine Rolle spielt.....

    Der eine spielt ein Spiel mit dem Prinziep das er in die Rollen schluepft und dem auch sehr gerecht nachgehen moechte.
    Sprich, er spielt eben den kaltbluetigen Meuchelmoerder mit allen Facetten die dazu "notwendig" sind.
    Nun zu hinterfragen warum und wieso er dabei keine oder welche Gefuehle empfindet wie du oder andere, ist als wuerdest du versuchen herrauszufinden warum dem einen Oliven schmecken und dem anderen nicht.

    Genauso kann man aber auch versuchen zu verallgemeinern und daraus eine Detektivarbeit werden lassen.
    (Hintergruende, unterbewusstes Denken u. Handeln, wieso tut er das.... etc pp, Irgendetwas muss ihn dazu gebracht haben so zu handeln oder das lieber zu tun als das andere usw usf.)

    Das aber wird zur Folge haben das man bei diesem Thema eine Lebensaufgabe geschaffen hat oder aber man das Handtuch schmeißt weil es einfach viel zu aufwendig wird.

    Soviel mir bewusst sind diese Fragen ein sehr großes Thema nicht nur hier in diesem Forum.
    Diese Fragen versuchen momentan auch etwaige Politiker zu beantworten, was Gewaltspiele angeht und wie sie deren Angebot in Deutschland begruessen sollen.
    Zu einer wirklichen Einigung kam es immer noch nicht so recht.

  7. #7
    Als ich der Dunklen Bruderschaft beitrat...
    dachte ich mir was das für Spinner sind xDD....
    "Mutter der Nacht" xDD.

    Ich habe keinen von ihnen ernst genommen.....
    ich wollte nur Cash und Belohnungen.

    jeder von ihnen war ein Eiskalter Mörder..
    die tatsächlich im Namen von "Sitis" oder wie das heisst getötet haben..
    ich hab nur für mein eigenen Vorteil getötet, und habe die Bruderschaft von hinten bis forne Belogen.
    Und auserdem war ich auch einwenig neugierig...
    ich wollte einfach wissen ob es die Mutter der Nacht wirklich gibt.

    und die quest wo ich die 5 Trottel in dem Haus töten musste wo angeblich ne Kiste voller Gold drin ist, fand ich irgendwie völlig Amüsant xDDD...

  8. #8
    Ich würde auch gerne einen Bösewicht spielen, aber ich will nicht einen Mörder oder asozialen Schläger spielen. Ich will einen listigen Bösewicht spielen, der sich durch Redegewandheit auszeichnet nicht durch Blutrünstigkeit.

    Ich habe in einem anderen Thema wesentlich mehr zu sowas ähnlichem geschreiben, außerdem haben Gutemine und Borathan genau das gesagt, was ich dort auch ausgedrückt habe.

    @Tikanderoga: Überhaupt nicht witzig. Ich finde es einfach nur erbärmlich.

  9. #9
    Zitat Zitat von Kashrlyyk
    Ich will einen listigen Bösewicht spielen, der sich durch Redegewandheit auszeichnet nicht durch Blutrünstigkeit.
    Das fand ich in Morrowind besser, ehrlich gesagt. Da konnte man einen NPC z.B. so lange beleidigen bis er angegriffen hat. Bei dem neuen System steig ich echt nicht durch Erzähl mal was für Möglichkeiten du als redegewandter Charakter hast.

  10. #10
    Zitat Zitat von Sternenfeuer
    Das fand ich in Morrowind besser, ehrlich gesagt. Da konnte man einen NPC z.B. so lange beleidigen bis er angegriffen hat. Bei dem neuen System steig ich echt nicht durch Erzähl mal was für Möglichkeiten du als redegewandter Charakter hast.
    Ist doch eigentlich einfach: Du gehst den umgekehrten Weg. Immer schön das ausgefüllte Viertel wählen, beim wütenden Gesicht, Provozierenzauber... Ruckzuck sind die Sympathiewerte like Günther Wallraff -> "Ganz unten"

  11. #11
    In einem Rollenspiel spielt man eben eine Rolle. In meinem Fall ist das auch mal das fiese Charakterschwein, das auch für die Dunkle Bruderschaft meuchelt. Der Reiz in Rollenspielen besteht für mich auch darin, Dinge zu tun, die ich im normalen Leben nicht tun kann.
    Gewissensbisse hatte ich bei Oblivion keine. Ok, doch. Die alte Perennia, eine liebenswerte Farmerin musste man umbringen. Das war schon ziemlich heavy...

    In der Beziehung fand ich die KOTOR Teile viel schlimmer. Dort sind die bösen Entscheidungen teilweise echt happig (mittellose Bettlerin erpressen, willkürlich Menschen umbringen, quälen, etc.) Da musste ich mehrmals schlucken, bevor ich die Aktion durchgeführt habe.
    Das ganze wurde dann von HK-47 mit einem "Master, you are like a delightful random cruelty generator, poisoning all you touch with your presence" quittiert.

  12. #12
    Moralische Gewissensbisse hatte ich nie.
    Auch nicht bei den Quests der Dunklen Bruderschaft.

    Warum? Weil Oblivion mir nicht das Gefuehl geben kann in eine Welt einzutauchen.
    Dafuer ist es zu.... leer. Kein Computerspiel koennte das wirklich auf laengere Zeit.

    Ausserdem unterscheide ich zwischen Spiel und Leben im Hier und Jetzt.

  13. #13
    Die beste Sithaktion in Kotor ist immernoch: "[Macht-Überredung] Gebt mir all euer Geld und springt die Klippe herunter!"
    "Wir... geben dir all unser Geld und..." *wusch*

    Äh, um auf den ursprünglichen Post einzugehen: Die Daedraquest mit den zwei Familien finde ich voll in Ordnung - weil man die Wahl hat, sie nicht zu erfüllen. Damit kann man zwar den letzten Quest nicht mehr erledigen, aber: Ich möchte nicht zuviel verraten, aber innerhalb dieses Auftrages soll man das schlimmste auf Nirn nur mögliche Verbrechen begehen - damit stellt man sich moralisch auf eine Stufe mit Mannimarco und Mankar Camoran. Daß sowas für einen guten Charakter nicht infrage kommen sollte, dürfte klar sein. Insofern ist es nur gut, wenn er vorher von der Familienquest aufgehalten wird.

    Thema Gewissensentscheide ansich: Ich finde gut, daß es sie gibt. Das heißt, man folgt dem Spiel nicht auf einem fest vorgegebenen Pfad, sondern kann wählen. Und wählen zu können ist in einem RPG immer gut!

  14. #14
    Zitat Zitat von bg2408
    [...] Thema Gewissensentscheide ansich: Ich finde gut, daß es sie gibt. Das heißt, man folgt dem Spiel nicht auf einem fest vorgegebenen Pfad, sondern kann wählen. Und wählen zu können ist in einem RPG immer gut!
    Da stimme ich vollkommen zu.
    Alleine schon, dass es zu der Thematik betreffs Oblivion jetzt schon 3 Threads gibt, die alle eine sehr hohe Resonanz hatten, zeigt, dass Bethesda da einen guten Job gemacht hat. Es arbeitet in den Köpfen der Spieler/innen, und das ist ein gutes Zeichen für ein RPG.

  15. #15
    also wirklich leute... meiner meinung nach ist es NUR ein spiel und von einem spiel ein schlechtes gewissen zu kriegen ist schon etwas seltsam...oder?

    also ich spiele die dunkle bruderschaft nur weil ich einfach den kick mag sich durch alles hindurchzuschleichen und leute im schlaf oder halt von hinten zu ermorden...


    im echten leben würde ich sowas nie machen weil es 1. ne richtige polizei gibt und nicht einfach mal für 3 tage ins gefängnis geht weil man jemand umgebracht hat... und 2.hätte ich DANN ein schlechtes gewissen weil ich für den rest mienes lebens daran denken müsste das ich jemanden einfach kaltblütig ermordet habe

    aber spiel und realität zu verbinden halte ich wirklich nicht für angemessen(is nur meine meinung )

  16. #16

    Ein Herz für KI

    Ich habe aus versehen ein Hund „kalt gemacht“, da ich ihn für einen Wolf hielt und habe ein schlechtes gewissen, also möchte ich nicht wissen wie ich mich nach diesem Gemetzel fühlen würde. Denn ich tauch in die Welt ein und empfinde also auch die „gespielten Gefühle“.
    Es ist eine Welt in der man eintaucht, sie erlebt und genießt. Es gibt einem die Möglichkeit sich „auszutoben“, wo die grenzen sind, muss jeder selbst herausfinden.
    Da die Spiele immer realer werden, wird sich die Hemmschwelle auch verändern.
    Als ein Männchen nur grobe Pixel waren, hat man nicht mal nachgedacht und los geballert.
    Ob man in naher Zukunft, nach einem Siel zum Psychiater muss?

  17. #17
    Zitat Zitat von marcmaroc
    1. Ich habe aus versehen ein Hund „kalt gemacht“, da ich ihn für einen Wolf hielt und habe ein schlechtes gewissen, also möchte ich nicht wissen wie ich mich nach diesem Gemetzel fühlen würde. Denn ich tauch in die Welt ein und empfinde also auch die „gespielten Gefühle“.
    Es ist eine Welt in der man eintaucht, sie erlebt und genießt. Es gibt einem die Möglichkeit sich „auszutoben“, wo die grenzen sind, muss jeder selbst herausfinden.

    2. Da die Spiele immer realer werden, wird sich die Hemmschwelle auch verändern.
    Als ein Männchen nur grobe Pixel waren, hat man nicht mal nachgedacht und los geballert.
    Ob man in naher Zukunft, nach einem Siel zum Psychiater muss?
    1. Das mit dem Hund ist mir auch mal passiert. Habe dann schnell ein Save geladen. Hätte das Tierchen nicht einfach tot da liegen lassen können.

    2. Oh ja, dass hat auch großen Einfluss. Ich mache mir so manches mal Gedanken darüber, wie solche (und andere) Games wohl in 10-20 Jahren auf uns einwirken.
    PC-Games werden immer realistischer und komplexer, was für mich (als Spieler) wünschenwert ist - aber irgendwann auch sehr problematisch werden kann. Und
    so ironisch Du Deinen letzten Satz vielleicht gemeint hast, so abwegig ist dies für Zukunft nicht. Aber da kommen wir jetzt zu einem anderen Thema.


    @ Krabbe

    Unrecht hast Du nicht, aber so ist der Mensch nun mal gestrickt. Dinge, die einen unmittbar berühren, führen eher zu moralischen Handlen, als Dinge, die man indirekt mitbekommt. Eine gewisse Doppelmoral ist wohl bei jedem vorhanden.
    Und nicht jedes Kleidungstück ist von Kindern gemacht und nicht jeder Fernseher von `Sklaven´. Und ich als Käufer kann nicht nachvollziehen, wo meine diesbezüglichen Teile genau herkommen bzw. unter welchen Umständen sie gemacht wurden. Aber dennoch werde ich mir Kleidung kaufen und auch einen Fernseher (o.ä.).
    Und wenn ich sehen bzw. wissen würde, dass bei ´meinem´ Händler im Keller ´versklavte Kinder´ arbeiten würden, dann würde ich dort auch nichts kaufen. Also Doppelmoral ist sehr relativ. Und ohne ein gewisses Maß an Doppelmoral dürfte es schwierig sein zu überleben - aber auch hier kommen wir zu einem völlig anderen Thema.

  18. #18
    Langsam bekomm ich aus so gewisse Gewissensbisse (Wortspiel Hurra )
    Schon die Beitrittsquest der DB hat mich viel Überwindung gekostet, da ich ungerne alte wehrlose Leute umbringe. Der arme Rufio.
    Die anfänglichen Quests dann waren noch so "normal" ein zu ermoden geht noch. Der hats sowieso verdient. Aber dann wurde es mit der Zeit immer wie schlimmer und vor allem immer wie mehr Leute.
    Und am Ende die

    Nun ja, jetzt bin ich mitten in den weiteren Aufträgen. Bis jetzt ists recht angenehm von den Opfern her. Bisher hatte ich auf meiner Liste. Was solls? Von denen hab ich schon hunderte ins Jenseits geschickt.
    Der nächste Auftrag ist schon wieder etwas sehr krass. gilt es auszurotten. Diese armen Leute

    Akatosh möge ihnen gnädig sein...

  19. #19
    Bin der gleichen Meinung wie die meisten hier. Habe die Daedra Quests auch nicht komplett abgeschlossen, mir war schon die Quests, wo man den einen Typen dazu bringen sollte, dass er einen umbringt zu viel. Die Dunkle Bruderschaft habe ich garnicht erst angefangen, auch wenn ich laut des Logbuchs 4 Morde begannen habe, weiß aber bis heute nicht wie ich dazu gekommen bin.

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