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Zitat von avrael
Ich meinte genau dieses Erfahrung sammeln, wie das abläuft mag bei jedem einzelnen unterschiedlich sein. Und gleiches gilt auch für die Kriterien, die für ein "gelebtes" Leben erfüllt sein müssen. Letztlich muss jeder seinen eigenen "Mix" aus den verschiedenen Elementen finden.
Ich glaube allgemein, dass man selbst nicht so viel Einfluss hat, welche Erfahrungen macht; man kann vielleicht gewisse Dinge provozieren, aber schlussendlich ist man doch dem Zufall, vielleicht sogar Schicksal ausgeliefert. Man könnte jetzt sagen, ich plane diesen Beruf nachher zu haben, dann hole ich mir eine Frau und dann noch Hausbauen und zu guter Letzt vielleicht noch ein paar Kinder, aber was wirklich passieren wird, weiß man vorher nicht. Genauso sehe ich das bei den Erfahrungen, man kann sich zwar zum Ziel setzen, z.B. die Erfahrung eines Griechenlandurlaubs zu machen und dabei möglichst viele Sehenswürdigkeiten zu sehen, aber ob man sein Ziel erreicht ist eine andere Frage, meist modifizieren wir unsere Ziele in unserem Leben, wie schon avrael erwähnt hat und so mag das eine Ziel nachher uninteressant sein. Ich bin der Meinung, dass man seine Zielvorstellungen immer den entsprechenden Umständen anpassen sollte.

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Da muss man allerdings auch aufpassen, dass man nicht nur für das Zukunfts-Ich lebt, sondern die Bedürfnisse und Lüste des jetzigen Ichs ebenfalls ausleben kann.
dito, deswegen habe ich von Orientierung gesprochen und nicht von Zielen, denn Ziele sind variabel, während eine Orientierung sich durch das ganze Leben hindurch ziehen kann.

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"du hattest ein unauffälliges und gesellschaftskonformes Leben".
man kann auch ein unauffälliges nicht gesellschaftskonformes Leben führen. Ein auffälliges Leben ist IMO bereits ziemlich gesellschaftsorientiert, da man um Aufzufallen sich gesellschaftlicher Normen bewusst sein muss, denn diese muss man ja brechen und Aufsehen erreicht man nur im gesellschaftlichen Bereichen.

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Zitat von Valada
Beziehungsuntauglich bin ich ebenfalls, also werd' ich vermutlich den Rest meines Lebens als Single verbringen. Was immerhin den Vorteil hat, dass man immer eigenverantwortlich und ohne Rücksicht nehmen zu müßen entscheiden kann, was man tut.
eine Frage, wie kommt man zu dem Standpunkt, dass man beziehungsuntauglich ist?