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Mythos
Ort: Ald'ruhn, Taverne
Diese Taverne war auf dem Routenplaner eines Informationsbeschaffers in der Aschländer-Region fest eingeplant. Hier kam alles zusammen, was auch nur als kleines Gerücht in Vvardenfell umging.
Revan Indoril sass alleine an einem Tisch, was angesichts des grossen Gedränges in der Taverne eher ungewöhnlich war.
Unüberhörbar war der Mord an Venim das Gesprächsthema Nummer 1.
Von einer Männerrunde kamen mit steigendem Alkoholkonsum immer wahnwitzigere Theorien über die Tat ins Gespräch. Die Männer kamen auf die Idee, ein Vampirclan versuche, so in der Aschländer Region Fuss zu fassen. Es wurde sogar, scheinbar ernsthaft, behauptet, Fürst Vivec selbst wolle die Fürstenhäuser vernichten, um seine Macht auszudehnen.
Revan schüttelte den Kopf. Die Situation war wirklich nicht geeignet, um solchen Unsinn zu erfinden. Besonders für ihn selbst nicht. Vor allem waren solche Behauptungen für geistig unterbelichtete Bürger immer ein gefundenes Fressen.
Als ein Platz an der Bar frei wurde, verliess der Grossmeister sofort seinen Platz und besetzte den eben freigewordenen. An der Bar erfuhr man meistens was.
Ein Mann war intensiv im Gespräch mit dem Barkeeper. Sie unterhielten sich, wie der Rest der Taverne, über den Mord an Venims Vater. Vom Cammona Tong Terroranschlag, von dem Revan wusste, dass es Unsinn war, schliesslich war der einzige andere Indoril, elpede, ein hohes Tier in dem Verein, bis zu einem Daedra Kult...
Der Barkeeper schien von allen Gerüchtestreuern wohl einer der schlimmsten zu sein, wenn er seinen Gästen solche Dinge angab.
Der Barkeeper war aber scheinbar von der Theorie der neidischen Hlaalu überzeugt. Er sprach sogar von anwesenden Ordinatoren.
Ordinatoren? Hatte Revan was verpasst? Keinen einzigen Ordinator hatte er gesehen. Vielleicht nur ein weiteres Gerücht... Aber wenn sie hier waren... Vielleicht wollte der Tempel gegen die Morag Tong intrigieren... Sie hatten sich ja der Assasinengilde mehr als nur einmal beugen müssen, wenn dies notwendig war.
Plötzlich stand der Dunmer auf und verliess die Taverne. Revan sah im noch nach, bis dieser die Tür schloss. Gleich, als er sich wieder der Bar zuwenden wollte, trat eine Hochelfin in die Taverne.
Ein Grinsen huschte über das momentan eher gleichgültige Gesicht des Grossmeisters.
Ja, sie hatte ja versprochen, dass sie sich bald wiedersehen würden.
Irgendwie fragte sich Revan, ob seine Ziehtochter über eine gute Informationsquelle verfügte, da sie ihn so schnell gefunden hatte.
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