was soll der mist ? nur, weil ich nicht gerade ein allzu positives bild von der geschichte der menschheit habe, heißt das noch lange nicht, dass ich mich nicht dafür interessiere.Zitat
man kann durch geschichte sich selbst und die welt, in der man lebt, besser verstehen. daraus lernen können die menschen auf lange sicht nicht.Zitat
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alswenn diese weiterentwicklung nur positive seiten hätte ... lol ? gerade durch die ach so tolle wissenschaft sind neue kriege, atomwaffen entstanden und unzählige menschen gestorben. ganz abgesehen von gentechnik und vom gott spielen, moralisch höchst umstritten.
kann man nicht. du kannst dir selbst sagen, dass du etwas anders machst oder machen willst, aber was bringt das schon ? ein mensch kann nicht die ganze welt verändern. wenn die menschheit eine entwicklung durchmacht, so macht sie es immerzu als eine allgemeinheit. und so vernunftbegabt der einzelne auch sein mag, eine große gruppe von menschen ist dies nicht.Zitat
eine perfekte welt möchte niemand erreichen, denn so etwas ist nur eine utopie, das sollte klar sein. aber das streben nach einer besseren welt scheint nicht genug zu sein, wenn es trotz allem immernoch kriege gibt und menschen u.a. für öl bzw. wirtschaftliche macht sterben. du kannst das ureigenste des menschen nicht verändern. es ist teil von dir.
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natürlich tut sie das, doch dieses wesen kann sich nicht vollends abwandeln, letztenendes hat ja auch unsere hochgelobte zivilisation und unsere vernunftbegabung in den letzten jahrhunderten dieses wesen nicht verstecken, die gemetzel nicht verhindern können.Zitat
natürlich. aber es gibt genug dinge, die sich beweisen lassen. ich bin nicht gerade scharf darauf, irgendwelche blutigen schlachten live zu erleben.Zitat
absolut.Zitat
der unterschied zu deinem "einfachen" beispiel liegt darin, dass wir die geschichte schon kennen, wenn wir in die vergangenheit reisen, und entweder wissen, was für eine bedeutung jemand hat, oder es zumindest erahnen können.Zitat
in unserer zeit unter normalen umständen sollte keiner das recht haben, jemand anderen zu bewerten und über ihn zu richten. in bezug auf die geschichte hat man allerdings etwas, woran man das leben des einzelnen festmachen kann. es wird wohl kaum jemand anzweifeln, dass hitler einen größeren einfluss gehabt hat als karl otto.
das mag sein, doch prinzipiell scheinen hier viele bereit zu sein, so ein risiko einzugehen. letztenendes sind nämlich diejenigen, die in die vergangenheit reisen und etwas verändern würden, wenn sie denn könnten, die, die über all diese menschen richten.Zitat
wenn ich in der vergangenheit jemanden sterben lassen würde, obwohl ich die möglichkeit hätte, ihn zu retten, würde ich nicht wirklich über ihn richten, denn er bekäme nur das, was unsere geschichte für ihn vorgesehen hatte, sein "schicksal", wenn es so etwas gibt. würde man diese person retten, müsste man die verantwortung übernehmen für alles, was aus dieser entscheidung resultiert, und dass das viel verändert, dürfte klar sein - ganze familien stammbäume würden anders verlaufen und so bis hin zum ende der menschheit menschen nicht geboren werden, die hätten geboren werden sollen. zumindest unserer bekannten geschichte entsprechend. natürlich kann man sagen, dass man "mal so einfach" was ändert, aber wie du schon sagtest, hat man moralisch nicht das recht dazu, denn durch unsere gegenwart kennen wir schon eine mögliche realität. es wäre noch viel weniger fair, diese uns bekannte welt und das "schicksal" (was es ja irgendwie wirklich geben würde, wären zeitreisen möglich) von tausenden menschen zu verändern, als diese eine person sterben zu lassen.
naja, wenn zeitreisen möglich wären, müsste man wahrscheinlich sowieso die alten moralvorstellungen noch mal ganz neu überdenken. nur so viel ist für mich sicher: der mensch sollte seinen blick auf das hier und jetzt und auf die zukunft ausrichten. man kann sich dabei der vergangenheit bedienen, aber das ist imho nicht so wichtig wie das, was auf uns zukommt. die geschichte zeigt fast immer, was falsch gemacht wurde und nur selten, was richtig war. zu wissen, wie man etwas nicht machen sollte wird uns aber nicht weiterhelfen, wenn wir vor neue probleme gestellt werden, die gelöst werden müssen.
völlig richtig. zumindest nicht in eine lage, in der dies so schwerwiegend möglich wäre, wie in einer reise in die vergangenheit.Zitat
eben, eine ganz eigene welt. wie sinnvoll und intelligent das eigentlich war, was diese menschen festgehalten haben, hat man erst jahrhunderte später erkannt. viele philosophen wurden hingerichtet, weil sie angeblich die jugend verdarben oder einfach nur die möglichkeit angesprochen haben, dass es keine götter geben könnte.Zitat
vermutlich geht das spätestens dann vorbei, wenn du dich neu verliebst. mir geht es gar nicht so unähnlich. ich habe mich in meine beste freundin verliebt und würde mir wünschen, ich hätte mehr daraus gemacht. aus überzeugung würde ich aber auch dann nicht zurückreisen, wenn ich könnte. viel eher weiß ich nun, was ich beim nächsten mal besser machen kann.Zitat
viel hängt damit auch zusammen, dass ich RPGs spiele. natürlich sind das nur fiktionen, die es ohne die geschichte auch nicht geben könnte, aber in fantasiewelten, in denen so vieles besser oder einfach undefiniert ist, kann ich mich auch besser einfinden. deshalb würde ich mich auch viel eher in eines von vielen spielen wünschen, als in die schon erschreckende reale vergangenheit.
btw., wenn ihr euch mal so richtig scheiße und als mensch wertlos fühlen wollt, gilt für euch die gleiche empfehlung wie für cunner:
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faszinierendes buch von der philosophin und lebensgefährtin sartres, simone de beauvoir, bei dem man nebenbei auch eine menge über die geschichte erfährt.

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