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Thema: Zuletzt Gekauft & Rezensionen -Thread

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Logitech G500 Gaming Mouse

    Ich denke ich kann mir mittlerweile ein Fazit zu dem Ding erlauben...

    Die Form ist größtenteils den MX 518 / G5 / G7 Mäusen nachempfunden, die G500 ist allerdings ein wenig größer. Unter Anderem wegen einer Art Daumenauflage unter den Daumentasten. Meiner Meinung nach ist die Form noch immer eine der besten, allerdings ist das Geschmackssache (sowie eine Frage von Form und Größe der Hand ).

    Bei Tests schneidet der Sensor der G500 weit besser ab, als der Sensor der G5. Auch bei hoher Beschleunigung und Geschwindigkeit ist die G500 akkurat, während die G5 hier zu Fehlern neigte. Tatsächlich scheine ich mit der G500 ein wenig besser zu treffen, aber das könnte durchaus sowas wie ein Placebo-Effekt sein

    Die Tasten sind größtenteils konservativ angeordnet. Logitech hat an die Seite der Maus 3 Daumentasten gepappt, die relativ gut erreichbar und frei programmierbar sind. Vorne an der Seite der linken Maustaste finden sich die 2 dpi-Tasten, mit denen man zwischen 5 Stufen wählen kann, relativ praktisch für Spiele, wo eine Sensitivity-Option fehlt oder die Einstellung im Spiel nur grobe Geschwindigkeitssprünge zulässt. Wie auch bei den Vorgängern kann man das Mausrad nach links / rechts kippen, um z.B. seitlich zu scrollen.

    Ein wesentlicher Kaufgrund für diese Maus ist die Taste die vor dem Mausrad sitzt. Ein Druck und das Mausrad rastert nicht mehr, sondern lässt sich frei drehen. Das geht auch verdammt gut, eine ordentliche Scrollbewegung und das Rad dreht einige Sekunden lang nach. Ans Ende eines Dokuments in wenigen Sekunden, eine imo sehr intuitive Sache und ein gelungenes Feature. Ich möchte es nicht mehr missen Ein weiterer Druck auf die Taste und man hat wieder sein klassisches, gerastertes Mausrad.

    Optisch finde ich die Maus ziemlich gelungen, hübsche Farbe und 3 rote LEDs zeigen die aktuelle der 5 dpi Einstellungen an.

    Die Maus ist vorne schwerer als hinten, wer das kompensieren möchte, kann bis zu 6 Gewichte in der Maus platzieren.


    Eigentlich die perfekte Maus, allerdings sind mir auch einige negative Punkte aufgefallen, die ich hier separat aufschreibe:

    Die Maus fiept wenn sie nicht bewegt wird. Ein sehr hoher und leiser Ton, den die meisten Menschen in den meisten Umgebungen nicht wahrnehmen. Tatsächlich sind einige Leute aber auch in den hohen Tonlagen sehr empfindlich und nehmen das Geräusch wahr. Besonders in leiser Umgebung kann es dann nerven. Das betrifft übrigens nicht nur die G500, sondern angeblich auch andere moderne Logitech Mäuse.

    Das Mausrad ist etwas zu leichtgängig. Man gewöhnt sich zwar daran, aber wer z.B. im First Person Shooter mit dem Mausrad gerne mal 2-3 Waffen überspringt und das normalerweise recht akkurat hinkriegt, wird hier enttäuscht werden. Das Rad ist so leichtgängig, dass genaues Scrollen über "eine längere Distanz" ums mal so auszudrücken, nicht wirklich machbar ist. Wer mit der Maus spielt, muss sich einen ruhigen Zeige- oder Mittelfinger angewöhnen, mit dem er bestenfalls um 2-3 Slots auf einmal scrollen kann, darüber hinaus wirds, besonders in hektischen Situationen, zu ungenau.

    Die Daumentasten sind im Gegensatz zur G5 nicht flach und rund, sondern stehen ab und sind eckig. Zumal sie imo höher auf der Maus platziert sein dürften. Bei der G5 hatte ich den Daumen stets halb auf der Maus, teilweise auf der Daumentaste. Wenn ein Tastendruck gebraucht wurde, musste ich den Daumen nur mal kurz nach oben anpressen und *klick*. Bei der G500 muss man den Daumen tatsächlich kurz "umlegen", also absetzen und auf die Taste legen. Imo findet sich hier ein weiterer, wenn auch sehr kleiner Minuspunkt. Intuitives, schnelles Klicken ging bei der G5 hier besser, bei der G500 kommts vor, dass die paar 100 Milisekunden zum Daumen hochziehen bei schnellen Spielen gelegentlich ein kleines Problem werden können.

    Zu guter Letzt muss ich die Qualität der Maus kritisieren. Vielleicht hatte ich einfach Pech, aber von den 3 G500 Mäusen die ich bisher hatte, war keine einzige makellos. Logitech tauscht solche Mäuse zwar aus, allerdings dürfte bei der G500 doch ein gewisser Anteil der Mäuse leichte Macken haben.


    Eine hatte ne knarzende linke Maustaste. So dämlich das klingt, es ist extrem lästig wenn man spielt und jeder Klick ein spürbares Feedback gibt. Wenn man Foren glaubt, kommt das hier und da bei der G500 vor.

    Eine hatte einen locker sitzenden Sensor. Hat man die Maus angehoben und geschüttelt, hat sich der Cursor bewegt. Schlimmer noch, der Cursor hat beim Tippen gewackelt und auch bei Bewegungen von A nach B hat der Cursor kurz nachgezittert. Auch das dürfte keine Seltenheit sein, hab schon mehrere Posts dazu gelesen.

    Die Dritte ist an sich okay, allerdings dürfte die rechte Maustaste irgendwie den Kontakt zum Untergrund verloren haben. Sofern man noch keinen Finger auf der Taste hatte und einen Rechtsklick macht, kriegt man praktisch doppeltes deutlich spürbares Feedback - einmal *klack* (Taste hat Kontakt zum Untergrund hergestellt) und einmal *klick* (Mausklick). Das ist zwar anfangs irritierend, aber ich hab mich wohl dran gewöhnt. Zumal es weniger störend ist, als die Macken der anderen beiden Mäuse. Beim Spielen hat man sowieso meist nen Finger auf die Taste gelegt.


    Fazit: Sehr gute Form, nettes und praktisches Feature (Free Scroll) und sehr genauer Sensor. Über die meisten Schwächen der Maus kann ich hinweg sehen, das Fiepen nervt mich aber, der Umstand dass 3 Mäuse Macken hatten, lässt die Maus hier auch nicht besonders gut da stehen.

    Wer das Fiepen nicht hören kann und für den das leichtgängige Mausrad kein Weltuntergang ist, wird hier wohl glücklich. Sofern er keins der zahlreichen Montagsmodelle erwischt.

    Geändert von NeM (20.09.2010 um 15:22 Uhr)

  2. #2
    Moin,

    so nach langem Lesen auf zig Internetseiten hab ich mir einen Fernseher gekauft:

    LG LE8500 für 2099€ bei redcoon
    Mal vorne weg: den LG schicke ich wieder zurück.



    Ich hatte vorher den Toshiba 47Z3030 und wollte aber nun einen Fernseher haben, der nicht nur vorgibt, schwarz darstellen zu können, größer ist und overall ein besseres Bild liefert.

    Pro:
    • Schwarz = schwarz. PC ran->schwarzes Bitmap auf Vollbild->man kann nicht sehen, dass der Fernseher überhaupt angeschaltet ist. Perfekt.
    • Farbgenauigkeit ist sehr gut. Kein Bleeding und extrem wenig bis gar kein Banding. Selbst eine Blauschwäche ist nur auf schwarzem Hintergrund mit blauer Schrift auf Schriftgrad 8 auszumachen.
    • No Border bauweise sieht wirklich gut aus (keine Gehäuseränder, Absätze)
    • Präzise, beleuchtete Fernbedinung
    • Benutzerfreundliches Menü, das erkennt, welche Anschlüsse belegt sind und diese farblich macht

    Contra:
    • Spiegelt stark (was mir aber klar war und womit ich leben würde)
    • Extreme Halos. Sah auf den Screenshots nicht so schlimm aus, aber er hats echt heftig. Sternenhimmel haben überall weiße Wolken (kein Clouding)
    • Standfußbefästigung wirkt nicht stabil
    • 24p funktioniert nur in Verbindung mit TruMotion


    Nebenbei, der Input-lag wird im Netzt als "gering" eingestuft (hab keine Zahlen gefunden). Mein alter Fernseher hat ca. 60ms Input-lag. Ich spüre keinen Unterschied zwischen den Beiden. Ein altes Mario kann man auf dem LG genauso wenig spielen, wie auf meinem Toshiba.

    Nun der Knackpunkt, warum zurück:
    LG's 200Hz Technik - TruMotion - arbeitet in meinen Augen fehlerhaft. Stellt euch eine feste Kameraeinstellung vor, zB eine redende Person, von der die Kamera dann wegschwenkt. Beim Starten des Schwenks oder auch beim Beschleunigen der Kamera, ruckelt/stottert das Bild kurz, bevor es in die flüssige Bewegung geht. Solange die Kamera in Bewegung bleibt, kommt der Fehler nicht. Sobald aber einmal ein Stillstand da war, passiert es 100%.

    Das kann nicht sein und ich glaube auch nicht, dass der Fernseher kaputt ist, denn das ist nicht das erste Mal, dass das TruMotion bei LG Mist baut. Ein Freund von mir hat einen älteren 47" LG (Model ?), der noch mit den alten 100Hz arbeitet. Der hat das Phänomen, dass wenn ein Kameraschwenk zu lange dauert, ein Tearing erscheint, wie so oft bei Spielen auf Konsolen oder daktiviertem Vsync beim PC.

    100/200Hz ist eh sowieso nicht wirklich toll. Es soll Bewegungsunschärfe verhindern, auf Kosten von mehr Input-lag, Entstehung von Artefakten usw. Jedoch gibt es bestimmte Anwendungsbereiche, bei denen ich 100Hz gerne nutze und LG scheint ein generelles Problem mit ihrem TruMotion zu haben. Das die nicht jeder sieht, ist klar. Aber der Fehler ist reproduzierbar und somit nicht von der Hand zu weisen oder unter Einbildung abzuheften.

    Den LG schicke ich zurück und statt dessen versuche ich es mit dem Toshiba 55SV685. Der Schwarzwert wird nicht perfekt sein, weiß ich, aber dafür hat er keine Halos und Hoffentlich ist das M200 (200Hz) nur eine Weiterentwicklung meines M100 Systems und arbeitet einwandfrei.

    Geändert von Nova eXelon (15.09.2010 um 20:03 Uhr)

  3. #3

    Leon der Pofi Gast
    Ich habe Wakus Rat von der Vorseite befolgt und mir zwei reguläre Klemmlampen mit einer roten Glühbirne gekauft und sie jeweils seitlich hinter dem Fernseher angebracht. Das Ergebnis ist bedeutend besser, als diese LED Lichter. Bild folgt.





    In Realität sieht es jedoch besser aus.

    Geändert von Leon der Pofi (18.09.2010 um 21:11 Uhr)

  4. #4


    Zotac GTS 450
    118€

    Wie im PC-Forum nachzulesen, hatte meine alte Grafikkarte, eine 8800 GTS 512, den Geist aufgegeben und deshalb musste einigermaßen schnell eine Neue her. Ursprünglich wollte ich irgendwas billiges nehmen, was von der Performance ungefähr auf dem Niveau der alten Karte liegt (hat mich überrascht, wie krass der Unterschied zu vor 2 Jahren schon ist), allerdings musste ich feststellen, dass die Karten in dem Bereich alle recht laut sind und da lege ich schon einigermaßen Wert drauf.
    Hab dann Tests von der recht neuen GTX 460 gelesen und überall wurde neben der guten Leistung auch die Lautstärke gelobt, aber leider zu einem Preis von 170 bzw. 200€ und dass war mir dann doch zu teuer, zumal das Ganze ja überhaupt nicht eingeplant war. Hatte dann Glück, als die GTS 450 als eine abgespeckte und dementsprechend billigere Variante mit identischem Kühlsystem angekündigt wurde, musste noch 2 Tage warten, bis sie verfügbar war und hab bei irgendeinem Herrsteller mit Referenzdesign dann zugeschlagen.
    Bisher bin ich wirklich sehr zufrieden, denn die Karte ist so gut wie lautlos. Der Lüfter dreht mit seinen knapp 1000 RPM unhörbar sowohl in Windows als auch unter Last. Und dabei ist die Karte nie wärmer als 70°C, im Idle sogar nur knapp 30°C.
    Zur Leistung kann ich nicht allzu viel sagen, da ich bei 1280x1024 schon mit der 8800 so gut wie alle neueren Titel in vollen Details +AA etc. spielen konnte (mal abgesehen von Crysis z.B.), aber laut Computerbase ist die GTS 450 knapp doppelt so schnell. Demnächst soll auch ein größerer Monitor ran, da passt das ganz gut.
    Kann als Fazit die Karte also eigentlich nur empfehlen.
    Mittlerweile ist sie auch einen Ticken billiger zu haben, da ATI ähnlich schnelle Modelle für weniger Geld anbietet. Mir war da halt die Lautstärke wichtig.

  5. #5
    Moin,

    also nachdem ich ja den LG LE8500 wieder zu Redcoon zurück geschickt hatte (Warum?!), ist nun der Toshiba 55SV685 angekommen.

    Fangen wir einfach mal an:

    Das erste was ich nachgucken wollte, war natürlich ob der SV ähnliche Macken mit 200Hz aufweiste, wie der LE8500. Entwarnung an dieser Stelle. Die 200Hz arbeiten so zurückhaltend, dass ich zwischen meinem alten 47Z3030 und seinen 100Hz keinen Unterschied/Verbesserung zu dem SV ausmachen kann. Das mag vielleicht negativ erscheinen (keine Verbesserung), aber ich sehe es positiv (keine Verschlechterung). Sehr schön finde ich, dass man "Filmstabilisierung" Standard/Weich jetzt ohne 200Hz nutzen kann. Bei meinem alten Z3030 ging "Filmstabilisierung" nur in Verbindung mit 100Hz.
    Die zweite Macke des LE8500 waren die extremen HALOS. Auch hier beim SV keine Spur davon. Galaxy Local Dimming nennt Toshiba das.

    Klarer Sieger wenns um den Schwarzwert geht, ist allerdings der LG. Der Toshiba SV ist zwar wirklich sehr schwarz, aber bei einem komplett schwarzem Bild, kann man halt minimal sehen, wo das Gehäuse anfängt und die Bildröhre aufhöhrt. Beim LE8500 war das nicht auszumachen.

    Wo wir beim Gehäuse schon sind. Klobig, häßlig fällt mir dazu ein. Sehr breite Seitenteile und immernoch recht tiefe Bauweise lassen den SV sehr alt aussehen. Ein für mich großer Wermutstropfen ist, dass sich der Standfuß nicht drehen lässt. Mag für viele keine Rolle spielen, für mich jedoch ist das echt blöd. Pluspunkt dennoch gegenüber dem LE8500 ist, dass der Fuß bereits montiert war. Beim LG musste ich selber den Schraubendreher schwingen.

    Das Menü ist recht übersichtlich aufgebaut, hat aber ein paar Schwächen. 200Hz, Resolution+ und Noise Reduction sind sehr weit im Menü drinne und zumindest 200Hz ist für mich etwas, das ich öfter verstelle. Nervig.
    Klarer "Fail" für mich in der Bedienung ist, dass es zum AV Kanäle Umschalten nicht mehr reicht, die große OK Taste in der Mitte der Fernbedienung zu drücken, sondern man erst auf AV drücken muss und dann mit OK bestätigt. Die AV Taste liegt sehr weit oben.
    Nicht benutzte oder belegte Kanäle könne ausgeblendet werden und es können natürlich Namen eingegeben werden. Es gibt keinen Speicherplatz für die eigenen Bildeinstellungen, die man vorgenommen hat. Statt dessen übernimmt zB "Dynamisch" alle Werte, die man verändert. So könnte man auch Dynamisch gar nicht mehr dynamisch aussehen lassen. Dumm.

    Desweiteren fällt negativ auf, dass er mehr Schlieren zieht, als meine Alter. Szenario ist S-NES Emulator->Mario World 1->zweites Stage. Drei gelbe Fragezeichen + grüner Hintergrund ergeben ein viertes Fragezeichen. Übertrieben OK, aber er zieht am oberen und unteren Rand des Blocks Linien. Bei allen anderen Spielen (PC, XBOX,PS3) ist mir nichts aufgefallen. Nur Emulator. Vielleicht mag er gelb + grün nicht so....

    Pro:
    • 200Hz, die das Bild nicht kaputt machen
    • minimales Black Crush (könnte man auch negativ sehen)
    • kein White Crush
    • keine Halos
    • Red/Blue/Green-Offset und Red/Blue/Green-Gain sind auch ohne Service Menü einstellbar
    • Film Stabilization Smooth/Standard ohne 200Hz nutzbar
    • optisches Signal kann auch als PCM ausgegeben werden
    • knapp 140cm
    • 24p auch ohne 200Hz (beim LE8500 und meinem alten Z3030 war das nicht so)


    Contra:
    • nicht ganz perfekter Schwarzwert (könnte man auch positiv sehen)
    • klobiges Design
    • Standfuß nicht drehbar
    • evtl. häufig genutzte Einstellungen im Menü zu weit versteckt
    • unter bestimmten Bedingungen Schlierenbildung an Konturen
    • Inputlag laut Internet 0-16 ms im Game Mode, sonst 45 ms
    • Frontscheibe nur Plexiglas


    Er hat noch viel "Spielkram" wie einen Mediaplayer (DivX), LAN, USB, DVB-T...
    Benutze ich alles nicht, kann also nichts dazu sagen.

    Für mich wirds der Toshiba 55SV685 erstmal tun. Ich bin was das Bild angeht sehr zufrieden. Inputlag könnte besser sein, fällt aber nur bei Jump & Run auf. Schwarzwert ist fast perfekt.
    Ich habe noch nicht die optimalen Einstellungen, also könnte sich am Bild noch was ändern. Die einziege richtige Bildschwäche ist, dass bei extrem dunklen Passagen in Filmen das Bild dazu neigt, einen Grünstich zu bekommen. Dieser ist mit dem 3D Farbmanager weitgehend zu unterbinden. Nachteil ist aber, dass zB das grüne Dashboard der XBOX dadurch nicht mehr ganz grün aussieht, sondern eher gelb-grün; durch die Beschneidung von grün eben. Die einzutragenden Werte habe ich aus dem AVS Forum bzw. HiFi-Forum.
    Ich wechsle also momentan zwischen zwei Einstellungen hin und her, was Gott sei Dank durch die Quick Taste schnell geht. Einmal Film (beschnittenes grün) und einmal Spiel (fast unbeschnittenes grün).

    Noch ein Wort allgemein zu günstigen und teuren LCD's:
    Ich habe meinen alten Toshiba nicht weggegeben. Probehalber habe ich dann mal beide LCD's an meinen PC angeschlossen. Also einmal einen 47" Z3030 und einen 55" SV685. Für den Z habe ich 1280€ bezahlt und für den SV 2139€.
    Grafikkarte auf Klonen und mal verglichen. Erst im direkten Vergleich fällt jetzt noch viel extremer auf, wie schlecht eigentlich das Bild meines alten Z ist. Übertrieben ausgedrückt: Beim Z habe ich nun das Gefühl, erst durch eine art Milchscheibe durchzugucken, bevor ich auf das tatsächliche Bild schaue. Die Tiefenwarnehmung ist jetzt eine ganz andere. Szenen mit vielen Menschen zum Beispiel wirken realer, weil ich das Gefühl habe, nun an den Menschen, die weiter vorne stehen, auch tatsächlich vorbei zu gucken.
    Sicherlich wäre nochmal ein Sprung nach oben möglich, was Bewegungsschärfe angeht; mit Plasma. So gut werden LCD's dank Holding-Type-Display auch nie werden. Wiederrum erreicht ein Plasma nie die Schärfe eines LCD. Ein Teufelskreis.

    Geändert von Nova eXelon (24.09.2010 um 22:12 Uhr)

  6. #6


    Meine neuste Anschaffung ein Auvision Blue Edition Tape 2 PC.

    Dieser "Walkman" hat eine USB-Schnittstelle, die den Player als Mikrofon im PC anbindet. Darüberhinaus wird der Player darüber mit Strom versorgt und man spart sich somit die Batterien. Ist das erledigt kann es schon losgehen. Alte Tapes (vorallem meine Hörspiele) kann ich nun ohne weiteres damit Digitalisieren. Die Qualität ist soweit ich das über meine integrierten Monitorboxen hören konnte in Ordnung. Es ist aber natürlich kein Ersatz für eine Gutes Tapedeck und eine sehr gute Soundkarte. Die Software die dabei lag habe ich geflissentlich ignoriert und mir als Laie Magix AudioLab 15 gekauft, das reicht für meine Ansprüche aus. Für Profis ist das natürlich auch nichts, aber um ein paar knackser oder ähnliches automatisch entfernen zu lassen reicht es. Im großen und ganzen für meine Ansprüche in Ordnung. Nun muss ich nur noch die Zeit finden meine ca. 80 Tapes zu digitalisieren .

    Ach ja ein Autoreversefunktion besitzt das Tapedeck auch noch .

  7. #7
    Tach auch,

    hab nun nach recht langer Übergangszeit meinen Subwoofer ausgetauscht.

    Der Nubert AW-441

    Nachdem ich mir den Yamaha RX-V1065 zulegte und daran erstmal den Subwoofer meines Creative Gigaworks S750 angeschlossen hatte, musste ich genervt feststellen, dass ein PC Subwoofer nicht unbedingt an einen AVR angschlossen werden möchte. Das Ansprechverhalten war launisch. Mal viel Bass, mal gar keiner. Blöde einzustellen.

    Es musste was neues her. War mir aber nicht sicher, was es denn werden sollte. Ich war der Meinung, dass ich selbst warscheinlich nicht den großen Unterschied zwischen teuren und billigen Subwoofern hören/spüren würde. Dennoch wollte ich nicht das Allerbilligste. Darum habe ich mir einen vernünftigen Hersteller gesucht und dann dort mal geschaut.

    Ich habe den AW-441 nun schon ca. zwei Monate und erst jetzt beginne ich rauszuhören, dass er anders klingt. Natürlich war gleich die bessere Charakteristik zu hören. Die Launik war weg, das Atmen ebenfalls und mehr Dampf hat er auch. Aber nun besser, weil besserer Bass.......ich weiß nicht. Noch immer nicht. Ich glaube ich bin zufrieden, weil ich zufrieden sein sollte. Weil er 369€ gekostet hat und weil Nubert drauf steht. Ich habe einen sehr viel größeren Unterschied beim Musikhören zwischen meinen Creativeboxen und den ASW Cantius IV gehört, als ich sie mir damals gekauft hatte.

    Lieferumfang ist gut....vom Umfang her. Von der Intelligenz her eher nicht. Es ist Kabel dabei, um den Subwoofer an einen Stereoverstärker anzuschließen - normales Boxenkabel - aber kein Y-Cinchkabel, um ihn an einen AVR anzuschließen. Was machen Leute wohl häufiger? Subwoofer an AMP oder AVR?
    Cool ist, dass zwei verschiedene Blenden dabei waren. Lang und kurz. Die Kurze verdeckt nur den Lautsprecher, während die Lange auch die beiden Regler mitverdeckt. Ich habs zwar eh ganz ab, aber dabei ist dabei.

    Die automatische Standbyregelung ist OK. Funktioniert mal besser, mal schlechter.
    Die Fernbedinung reagiert gut.

    PC Subwoofer werden ja immer als Brüllwürfel bezeichnet. Umgehaun hat mich der Unterschied jetzt nicht. Ich muss noch immer ein klein wenig den Bass nachregeln, je nach Quelle. Das ist Etwas, das ich nicht kannte, als der S750 Subwoofer noch direkt an der Soundkarte hing.

    Naja, der AW-441 ist bestimmt ganz gut. Ich hörs nur nicht raus.

    Geändert von Nova eXelon (09.11.2010 um 00:50 Uhr)

  8. #8
    Moin,

    leider hat sich mein altes Mainboard verabschiedet (Gigabyte GA-P35c-DS3R) und ich musste mir was neues kaufen.

    ASUS P7P55D (Standardausführung)

    Das Board hat 99€ gekostet.

    Kaufentscheidung war hier, dass man zwei Grafikkarten verwenden kann und dennoch nicht alle PCI Anschlüsse blockiert werden. Ich habe ne X-Fi Soundkarte und möchte diese verwenden. Sehr viele Mainboards sind aber so augebaut, dass sie eher die PCIe 1x Anschlüsse freihalten, als die PCI. Ich habe zwar nicht vor ein SLI System aufzubauen, aber evtl. werde ich, wenn es sich lohnt, ne Physx Karte dazubauen. Hab noch ne alte 8800GTS 512 liegen.

    Wer sich das Bild genauer ansieht, wird feststellen, dass man offenbar nicht die Ram tauschen kann, ohne gleich die ganze Grafikkarte mit auszubauen. Offenbar aber nur, denn es gibt nur noch eine Klammer, um die RAM festzustecken. Auf der Grafikkartenseite befindet sich ein unbeweglicher Hacken.

    Dumm am Layout finde ich, dass keiner der PCIe 1x über der Grafikkarte liegt. Ich brauche zwar keine, aber wers braucht und eine GTX 470/480 AMP besitzt, kann mit dem Board gar nichts anfangen.

    Toll am BIOS, man hat etliche Speicherplätze frei, um seine eigenen BIOS Einstellungen abzuspeichern.

    Naja und kein Board funktioniert ohne CPU. Mein alter E6850 passt ja nicht, also hab ich noch einen Intel i5 760 gekauft.

    Leistung gemessen an Uningine (1920x1080 + 4xAF + DX10):
    E6850 + GTX 260+ = 860 Punkte
    E6850 + GTX 480 AMP = 1580 Punkte
    i5 760 + GTX 480 AMP = 1950 Punkte

  9. #9

    dlink DIR-655 Gigabit Router + 100MBit Internet

    Neuer Internetanschluss und neuen Router. Wobei ich mit Letzterem nicht gerechnert habe.
    Hab meinen 32MBit Anschluss auf 100MBit hochstufen lassen. 100MBit Internet + 100MBit Router = keine Probleme.
    Leider falsch. Mein alter Router (dlink DIR-615) hatte extreme Probleme, die Geschwindigkeit umzusetzen.
    Rechnerisch hat meine Leitung max. DL von 12,5MB und max UL von 768KB. Mit meinem alten Router war max. drinne: 8MB/250KB.
    Somit hat sich mein Upload nicht verbessert, denn den hatte ich mit der 32MBit Leitung auch schon.

    Musste feststellen, dass Gigabit Router nicht grade billig sind. Der DIR-655 hat 82€ gekostet. Kein Vermögen klar, aber für etwas, was ich eigentlich nicht haben wollte.......

    Ansonsten kann ich nur sagen, dass 100MBit Internet echt beeindruckend ist.

    Was mir allerdings negativ auffällt ist, dass wenn ich meinem max. DL näher komme - so ab 7MB - ist meine Festplatte echt am ackern. Egal auf welcher Platte ich schreiben lasse.
    Das hat leider zur Folge, dass wenn ich von einer oder mehrere Quellen meinen maximalen DL ziehen könnte, springt er zwischen 12MB und ~6MB hin und her. Als wenn die Platte nicht hinterher käme und aufhohlen müsste. Das sorgt auch dafür, dass die Anzeige - egal welches Programm - anfängt zu spinnen und sogar mal 40MB/Sek. anzeigt.

    EDIT: Das hin- und herspringen scheint ebenfalls am alten Router gelegen zu haben. Jetzt mit dem Neuen lade ich mit "konstanten" 11 - 12MB. Das starke Arbeiten der HDD bleibt aber.

    Vielleicht wäre hier tatsächlich mal ne SSD im Vorteil, aber kann eigentlich auch nicht sein, denn schließlich sind 12MB nicht mal 10% von der maximalen Schreibgeschwindigkeit meiner HDD.
    Somit müsste das Problem woanders liegen. Nur wo?

    Fazit: Für 100MBit Internet muss man hardwaretechnisch gut ausgestattet sein.

    Geändert von Nova eXelon (25.12.2010 um 23:40 Uhr)

  10. #10


    Teufel Schallpegel-Messgerät

    Nachdem endlich meine Heimkinocoach (schwarzes Leder, 2 Sitzer, elektrisch verstellbare Sitze) angekommen ist und ich die alte Coach meiner Frau endlich rauswerfen konnte. Habe ich festgestellt, dass der Klang im Raum auf einmal ganz anders war.

    Scheinbar hat die alte Coach die mit Stoff bespannt war und ein Lattenrost besaß (Schlafcoach) komplett andere Frequenzen geschluckt als meine neue.

    Deshalb habe ich die Automatische Einmessung meines AVR durchlaufen lassen was auch recht passabel klang und vorallem korrekte Daten der Aufstellung meiner Boxen, Subs etc. endlich wiederspiegelte. Naja so ganz war ich nicht zufrieden und bestellte mir diesen Pegelmesser.

    Was soll ich sagen. Bin sehr zufrieden damit, nun habe ich meine 7 Boxen komplett eingepegelt und es hat mir auch ein wenig geholfen meine Subs besser auf einander abzustimmen so dass der Bassklang homogener wirkt.

    Alles in allem sehr handliches Gerät. Auch wird demnächst meine Wohnzimmer 5.1 Anlage damit neu abgestimmt. Da diese noch über kein Automatisches Einpegelsystem verfügt ist hier mehr Handarbeit gefragt.

    Leider ist keine Anleitung zum korrekten Gebrauch für Anlageneinmessung beigelegt nur ein wenig Erklärung zu den einzelnen Bedienelementen ist in der Gebrauchsanleitung zu finden. Wer also keine Erfahrung hat, weiß nicht dass Anlagen am besten einen Null-Wert bei 75dB haben (viele AVRs senden Testsignale auf die einzelnen Boxen die in der Lautstärke liegen), dass man das System auf C Stellen muss (A ist für Lautstärkemessung im Frequenzbereich Menschliches Ohr, C darunter und für Anlagen gedacht) und dass man das System auf Slow stellen sollte, da man keine Hörspitzen zu erwarten hat.

    Wer also sein Heimkino besser abstimmen will oder aber wissen will wie Laut seine Umgebung ist, ist mit diesen Schallpegelmesser sehr gut bedient.

    Geändert von akira62 (31.12.2010 um 02:08 Uhr)

  11. #11
    Moin und frohes Neues schonmal.


    Thermaltake Level 10 Super Tower für 550€.

    Nach viel, viel Ärger und Zeit, bin ich jetzt wieder weg von HTPC. Es ist einfach zu schwer und umständlich Komponenten mit Leistung in einen HTPC zu stopfen. Bis jetzt hatte ich das NOX Live 2. Ich habe keine Festplatten, CD-Rom und kein Netzteil mehr da drinnen gehabt. Alles musste raus, damit die GTX 480 AMP darein passt.
    Natürlich ist das auch gar nicht Sinn eines HTPC Gehäuses, so eine Karte zu beherbergen, aber ich wollte halt keinen zweiten PC mehr haben.

    Also habe ich mich auf die Suche nach einem Tower gemacht, der nicht wie ein PC Gehäuse aussieht, da ich sowas im Wohnzimmer nicht haben will. Außerdem musste er schwarz sein und sollte alleine auf dem boden stehen können, ohne deplaziert zu wirken.

    Das Level 10 sieht natürlich auch nicht unbedingt wohnzimmertauglich aus, aber ich mag einfach die Tatsache, dass keiner bis jetzt sagen konnte, was es ist. Und für mich persönlich können Sachen ruhig etwas "anders" aussehen.

    Zum Level 10:
    Es ist in der Tat in jeder Hinsicht überdimensioniert. Preis, Größe, Gewicht, Aufbau - einfach alles ist anders, als sonst.

    Abmessungen: 31,8cm breit x 66,6cm hoch x 61,4cm tief bei einem Leergewicht von 22kg.

    Grundgedanke des Level 10 ist es, jeder Einzelkomponente einen eigenen Raum zu geben. Das heißt, der Mainboardtrakt mit allen Steckkarten ist räumlich getrennt vom Netzteil, optischen Laufwerken und allen Festplatten. Thermaltake nennt das Open Compartment Architecture.

    Material: Pulverbeschichtetes Aluminimum. Teilweise mehrere Millimeter stark. Daher das hohe Gewicht.

    Platzangebot:
    • alle ATX Arten inkl. extended ATX
    • 6 Festplatten
    • 3 optische Laufwerke
    • 8 Erweiterungsslots (Slotbleche)


    Lieferumfang neben dem Tower selbst:
    • Microfasertuch
    • 5 wiederverwendbare Kabelbinder
    • Schraubensätze (sehr viele)
    • 140mm LED Lüfter rot
    • 120mm LED Lüfter rot
    • 2x 60mm HDD Lüfter
    • Level 10 Schlüsselanhänger


    Highlights:

    • Der Mainboardtrakt ist komplett lösbar vom Tower selbst. Das heißt, es ist möglich, das Mainboard und alle Steckkarten, sowie CPU + Kühler auf der "Ankerplatte" zu verbauen und dann alles zusammen in den Tower reinzuhängen. Grade mal vier Schrauben sind dafür zu lösen.

    • Der Festplattentrakt ist ein einzieger, großer Kühlkörper. Man nimmt einen Schacht raus, schraubt die Festplatte daran fest und schiebt den Schacht wieder rein. Der Schacht selbst ist bereits zur Kühlung gedacht und er selbst stellt Kontakt zu den festverbauten Kühlrippen im Tower her. In der oberen Hälfte sind die zwei 60mm Lüfter verbaut.

    • Man kann Netzteil, HDD's oder optische Laufwerke ohne viel Aufwand tauschen, weil sie alle separat verbaut sind. Nichts steht dem Anderen im Weg.

    • Aussehen hin oder her, das Design ist einmalig.

    • Ein Hohlraum in der Außenwand sorgt für "unsichtbare" Kabelverlergung.


    Lowlights:
    • Nur zwei der sechs Fesplttenschächte sind Hot-Swap fähig. Für den Preis echt ein Unding. Man kann zwar die Teile dafür nachkaufen, aber trotzdem.

    • Pulverbeschichtung empfindlich.

    • Das Gewicht ist echt herftig. Ein voller Tower bringt locker 32kg auf die Waage.

    • Mitgelieferte Lüfter zu laut. Überall schreiben zwar alle, dass sie leise sind, aber Lautstärke ist eben subjektiv und ich finde sie zu laut. ~1300U/Min und ~19db. Lüftersteuerung habe ich ja...


    Einen negativen Punkt gibt es noch, der auch auf keiner Seite beschrieben stand. Scheinbar wurde der Tower getestet, aber immer nur die zwei Hot-Swap fähigen HDD Schächte verwendet. Die anderen vier werden mit normalen Kabeln bestückt. Also einmal Strom und einmal S-ATA.
    Jetzt das Problem:

    Bei einem vernünftigen Netzteil sind die Kabelstränge alle benetzt. Unweigerlich werden die Stecker dadurch aber sehr steif und lassen sich kaum noch abknicken. Der Hohlraum in der Außenwand ist nicht tief genug, um die Stecker in die Fesplatten zu stecken. Auch wenn man mit Gewalt die Außendwand verschließen will, klappt das nicht. Dabei ist mir bei einem Stecker das Plastik weggeknackt.
    Entweder man hat ein Billignetzteil oder, falls es das gibt, ein Netzteil, welches nur abgewinkelte Stecker besitzt. Oder eben vier Hot-Swap Slots dazukaufen. Einer kostet 7,90€ im Thermaltake Shop.
    Als Workaround habe ich nun Billigverlängerungen ohne Netz an mein Netzteil gehängt.

    Letztendlich bin ich dennoch zufrieden.
    In diesem Sinne!

    EDIT: Habe mir nun die Easy-Swap Teile für die HDD Schächte bei Thermaltake gekauft. Das Paar kostet 7,99€ und davon dann zwei halt.
    Jetzt funktioniert alles so, wie es soll. Nichts mehr mit gewalt oder Billigverlängerungen.

    Was zu Temperaturen:
    System HDD: Samsung HD103SJ = 36°
    Sonstige HDD: 2x Samsung HD154UI = 23° / 1x Samsung HD204UI = 22°
    CPU - i5 760 @ 2800MHz mit Zalman CNPS9900MAX = ~35° / ~54° (Idle/Last)
    GPU = GTX480AMP = die ist immer kalt.

    Geändert von Nova eXelon (06.01.2011 um 14:22 Uhr)

  12. #12
    ASUS Xonar HDAV 1.3 Deluxe:

    Da meine X-Fi nun schon zum sechsten Mal das zeitliche gesegnet hat, wollte ich nun keine mehr haben. Auch keine Auzentech mit X-Fi Chip, sondern was ganz anderes.

    Die mir einzig sinnvolle Möglichkeit momentan, ist die Xonar HDAV.

    Zur Karte:

    Verpackung:
    Der Karton besteht aus irgendwie sehr wabbeliger Pappe. Wirkt nicht stabil. Die Karte selbst ist aber in einer festen Plastikform eingekeilt.

    Treiber:
    Entweder bin ich zu blöd oder auf der CD sind tatsächlich keine Win7 64Bit Treiber drauf. Musste ich mir extra runterladen. Nicht grade zeitgemäß, denn immerhin gibt es Win7 nicht erst seit gestern.
    Der Aufbau ist zwar übersichtlich aufgebaut, aber dumm gestaltet. Der Balanceregler zB hat keine 1-Klick Ausgangstellung. Das heißt, einmal verstellt, muss man den Regler selber wieder auf 0 stellen. Wäre kein Problem, wenn der Regler nicht so verdammt klein wäre. Das gilt für alle Regler. Balance, Mixer, EQ egal was.
    Ferner ist der Mixer in WinXP buggy. Egal wie lange man mit dem Mauszeiger auf einen der Buttons bleibt, es kommt keine Info, was der Button eigentlich macht. In Win7 schon.

    Technik:
    Kommen wir zur Hauptsache. Die größte Enttäuschung für mich, ist die Tatsache, dass man HDMI Audio only nicht nutzen kann. Das heißt, um HDMI Audio zum AVR zu bringen, MUSS man die Grafikkarte ebenfalls an die Soundkarte anschließen. Die Karte kann kein Audio ohne Video zum AVR leiten.
    Nachteile, die das mit sich bringt:
    • Wechsel ich den Kanal am AVR (Radio, CD), verschwindet das PC Bild logischerweise
    • Kein eigener PC Kanal mehr auf dem TV. Alles muss über AVR laufen.
    • Ich habe sowohl einen AVR, als auch einen Stereoverstärker am PC. Nun muss selbst dann der AVR laufen, wenn ich nur den AMP grade brauche.

    Dazu kommt in meinem Fall, dass mein AVR (Yamaha RX-V1065) scheinbar Probleme mit der Xonar hat. Das Bild bleibt nur für ca. 2 Sekunden sichtbar, dann verliert der AVR das Signal wieder und das Bild wird schwarz. Mal macht er das dreimal, mal macht er es zehnmal. Mal hilft es den AVR aus/an zu machen und mal hilft überahupt nichts.
    Es gibt nur zwei sichere Wege:
    1. Die zwei Sekunden Bild nutzen, um gewünschte Auflösung inkl. Hz einzustellen - > Neustarten.
    2. Den AVR in sein Menü bringen. Warum auch immer grade das hilft......keine Ahnung.

    Möglichkeit zwei bringt nur nix, weil ich ein OSD habe. Somit sehe ich das PC Bild ja auch nicht, sodern das Menü des AVR.

    Den workaround, den ich momentan nutze, ist folgendes:
    Im Clone Modus ist HDCP nicht verfügbar. Im DualView aber schon. Somit lasse ich Grafikkarte am TV und an der Xonar, stelle DualView ein, mache das OSD vom AVR an und habe dann Bild und Ton, wie es sein sollte.

    Das alles spart man sich, indem man analog in den 8ch Eingang des AVR's geht und das Bild normal direkt an den TV bringt.
    Der große Nachteil daran ist aber, dass wenn ein Spiel 5.1 ist, man aber ein 7.1 System angeschlossen hat, die beiden extra Surroundkanäle weggfallen, wie auch bei der X-Fi. Überträgt man aber den Ton über HDMI, kann man die Hochmixfunktion des AVR nutzen, um 7.1 Sound zu haben. In Spielen wie Dead Space schließt das die Tonkulisse ungemein.

    Vergleich Upmix Xonar und X-Fi:
    Stereoinhalte mit der X-Fi hochzumixen macht man über die CMSS 3D Funktion. Also eine Creative eigene Entwicklung. Die Xonar hat sowas nicht. Sie bedient sich Dolby Pro Logic IIx oder DTS Neo: PC.

    Persönliche, subjektive Meinung:
    Das CMSS 3D ist Pro Logic/Neo überlegen. Der Fokus des Klangs wird zuweit nach hinten gezogen. Das kann man zwar beeinflussen, jedoch werden dann Effekte, die die X-Fi nach hinten geleitet hätte, auch eher vorne ausgegeben. Das macht das ganze etwas überflüssig.

    Zum Vergleich:
    Das Pro Logic IIx in meinem AVR macht das ganze besser, als das Pro Logix IIx in der Xonar.

    EQ:
    Für die Katz. Kennt jemand pseudo Bassverbesserer wie TruBass? Der Bass wird angehoben und alle anderen Frequenzen werden leiser gestellt, um das Gefühl von mehr Bass zu erzeugen. Ein EQ sollte sowas nicht machen. Ein EQ ist eigentlich eine sehr professionelle Angelegenheit. Steigere ich den 60Hz Regler bei einer X-Fi um 12db, übersteuern die Boxen gnadenlos. So soll es aber auch sein. Die Xonar senkt einfach alle anderen Frequenzen ab, so dass nur noch Bass übrig bleibt. Es klingt dann extrem stumpf und zusammengedrückt.

    Wechseln zwischen analog und HDMI Output:
    Man wechselt zwischen analog und HDMI hin und her. Um das tun zu können, darf aber kein Ton zu hören sein. Also Winamp auf Stop. Dann wechseln und dann wieder Play. Blöd nur, wenn die Xonar der Meinung ist, es würde noch immer Ton zu hören sein. Dann verweigert sie das Wechseln. Hier hilft nur Neustart. Ist aber erst einmal passiert. Wer nicht sowohl AVR und AMP angeschlossen hat, bekommt von dem Fehler nachtürlich nichts mit.

    Boxenkonfiguration:
    Es reicht in Win7 nicht aus, der Xonar zu sagen, wieviele Boxen man dran hat. Zusätlich muss man ihr auch sagen, wieviele Kanäle denn in dem enthalten sind, was man gleich abspielen möchte. Also auch Spiele. Ich muss also für Stereo nicht nur Stereoboxen anklicken, sondern auch, das ich gleich Stereo abspielen werde. Warum erkennt das sie Xonar nicht selber?

    EAX Emulation aka DS3D GX:
    Eine gaaaanz merkwürde Sache. Mal muss man es aktivieren, um Hardwaresound inkl. EAX zu haben (FEAR) und mal muss man es deaktivieren (GRID).
    Im PS2 Emulator erzeugt das Aktivieren ein komisches Knistern. Es hört sich aber an, wie falsch eingestellte Latenzzeiten im Emulator, weshalb ich sehr lange an der falschen Stelle geguckt habe.

    Allgemeines Klangbild, Subjektivität pur:
    Ein zu großer Fokus auf die hinteren Boxen und ein leiser Center. Beides kann man ausgleichen, aber die Standardverteilung ist für mich nicht ausgeglichen.
    Hohe Klänge wirken etwas besser ausgesteuert, als bei der X-Fi, was ein dynamischeres Klangerlebnis vemittelt.

    Subwoofer:
    Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Der Subwoofer wirkt für mich so, als ob er von einer anderen Soundkarte in die Xonar mit reingerechnert wird. Er gehört nicht zum Klangbild dazu. Dafür ist die Leistung zu ungenau. FlexBass ist Bass redirection. Aber selbst damit bin ich sehr viel mehr am nachkorrigieren der Intensität am Subwoofer selbst (nubert AW-441).

    Fazit:
    Seit 1996 habe ich ne Creative Karte gehabt. Bis auf Audigy 1 habe ich jede Generation gekauft. Ich habe versucht, sehr unvoreingenommen an sie Sache ranzugehen.
    Ich bin nicht wirklich zufrieden, aber es gibt halt keine Alternative und deshalb werde ich die Karte behalten. Sie ist ihr Geld schon wert, aber für mich gibt es zuviele Dinge, die mich stören. Der Subwoofer, kein HDMI Audio only, Upmix der X-Fi unterlegen, dummer EQ.

    Zurückgeben würde ich sie wohl, wenn ich gar keinen AVR hätte, mit dem ich das ausgleichen kann, was die Xonar an Mist baut. In Verbindung mit einem AVR ist der einziege störende Punkt, dass man Bild und Ton über HDMI der Xonar ausgeben muss, damit man was hört. Gott sei Dank, dass man das mit DualView aushebeln kann.

    EDIT 1:
    Nachdem ich gestern Abend und heute noch intensiv Musik gehört habe, bin ich nun überzeugt: Das Klangbild der Xonar ist besser, als das der X-Fi Elite Pro. Ab dem mittleren Klangbereich klingt alles klarer.
    Konkretes Beispiel:
    Das Lied aus dem Soundtrack des hier wahrscheinlich unbekanntem Films Hana-Bi - Sea of Blue. Hier wird als Instument eine Ziamonika benutzt. Der Ton ist Stellenweise extrem hoch. Bei meiner X-Fi tat es ein wenig in den Ohren weh, wenn ich lauter gemacht habe. Mit der Xonar ist der unangenehme, scheinbar unterschwellige Nebenton weg. Natürlich würde es immernoch weh tun, wenn ich noch lauter mache, einfach weil es ein so hoher Ton ist.

    Um das nachvollziehen zu können - Meine Kette läuft folgendermaßen:
    FLAC->ASIO4ALL->Xonar Cinch->CD Eingang RX-797->Cantius IV. CD Direct und Pure Direct am AMP aktiv.

    EDIT 2:
    Durch puren Zufall habe ich rausbekommen, dass das Verlieren des Signals daran liegt, dass die Xonar Probleme mit Toshibas INSTAPort hat. Dies ist eine Technik, welche stets die HDCP-Abfrage aller HDMI Anschlüsse verwaltet. D.h. auch wenn HDMI 1 grade geschaut wird, ist HDMI 2 bereits der "Handshake" erfolgt. Vorteil daran ist, dass das Umschalten von HDMI 1 auf HDMI 2 oder auch der Auflösungswechsel sehr viel schneller erfolgt. Man hat nicht mehr zwei Sekunden schwarzes Bild, sondern nur noch ne Halbe.
    Irgendwie scheint das die Xonar aber nicht zu mögen. Schalte ich INSTAPort aus, verschwinden oben gennante Probleme komplett. HDMI und PC........

    Geändert von Nova eXelon (18.05.2011 um 19:19 Uhr)

  13. #13
    LG IPS235P-BN

    Ein recht guter 23" IPS-LED-Monitor, 1920x1080 Pixel, 5ms.
    An Anschlüssen für HDMI, DVI und D-Sub vorhanden, ein Kopfhörer-Ausgang 3,5mm Klinke ist auch noch vorhanden (habe ich allerdings nicht getestet, siehe nächste Zeile).
    DVI- und D-Sub-Kabel sind beim Monitor mit bei, aber kein HDMI-Kabel. HDCP wird auf DVI und HDMI auch unterstützt.
    Er ist gut höhen- und neigungswinkel-verstellbar und lässt sich auch ins Hochformat drehen.

    Ich bin sehr mit der Farb-Wiedergabe und Helligkeit zufrieden. Auch bei schnellen Bildwechseln bis jetzt habe ich kein Ghosting, keine Schlieren usw. bemerkt.
    Die Helligkeit und Farben lassen sich per Hand gut kalibrieren, vorgefertigte Profile sind aber auch vorhanden.

    Der Standfuß hält den Monitor sehr gut, ist sehr stabil und wackelt nicht.

    Ein leichter Lichthof unten links und rechts sind da, das stört mich aber kaum.
    Die Knöpfe zum Einstellen und An-/Ausschalten sind an unteren Bildschirmrand recht schwer zu erreichen, wenn man den Monitor im normalen Breitformat hat; 90° im Hochformat gedreht, geht das schon besser.
    Das Installationsprogramm auf der Treiber-CD bricht unter Win7 x64 ab, man muss den Treiber per Hand installieren.

    PS: Nun kann ich meinen mittlerweile 5 1/2 Jahre alten 19" LG Flatron L1960TR in Rente schicken, hat angefangen nach dem Start rum zu flackern, war ja auch schon nach gut einem Jahr Betrieb in Reparatur gewesen.

    Geändert von niR-kun (22.11.2012 um 12:13 Uhr)

  14. #14

    iPhone 5

    Nach Laden des Backups und updaten der Apps auf iOS6 Version begann mein kleiner Test. Das 5er ist dünner, leichter und zumindest ist mein "Black Beauty" tadellos verarbeitet. Auch nach etlichen Wochen der täglichen Nutzung kann ich keinerlei Abnutzungsspuren erkennen.
    Beim Screen wirkt halt alles sehr vertraut, aber es ist halt auch iOS und Apple like und es ist halt auch schnell, verdammt schnell. Das Wischen war ja schon beim 4er (auch S) flüssig und auch beim 5er ist beim Wechseln der Screens nicht unbedingt ein riesiger Performancegewinn zu merken, aber E-Mails laden, Apps updaten, Podcasts downloaden geht spürbar schneller.

    In Natura wirkt das 5er überhaupt nicht unförmig oder sieht besonders langgezogen aus, sondern absolut stimmig. Der Homescreen sieht im Vergleich zum 4er (auch S) optisch einen Ticken schärfer aus. Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Im Vergleich ist das 5er knalliger abgestimmt. Soll heißen, dass die Icons im Homescreen leicht in Richtung Bonbon gehen. Wird sicherlich Leute geben, die das mögen, aber ich fand es beim 4er (auch S) angenehmer. Der Witz ist, dass es nach ein paar Stunden und ohne direkten Vergleich wesentlich weniger auffällt. Liegt auch darin begründet, dass das Display unheimlich hell ist und dadurch die Displayhelligkeit extrem gedrosselt werden kann.

    W-LAN läuft bei mir absolut stabil und ohne Einbrüche oder Ausfälle in WPA2 Verschlüsselung, auch konnte ich durch komplettes Umfassen des 5er mit beiden Händen keinen Abbruch der Netzverbindung provozieren. Das ging zum Beispiel noch bei meinem 4er, aber auch schon nicht mehr beim 4S.



    Dann habe ich noch ausgiebig LTE testen können und mir reichte ein Tag, um folgendes zur Geschwindigkeit für unterwegs zu sagen: Man braucht definitiv kein LTE, denn es funzt auch ohne, aber viel viel langsamer als vorher. Man drückt auf ein Lesezeichen und whoa ist die Seite da - Hammer. Danach will man nichts mehr anderes. Sorry is so!
    Die Sprachverständlichkeit ist bedeutend besser. Wenn man ein Gespräch auf Lautsprecher annimmt ist es zudem lauter, so dass auch hier eine Verbesserung zum 4er zu verzeichnen ist. Insgesamt eignet sich das Gerät auch mal für kurzzeitige Einsätze als Musikbeschaller im Büro. Einen Nachteil hat der LS aber trotzdem, er mag keine Bässe. Soll heißen, dass ich bauartbedingt natürlich nichts erwartet habe, aber im Gegensatz zum 4er neigt der LS bei Musik mit extremen Tiefbässen zum leichten Scheppern. Aufgefallen ist mir das beim OST von "Drive - A Real Hero." Dafür ist der Rest besser. Der Sound ist klarer, lauter und besser ortbar. Schon erstaunlich was die aus so einem kleinen Teil holen. Das dünne iPhone hört sich tatsächlich besser an, als das frisch gekaufte Toshiba Laptop meiner Schwiegereltern.

    Fazit bisher: Alles in allem eine solide Verbesserung zum 4er (inkl. S-Verion). Den Wegfall von Youtube kann man mittlerweile durch die App wieder wett machen. Zu den Karten kann ich nichts sagen, da ich die so gut wie nie benutzt habe, aber auch Google Maps lässt sich seit ein paar Tagen wieder per App integrieren. Der deutlichste Zuwachs ist echt die spürbar bessere Performance beim Laden von verschiedensten Inhalten. Bin mit dem Upgrade absolut zufrieden.

  15. #15
    HDFury4 (3d)

    Hier mal meine Kopie der Amazon-Rezession die ich heute geschrieben habe.

    Ich muss gestehen ich verfolge die Entstehung der HDFury 4 (oder 3D) schon länger. Ich habe lange gehofft einen Deutschen Vertriebspartner zu finden und froh endlich die Möglichkeit zu haben das System in dem Set zu kaufen und vorallem zu testen, da der Hersteller selber angibt, dass das System nicht für jeden Displaytyp funktioniert.

    Die erste Frage die aufkommt bei dem Preis, warum kauft sich einer ein 3D System für 449€ wenn er dafür einen einfachen 40" 3D Fernseher haben kann? Bei mir ganz klar ich betreibe das System nicht am Fernseher sondern an einem Beamer / Projektor (Epson EH-TW3200 LCD-Projektor (Full HD , 1920 x 1080 Pixel , Kontrast 25000:1, 1800 ANSI Lumen). Da kommt die zweite Frage warum kauft sich der Kerl keinen 3D Beamer? Die Antwort ist einfach, die Standardsysteme kann ich bei mir nicht aufstellen, es gibt keinen 3D Beamer auf den Markt in der Preisklasse bis 2000€ mit mindestens 45% Lensshift nach links/rechts und 3D. Daher blieb mir nur die Wahl nach einen externen 3D Wandler zu schauen.

    Es gibt auch noch andere Systeme auf den Markt die ähnliches zum Nachrüsten anbieten, z.B. OPTOMA 3D-XL Switch Box, allerdings sind diese wie hier die Optoma Box nicht für LCD-Beamer geeignet (mindestens 120HZ also nur DLP Beamer geeignet und auch dort nicht alle), bringen teilweise weniger (hier wieder der OPTOMA als Beispiel der nur 720p in 3D ausgibt).

    Nun zum Gerät. Der HDFury 3D ist eine recht kleine Box und wird nur mit Stromadapter und einigen rudimentären Adaptern ausgeliefert (keine HDMI Kabel dabei), wer damit 3D machen will braucht noch den Emitter und die 3D Brillen, nur damit wird das System wirklich zu Set. Das anschließen des HDFury war recht einfach und auch die Zuspieler (PS3, 3D-BD Player oder auch mein HTPC (alles mit HDMI 1.4 kompatiblen Kabeln obwohl auch 1.3 HDMI Kabel gehen sollen) haben den Fury sofort und korrekt erkannt. Die erste 3D Scheibe eingelegt und Ernüchterung machte sich breit. Das Bild war entweder zu Dunkel oder hat zu sehr geflackert (mein LCD-Beamer beherrscht nur 60Hz und damit bleibt pro Brillen"glas" nur 30Hz übrig, was halt flackert). Da weder bei den Brillen noch bei dem HDFury oder dem Emitter eine Gebrauchsanleitung dabei war, habe ich mir die neuste Version (nur in Englisch) von der Herstellerhomepage geladen und mich erst einmal eingelesen. Nach mehreren Stunden rumprobieren, optimieren der Helligkeit am Beamer, einstellen der Brillen (die sind sehr variabel) habe ich nun die für mein System beste Einstellung hinbekommen und auch schon mit Frau und Freunden ausprobiert und für sehr gut befunden. Alle waren / sind vom den 3D Effekt auf meiner 102" Leinwand begeistert. Vom Ghosting (Doppelbilder) ist kaum was zu sehen und hängt sehr stark vom gewählten Film ab. Was bleibt, ist leider das Flackern bei hellen Flächen was mich nicht stört, da ich mich recht schnell daran gewöhnt habe, bei meiner Frau aber zu Ermüdung der Augen führt. Wer das System wirklich testen will dem empfehle ich Avatar - Aufbruch nach Pandora 3D (inkl. 2D Version + DVD) [Blu-ray 3D], dieser Film ist das Highlight schlechthin. Ich fand den 3D Effekt im Kino eher mau mit dem HDFury in den eigenen 4 Wänden bin ich davon nun hin und weg.

    Übrigens kann man den HDFury nicht nur mittels HDMI an sein Ausgabegerät anschließen sondern auch per Component oder VGA/RGB Kabel, auch hat der HDFury ein Optisch/Analog Audio Out so dass man auch den Sound abgreifen und umlenken kann. Das macht den HDFury auch perfekt für alle Diejenigen die noch ein Röhrenprojektor Ihr eigen nennen oder andere sehr gute Geräte haben die noch kein HDMI haben aber mindestens 1080p60Hz bzw. 720p60Hz verarbeiten können.

    Das tolle an meinen System ist, dass ich keine Framedrops habe (einige Wiedergabegeräte neigen dazu einzelne Bilder zu schlucken, dies würde zu einem Ghosting (Doppelbilder) beim Filme betrachten führen, die können den HDFury nicht verwenden), und dass ich mit meinen System nach der Optimierung keine Farbverschiebung habe und die Farben immer noch natürlich und kräftig wirken. Ich habe das System auch noch bei einem Freund ausprobiert der einen JVC D-ILA Beamer hat, bei seinem System haben wir keine Korrekte Darstellung hinbekommen. Der 3D-Effekt war zwar da aber die Farbverfälschungen waren bei seinem System sehr groß und wir hatten das Gefühl das bei schnellen Wechsel von Hell/Dunkel das System irgendwie hinterher hing, wir waren beide damit nicht sonderlich zufrieden, so dass er das System nicht gekauft hätte.

    Wer einen DLP-Beamer hat der 120Hz versteht hat mit dem HDFury auch noch den Vorteil, dass das Flackern aufgrund der 120Hz Technologie fast vollständig weg ist.

    Als Fazit bleibt, wer warum auch immer (Röhrenprojektor, Aufstellungsprobleme bei Digitalen Projektoren etc.) bisher auf 3D Verzichten musste, kann mit dem HDFury 3D, zu einem wie ich finde, akzeptablen Preis ein gutes 3D nachrüsten. Man sollte nur genügend Zeit, Lust und Englischkenntnisse mitbringen um das System auch voll ausnutzen und einstellen zu können. Was klar sein sollte ist, dass trotz allem, vermutlich der 3D Effekt bei einem Komplettsystem besser aussehen dürfte und weniger Arbeit macht. Ich habe bisher noch keinen 3D Beamer testen können, daher kann ich das auch nicht richtig bewerten, der Vergleich zwischen einem normalern LCD-TV mit HDFury und einem 3D-LCD sind allerdings nicht so gravierend (ausser vielleicht das Flackern). Auch hat der HDFury den Vorteil, dass der Emitter nicht über IR oder Bluetooth sondern über Funk mit den Brillen kommuniziert so kann man den HDFury und den Emitter dort aufstellen wo man es persönlich am besten erachtet ohne Rücksicht zu nehmen das die Kommunikation mit den Brillen auch funktioniert.

    Trotz der Mankos (Flackern) gebe ich dem Gerät 5 Sterne weil das Betrachten von 3D bei mir endlich klick gemacht hat, die Polarisationstechnik im Kino hat das nicht geschafft, Shutter 3D auf einem LCD ist zwar super aber zu klein, erst Shutter auf Leinwand macht wirklich Spaß und bietet ein tolles Feeling für die Filme. Ach ja nur so am Rande, aufgrund des leicht dunkleren Bildes, habe ich nun einen sehr guten Schwarzwert (zumindest bei 3D) mit meinen Beamer und das ohne das der Kontrast zu sehr leidet.

  16. #16

    iPad Mini - Review

    Nachdem ich nun das iPad Mini seit genau 2 Monaten in der 32 GB LTE Variante geschäftlich nutze, hier ein kleiner Erfahrungsbericht:

    Die Verarbeitungsqualität ist wie gewohnt über jeden Zweifel erhaben, sprich perfekte Passung von Glas und Metall. Leider sieht man auf der mattschwarzen Rückseite auch jeden Fingerabdruck. Für den täglichen Transport zur Arbeit habe ich mir die Echtlederhülle Kavaj - Modell Berlin gekauft. Die Hülle ist gut verarbeitet, baut sehr schmal und schützt das Mini perfekt.

    Die Bedienung ist wie bei jedem anderen iPad auch, aber wie schlägt es sich im Apple Universum? Die Auflösung ist die gleiche wie beim iPad 2, sieht im direkten Vergleich aufgrund der kleineren Fläche aber besser aus. Die Geschwindigkeit ist völlig identisch zum iPad 2. Da schon beim 2er alles flüssig lief, verhält es sich auch nicht beim Mini anders. Wer aber wie ich zusätzlich noch iPhone 5 und iPad 4 gewohnt ist, dem fällt bei einigen Sachen halt doch auf, dass das Mini bei einigen Sachen halt langsamer arbeitet. Hinzu kommt, dass einem dadurch auch die geringere Auflösung des Mini auffällt.

    Wieso sollte man jetzt trotzdem das Mini kaufen? Ganz einfach, dass Teil ist Mini und nur halb so schwer. Samt Lederhülle bekomme ich es ohne Probleme in die rechte Innentasche meiner Jacke geschoben. Vom Gewicht ist es sogar leichter als mein Portemonnaie in der linken Innentasche und baut zudem schön schmal auf. In Verbindung mit einer Simkarte zeigt der kleine Westentaschencomputer dann sein ganzes Können. Bei entsprechender Verfügbarkeit rennt das Teil mit LTE wie die Wutz und das Akku hält dabei ganze 2 Arbeitstage durch. Wenn man zwischendurch mal weniger arbeitet, reicht es mit den richtigen Einstellungen auch gerade so für 3 Tage.

    Neben Recherchen im Netz, Nutzung von Serverbasiertem Outlook, Apple Mail, Kalender, iCloud Nutzung etc. eignet sich das Tablet dank des guten Sounds der Stereo LS auch sehr gut als Büroradio. Dabei ist es egal, ob Streams über Internetradio oder über iTunes eingepflegte Musik läuft. Als Telekom Nutzer habe ich mir einfach auch nochmal die Navigonapp geladen und das Mini als Navi genutzt. Seit dem Test ist das iPhone als Naviersatz im Auto quasi immer arbeitslos, wenn auch das Mini dabei ist. Mit der Apple Kartenfunktion und Google Maps funktioniert das Ganze natürlich auch.

    Aufgrund Größe und Gewicht erwische ich mich tatsächlich auch immer öfter, dass ich zu Hause zum Mini greife und das obwohl das 4er mit dem hochauflösenden Retina Display griffbereit parat liegt. Das wesentlich bessere Handling spricht dann halt doch ganz klar für das iPad Mini.

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