Vorab möchte ich etwas zu den Drow sagen: Es mag stimmen, daß es Drizzt und die anderen guten Drows gibt, doch auf jeden "guten" oder auch nur "neutralen" Drow kommen ziemlich genau 99 böse Drow. Das Gesinnungssystem von D&D funktioniert so, Drow sind "alsways evil" (genauso wie z.B. die chromatischen Drachen). Bei der Betrachtung der dunklen Recken sollte man das bedenken - ja, es gibt gute Drow, die sind aber genauso selten (in der D&D-Welt) wie gute Teufel und Dämonen. Und ja, ich kann das Gesinnungssystem von D&D absolut nicht leiden. "Oh, der Drache ist rot, also muß er böse sein! Zumindest in 99% der Fälle!"
Zum Thema: Die Dunkelelfen... ja. Immer wieder beliebt in allen möglichen Welten. Ich erinnere mich da noch sehr lebhaft an die Drowstadt in BG2, sehr äh toller Ort (James: Die Viconiaromanze kann auch ganz anders enden, nur so als Tip). Es ist immer interessant zu sehen, wie die verschiedenen Dunkelelfenarten in den unterschiedlichsten Spielen rüberkommen. Ich muß da neben den D&D-Drows und den MW-Dunmer zum Beispiel an die Dunkelelfen in Sacred denken, oder jenen in Spellforce. Meist werden sie ja einfach, mit löblicher Ausnahme von MW, einfach als "die bösen" benutzt, mit ein paar anderstickenden Exemplaren.
Ich neige dazu, aus Sicht eines Autoren zu urteilen. Welche Funktion erfüllen Dunkelfelfen? In den meisten Welten sind sie schlicht Widersacher. Feinde. Das ist etwas, was ich schade finde. Wie Morrowind gezeigt hat, können sie auch gänzlich anders sein, als das archetypische Elfenböse. Schön finde ich z.B. in Tolkien, daß dort eben nicht die Dunkelelfen die bösen Elfen sind, sondern Teile der Noldor (ein Name: Feanor).
Mal so gefragt: Welche Version von Dunkelelfen fandet ihr denn besonders gelungen? Und welche eher nicht so? Wie sähe für euch die ideale Dunkelelfenkultur und -darstellung aus?





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