Der ehemalige Waldläufer war die ganze Zeit über schweigsam gewesen, doch nun wandte er das Wort an diesen Abenteurer aus dem Osten.

"Wie könnt Ihr bitteschön wissen, dass diese Sache kein Nachspiel haben wird? Ich meine, ich werde vielleicht sowieso als Mörder gesucht und für mich sollte es nicht so den Unterschied machen, aber dennoch interessiert mich, wie Ihr euch da so gewiss sein könnt. Ihr seid mehr, als ihr zugegeben habt. An Eurer Stelle hätte ich genau so gehandelt, aber nun haben wir Seite an Seite gekämpft und hoffe, dass Ihr mich ins Vertrauen zieht..."

War es zuviel verlangt? Grundsätzlich schon, immerhin kannten sich die beiden immer noch überhaupt nicht. Aber ein gemeinsamer Kampf bedeutete nun mal gemeinsames Vertrauen, wenn auch nur in geringen Maßen. Hätte jeder für sich gekämpft, dann hätte es mit den ganzen Legionswachen kein gutes Ende genommen, dessen war sich Echozar bewusst. Gut, er hatte nun die letzte Frage des anderen ignoriert. Aber war es wirklich für ihn von Relevanz, wie es in der Mordsache weiterging? Was interessierte es ihn?

Es brauchte jedoch nicht sehr viel Zeit, um zu erkennen, dass es ihn zu interessieren hatte, immerhin konnte er dabei seinen Namen reinwaschen und sich wieder ohne Angst auf Vvardenfell bewegen. Diese Erkenntnis überkam den Dunmer, noch während er auf die Antwort des anderen wartete.

"Wie dem auch sei, ich werde bei der Gruppe bleiben und euch weiterhin unterstützen, immerhin gilt es für mich, meine Unschuld zu beweisen."

Als Lenne, die silberhaarige Dunmer, ihm etwas zu essen gab, bedankte er sich mit einem Nicken und bemerkte ebenfalls, dass er sehr hungrig war durch den langen Marsch. Er wusste nicht, wieso sie seine Wunden versorgt hatte, aber auch hierfür war er ihr innerlich sehr dankbar, wenngleich sie dabei auch nicht grad zimperlich gewesen war.