Lange bevor alle welt noch einmal in die höle zur zweiten erkundung gegangen war und noch während elaida mittelsmagischer magischen kräften der veränderung empo schwebte, machte sich searena daran aus ihrer trollfelldecke eine einfache lange rolle zu wickeln. schnell hat sie ihre lederriemen aus ihrem zopf gelöst und die verfilzten blonden strähnen fallen ihr wie lange goldene schlangen ins gesicht. sorgfältig fixiert sie die improvisierte rolle aus der decke mit den lederbändern und benutzt diese dann um sich adlibs leichnam aufzuladen.

"mühsam und gefährlich..." denkt sie für sich, doch sie würde es nicht zulassen, dass adlibs leichnam einfach ins, meer fiele und von fischen gefressen würde. lieber würde sie mit ihm die klippen hinunterstürzen als das zuzulassen.

und so macht sie sich seelenruhig und mit klarem verstand den schmalen pfad hinaufzuklettern. merkwürdigerweise ist ihr geist klar wie vulkanglas und sie schafft es zwar enorm angestrengt, doch nur schwitzend, schweratmend und mit leichten schrammen oben an der klippe anzukommen ohne auch noch zu sterben.

"vermutlich ist dieser ort nicht für meinen tod bestimmt" seufzt sie innerlich und geht dann sofort weiter nachdem sie einmal tief durchgeatmet hatte. sie schaut sich kurz um und entscheidet sich, dass der lockere boden neben den feldern am besten geeignet wäre um auch ihne werkzeug eine einigermaßen brauchbare ruhestätte für adlib zu schaffen.

mühsam schleppt sie ihn bis dorthin und fängt dann an so schnell sie kann und ihre kräfte es noch zulassen ein flaches grab auszuheben. so bekommt sie nichts davon mit, dass ihre gefährten sich in der höhle nocheinmal mit einem troll anlegen, doch als sie nach oben gestürmt kommen und nacheinander schnaufend an der klippe stehen bleiben, hat sie das grab schon ganz ausgehoben. einerseits ist sie ganz froh, dass der sandige boden locker genug ist um so graben zu können. aber auch nix hounds würden das können...

obwohl ihr bereits sämtliche gliedmaßen schmerzen nimmt sie sich zusammen und fängt an steine zu sammeln. mittlerweile hatte es angefangen zu regnen und das frische grab mit der festgetretenen erde hebt sich dunkel gegenüber der wiese ab. eine ladung steine nach der nächsten klaubt searena vom boden auf und schleppt sie mit der trolldecke zum grab. größere steine, kleine steine, alles was sie zusammensuchen kann.

und damit ist sie auch noch beschäftigt als der rest der gruppe darüber beratschlagt wie es jetzt weitergeht. ihr macht der regen nichts aus. und der donner ist ihr auch egal. schlafen kann sie nacher immernoch, dann kann sie sich in die decke und unter der plane sogar einigermaßen trocken zusammenrollen. und so sammelt sie weiter steine...

blitz und donner scheinen ihr fast kraft für ihre aufgabe zu geben, und spigeln nur zu gut ihr gemüt wieder...