Zareg beobachtete mit ein wenig Belustigung und Abscheu das Gespräch zwischen Draven und der anderen Gestalt, die sich als Erzmagier ausgab.
Als die beiden Telvanni, durch einen Boten, den Zareg schon kannte, von der Bedrohung der Vampire gehört hatten, hatten sie gleich beschlossen der Sache auf den Grund zu gehen und Informationen von Meister Neloth einzuholen. Anfangs war er erzürnt über Draven gewesen, dass dieser ihn einfach in diese Vampirgeschichte hineingezogen hatte, doch er konnte nichts tun. Schließlich konnte er nicht eine Bitte, oder eher einen Auftrag, seines Meisters ablehnen. Dies würde nur zu unnötigen Situationen führen.
Nachdem der Bote dann verschwunden waren, war ein Dunkelelf auf sie zugekommen, der anscheinend was von ihnen wollte. Draven hatte sich gleich gereizt seiner angenommen und dieses Streitgespräch, dass beinahe zu eskalieren drohte, dauerte noch immer an. Zareg hielt sich wie gewohnt im Hintergrund und beobachtete das Geschehen.
“Dieses Häufchen Elend, dass sich einen Erzmagier schimpfte, sollte sich hier nicht so aufspielen“, dachte er sich. Innerlich hasste er diese Rasse von Dunkelelfen. Spielten sich immer so auf, als hätten sie die Oberhand. Selbst im Fürstenhaus Telvanni waren diese Pfuscher am Werk und versuchten sich einen höheren Rang zu erarbeiten. Doch noch immer waren die Bretonen die Obersten der Telvanni und die Tatsache mit einem Bretonen unterwegs zu sein, machte diesen ganzen Ärger mit den Vampiren wett. Das hieß aber noch lange nicht, dass Draven und Zareg Freunde waren.

Langsam nahm das Gespräch eine Richtung, die Zareg nicht gefiel. Der Dunkelelf versuchte die Oberhand des Gesprächs zu verlangen. Gespannt lauschte Zareg der Auseinandersetzung.