Allgemein
News
News-Archiv
Partner
Netzwerk
Banner
Header
Media
Downloads
Impressum

The Elder Scrolls
Arena
Daggerfall
Spin-offs
Romane
Jubiläum
Reviews
Welt von TES
Lore-Bibliothek
Namens-
generator

FRPGs

Elder Scrolls Online
Allgemein
Fraktionen
Charakter
Kargstein
Technik
Tamriel-
Manuskript

Media

Skyrim
Allgemein
Lösungen
Tipps & Tricks
Steam-Kniffe
Review
Media
Plugins & Mods

Oblivion
Allgemein
Lösungen
Tipps & Tricks
Technik
Charakter
Media
Plugins & Mods
Kompendium

Morrowind
Allgemein
Lösungen
Tipps & Tricks
Media
Plugins & Mods

Foren
The Elder Scrolls Online
Hilfe & Diskussion

Skyrim
Hilfe & Diskussion
Plugins & Mods

Ältere TES-Spiele
TES-Diskussion
Oblivion-Plugins
Morrowind-Plugins

Community
Taverne zum Shalk
Adventures of Vvardenfell
Tales of Tamriel
Ergebnis 1 bis 14 von 14

Thema: Charaktervorstellungen

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1

    Charaktervorstellung: Draven

    Draven

    Rasse:
    Bretone

    Alter:
    41

    Sternzeichen:
    Atronach

    Gilde und Position:
    Erzmagister des Fürstenhauses Telvanni auf Vvardenfell

    Klasse
    Kampfmagier - Ein Kämpfer, der sich sowohl mit einhändigen und beidhändig geführten Schwertern wie auch mit Zaubern seiner Haut zu erwehren weiß. Andere Waffengattungen beherrscht er weniger gut, seine Kenntnis im Umgang mit Schilden ist durchschnittlich, so dass er gelegentlich auf sie zurückgreift. Seine bevorzugten Zauberschulen sind Zerstörung, Illusion und Veränderung. Da er eine gute Ausbildung bei den Zauberern der Telvanni genoss, ist er auch in den anderen Zauberschulen mäßig bis durchschnittlich bewandert. Diebesfertigkeiten hingegen liegen ihm überhaupt nicht.

    Aussehen:
    Draven ist um die 1,87 m groß, hat blaue Augen und trägt sein langes schwarzes Haar meist zu einem Zopf zusammengebunden.


    Vorgeschichte
    Die Sonne schien matt durch ein paar Wolken hindurch und schickte warme Strahlen gen Boden, während eine kühle Brise die organisch anmutende Form des Pilzturmes sanft umwehte. Ein kleines Dorf, welches aus demselben Material wie der imposante Turm selbst errichtet worden war, befand sich ganz in der Nähe und erstreckte sich bis zu der Küste, wo gerade ein großes Segelschiff an einem Dock festgemacht hatte. Um dieses kleine Dorf und den Telvanniturm Tel Uvirith herum befand sich nichts weiter als karge Steinwüste, welche von vielen Kreaturen wie Cliffracern und Kagoutis bevölkert wurde, die größtenteils durch die in regelmäßigen Abständen über das Land fegenden Aschestürme an diversen Krankheiten litten. Dies jedoch machte die Wesen nur noch gefährlicher als sie es sonst schon waren. An diesem Tag jedoch war kein Aschesturm zu erwarten und die gesamte Szenerie wirkte friedlich, wenn man von den zwei Kagoutis absah, welche in einiger Entfernung miteinander kämpften. Würden sie sich zu nah an den Turm heranwagen, so würden sie die unten postierten Dwemer Zenturios oder die Wachen des Dorfes um sie kümmern.
    Ein paar Personen verschiedener Rassen liefen bereits zu dieser frühen Morgenzeit durch das Dorf, welches den Namen Mora Uvirith trug. Zwei dunmerische Frauen unterhielten sich, während sie zwei kleine quengelnde Kinder an der Hand hielten, ein argonischer Sklave lief mit einer schwer anmutenden Warenkiste aus einem Laden, ein paar Minenarbeiter machten sich auf zur Arbeit in der nahegelegenen Ebenerzmine und ein Altmermagier übte am Rand des Dorfes die Beschwörung einiger kleiner Feuerbälle, welche er gegen einen großen Stein schleuderte. Dies jedoch musste er sofort unterlassen, nachdem er von einer der telvannischen Stadtwachen, von denen mehrere rund um die Uhr durch die Gassen patroullierten, auf die Gefährlichkeit der Aktion hingewiesen wurde.
    Sie alle wurden von Tel Uvirith aus beobachtet, um genau zu sein vom Rand einer Aussichtsplattform hoch oben auf dem Telvanniturm. Dort stand ein Mann mit langem schwarzen Haar, das im Nacken mit einem schwarzen Band zu einem Zopf zusammengebunden war. Er trug eine schwarz-rote Robe mit einigen wenigen Verzierungen, welche die Robe nicht übermäßig prunkvoll erscheinen ließen, und blickte mit seinen blauen Augen nostalgisch auf das Dorf sowie dessen Umgebung hinab. Dies war sein Turm und sozusagen der Kern seines Herrschaftsgebietes, denn es handelte sich bei dieser Person um den Erzmagister des Fürstenhauses Telvanni. Nicht er hatte sich diese unwirtliche Gegend für seinen Turm ausgesucht, sondern der Bauplatz war ihm damals mehr oder weniger aufgezwungen worden. Über die Motive konnte Draven nur spekulieren, aber nicht unwahrscheinlich war es, dass der damalige Erzmagier Gothren den jungen Telvannizauberer damit in seine Schranken weisen wollte, weil ihm sein schneller Aufstieg in den Rängen des Hauses Telvannis nicht gefiel und er Gefahr witterte.

    Meister Aryon hatte damals vor vielen Jahren das enorme magische Potential des jungen Bretonen erkannt und nahm ihn unter seine Fittiche. Etwas besseres hatte dem damals 17-jährigen nicht passieren können, denn bis zu diesem Zeitpunkt war er nur ein kleiner Bote gewesen, welcher von Telvannimeister Neloth für Besorgungen und Botengänge ausgenutzt wurde. Die Belohnungen waren mehr als mäßig und seine Unterkunft war ein einzelnes Zimmer im hintersten Winkel von Tel Naga, dem Turm von Neloth in der Stadt Sadrith Mora, gewesen. Aryon jedoch nutzte ihn nicht aus, sondern förderte seine magischen Fertigkeiten mit Unterricht und hartem Training. Sechs Jahre später wurde er zu Aryons Sprecher im Rathaus der Telvanni befördert, eine verantwortungsvolle Aufgabe für eine so junge Person, welche er jedoch nach anfänglichen leichten Schwierigkeiten zur vollsten Zufriedenheit seines Meisters erfüllte. Zehn Jahre später nach seinem Aufstieg vom Zauberkundigen zum Zauberer hatte Draven mit Edd Theman, welcher ursprünglich aus Balmora stammte, bereits seinen eigenen Sprecher im Rat und besaß die erste Stufe seiner Festung, welche jedoch sehr weit vom Festland abgeschnitten war. Normalerweise war dies für einen Zauberer der Telvanni nicht zumutbar, aber Erzmagister Gothren begründete dies damit, dass leider kein geeigneterer Bauplatz für einen neuen Turm zur Verfügung stünde, was zweifellos eine nicht sehr kreative Lüge gewesen war. Überhaupt schien Gothren ihn so gut es nur ging aus allen wichtigen Entscheidungen raushalten und seinen Einflussbereich immer weiter verkleinern zu wollen, allerdings sehr subtil und für Außenstehende nicht ohne weiteres erkennbar. An seinem 40. Geburtstag sollte Draven einen weiteren Rang aufsteigen, so sehr Erzmagister Gothren dies auch zu verhindern versucht hatte. Viele der anderen Telvannimeister hatten keine Meinung dazu, wie es bei den Telvanni allgemein häufiger mal der Fall ist, so dass Gothren der Argumentation Aryons - inzwischen ein guter Freund und Vertrauter Dravens - unterlag und der Beförderung des Bretonen zähneknirschend zustimmen musste.
    Tiefe Nacht war es gewesen, als Draven - damals 39 Jahre alt - aus schweißgebadet aus einem Albtraum erwachte und nicht wieder einschlafen konnte. So beschloss er, in seinem Alchemielabor an einem Trankrezept zu arbeiten, welches er in der Woche zuvor begonnen hatte. Als er seinen hoch gelegenen Schlafraum mit Levitation verließ, bemerkte er einen schwarzen Schatten am Boden der Vorhalle seines Residenzraumes und hielt inne. Gerade rechtzeitig, denn in der nächste Sekunde schlug ein daedrischer Pfeil knapp vor seinem Gesicht in die Wand des Pilzturmes ein. Sofort sprach er geistesgegenwärtig den Spruch Magie bannen, welcher den Levitationsvorgang beendete und ihn zu Boden fallen ließ. Der Aufprall war schmerzhaft, aber er schwebte vorher zu langsam durch die Luft, so dass der nächste Pfeil gesessen hätte. Da er nur seine Schlafgewänder und keinerlei Waffe trug, zauberte der Magier die fünfte Barriere und einige beschworene Rüstungsteile, die zumindest kurzzeitig ein wenig Schutz gewährten. Der Zeitpunkt für den Angriff war ideal, denn er als Atronach würde im Schlaf kein Mana regenerieren und hätte nun keine Chance gehabt, wenn er nicht am Abend zuvor eine Spende an einem Tribunalsschrein in Sadrith Mora getätigt hätte, da er sich ohne magische Reserven immer unwohl fühlte. Sofort sah er eine Person in pechschwarzer Rüstung, welche wieder unter einem schwarzen Umhang verborgen war, auf sich zustürmen, während er aus den Augenwinkeln gerade noch wahr nahm, wie ein Bogen ein weiteres Mal gespannt wurde. Er wich blitzschnell einen Schritt zurück und ein weiterer Daedrapfeil steckte in der Wand seiner Festung. Er konzentrierte seine magischen Kräfte und formte einen großen Feuerball, welchen er dem Bogenschützen entgegenschleuderte. "Verdammt, er hat doch noch Mana übrig" waren die letzten Worte dieses Attentäters gewesen, der andere jedoch erwischte ihn voll mit seinem Silberlangschwert. Wäre nicht noch der Schild der fünften Barriere und der beschworene Brustpanzer vorhanden gewesen, so wäre Draven getötet worden. Der zweite Attentäter zögerte nicht und trat mit aller Kraft zu, so dass der Bretone zu Boden geworfen wurde. Als er die Beschwörung eines Dremoras begann, sah er wieder das Schwert des Gegners auf sich zukommen. Trotz seines Ausweichmanövers wurde sein linker Arm verletzt und rotes Blut tropfte auf den Boden, während der Gegner ein weiteres Mal ausholte. Draven konnte sich jedoch unter dem schwingenden Schlag hinwegducken und trat nun seinerseits zu. Die Zeit reichte aus, um mit dem letzten verbliebenen Mana ein Langschwert zu beschwören und damit den nächsten Angriff zu parieren. Kurz bevor der Zauber nachließ und das Schwert wieder verschwand, was ihn wehrlos gemacht hätte, konnte er den zweiten Attentäter mühevoll niederstrecken und so sein Leben retten. Wäre dieser Albtraum nicht gewesen, so hätten sie ihn wahrscheinlich lautlos im Schlaf getötet, genau wie sie die Wachen seines Turmes getötet hatten, die er seit damals in ihrer Anzahl verdoppelt hat. Niemand konnte Gothren nachweisen, dass er für den Anschlag verantwortlich war, aber jeder wusste es. Er fürchtete, dass Draven nach seiner Beförderung nicht Meister werden wollte, sondern Magister. Damit erhob er öffentlich Anspruch auf den Posten von Gothren und es würde einen Kampf geben, vor dem der derzeitige Erzmagister scheinbar Angst hatte, so dass er das "Problem" auf andere Art lösen wollte. Zugegebenermaßen hatte Draven schon seit einiger Zeit überlegt, ob er Magister oder Telvannimeister werden sollte, da er ja bereits seit vielen Jahren von Gothren schikaniert wurde, aber dieser Anschlag auf sein Leben hatte den endgültigen Ausschlag für seine Entscheidung gegeben. Er wählte die Position des Magisters und es gab daraufhin einen großen Kampf in der Arena von Vivec. Auch noch heute erinnerte Draven sich an das Auftreten Gothrens, der seine zwei beschworenen Dremoras mitgebracht hatte, an sein zunächst unsicheres und später hasserfülltes Gesicht. Der Kampf selbst gleich einem Inferno und er dauerte seinem Empfinden nach ewig, aber am Schluss gab es einen neuen Erzmagister des Fürstenhauses Telvanni - Draven. Die Ära Gothren war damit beendet und nun war das ganze ungefähr ein knappes Jahr her.

    "Verzeiht, Erzmagister", hörte Draven hinter sich, während er langsam wieder aus den Tiefen seiner Erinnerungen in die Realität und somit die Aussichtsplattform von Tel Uvirith zurückkehrte. Er drehte sich zu der Person um und sah einen Dunmer in grüner Robe, welcher ein ihm bekannter Bote Aryons war.
    "Ihr seid zu einem Treffen nach Vivec gerufen worden, die beiden anderen Häuser Hlaalu und Redoran werden ebenfalls vertreten sein. Genaueres ist Meister Aryon nicht bekannt, aber er bat mich, Euch dies auszurichten und Euch vorzuschlagen, dieses Treffen selbst wahrzunehmen, da es scheinbar um eine wichtige Sache geht."
    Nun gut, ein wenig Abwechslung konnte nicht schaden und zudem war er schon seit einiger Zeit nicht mehr aus dem Einflussgebiet der Telvanni herausgekommen, also würde er dies selbst erledigen, zumal er auf den Rat Aryons vertraute.

    angenommen

  2. #2
    Name: Ninièl
    Rasse: Hochelfin
    Alter: 111
    Haare: lange blauschwarze Haare
    Augenfarbe: eisblau
    Hautfarbe: golden
    Klasse: Freelancer: Schwerpunkte Kampf/Magie (beherrscht diverse Zauber aller Richtungen)
    Sternzeichen: The Lady
    Waffe: daedrisches Wakizashi
    Rüstung: eine rote Glasvulkanrüstung
    ein Levitationsamulett, ein Amulett der Schatten, sowie ein Amulett der Markierung und der Rückkehr.

    Vorgeschichte:

    Ninièl wurde auf Summerset Isle geboren, der Heimat der Hochelfen in Tamriel. Ihr Vater war der beste Bogenschütze auf Summerset Isle, ihre Mutter eine anerkannte und berühmte Magierin und Heilerin. Die Familie zog eines Tages durch die Wildnis, um entfernte Verwandte zu besuchen. Des nachts kampierten sie an einem Bach. Ninièl wurde plötzlich durch Kampfgeräusche und Schreie geweckt. Als sie aufsprang, sah sie ihre Mutter tot am Boden liegen und ihren Vater gegen fünf Nords kämpfen. Sie hörte ihn rufen, dass sie weglaufen solle, so schnell es ginge. Als sie stattdessen in den Kampf eingriff, um ihrem Vater zu helfen, erhielt sie einen schweren Schlag gegen den Kopf, der sie bewusstlos zu Boden stürzen liess. Stunden später kam Ninièl wieder zu sich und fand beide Eltern ermordet vor. Sie selbst war durch eine Platzwunde am Kopf blutübströmt. Dass sie überlebte, hatte sie wohl nur der Tatsache zu verdanken, dass man sie für tot gehalten hatte. Schock und Kopfverletzung hatten einen Gedächtnisverlust bei ihr ausgelöst und das Geschehen war irgendwo in ihrem tiefsten Innern verschwunden. Nachdem sie die Eltern auf elfische Art beerdigt hatte, wankte sie durch die Wildnis, tgelang ernährte sie sich hauptsächlich von Wildbeeren und Wasser. Auch schlief sie viel. Längst hatte sie die Orientierung verloren und wusste nicht mehr, wo sie sich befand. In halb verwildertem Zustand traf sie eines Tages auf einen Dunmer, der wohl lediglich auf der Durchreise war. Als er sie fragte, was geschehen sei, wurde sie erneut bewusstlos. Nachdem sie zu sich gekommen war, fand sie sich in einer Taverne wieder. Ein Heiler beugte sich besorgt über sie. Ein hochelfischer Heiler und zum ersten Mal seit langer Zeit sah sie wieder ein Gesicht von jemandem ihres Volkes. Auf ihre Frage, wo sie denn sei, bekam sie zur Antwort, dass sie in einer Taverne in Maar Gan sei, in Resdayn oder Morrowind, wie es seit Jahrhunderten kaiserlicher Besetzung genannt wurde, sei. Aus dem Schatten des Zimmers trat der Dunmer, der sie gefunden hatte und stellte sich als Revan Baenre vor. Ratsherr im Fürstenhaus Redoran. Dieser adoptierte dann die jugne Hochelfin, die zu dem Zeitpunkt fast noch ein Kind nach elfischen Begriffen war mit ihren 70 Jahren. Später erfuhr sie, dass Revan Baenre zugleich der Grossmeister der Morag Tong war (einer anerkannten Assasinnengilde in Resdayn). Etliche Jahre lebte Ninièl im Haus Baenre zurückgezogen. Ihre Erinnerung an der Vorgefallene blieb nach wie vor verschollen, Anfälle von Panik und Hass suchten sie häufig heim, vor allem, wenn sie auf andere denn elfische Rassen traf. Niemals konnte sie sich diesen Hass und diese Angst erklären, aber sie bekam sie auch nicht unter Kontrolle. Nichtsdestotrotz übte sie sich im Schwertkampf und in der Magie, in der sie erstaunlich talentiert war. Doch immer blieb eine innere Unruhe, ein Gefühl, nirgends wirklich zuhause zu sein und mit 108 Jahren (nach hochelfischen oder wie man ihr Volk auch nannte: nach "altmerischen" Begriffen, gerade mal erwachsen, verliess sie Aldruhn sowie das Haus Baenre und ihre Ziehvater und durchstreifte Resdayn als Abenteuerin. Bald war ihr Name im ganzen Land bekannt und bei Banditen gefürchtet.Nun, drei Jahre später, im Alter von 111 Jahren, war sie schon fast eine Legende in Morrowind. Gilden und Vereinigungen umwarben sie, doch stets schlug sie jegliche Zugehörigkeit aus. Sie kämpfte allein und egal, ob mit Schwert oder Magie: wo immer Ninièl angriff, kam der Tod schnell und lautlos. Lediglich Banditen, die der Rasse der Nord angehörten, starben langsam und qualvoll durch ihre Hand. Sie wusste selbst nicht, warum sie das tat und es ihr solche Freude bereitete, doch ein innerer Zwang trieb sie dazu. Lodernder Hass und tiefe Unruhe waren ihre Triebfedern. Eine ebenso unvergleichliche wie unversöhnliche Kämpferin, die Einzelgängerin war und blieb. Sie traute Freundschaften nicht, fürchtete Beziehungen jeder Art und ihre Haltung gegenüber nichtelfischen Rassen schwankte zwischen Verachtung und unverhohlenem Hass. Doch immer war sie auch auf der Suche, wenn sie auch nicht wusste, nach was sie Ausschau hielt. Wer ihr in die Augen sah, erblickte eisige Arroganz darin, nur in jenen Augenblicken, wenn sie sich unbeobachtet fühlte, hätte ein heimlicher Zuschauer die tiefe Traurigkeit und den nie endenden Schmerz darin gesehen, die einen Grossteil ihres wahren Wesens ausmachten. Um diese Trauer zu vergessen, hatte sie sich in die Kämpfe und Abenteuer gestürzt und aus demselben Grund zog es sie immer weiter und weiter. Vielleicht würde sie irgendwann ja ihre Bestimmung finden.

    angenommen

  3. #3
    Echozar

    Rasse:
    Dunmer

    Alter:
    ca. 158 Jahre

    Klasse:
    Abenteurer/Wanderer

    Gilde:
    Keine

    Aussehen:
    Wie alle Dunmer hat Echozar eine bläuliche Hautfarbe und leuchtend rote Augen. Seine Haare sind tiefschwarz und reichen ihm bis zu den Schulterblättern. Er ist 1,90 m groß, schlank und man kann an seiner eher rauen Haut erkennen, dass er sein Leben in der Wildnis verbringt und nicht in einer gemütlichen Stadt, deren Mauern ihn vor den Aschestürmen schützen. Sein Körper ist zudem etwas muskulöser als man es ihm ansieht.

    Rüstung:
    Eine leichte Lederrüstung, die ihn schon seit vielen Jahren schützt und nicht in seiner Beweglichkeit einschränkt. Darüber trägt er einen dunkelgrünen Kapuzenumhang, welcher ebenfalls starke Gebrauchsspuren aufweist.

    Waffe:
    Ein mit Ornamenten verzierter Langbogen und das Silberlangschwert „Drachenbiss“, ein Anderthalbhänder.

    Hintergrundgeschichte:
    Langsam öffnete Echozar die Augen und bemerkte, dass er in seinem Schlafsack lag und ein weiteres Mal diesen fürchterlichen Albtraum hatte. Dieser Traum, der keine Fiktion war, sondern seiner Vergangenheit. Mühsam schaffte drehte er sich auf den Rücken und starrte in den von Sternen besetzten Himmel hinauf, welcher durch einige hohe Baumkronen zwischen ein paar Wolken zu sehen war. Langsam kehrten Erinnerungsfetzen zurück aus den Tiefen seines Gedächtnisses, während er seinen Traum Revue passieren ließ.

    Er sah eine weibliche Dunmerin unendlicher Schönheit in einem weißen Kleid, umgeben von einer leuchtenden Aura dem Abendstern gleich. Sie hatte ein ebenes Gesicht und wunderschöne lange dunkelbraune Haare, welche zu einem Zopf zusammengebunden waren. Es mochte zwei Monate her sein, da traf er sie zum ersten Mal in der Taverne in Pelagiad und beide hatten sich auf Anhieb gut verstanden. Wie ungewöhnlich für ihn, da er eigentlich immer ein verschlossener Einzelgänger war, der sein gesamtes Leben über – seit seiner Kindheit in einem Heim für Waisen – nur Freundschaften oberflächlicher Natur eingegangen war und der alle seine Gefühle grundsätzlich für sich behielt.
    Nur Kagan wusste etwas über das Gefühlsleben Echozars, kannte er ihn doch nun schon seit so vielen Jahren. Nachdem der Dunmer vor 5 Jahren aus dem Heim in der Nähe Balmoras ausgerissen war, wäre er in der Wildnis fast ums Leben gekommen, wenn ihn nicht dieser alte Jäger gerettet und sich um ihn gekümmert hätte. Er war eigener Aussage zufolge der beste Dieb in ganz Morrowind. Dummerweise hatte er sich einmal auf die Dunkle Bruderschaft eingelassen, eine Verbrecherorganisation, die nur aus Attentätern bestand. Aber im Gegensatz zur Morag Tong – der örtlichen Assassinengilde – besaßen diese Verbrecher keinen Funken Ehre. Dies war auch der Grund für Kagan gewesen, sich von ihnen abzuwenden, wofür sie ihn zur Strecke bringen wollten. Aber Kagan war schlauer gewesen und konnte ihnen entkommen, was wirklich für seine Qualitäten sprach, denn vielen war dies bisher noch nicht gelungen. Von der Stadt Gramfeste aus, wo sich das Hauptquartier der dunklen Bruderschaft irgendwo in den riesigen Kanälen unterhalb der Stadt befinden sollte, reiste er nach Vvardenfell und streifte dort durch die Wildnis. Nachdem er Echozar vor einigen wilden Kagoutis gerettet hatte, nahm er ihn unter seine Fittiche und brachte ihm all sein Wissen über das Leben in der Natur bei, so zum Beispiel die Kunst des Tränkebrauens, aber auch das Ausbessern der Rüstung, das Jagen mit einem Bogen und das Führen eines Schwertes. Auch die hervorragenden Diebeskünste seines Lehrmeisters wurden ihm beigebracht und Echozar hatte sich in allem als ein ziemliches Naturtalent herausgestellt, so dass er mit der Zeit immer besser wurde. Lange Zeit zogen die beiden gemeinsam durch die wilden Gegenden Vvardenfells, sei es nun die sumpfige Bitterküste oder die kargen Wüsten des Aschlandes. Nur in die großen Städte musste er alleine aufbrechen, denn sein Lehrmeister musste sich vor den Agenten der dunklen Bruderschaft hüten, welche ihm überall auflauern konnten. Mochte auch inzwischen einige Zeit vergangen sein, eine offene Rechnung mit der dunklen Bruderschaft wird von dieser niemals vergessen, hatte Kagan ihm erklärt.
    Als die beiden ihr Lager in der Gegend zwischen Pelagiad und Balmora aufgeschlagen hatten und sie dringend ein paar Getränke benötigten, hatte Kagan ihn in die örtliche Taverne geschickt. Und dort hatte Echozar diese schöne Dunkelelfin getroffen, Selina war ihr Name gewesen und scheinbar schien sie nicht zu stören, dass er im Umgang mit Frauen durch sein einsames Leben noch überhaupt keine Erfahrungen gemacht hatte und so verschlossen war. Er genoss ihre Gesellschaft und sie trafen sich beinahe jede Nacht in der Taverne des recht abgelegenen Ortes. Sie war so anders als er selbst, offen und stets freundlich. Echozar war auf dem besten Wege, sich in dieses Wesen zu verlieben, denn sie war einfach perfekt.
    Eines Nachts – der Himmel war wolkenlos gewesen und die beiden Monde schienen friedlich herab – nahm Selina ihn mit auf einen Spaziergang, um ihm etwas im Vertrauen zu erzählen. Zu seiner großen Verwunderung fragte sie ihn, ob er jemals von der dunklen Bruderschaft gehört hatte, denn scheinbar wurde sie von ihnen verfolgt. Mit großen Augen hatte Echozar sie angestarrt und wusste nicht, was er ihr darauf antworten sollte. Er durfte ihr nicht von seinem Lehrmeister erzählen, dies würde ein zu großes Risiko darstellen und obwohl er für diese Dunmerin schwärmte, war er sich dessen voll bewusst. Doch abrupt wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als ein Pfeil neben ihr in einem Baumstann einschlug.
    „Runter!“ hatte er gerufen und war zu ihr gestürzt, um sie auf den Boden zu reißen, bevor der nächste Pfeil an der Stelle auftraf, wo sie soeben noch gestanden hatte. Schmutzige Erde bedeckte nun ihr weißes Kleid, doch ihr war nichts geschehen. Echozar verfolgte den Weg des Pfeiles zurück und erkannte in einiger Entfernung eine Person in einer dunklen Rüstung, welche sich kaum von der Nacht abhob. Wieder spannte er seinen Bogen durch, doch dann schimmerte eine Klinge im Mondlicht, die sich von hinten durch die Brust des Schützen gebohrt hatte, welcher nun langsam in sich zusammensackte und schließlich zu Boden fiel. Ihr „Beschützer“ stellte sich als Kagan heraus, welcher nun auf die beiden zurannte, während Echozar sich aufrappelte und dann Selina hochhalf.
    „Schnell, wir müssen uns beeilen“, sagte sein Lehrmeister zu ihnen. „Folgt mir ins Lager, die dunkle Bruderschaft kommt niemals alleine. Wir müssen hier sofort weg.“
    Kagan rannte voran und Echozar folgte ihm, doch Selina blieb stehen, scheinbar war sie zu geschockt, um irgendwas zu tun. Sie stand nur dort und starrte reglos auf dem Boden, so dass die beiden Männer wieder zu ihr zurückkehrten.
    „Selina, was ist los?“, fragte Echozar, doch sie schien ihn nicht zu bemerken. „Wir müssen sie tragen oder zurücklassen, uns bleibt keine Zeit“, sagte Kagan und kam noch näher zu ihr, doch plötzlich schien ein Ruck durch sie zu gehen und sie sah langsam auf, lächelte und sprach:
    „Eure Zeit ist bereits vor langer Zeit abgelaufen, Kagan. Wir haben lange gebraucht, um Euch zu finden und Euch endlich aus der Reserve zu locken, aber nun werdet ihr dafür bezahlen, uns den Rücken gekehrt zu haben, die Rache ist unser.“
    „Selina, was...“ sprach Echozar, bevor er einen schmerzenden Stich in seiner Seite spürte und sich wie betäubt fühlte. Immer mehr Kraft schien plötzlich aus seinem Körper zu weichen und sein Blick wurde trüber, als er einen scheinbar vergifteten Dolch in seiner Seite sah, welcher durch seine Lederrüstung gestoßen worden war.
    „Stör mich nicht, Echozar“, sagte Selina kalt und bevor Echozar endgültig zu Boden ging und ihn totale Stille umfing, konnte er noch sehen, wie sich mehrere Pfeile aus der Dunkelheit in den Körper seines Lehrmeisters Kagan bohrten. Bevor alles um ihn herum schwarz wurde, sah er Selina langsam mit einem daedrischen Dolch auf Kagan zugehen. Bevor auch seine Gedanken aussetzen, wurde ihm vollkommen bewusst, dass er den Tod seines Lehrmeisters verschuldet hatte und er eiskalt ausgenutzt worden war.

    130 lange Jahre war dieser Tag inzwischen her gewesen und seitdem hatte Echozar nie wieder einer anderen Person wirklich vertraut. Er wünschte sich, an der Seite Kagans gestorben zu sein, aber das Gift hatte ihn zu seinem Bedauern tatsächlich nur zeitweise außer Gefecht gesetzt anstatt ihn zu töten. Ob das nun von der dunklen Bruderschaft beabsichtigt war oder nicht, wusste er nicht. Er war als Einzelgänger quer über Vvardenfell gezogen, vollkommen unabhängig von allen anderen hatte er sich durch die Wildnis geschlagen. Gelegentlich hatte er sich Reisenden angeboten, welche sich in der Wildnis verlaufen hatten, aber immer blieb er distanziert und wortkarg. Sein Leben war für ihn schon lange vorbei und Freuden sollten ihm bis zu dem Tag verwehrt bleiben, bis er endlich sterben würde. Aber indem er anderen half, konnte er seinem wertlosen Leben einen kleinen Sinn geben und so etwas gegen die Schuldgefühle tun, die ihn seit Ewigkeiten plagten, denn seinem Leben von eigener Hand ein Ende setzen, konnte er auch nicht über sich bringen...






    angenommen
    Da ich um eine kleine Stellungsnahme zu dem Post gebeten wurde, werde ich dies nun auf diesem Wege tun. Also, ich weiß wirklich nicht, was du hast. Nur, weil du nicht so psycho schreibst wie ich, heißt das nicht, dass du solche Vorstellungen nicht drauf hast.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •