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Thema: 1) Das Abenteuer geht weiter

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    "Grumpf, nicht mal schlafen kann man hier in Ruhe", denkt Elaida, als Draven sie weckt. Wie? was? bBtt? Aber nicht ohne ihr geröstetes Brot vorher, da sie ansonsten sicher ist, bald einen ihrer Gefährten hier anzuknabbern. Der Ork scheint zäh und ungenießbar, auf Searena hat sie im Augenblick eine ziemliche Wut, bliebe also nur Draven und irgendwie hat der freundliche Mensch das nicht verdient. Also bemüht sie sich, aufrecht sitzen zu bleiben und antwortet nur müde: "Sobald ich mein Essen bekommen habe, werde ich auch schlafen gehen. Aber mich zum Zimmer zu geleiten, ist unnötig, wenn das Angebot auch sehr freundlich von Euch ist". Dankbar lächelt sie Draven zu. Er ist der einzige hier in der Gruppe, der konstant freundlich und ausgeglichen zu sein scheint. Immer hilfsbereit und gegenüber den anderen eine erholsame Abwechslung.

  2. #2
    Mit vor dem Gesicht verschränkten Händen war Gorbad neben seinen Kameraden gesessen. Hunger hatte er schon verspürt, doch als der Wirt von der Dunmerin erzählte, war jegliches Hungergefühl verpufft. Er lauschte seinen Worten, auch vernahm er das Gespräch von Draven und den Elfen, die über Raubzüge sprachen um den eigenen Geldbeutel etwas aufzufüllen.

    "Hätte ich den Spitzohren garnicht zugetraut sich für Raubzüge zu interessieren! Vor allem Elaida wirkt auf mich nicht wie eine Frau die von der Abenteuerlust gepackt wurde! Es wäre garantiert der eine oder andere Kampf mit Schmugglern - vielleicht sogar Soldaten - dabei! Aber ich kann und will nicht die Spur der Dunmerin verlieren, die ein ähnliches Schicksal wie ich erlitten hat! Ich muss sie finden, mit ihr reden, herausfinden was sie weiss..."

    Die Grünhaut neigt sich kurz Draven, Elaida und Searena zu.

    "Entschuldigt mich für einen Moment..."

    Er erhebt sich, nimmt den Wirt an seine Seite und geht noch ein paar Schritte vom Tisch der Gruppe weg.

    "Sagt Herr Wirt, wäre es möglich irgendwo allein unter vier Augen zu sprechen? Ich interessiere mich sehr für die Geschichte über die Dunmerin, die euch einen Besuch abstattete..."

    Nach einem kurzen Griff in seinen Geldbeutel hält der Ork dem Wirt 5 Draken unter die Nase.

    "Es soll auch nicht euer Schaden sein!"

  3. #3
    Elaida, welche soeben noch hoch erfreut über das Brot war, erstarrt. Was ist denn jetzt los? Eilig hin oder her, aber einen solchen Weg mit ungewissem Ausgang alleine zu gehen, ist schlicht und ergreifend Wahnsinn. Beutel und gefasster Rubin sagen ihr nichts. Vielleicht wisssen die anderen, was das zu bedeuten hat. Nur - Hunger verspürt sie jetzt keinen mehr. Komisch, eigentlich sollte sie froh sein, dass der grünhäutige Elfenhasser weg ist, aber sie hat sich an den ewig grummelnden Ork gewöhnt. Sie muss sich zwingen, etwas zu essen, denn ein leerer Magen hilft auch nicht weiter. Doch sie versteht es nicht. Diese ganze Entscheidung scheint so schrecklich falsch zu sein. Was, wenn er sterben würde ohne Hilfe? Sie sieht an den Gesichtern ihrer Gefährten, dass diese ebenso fassungslos sind. So sind also nur noch Draven, Searena und sie übriggeblieben. Langsam verzehrt sie ihr Abendessen und trinkt ihren Tee. Dann steht sie abrupt auf. "Gute Nacht", sagt sie und geht eilig zu ihrem Zimmer. Die anderen beiden werden ihr schon morgen sagen, wie es weitergehen soll. Aber sie selbst ist nicht nur todmüde, sondern irgendwie auch traurig und will ihre Ruhe haben.

  4. #4
    searena lächelt dem wirt zu, die hatte die unterbrechung nicht böse gemeint und nun lauscht sie seinen auskünften. plötzlich wird sie jedoch von der zusammensackenden elaida überrascht, die scheinbar völlig entkräftet diesen augenblick gewählt hat, um ohnmächtig zu werden. gänzlich überrascht bekommt sie kein wort heraus und ist zutiefst dankbar, dass draven sich um sie kümmert.

    deshalb bekommt sie aber um so mehr davon mit, wie gorbad mysteriöse fragen an den wirt richtet und mit ihm verschwindet. sie will schon aufstehen, besinnt sich aber dann darauf nach so einem tag den ork nicht weiter zu reizen. erfreut erblickt sie nach zehn minuten den wirt mit brot und tee...

    "aber wo zur hölle ist gorbad?"

    und mit versteinerter miene hört sie die worte des wirtes und kann es kaum glauben dass der ork einfach so abgehauen ist. am liebsten würde sie erbost auf die tischplatte schlagen, aber dazu fehlt ihr jetzt eindeutig die kraft und so sinkt sie einfach nur müde in sich zusammen und fragt sich wie sie ohne einige gute mitstreiter jemals auf die fährte ihre bruders kommen soll.

    gedankenverloren nimmt sie den beutel zu sich und betastet ihn. sie ist nichtmal neugierig ihn zu öffnen und ergreift stattdessen den rubin und rollt zwischen ihren fingern. nachdenklich grübelt sie darüber was bloß in gorbad gefahren sein mag. einzig die erwähnte dunmerin kommt ihr dabei in den sinn, aber keinerlei gedanken zum hintergrund des ganzen.

    "was ist bloß los?" fragt sie krächzend halb draven und halb sich selbst, mit einer träne im augenwinkel. "was haben die daedra bloß gegen uns, dass sie uns immer wieder aufhalten und uns versuchen so zu schlagen?" innerlich fragt sie sich warum sie gorbad eigentlich so vermißt. sie möchte diesen dummen grünen tölpel eigentlich nur mal richtig anschreien, warum er jetzt einfach abhaut. stattdessen grübelt sie weiter und schaut ab und zu von ihrem tee zu draven auf.

  5. #5
    Auch Draven ist mehr als überrascht wegen Gorbads plötzlichem Aufbruch, er war ein tapferer Kämpfer und ohne ihn hätten sie den Riesen womöglich nicht erlegen können. Sehr schade und schon etwas merkwürdig. Aber nicht zu ändern...

    "Ich weiß auch nicht, was das zu bedeuten hat", meint er schließlich, steht auf und begibt sich zu der Bosmerin, um sich vor sie zu stellen und ihr beide Hände auf die Schultern zu legen. Er schaut tröstend zu ihr und spricht weiter: "Wir werden es trotzdem schaffen, macht Euch nicht zu viele Sorgen. Lasst uns erst einmal schlafen gehen und morgen brechen wir auf."

  6. #6
    Knurrend und mit kriegslüsternem Grinsen versucht Gorbad, die Klinge wieder aus dem Körper des Riesen zu bekommen. Sie hat sich tief in den Rücken des Monsters gebohrt, und er braucht einen Moment, um seine Waffe wieder aus des Riesen Leib zu ziehen. Er atmet angestrengt einige Male durch und versucht das Vorhaben der anderen Gruppenmitglieder abzuschätzen. Draven plant anscheinend eine Folgeattacke, bevor der Riese sich wieder erhebt und mit seiner Keule Unheil anrichten kann. Bei all seinem Vertrauen auf Dravens Schwertarm: Er möchte sichergehen, dass es der Riese schwer hat wieder auf die Beine zu kommen.

    Also hebt die Grünhaut ihre Klinge und plant, eines der Beine aufzuschlitzen, damit das Ungetüm sich nicht so schnell wieder aufrichten kann. Der Kampf hat ihn bisher schon viel Kraft gekostet - Gorbad hofft, dass seine Kraft ihn nun nicht verlässt und seinen Gegner auch wirklich verwundet...

  7. #7
    Als Elaida sieht, wie der Riese erneut versucht hochzukommen, löst sie sich aus ihrer Erstarrung. Noch einmal stürmt sie vorwärts und hackt wild und wütend auf den Arm des Riesen ein, während sie ihm ein erbostes "Fall doch endlich ganz um" ins häßliche Gesicht schleudert. Dann aber springt sie sicherheitshalber erneut zurück.

  8. #8
    searena beobachtet das kampfgeschehen aufmerksam und und stellt fest dass ihre einzige möglichkeit den anderen zu helfen darin besteht dem riesen den kopf zu spalten, alles andere würde kaum nützen. da dies mit einem normalen pfeil aber kaum möglich wäre und sie nicht gerade ihr glück am auge des sich bewegenden riesen versuchen will, wechselt sie den pfeil auf der sehne ihres bogens.

    gewandt läßt sie den alten pfeil fallen, um ihn nach dem kampf wieder aufzusammeln und zieht einen der stahlpfeile, die sie bei einem vorherigen kampf mit solch einem ungetüm erbeutet hat, aus dem köcher. der pfeil ist wesentlich massiver und searena legt ihn so schnell es geht auf und spannt den bogen und zielt auf den riesen...

    "jetzt noch ein guter schußmoment, und auf diese entfernung dürfte selbst der dickschädel dieses ungeheuers kein hindernis mehr darstellen..." denkt sie

    gerade als elaida nach einer attacke zurückspringt bietet sich der perfekte moment, der riese brüllt elaida sie schmerzerfüllt an und keiner der anderen steht im schußfeld. ohne zu zögern läßt searena die sehne los und hofft diesem biest endlich den gar aus zumachen.

  9. #9
    "Haha, diese Bande von grobschlächtigen Narren erledigt ja die ganze Arbeit" grinst Indaryon und bereitet nun einen kreis 6 Lebensabsorbierzauber vor mit dem Ziel, dem Riesen die letzten Kräfte zu Rauben und endlich weiterziehen zu können

  10. #10
    "Geben wir dem Monster den Rest!"

    Mit diesem Gedanken hebt Gorbad abermals sein Schwert, um auf den Riesen einzustechen. Dann sieht er aber ein Licht um Indaryon und er kann sehen, dass er, die Augen geschlossen, vor sich hinmurmelt. Die Grünhaut vermutet das schlimmste.

    "Ein Zauber!? Hat dieser langohrige Adelscasanova etwa nicht genug Mumm in den Knochen, um mit kaltem Stahl gegen den Riesen vorzugehen? Ist ja grauenhaft!"

    Angewidert von den arkanen Kräften, die Indaryon umgeben, und auch aus Furcht nimmt der Ork sein Schwert runter und weicht vor dem Riesen, der sich langsam versucht wieder aufzurichten, zurück. Angespannt bleibt er ein paar Meter vom Riesen entfernt stehen, vor Zögern nicht fähig eine weitere Attacke auszuführen.

  11. #11
    "puuuuuh" atmet searena auf. das war ganz schön hart. sie wagt es sich ein wenig zu entspannen und läßt den bogen sinken. mit vorsichtigen schritten geht sie zu dem riesen hinüber um zu sehen ob er tot ist, und ob er etwas brauchbares bei sich trägt. villeicht ist der stahlpfeil auch noch intakt.

    mit einem fuß stößt sie das gefallene ungeheuer vorsichtig an, bereit zurück zu springen. als sie sicher ist dass das monster auch wirklich tot ist, wendet sie isch ihren kameraden zu. sie und draven scheinen als einzige unverletzt zu sein. gorbad sieht sehr mitgenommen aus, elaida ebenfalls und der etwas eingebildete indaryon hatte zum schluß noch das glück gehabt eine schwere keule mit dem körper aufzufangen. "schade dass es nicht sein gesicht war", denkt searena mit leicht säuerlichem gesichtsausdruck, "geschähe ich recht so wenig wie er zum kampf beigetragen hat."

    da keiner ihrer kameraden direkte hilfe benötigt beginnt searena den riesen nach taschen und besitztümern abzusuchen. um ihn umkzudrehen müßten aber mehr leute anfassen.

    "ich frage mich wo dieses ungetüm herkam" sagt sie zu den anderen, "wer hilft mir ihn umzudrehen und zu sehen was er so bei sich hat? wenn wir uns die zeit nehmen wollen, könnten wir auch gleich die nähere umgebung absuchen, vielleicht hat er ein lager ähnlich dem kerl de wir auf dagon fel erledigt haben"

  12. #12
    "Das mit dem Lager ist eine gute Idee", stimmt Draven der Bosmer zu, während er zu ihr geht und ihr dabei helfen will, den Riesen umzudrehen.
    "Wir sollten eh zunächst erst einmal rasten und die Wunden unserer Kameraden versorgen, weder Gorbad noch Indaryon macht einen allzu guten Eindruck und auch Elaida hat was abbekommen. Wir könnten dann ja die Umgebung ein wenig absuchen."

    Beim Riesen angekommen, macht er sich sogleich ans Werk, hofft aber, dass ihnen vielleicht noch jemand zur Hand geht, denn so leicht sind Riesen nicht unbedingt und der Kampf war auch für ihn recht anstrengend gewesen.
    "Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich diese Dinger hasse? Hoffentlich hat er wenigstens was nützliches dabei..."

  13. #13
    Elaida gesellt sich zu Draven und Searena, um ihnen ebenfalls beim Umdrehen des Riesen zu helfen. "Hoffentlich hat er nach dem ganzen Ärger, den er uns gemacht hat, etwas dabei", stimmt sie Draven bei und fügt hinzu "denn nicht mal zum Braten ist er gut. Es sei denn, Indaryon hätte Appetit auf Riesengulasch". Ein Seitenblick zu dem dunmerischen Adeligen zeigt ihr, dass dieser die Bemerkung gar nicht so witzig findet. Macht nichts, sie dafür umso mehr, wenn sie sich vorstellt, wie der Magier an einer Riesenkeule knabbert. sie setzt ihre ganze Kraft ein, um den schweren Brocken mit herum zu wälzen.

  14. #14
    "na wundervoll" ächzt searena. "das gold teilen wir am lager auf, keine frage. aber haben wir nicht schon so einen ähnlichen stein gefunden? die tücher nehmen wir auch erstmal mit, vielleicht ist was drin eingewickelt. trotzdem sollten wir nicht so lang ohne deckung am hang rumseteh, sondern nach unten kommen und dort einlagerplatz suchen, der nicht gerade lawinengefährdet ist. wer dann noch bei kräften ist kann sich ja nach dem lager des ungetüms umsehen."

    schnell hat searena die beute verstaut und sucht jetzt einen weg den steilen immer noch wackeligen hang hinunter. sie geht ein stück vor und winkt dann den anderen zu ihr zu folgen. gleichzeitig hält sie nach dem ende des hanges und einer sich anbietenden lagerstelle ausschau.

  15. #15
    Der Waldelfin folgt Indaryon sicherheitshalber den Weg hinunter, hin und wieder achtet er auf lose Steine und irgendeine Art von Kreatur die ihren Abstieg in geringster Weise gefährden könnte. Ebenfalls sieht er nach den anderen in der Gruppe, dann jedoch wieder direkt der Elfin hinterher die sich doch gut in der Wildnis auszukennen zu scheint. Zwar erlitt er immernoch Schmerzen vom Schlag des Riesen, doch das war wenig schlimm, es gibt andere Sorgen.

  16. #16
    Immernoch keuchend von der Anstrengung des Kampfes begibt sich Gorbad zum Kopf des Riesen. Er greift mit der gepanzerten Rechten in den Schlund des bezwungenen Gegners, packt die Zunge, zieht sie heraus und schneidet sie mit seiner noch blutigen Klinge ab. Er quetscht noch die letzten Reste Blut aus der Trophäe, dann packt er sie in seinen Beutel, der vom Gürtel baumelt.

    "Gut, dann teilen wir die Beute später auf! Ich trage sie einstweilen!"

    Mit dem Gold, dem mit Schriftzeichen versehenen Stein und den merkwürdigen Tüchern im Rucksack folgt die Grünhaut Searena den Hang hinab. Hie und da hält er zähneknirschend inne, da ihn der Schmerz des Kampfes noch jetzt quält.

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