Echozar überlegte kurz und ließ sein Schwert dann langsam wieder sinken.

"Nun gut, Ihr habt nicht gleich feindlich auf das Ziehen meines Schwertes reagiert, sondern überlegt gehandelt. Seht es als eine Art Test an, ich vertraue Euch in einem gewissen Rahmen..."

Was blieb dem Dunmer auch anderes übrig angesichts dieser Übermacht im Zimmer. Keiner der anderen sah aus wie jemand, der keine Kampferfahrung hatte. Zudem schlich sich kurz ein weiterer Gedanke in seinen Kopf. Diese Altmer machte einen brutaleren Eindruck auf ihn. Was wohl, wenn sie das Gespräch geführt hätte anstatt des Abenteurers aus dem Osten? Echozar durfte gar nicht daran denken, wenn er sie richtig einschätzte, hätte er in dem Fall wohl jetzt schon keine Hände mehr, um sein Schwert noch halten zu können.

Der Waldläufer setzte sich auf sein Bett und begann damit, seine Geschichte zu erzählen, während er die anderen Personen aufmerksam anblickte, um deren Reaktionen abschätzen zu können. Er erzählte ihnen davon, dass er Serath Venym schon aufsuchen wollte und deshalb bei ihm einbrach. Er erzählte ihnen ebenso von allem, was daraufhin geschah, unter anderem das Auffinden der Leiche Venyms und von der Wache, welche er in Notwehr schwer verletzen musste, um selbst zu überleben.

"Außerdem ist mein wirklicher Name Echozar. Ich weß, dass dies in Euren Ohren wie eine phantastische Geschichte klingen muss, die jeder Mörder erfinden würde, um seine Haut zu retten. Jeder andere würde so denken und deshalb floh ich, bis Ihr mich nun fandet. Was nun? Sagt Ihr mir nun in voller Offenheit, wer Ihr seid und weshalb Ihr den Mörder sucht oder werdet ihr nun gleich über mich richten? Ich versichere Euch, ich habe nichts mit dem Mord zu tun!"

Deine Miene zeigte Resignation und er sah nun wieder abschätzend in die Gesichter der anderen. Was mochte wohl nun in ihren Köpfen vorgehen. Hatte er überhaupt den Hauch einer Chance, dass man ihm glauben würde?