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Original geschrieben von LastGunman
Deutschland ist doch lange keine Demokratie mehr. Es ist doch egal, wer an der Macht ist, ändern tut sich nix. Politiker machen was sie wollen, sagen "Alle müssen sparen" und im selben Moment erhöht man sich die Diäten.
*kratz* Das ist schlimmste, platteste Bild-Rhetorik. Deutschland trägt eine der sozial gerechtesten, funktionalsten und praktikabelsten Demokratien der Welt, das ist ein Faktum. Dass es grade nicht so gut läuft, ist wahr, aber das ist fast überall so oder noch schlimmer - die Japaner hatten vor kurzem erst eine Rezession als Wirtschaftsmacht überleben müssen, in den USA ist die Wirtschaft knapp vorm Kollaps, Frankreich kratzt an der EU-Defizitgrenze, die Briten zahlen wesentlich mehr für den Sprit - und so schlecht geht es uns hier nicht, wie uns die Redaktion der Bild weis machen will. Und dass du die Institution, die eine Demokratie ist, an so was lächerlich Belanglosem aufhängst wie an Videospielen schlägt exaktemang in diese Schiene.
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Dafür müssen andere Leute bei Wind und Wetter auf die Straße gehen!
Politiker haben durchschnittlich ungefähr eine 80h-Woche, mehr als doppelt so viel wie fast alle Restdeutschen. Quellen sind das das Publikforum, Das Parlament, außerdem hier, das. Bzw, im Parlament ist es am besten dokumentiert und aufgeschlüsselt.
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Sowas zeugt doch nicht von Charakter. Und da kann man auch keinen vernünftigen Umgang mit Videospielen erwarten. Eigentlich kann man das allgemein auch nicht, da die Herren ja in einer ganz anderen Welt zu leben scheinen.
Was zum Henker soll das mit Charakter zu schaffen haben, und genauer gesagt, wo siehst du da eine Verbindung zu Videospielen? Erstens sind Games bei Gott nicht so wichtig, als dass die Politiker diese Sache zwischen dem Verhandeln von menschlichen Existenzen, Etatbesprechungen und Marschbefehlen mal eben dazwischenquetschen können und sollen, genauer gesagt ist es bodenlos irrelevant und anmaßend. Bücher und Filme werden trotz ihrer erheblich größeren Wichtigkeit auch nicht diskutiert.

Sinnvoll und machbar wäre imho politisch eine kleinere, aber vernünftig zusammengesetzte Arbeitsgruppe im Kultusministerium unter der ollen Weiss, wobei es schwer werden würde, eine Lösung zu finden, die sämtlichen Landeskultusministerien zusagt. Alles andere ist grober Schwachfug, der die Spielerschaft in noch wesentlich größeren Verruf bringt - schon mal was von Kontraproduktivität gehört, dude?